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Pressemitteilung Nr.:
12-12-2007
CDU: Parlamentssitzung
ohne Anlass kurzfristig aus dem Boden gestampft
Verwundert zeigt sich die CDU-Fraktion in der
Gemeindevertretung über die Reaktion von Gemeindevertretern
der linken Mehrheitsfraktionen auf das Fernbleiben der CDU
bei der kurzfristig einberaumten Besichtigung der
Ziegenberger Bunkeranlagen im Rahmen einer offiziellen
Gemeindevertretersitzung.
Nach
der erstmaligen Erwähnung des Termins durch den
Bürgermeister vor wenigen Wochen hatte der
CDU-Fraktionsvorsitzende von Schäffer-Bernstein deutlich
darauf hingewiesen, dass die CDU-Fraktion zu diesem Termin
bereits seit einem halben Jahr eine Ortsbegehung mit
Landtagspräsident Kartmann fest vereinbart hat. Trotz dieses
eindeutigen Hinweises hat der Bürgermeister in Abstimmung
mit dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Reimertshofer, der als
Gemeindevertretervorsteher zugleich Einladender ist, die
Sitzung anberaumt. Dem nachdrücklichen und wiederholt
vorgetragenen Wunsch der CDU-Fraktion, die Sitzung auf das
Frühjahr zu verlegen, wurde nicht entsprochen.
Die
CDU ist dabei nicht nur darüber verärgert, dass ein Termin
für eine Gemeindevertretersitzung kurzfristig ohne Rücksicht
auf die größte Fraktion anberaumt wird. Merkwürdig stimmt
auch die Tatsache, dass es keinen ersichtlichen Anlass für
das plötzliche Anberaumen dieser Sitzung gab. Die
Bunkeranlagen hätten als Außentermin problemlos auch noch im
Frühjahr und dann bei besserem Wetter begutachtet werden
können. Dafür hätte man keine Sitzung am zweiten
Adventssamstag aus dem Boden stampfen müssen. Dass die
Organisation der Gemeindevertretersitzung mangelhaft
abgesprochen war, zeigt doch erst recht die Tatsache, dass
die Vertreterin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA)
als Hausherrin nicht einmal vom Bürgermeister darüber
informiert wurde, dass zu einer öffentlichen
Gemeindevertretersitzung eingeladen wurde und mit Besuchern
zu rechnen ist. In der Konsequenz mussten die zahlreichen
interessierten Bürgerinnen und Bürger unverdrossen wieder
nach Hause gehen. Der Gemeindevertretervorsitzende selbst
glänzte zudem zu Beginn der Sitzung durch Abwesenheit.
Dass
Vertreter der linken Mehrheitsparteien unter diesen
Umständen noch hämische Kommentare über das Fernbleiben der
CDU-Fraktion gegenüber der Presse äußern, setzt dem Ganzen
die Krone auf. Hätte die SPD seit einem halben Jahr einen
Ortstermin mit Frau Hauer oder ihrem Landtagskandidaten
Walter gehabt, dann hätte die Besichtigung der Bunkeranlagen
zu diesem Termin sicher nicht stattgefunden. Der
SPD-Vorsitzende und Gemeindevertretervorsitzende
Reimertshofer hätte dann eine Einladung nämlich erst gar
nicht unterschrieben, sondern einen anderen Termin gefunden. |

Pressemitteilung Nr.: 12-11-07
CDU befürchtet
nach Neubaubeschluss Aus für Ober-Mörler
Fastnachtsveranstaltungen
In der Frage der umstrittenen Entscheidung der
Gemeindevertretung, neben die Usatalhalle eine zweite
Sporthalle zu bauen, hat die CDU nun in einer
Pressemitteilung weitere Kritik geäußert. Der
Vorsitzende der CDU-Fraktion, Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein bezeichnete den von SPD, FWG und
Grünen in Aussicht gestellten schnellen Bau als reine
Augenwischerei und Irreführung der Bürger: „Einen
schnellen Bau der Halle wird es nicht geben. Nach dem
Ergebnis der Bauvoranfrage ist es zweifelhaft, ob das
Projekt überhaupt genehmigungsfähig ist.“ So sei zum
einem die Problematik des Lärmschutzes in drastischer
Weise thematisiert worden. Ein Nutzungsverbot oder
zumindest drastische Einschränkungen für eine neue Halle
am Lekkerkerkplatz seien wahrscheinlich. Auf
Unverständnis stoße auch die Naivität des
FWG-Fraktionsvorsitzenden in Bezug auf mögliche Klagen
der Anwohner: „Man kann die gängige Urteilspraxis der
Gerichte skeptisch sehen. Fakt ist, dass das Recht der
Anwohner auf Ruhe zurzeit vor ein mögliches
Allgemeininteresse gestellt wird. Man kann davor nicht
die Augen verschließen.“ Vor diesem Hintergrund sei das
schnelle Aus für die Fastnachtsveranstaltungen der
beiden Karnevalsvereine abzusehen. Bei einem von der CDU
am Ortsrand favorisierten Sport- und Kulturzentrum seien
hingegen keinerlei Einschränkungen zu erwarten.
