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Pressemitteilung Nr.:
01-03-10
Halle auf
dem Lekkerkerkplatz ist auf Dauer keine Lösung – Alternative
Standorte und Finanzierungsmöglichkeiten vorbehaltlos prüfen
Bereits im vergangenen Jahr hat der Gemeindevorstand
festgestellt, dass aktuell an den Neubau einer Halle
aufgrund der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte
nicht zu denken sei. Trotzdem halten die Koalitionsparteien
aus SPD, FWG und Grünen am Neubau für eine Sporthalle auf
dem Lekkerkerkplatz fest. Die CDU vertritt zur Usatalhalle
und zum möglichen Neubau einer zusätzlichen Sporthalle
folgende Grundauffassung:
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Die Usatalhalle bleibt ein Fass ohne Boden. In den
letzten Jahren wurden bereits Hunderttausende Euro in
Sanierungsmaßnahmen gesteckt, ohne dass sich wesentliche
Nutzungsverbesserungen daraus ergeben haben. Allein für
die Jahre 2010 und 2011 haben SPD, FWG und Grüne weitere
400.000 Euro für die Sanierung beschlossen. Allerdings
entsprechen auch danach weder Grundriss noch
Grundausführung der derzeitigen Halle den Ansprüchen an
eine adäquate sportliche oder kulturelle Nutzung. Sie
bleibt, wie auf der Bürgerversammlung zu Recht gesagt
wurde, eine „Missgeburt“. Eine grundlegende und
langfristige Sanierung der Usatalhalle ist daher keine
dauerhafte Lösung.
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Die derzeitige Usatalhalle muss mangels Alternative
mittelfristig aber weiter genutzt und dafür in Stand
gehalten werden. Daher hat die CDU-Fraktion
beispielsweise einer neuen Heizung zugestimmt, die so
angelegt ist, dass sie auch in eine mögliche neue Halle
wieder eingebaut werden kann.
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Im Haushalt für 2010 haben SPD, FWG und Grüne als
Investition für 2011 lediglich 2 Mio. Euro für den
Hallenneubau eingestellt. Dies ist unglaubwürdig. Der
von SPD, FWG und Grünen geplante Bau einer zusätzlichen
Sporthalle auf dem Lekkerkerkplatz kostet nämlich rund
4,6 Mio. Euro – so wurde es auf der Bürgerversammlung im
Jahr 2008 vom Architekturbüro mitgeteilt. Mit einer
Kostensteigerung über die Jahre ist zu rechnen. Aus
eigenen Mitteln ist dies nur schwer finanzierbar.
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Beim Bau einer zusätzlichen Sporthalle auf dem
Lekkerkerkplatz und der grundlegenden Sanierung der
Usatalhalle verpflichten rechtliche Auflagen die
Gemeinde zu Lärmschutzmaßnahmen für das benachbarte
Wohngebiet. Die Errichtung von Lärmschutzwänden ist
leider Fakt und verursacht weitere Kosten. Außerdem
haben SPD, FWG und Grüne für den Preis der Sporthalle
auf dem Lekkerkerkplatz einem Nutzungsverbot der neuen
Halle ab 22:00 Uhr zugestimmt. Nutzungsbeschränkungen
und Lärmschutzwände für eine Millionen schwere, neue
Halle - nur um den Standort Lekkerkerkplatz auf Gedeih
und Verderb zu erhalten - lehnt die CDU kategorisch ab.
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Eine neue Halle ist bei der Krisensituation in den
öffentlichen Haushalten nur dann verantwortbar, wenn
eine zumindest teilweise Gegenfinanzierung gesichert
ist. Dies kann durch einen Neubau an einem anderen
Standort geschehen und nur bei gleichzeitigem Verkauf
des derzeitigen Hallengeländes auf dem Lekkerkerkplatz.
Die CDU war und ist dabei nicht auf die Einbindung eines
Investors fixiert, schließt aber eine mögliche
Beteiligung im Gegensatz zu SPD, FWG und Grünen nicht
von vornherein aus. Wir sind offen für die Prüfung
verschiedener Finanzierungskonzepte.
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Alle sachlichen Erwägungen sprechen dafür, sich eher
früher als später vom Lekkerkerkplatz als Hallenstandort
zu verabschieden. Die CDU ruft dazu auf, alternative
Standorte und Finanzierungsmöglichkeiten vorbehaltlos zu
prüfen. Das Gebiet „In den Weiden“ ist nur eine
Möglichkeit, die auch vom Bürgermeister favorisiert
wird, zumal das dortige Gelände sich bereits überwiegend
in Gemeindehand befindet.
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