KiTa-Plätze: Jetzt handeln – für unsere Familien

06. Februar 2026


Für Eltern ist eine verlässliche Kinderbetreuung keine Kür, sondern Voraussetzung dafür, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Der weiterhin bestehende drastische Mangel an KiTa-Plätzen in unserer Gemeinde war Thema einer gemeinsamen Sitzung von CDU-Fraktion und Vorstand in der vergangenen Woche. Nach derzeitigem Stand werde es zwar neue Angebote – etwa die geplante KiTa der Diakonie ab August oder zusätzliche geplante Übergangslösungen wie die Einrichtung von einer bzw. zwei geplanten Natur-KiTa‘s am Sportgelände und am Uhu – geben. Diese wären laut Bürgermeister jedoch, wenn alles gut geht, auch erst ab August 27 bezugsfertig. Auch wenn die SPD jetzt im Wahlkampf den Waldkindergarten als großen Schritt zur Lösung des Problems verkaufen will: Die Zahlen sind eindeutig! Das reicht nicht! „Der Bedarf steigt weiter. Vor allem durch den Zuzug junger Familien ins Neubaugebiet Schießhütte ist heute schon klar: Schon jetzt fehlen weitere KiTa-Gruppen,“ erläutert Johannes Heil. Deshalb sind umgehend die Planungen für eine neue Kita voranzutreiben. Denn leider habe man bereits durch Untätigkeit beim Kauf des Grundstücks im Neubaugebiet Schießhütte trotz Beschluss der GV schon zwei Jahre verloren. Aus diesem Grund hatte nach dem Kauf des Grundstücks Mitte des letzten Jahres die Gemeindevertretung auf Antrag der CDU-Fraktion den Gemeindevorstand beauftragt, den Neubau einer KiTa auf diesem Grundstück umgehend zu planen und umzusetzen. Zudem sollte schnellstens ein Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen Modul- und Containerbauweise vorgelegt werden, um schnell und fundiert entscheiden zu können. Nun ist schon wieder ein halbes Jahr vergangen und der GV wurde vom Bürgermeister bis heute nichts vorgelegt. Eine Anfrage der CDU-Fraktion vom November letzten Jahres zum Stand der Planungen wurde weitgehend ohne Aussage erst Ende Januar beantwortet. Eine erste Vorlage mit Varianten hat der Bürgermeister nun frühestens für März angekündigt. Doch der CDU-Fraktion ist klar: Familien brauchen jetzt Lösungen – keine Vertröstungen. Die CDU-Fraktion bleibt mit Vehemenz an dem Thema dran, war aus der Versammlung deutlich wahrzunehmen.