Völlig ungeklärt sei auch die Finanzierung der
Koalitionspläne. „Eine Anfrage nach einem Darlehen bei
der KfW, wie es die SPD will, ist ja wohl ein wenig
dünn“, äußerte sich von Schäffer. Zudem werde ein Bau
der Halle auf Stelzen, wie ihn die Koalitionäre
vorschlügen, die Kosten unkalkulierbar in die Höhe
treiben. Man rate der SPD, sich bei Bau- und
Finanzfachleuten Rat zu holen. Im Gegensatz dazu sei die
Finanzierung beim CDU-Vorschlag wesentlich leichter zu
erzielen: „Bei einem Bau in den Weiden können wir zum
Teil auf gemeindeeigenes Gelände zurückgreifen. Ein
Großteil der Kosten kann außerdem durch den Verkauf des
Geländes am Lekkerkerkplatz an einen Investor
aufgebracht werden.“ Ein an der Autobahn gelegenes
Zentrum könne man zudem wesentlich besser für
Veranstaltungen vermarkten, so die Meinung der
CDU-Fraktion. Zudem müsse man sich im Klaren sein, dass
selbst bei Sanierungsarbeiten an der Usatalhalle deren
völlig unpraktische architektonische Grundstruktur
erhalten bleibe. „Selbst bei weiteren Investitionen ist
die Usatalhalle immer noch als Sport- oder Kulturhalle
praktisch unbrauchbar. Dies zeigen ja gerade die letzten
Jahrzehnte. Trotz Millioneninvestitionen hat sich an der
eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit der Halle nichts
verändert.“ Mit dem Erhalt der alten Usatalhalle
entscheide man sich deshalb für die Pflege eines
dauerhaften Millionengrabs, so von Schäffer.
Auch dass SPD, FWG und Grüne ein Millionenprojekt im
Hauruck-Verfahren durchboxen wollen, ruft die
CDU-Politiker auf den Plan. Fraktionssprecher Dr.
Matthias Heil: „Warum wird die Thematik nicht
ausführlich in den Ausschüssen diskutiert? Ausgerechnet
bei diesem auf Jahrzehnte angelegten Projekt setzen die
Koalitionäre nun die Brechstange an.“ Er kritisierte
weiter die Missachtung des Bürgerwillens: „Der Runde
Tisch hat eindeutig eine Sporthalle außerhalb des
Ortskerns favorisiert. Ausgerechnet jetzt wird von den
Parteien, die ständig eine größere Beteiligung der
Bürger anmahnen, dieser ignoriert.“ Die CDU-Fraktion
fordere aus diesem Grund die Einbeziehung der Bürger und
vor allem der Karnevals- und Sportvereine sowie eine
Diskussion der Thematik am Runden Tisch. Dabei solle den
Vereinen auch das Ergebnis der Bauvoranfrage vorgelegt
werden.
Der Vorwurf an den Gemeindevorstand, in der
Vergangenheit geschlafen zu haben, sei absurd. „SPD, FWG
und Grüne verfügen im Gemeindevorstand über die
Mehrheit. Wenn einer geschlafen hat, dann die drei
Parteien selbst“, so Heil.
