Sport- und Freizeitgelände „In den Mühlwiesen“

7. November 2025


„Die Realisierung des Kunstrasenplatzes soll ab Mitte des nächsten Jahres im ersten Bauabschnitt erfolgen“, war die erfreuliche Nachricht für die Ober-Mörler Fußballer, die Nicolas Kölsch von der CDU-Fraktion und Thomas Brannekämper vom Vorstand des Sportvereins den Teilnehmern der CDU-Infoveranstaltung übermitteln konnten. Hier dürfe es aufgrund der Unbespielbarkeit des Trainingsplatzes auch keinen Aufschub mehr geben, forderte Brannekämper.

Das Sport- und Freizeitgelände in den Mühlwiesen stand im Rahmen der Gesprächsreihe der CDU vor Ort in der vergangenen Woche im Blickpunkt. Nicolas Kölsch erläuterte in seinem Vortrag das Gesamtkonzept der Anlage und den aktuellen Planungsstand. So seien die im Haushalt 2025 bereitgestellten Mittel für die Planung des ersten Bauabschnitts nach der Entscheidung der Gemeindevertretung für die Lage des Kunstrasenplatzes parallel zum Hauptfeld bereits freigegeben. Der Fachplaner habe inzwischen das Leistungsverzeichnis als Grundlage für die Ausschreibung erstellt, die laut Verwaltung noch in diesem Jahr erfolgen könne. Auf Fördermittel werde aufgrund eines ungünstigen Aufwands-Nutzen-Verhältnisses verzichtet. Geplant sind Investitionen von rund 1,4 Millionen Euro. Neben dem Kunstrasenplatz sollen auch eine moderne Flutlichtanlage, eine Toilettenanlage, ein Verkaufskiosk sowie eine E-Bike-Ladestation entstehen.

Das im zweiten Bauabschnitt vorgesehene Freizeitgelände auf dem oberen Teil des jetzigen Nebenplatzes mit Kinderspielplatz, Calisthenics-Anlage aber auch mit Bolzplatz, Basketballplatz oder Beachvolleyballfeld solle nach Vorstellung der CDU im nächsten Jahr in die konkrete Planung gehen und idealerweise 2027 fertiggestellt werden. Es soll einen Kinderspielplatz, eine Calisthenics-Anlage, aber auch Bolz-, Basketball- und Beachvolleyballfelder umfassen. Eine Pumptrack-Anlage für Mountainbikes, Roller und Skateboards soll das Angebot ergänzen. Alles könnte über das LEADER-Programm teilweise gefördert werden, prognostiziert Nicolas Kölsch

Die Planung des Spielgeländes müsse unter Berücksichtigung der Entwicklung des Bolzplatzes in Langenhain-Ziegenberg erfolgen, um die Angebote sinnvoll miteinander abzustimmen, so die Anregung von Marco Hosenseidl, dem Ortsvorsteher des Ortsteils. Entsprechende Planungskosten sollten im Haushalt 2026 für beide Anlagen eingestellt werden, fordert er.

Eine größere Vertretung von Hundebesitzern machte bei der Veranstaltung auf den Wegfall des seit einem Jahr bereitgestellten Hundeplatzes aufmerksam. Dieser sei mit Beginn des 1. Bauabschnitts zunächst nur noch etwa zur Hälfte nutzbar und werde nach Beendigung der Gesamtmaßnahme ganz wegfallen, erklärte CDU-Vorsitzender Gottlieb Burk. Da das Angebot bei den Hundehaltern aber zunehmenden Zuspruch finde, werde man den Gemeindevorstand frühzeitig bitten, ein entsprechendes Ersatzgelände auszuweisen, welches für beide Ortsteile Möglichkeiten bietet.

„Mit dem Projekt entsteht ein zukunftsweisendes Sport- und Freizeitgelände für alle Generationen“, fasste Nicolas Kölsch zusammen. „Jetzt liegt es an der Verwaltung, die nächsten Schritte zügig umzusetzen.“