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Pressemitteilung Nr.: 14-04-11
Alles wie gehabt: FWG mehrheitsbeschaffer für
Rot/Grün
CDU kritisiert Wahl von Kristina
Paulenz zur 1. Beigeordneten mit den Stimmen von FWG und
Grüne als Beugung des Bürgerwillens.
Auch in der neuen Legislaturperiode spielen FWG und Grüne
den Steigbügelhalter für die SPD. Die Wahl der seitherigen
SPD-Fraktionsvorsitzenden Kristina Paulenz zur 1.
Beigeordneten und damit Stellvertreterin des Bürgermeisters
ist der erste Schritt in diese Richtung. Der
CDU-Fraktionsvorsitzende Jan Weckler kritisiert: „Die SPD
ist mit über 8 Prozent Stimmverlust der große Verlierer der
Wahl. Schleierhaft, wie sie daraus den Anspruch ableiten
wollen, den 1. Beigeordneten zu stellen.“ Vor allem die FWG
stelle sich immer als unparteilich und bürgernah dar. Die
aktuelle Missachtung des Bürgerwillens zeige, dass es damit
nicht weit her sei, so Weckler weiter. Weckler befürchtet,
dass zukünftig im Parlament so weiter verfahren werde wie in
der vergangenen Legislaturperiode. „Kristina Paulenz ist de
facto die Vorsitzende von drei Fraktionen. Nicht nur die
SPD, auch FWG und Grüne tanzen nach ihrer Pfeife.“ Das
Wahlergebnis der SPD habe gezeigt, dass die Ober-Mörler
davon genug hätten. „Vor allem die FWG erteilt nun den
Bürgern mit ihrem Verhalten eine schallende Ohrfeige.“
Die CDU habe in den vergangenen Wochen Gespräche mit allen
Parteien geführt. Dabei sei offensichtlich geworden, dass es
mehr inhaltliche Schnittpunkte gebe, als es nach außen den
Anschein habe. Ärgerlich sei, dass die anderen Fraktionen
zwar in vielem mit der CDU auf einer Linie liegen, Anträge
der CDU in der Vergangenheit aber konsequent abgelehnt
wurden. Dr. Matthias Heil, stellvertretender
Fraktionsvorsitzender und Pressesprecher der CDU-Fraktion
erläuterte dies an zwei Beispielen: „Noch vor wenigen
Monaten wurde eine Initiative zur Errichtung eines Windparks
am ehemaligen Bundeswehrdepot in Langenhain von der
Koalition verzögert. Jetzt auf einmal kann es ihnen nicht
schnell genug gehen. Dabei sind SPD, FWG und Grüne doch
durch ihr destruktives Verhalten verantwortlich für den
Zeitverlust.“ Ein weiteres Thema sei die Jugendpflege, für
die von der CDU eine deutliche Neuausrichtung gefordert
werde. „Unsere Anträge, die für eine Verbesserung der
Jugendpflege sorgen sollten, wurden in der Vergangenheit
stets abgelehnt. Bei den Gesprächen wurde die Neuausrichtung
dann aber allgemein als notwendig angesehen“. Das zeige,
dass es den drei Parteien gar nicht um eine konstruktive
Arbeit und eine Umsetzung des Bürgerwillens gehe, sondern
allein um Macht.
Die CDU will in den kommenden Jahren konstruktive
Oppositionsarbeit machen. „Wir haben die besseren Konzepte.
Es lohnt sich deshalb, für Mehrheiten in der
Gemeindevertretung zu werben“, so Weckler. Gleichzeitig
könnten SPD, FWG und Grüne sich darauf einstellen, dass die
CDU konsequent den Finger in die Wunde legen und deren
Fehlentscheidungen offenlegen werde. |