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Pressemitteilung Nr.: 31-10-07
Usatalhallenneubau: „SPD und FWG wollen erneut Millionen
vergraben“
Auf das Schärfste verurteilt die
CDU-Fraktion in der Ober-Mörler Gemeindevertretung den in
der vergangenen Woche mit Mehrheit von SPD, FWG und Grünen
getroffenen Beschluss, an der Usatalhalle eine Sporthalle
neu zu errichten und die Usatalhalle selbst teuer zu
restaurieren. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nico
Weckler ist vor allem erbost über die Ignoranz, welche die
Mehrheitsfraktionen an den Tag legten: „Der
Gemeindevorstand, in dem die SPD, FWG und Grüne die Mehrheit
haben, legt ein Gutachten vor, dass aus Gründen des
Lärmschutzes vor jeder Investition in den Standort am
Lekkerkerkplatz warnt. Trotzdem wollen die Fraktionen aus
ideologischer Verbohrtheit Millionen Euro in den Sand
setzen.“ Weckler wies in diesem Zusammenhang auf die Alte
Mädchenschule hin, die seit Jahrzehnten ein teurer
Schandfleck in der Usagemeinde sei: „Die SPD und die
damalige FWG-Beigeordnete Inge König haben den teuren
Rückkauf zu verantworten, und nun beschließen sie erneut
eine Investitionsroutine.“
Nach Meinung von Dr. Matthias Heil,
Pressesprecher der CDU-Fraktion, besteht die Gefahr eines
Nutzungsverbots für die beiden neuen Hallen. „Das mit der
Bauvoranfrage beauftragte Architekturbüro stellt dies
ausdrücklich klar: Im Gutachten wird die Gemeinde wörtlich
>auf die eventuelle Fehlentscheidung und –investition<
hingewiesen, >an dieser Stelle eine weitere Halle zu bauen,
die dann ein rechtliches Nutzungsverbot nach sich ziehen
könnte<“, zitiert Heil die Stellungnahme der Gutachter. Das
gehe sogar so weit, dass das Büro bereits jetzt jegliche
Regressansprüche ablehne. Zudem werde darauf hingewiesen,
dass die Gemeinde sich bereits derzeit aufgrund der Vielzahl
an Veranstaltungen in der Usatalhalle rechtlich anfechtbar
mache. Der Gipfel sei, dass die SPD das Gutachten als
Gefälligkeitsgutachten anzweifele. „Aus Ideologiegründen
wird Fachleuten die Kompetenz abgesprochen“, so Heil. Dabei
sei eindeutig aus dem Gutachten zu entnehmen, dass über das
Jahr verteilt nur noch 14 Veranstaltungen stattfinden
dürften. „Das wäre das Aus für die Ober-Mörler Fastnacht.“
Nach Meinung der CDU-Fraktion stellt
der Neubau eines Sport- und Kulturzentrum im Gebiet „In den
Weiden“ die bessere Alternative dar. Weckler: „Auf diese
Weise kann man das Gelände der Usatalhalle vermarkten und
damit den Neubau finanzieren. Wo SPD, FWG und Grünen die vom
Gemeindevorstand errechneten 3,8 Millionen Euro für den
Neubau am Lekkerkerkplatz hernehmen wollen, ohne das Gelände
zu verkaufen, ist uns ein Rätsel. Das ist verantwortungslose
Politik.“ Ohne Gegenfinanzierung würde sich die Gemeinde auf
Jahrzehnte hin verschulden. Wie Weckler weiter mitteilte,
weise die CDU-Fraktion politische Verantwortung für diese
Fehlentscheidung zurück. „Das haben allein SPD, FWG und
Grüne zu verantworten. Die schnelle Lösung, wie sie die
Mehrheitsparteien wollen, ist nicht automatisch die Beste.“
Den Gemeindevorstand forderte er auf, aus Gründen der
Schadensabwehr von der Gemeinde den Beschluss der
Gemeindevertretung zurückzuweisen. |

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Pressemitteilung Nr.:
30-05-07
Amt für
Straßen- und Verkehrswesen: Kreuzung an der
Kapelle/Gartenstraße kein Unfallschwerpunkt
CDU ruft zum Protest während der Zählung des Radfahrverkehrs
am 08. Juni auf
Die
CDU-Fraktion zeigt sich bestürzt über die Einschätzung des
Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Gelnhausen, das
der Straßenkreuzung am Ortseingang in Höhe der Kapelle/
Gartenstraße den Status eines „Unfallschwerpunktes“
verweigerte - trotz zweier Todesopfer und zahlreicher
Unfälle in den vergangenen Monaten. Auf Nachfrage habe man
von Bürgermeister Siegbert Steffens erfahren, dass die so
genannte Verkehrsflussmenge an dieser Stelle nicht hoch
genug sei, so Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein. Dies sei aber die Voraussetzung dafür,
dass ein auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig vom
Gemeindeparlament gefasster Beschluss, nämlich das
Gefährdungspotential durch den Bau eines Verkehrskreisels zu
entschärfen, umgesetzt werden könne. Von Schäffer sagte
hierzu: „In anderen Kommunen schießen Verkehrskreisel wie
Pilze aus dem Boden, auch an Stellen, die weit weniger
gefährlich sind als die Kreuzung an der Kapelle.“ Dagegen
tue sich in Ober-Mörlen sich in Sachen Verkehrssicherheit an
der Bundesstraße seit Jahren nichts, so von Schäffer weiter.
