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Presseinformation Nr.: 01-02-12
SPD spielt mit Angst der
Menschen und sprüht vor Ideenlosigkeit
CDU Ober-Mörlen kritisiert wiederholte Anträge der SPD
zu landespolitischen Themen
Die CDU Ober-Mörlen
kritisiert den von der SPD angekündigten Antrag für die
Gemeindevertretung zum Verkauf der Nassauischen
Heimstätte.
„Zum wiederholten Mal
bringt die SPD einen Antrag ins Gemeindeparlament ein,
der dort nichts zu suchen hat“, stellte Jan Weckler,
CDU-Fraktionsvorsitzender klar. Der SPD und ihrem
Bürgermeisterkandidaten Reimertshofer fehlten
offensichtlich jegliches Gespür für die wirklichen
Probleme der Ober-Mörler Bürgerinnen und Bürger, so
Weckler weiter. Stattdessen beschäftige die SPD das
Parlament mit vorformulierten Anträgen aus Wiesbaden.
Auch inhaltlich lässt
Weckler kein gutes Haar am Antrag. So habe selbst die
SPD die Einführung der Schuldenbremse im Landtag
mitbeschlossen. Dazu gehöre, dass das Land sich von dem
trenne, was nicht zu den Kernaufgaben gehöre.
Denkverbote dürfe es nicht geben. Dies könne eben auch
bedeuten, dass am Ende die Nassauische Heimstatt aus dem
Landesbesitz ausscheide. „Das ist kein Grund, Panik zu
verbreiten“, so Weckler, schließlich habe Finanzminister
Schäfer bereits im Dezember in einem Interview in der
FAZ klargestellt, dass kein Unternehmen in Frage komme,
das aus reinem Gewinninteressen handele. „Es gibt auf
diesem Gebiet eine ganze Reihe von sozial orientierten
Unternehmen, die alle nicht im Verdacht stehen,
Finanzhaie zu sein“, sagte Weckler. Sollte am Ende der
Verkauf stehen, würden die Wohnungen weiter bezahlbar
bleiben.
CDU-Fraktionssprecher Dr.
Matthias Heil befürchtet, dass beim
SPD-Bürgermeisterkandidaten bereits in der frühen Phase
des Wahlkampfes der Realitätssinn abhandengekommen sein
könnte. „Dass ausgerechnet Herr Reimertshofer mit seiner
Ober-Mörler SPD die 60.000 Wohnungen der Nassauischen
Heimstatt retten will, ist schon reichlich absurd und
zeugt von Ferne zur Realität.“ Deshalb vermutet Heil
einen anderen Hintergrund: „Reimertshofer spielt mit
seinen landespolitisch motivierten Ausführungen bewusst
mit der Angst vor allem der älteren Bewohner, um deren
Stimmen er offensichtlich buhlen will.“
Zudem
sei es erschreckend, wie weit links sich die Ober-Mörler
SPD mittlerweile bewege. Ständig würden in der
Gemeindevertretung privatwirtschaftliche Initiativen
verteufelt. „Die SPD Ober-Mörlen will alles in
staatlicher Hand. Das ist Sozialismus pur“, so Heil. Wo
hin das am Ende führe, habe man in Deutschland und
anderen osteuropäischen Ländern schmerzhaft erfahren
müssen. Stattdessen forderte Heil ein Bekenntnis der SPD
zur sozialen Marktwirtschaft. „Die soziale
Marktwirtschaft ist ein Erfolgsmodell und war in den
letzten Jahrzehnten der Garant für den Wohlstand in
Deutschland.“ Es sei an der Zeit, dass Reimertshofer
dies erkenne und sich die Themen, die den Ober-Mörlern
unter den Nägeln brenne, konzentriere. |