„Dafür haben wir kein Verständnis mehr.“
Wie
den Mitgliedern des Bauauschusses in der letzten Sitzung
mitgeteilt worden sei, dürfe die Gemeinde lediglich auf
eigene Kosten eine Querungshilfe errichten. Einen Zuschuss
durch das ASV gebe es nur bei ausreichend starker
Frequentierung dieses Abschnitts durch Fahrradfahrer. Hierzu
solle ausgerechnet am Freitag nach Fronleichnam eine
Verkehrszählung durchgeführt werden.
Fraktions-Pressesprecher Dr. Matthias Heil sagte hierzu:
„Eine Fahrradzählung am Brückentag nach Fronleichnam
durchzuführen, wo weder Schüler noch Berufstätige unterwegs
sind, kommt einem Schildbürgerstreich gleich. Offensichtlich
will sich das ASV auch noch um den Zuschuss für die
Querungshilfe drücken.“ Die CDU-Fraktion rufe deshalb alle
Ober-Mörler Bürgerinnen und Bürger auf, am 8. Juni in der
Zeit von 7.00 bis 9.00 Uhr und von 16:00 bis 18.00 Uhr
möglichst oft mit dem Fahrrad die Kreuzung an der Kapelle/
Gartenstraße zu passieren. Damit solle einerseits gegen die
skandalöse Einschätzung des ASV protestiert werden, so Heil.
„Zum anderen wollen wir mit der Aktion die Verkehrszählung
an diesem Tag ad absurdum führen und erreichen, dass sie an
einem gewöhnlichen Arbeitstag wiederholt wird.“
Die
CDU-Fraktion will sich in den nächsten Monaten weiter aktiv
des Themas annehmen und ist sich dabei der Unterstützung der
anderen Parteien sicher. „Es herrscht zwischen allen
Fraktionen der Gemeindvertretung Konsens darüber, dass wir
den Kreisel an der Stelle brauchen, und zwar bevor es noch
weitere Todesopfer gibt“, so von Schäffer. Um dies zu
erreichen, seien verschiedene Maßnahmen und Aktionen in
Planung. |
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Pressemitteilung Nr.:
23-05-07
CDU Ober-Mörlen sieht durch Gemeinschaftskasse
Wetterau finanzielle Mehrbelastungen auf die Gemeinde
zukommen
Die CDU-Fraktion in der Ober-Mörler
Gemeindevertretung befürchtet Mehrbelastungen des Haushalts
der Gemeinde durch die in der vergangenen Woche gegründete
Gemeinschaftskasse Wetterau (GeKaWe). Fraktionsvorsitzender
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein kritisierte den
Zusammenschluss der Kassen einiger Wetterauer Kommunen als
völlig unausgegoren: „Von einem Meilenstein, wie in der
Presse formuliert, kann keine Rede sein. Es fehlt ein
solides Konzept, die zusätzlichen finanziellen Belastungen
für die Kommunen sind noch nicht absehbar.“ So seien der
Gemeindevertretung vom Gemeindevorstand keinerlei belastbare
Zahlen vorgelegt worden. Das in einem Gutachten kolportierte
mögliche Einsparpotential von bis zu 22 Prozent bezeichnete
von Schäffer als Wunschtraum. Nach Meinung der CDU-Fraktion
wäre es ratsam gewesen, zuerst die Hausaufgaben zu machen.
„Die Einführung der doppelten Buchhaltung steht vor der Tür.
Es wäre sinnvoll gewesen, die Umstellung zuerst in aller
Sorgfalt durchzuführen und dann über eine Gemeinschaftskasse
nachzudenken“, so von Schäffer. Ihm sei völlig schleierhaft,
woher die Einsparungen kommen sollten. So würden unterm
Strich keine Stellen eingespart, es fielen Kosten für
zusätzliche angemietete Büroräume an und durch die neu
geschaffenen Organisationsstrukturen des Verbands werde der
Wasserkopf weiter aufgebläht.
Dr. Matthias Heil, Pressesprecher der
CDU-Fraktion, kritisierte zudem die Koalitionsfraktionen:
„Sowohl FWG als auch die Grünen äußerten im Parlament
deutliche Zweifel an der Form des Kassenzusammenschlusses.
Dass sie trotzdem zustimmten, war eine fatale
Nibelungentreue zum roten Koalitionspartner, die die
Gemeinde noch teuer zu stehen kommen wird.“ Die in der
Presse abgedruckte Argumentation des stellvertretenden
Verbandsvorsitzenden, die jeweiligen Verwaltungen in den
Kommunen seien mit der Aufgabe überfordert, sei eine
Kapitulationserklärung, so Heil: „Die Bürgermeister haben
für die Fortbildung ihrer Verwaltungsmitarbeiter zu sorgen.
Offensichtlich wollen sie sich vor dieser Aufgabe drücken.“
Da die CDU-Fraktion prinzipiell
die interkommunale Zusammenarbeit als Zukunftsmodell sehe,
habe ein Teil der CDU-Abgeordneten sich bei der Abstimmung
im Gemeindeparlament lediglich der Stimme enthalten. Die
Fraktion will in den nächsten Monaten die Arbeit der GeKaWe
als Probephase bewerten und kritisch beobachten. „Wenn wir
sehen, dass die Gemeinschaftskasse uneffektiv arbeitet und
die Kosten ins Uferlose steigen, werden wir dies
thematisieren“, so von Schäffer. So würde man einen Austritt
aus dem Verband dann nicht ausschliessen, auch wenn dies
durch Knebelparagraphen in den Verträgen frühestens nach
sechs Jahren möglich sei. |

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Pressemitteilung Nr.:
01-05-07
CDU geht in
Klausur: Schnellere Umsetzung von Beschlüssen der
Gemeindevertretung gefordert
Die
mangelhafte Umsetzung von Beschlüssen des Gemeindeparlaments
durch den Gemeindevorstand war eines der Themen, das die
CDU-Fraktion in der Ober-Mörler Gemeindevertretung auf der
diesjährigen Klausurtagung diskutierte. So identifizierten
die christdemokratischen Kommunalpolitiker, die sich am
vergangenen Wochenende in ein Tagungshotel in Bad
Soden-Salmünster zurückgezogen hatten, eine ganze Reihe von
beschlossenen Anträgen, die nur sehr zögerlich oder
unzureichend umgesetzt worden sind.
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein, Vorsitzender der
CDU-Fraktion, nannte als aktuelles Beispiel mit besonderer
Brisanz die Neuplanung der Ortsumgehung. So habe
Bürgermeister Siegbert Steffens erst auf Nachfragen der
CDU-Fraktion im Parlament einen einstimmigen Beschluss der
Gemeindevertretung in Angriff genommen und Kontakt mit dem
hessischen Wirtschaftsministerium hergestellt. Dem nun
anstehenden Gesprächstermin blickt von Schäffer mit Skepsis
entgegen: „Ich hoffe, dass Steffens die Beschlüsse des
Parlaments mit dem nötigen Nachdruck gegenüber dem
Wirtschaftsministerium vertritt.“ Er schlug deshalb die
Beteiligung der Fraktionsvorsitzenden aller Parteien an dem
im Mai stattfindenden Termin vor, um als vordringliches Ziel
die Aufnahme der Ortsumgehung in den ab 2009 überarbeiteten
Bundesfernwegeplan zu erreichen.
Auch
weitere Beschlüsse wie die Einrichtung eines
Seniorenbeirats, die dringend nötige Professionalisierung
des Internetauftritts der Gemeinde und die Aufstellung der
kommunalen Liegenschaften würden seit Monaten nur verzögert
oder gar nicht umgesetzt. Die Folge sei, so von Schäffer,
dass man auf der Stelle trete und bei der Weiterentwicklung
Ober-Mörlens Stillstand eingetreten sei.
Von Schäffer: „Wir haben in den letzten Monaten mit unseren
Anträgen viele Projekte angestoßen, die wichtig für die
Zukunftsfähigkeit der Gemeinde sind. Wir werden nun
verstärkt nachhaken und auf die Umsetzung drängen.“ Um dies
zu erreichen, will die CDU-Fraktion mit Anfragen an den
Gemeindevorstand den Sachstand ermitteln und die Erledigung
der Projekte anmahnen.
Besonders
vordringlich sei auch die Vermarktung der Gewerbegebiete im
Süden der Gemeinde. Die CDU-Fraktion sieht hier die Gemeinde
in der Pflicht, ein professionelles Marketing zu betreiben
und den interessierten Gewerbetreibenden entgegenzukommen.
Schließlich werde man sich auch um die kontinuierliche
Sanierung der Ortsstraßen bemühen, die zum Teil in sehr
schlechtem Zustand seien. Hierzu fordern die
Gemeindevertreter aus der CDU-Fraktion eine Prioritätenliste
der Straßen, die in den nächsten Jahren zuerst restauriert
werden müssten. Besonders dringlich sei die Lage in der
unteren Gartenstraße, die zwischen Friedhof und Spielplatz
vor allem für Fußgänger und Radfahrer besonders gefährlich
sei. Die CDU-Fraktion fordert zudem, bei der Sanierung
dieser Straße, neue Parkplätze zu erschließen. Bedarf dafür
sei vorhanden: „Vor allem für die Besucher des Spielplatzes
und Friedhofes stellt sich die Parkplatzsituation zurzeit
problematisch dar,“ sagte von Schäffer |

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Pressemitteilung Nr.: 27-03-07
CDU Ober-Mörlen: Neue Trasse ist der richtige Weg
Die
CDU-Fraktion zeigt sich optimistisch, dass die kürzlich vom
Gemeindeparlament vorgeschlagene neue Trassenführung für die
Ortsumgehung Ober-Mörlens realisiert werden kann. Zu diesem
Schluss kommen die Parlamentarier nach einem
Informationsaustausch mit Landtagspräsident Norbert
Kartmann, bei dem dieser am vergangenen Freitag über
Ergebnisse seiner Gespräche mit hochrangigen Vertretern des
Wirtschaftsministeriums berichtete.
Kartmann teilte mit, dass die neue Trassenführung in
Wiesbaden auf positive Resonanz gestoßen sei. „Die kleine
Ortsumgehung ist wesentlich besser als der jahrzehntelang
favorisierte geplante Stich nach Süden. Es werden keine
ökologisch sensiblen Gebiete berührt. Zudem ist Ober-Mörlen
nicht mehr auf die Zustimmung der benachbarten Kommunen
angewiesen.“ Der Vorsitzende der CDU-Fraktion,
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein, machte noch einmal
die Vorteile der Trasse deutlich: „Wir folgen mit der Trasse
bis zur Autobahn dem bekannten Verlauf. Nach deren
Unterquerung unterhalb der Raststätte verläuft die neue
Trasse dann aber parallel zur Autobahn in nördlicher
Richtung, wo man sie an die B3a anschließen könnte.“ Als
weitere Vorteile führte er die optimale Anbindung des
bestehenden und des geplanten Gewerbegebietes sowie die
geringe Belastung der „Lärm-bei-Lärm-Trasse“ an.
Von
Schäffer warnte allerdings vor allzu großer Ungeduld in
dieser Frage: „Der Weg ist lang und steinig, aber machbar.
Es wird auf eine geschickte Verhandlungsstrategie und
Ausdauer ankommen.“ Deshalb nahm die Fraktion mit Befremden
zur Kenntnis, dass nach Aussage Kartmanns das hessische
Wirtschaftsministerium noch immer auf ein offizielles
Schreiben der Gemeinde Ober-Mörlen warte. Dies zeige, dass
Bürgermeister Siegbert Steffens mit der Thematik
offensichtlich überfordert zu sein scheine. Von Schäffer:
„Statt die Entscheider im Ministerium zu kontaktieren,
spricht er mit Sachbearbeitern in untergeordneten Behörden
und ruft Bedenkenträger auf den Plan. Das ist der falsche
Ansatz.“ Deshalb bot von Schäffer dem Gemeindevorstand
personelle Unterstützung durch die CDU bei den anstehenden
Gesprächen an. Gleichzeitig mahnte er den Schulterschluß
aller Parteien an: „Nur wenn wir weiter gemeinsam an einem
Strang ziehen, haben wir überhaupt eine Chance auf die
Realisierung der Umgehungsstraße.“
Abschließend skizzierte
Kartmann das weitere Vorgehen: Demnach läge nach dem
Beschluss des Gemeindeparlaments der Verhandlungsauftrag nun
bei der Gemeinde und beim Bürgermeister. Primäres Ziel müsse
es sein, dass bei der Fortschreibung des
Bundesfernwegeplanes ab 2009 die Trasse wieder in den
vordringlichen Bedarf eingestuft werde, nachdem die B275a
zuletzt nur in die Kategorie „weiterer Bedarf“ gefallen sei.
Erst dann sei an einen Bau der Umgehung im nächsten
Jahrzehnt zu denken, so Kartmann. |

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Pressemitteilung Nr.: 23-01-07
CDU
kritisiert voreilige Festlegung gegen Gewerbegebiet
Die
Ober-Mörler CDU zeigt sich verwundert über die nach einer
gemeinsamen Erklärung von SPD, FWG und Grünen getroffene
Festlegung der drei Fraktionen gegen das geplante
Gewerbegebiet an der Autobahn. Wie der Vorsitzende der
CDU-Fraktion, Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein
mitteilte, habe das Gemeindeparlament noch in der
Oktober-Sitzung beschlossen, daß eine endgültige
Entscheidung erst nach umfassender Beratung mit beteiligten
Fachleuten des Rhein-Main Planungsverbandes und des
Regierungspräsidiums getroffen werden solle. Dazu sagte von
Schäffer: „Uns liegen keine neuen Informationen vor. Es ist
unverständlich, wie SPD, FWG und Grüne sich bei dem jetzigen
Kenntnisstand eine abschließende Meinung bilden konnten.“
Zudem kritisierte von Schäffer, daß der ebenfalls
diskutierte Autohof lediglich vorgeschoben wurde, um das
Gesamtkonzept abzulehnen: „Wir sind uns sicher, daß das
Gewerbegebiet auch ohne Autohof genehmigungsfähig ist.“
Zudem ließ von Schäffer die Argumentation, die Gemeinde sei
bereits im Besitz eines ausbaufähigen Gewerbegebiets, nicht
gelten: „Das Gebiet hinter der Hasselhecker Straße ist ein
Ladenhüter. Wir mußten ja eben erst die Grundstückspreise
senken, weil das Gelände aufgrund der Lage im Prinzip
unverkäuflich ist.“ Deswegen fürchtet die CDU-Fraktion für
die nächsten Jahre den Verlust einer nachhaltig fließenden
Gewerbesteuer. Die Haushaltslage sei bereits seit mehreren
Jahren dramatisch, Spielräume für zukunftsweisende
Investitionen gebe es nicht. Das Gewerbegebiet an der
Autobahn sei eine große Chance für die Gemeinde. Mit der nun
wahrscheinlichen Ablehnung in der Gemeindevertretung durch
die Mehrheitsfraktionen werde der Spielraum für die
Entwicklung der Usagemeinde zunehmend enger.
Dr.
Matthias Heil, Pressesprecher der CDU-Fraktion, kritisierte
die Politik von SPD, FWG und Grünen als kurzsichtig und
visionslos: „Es gibt in der näheren Umgebung genügend
Beispiele, wie Gemeinden sich durch attraktive
Gewerbeflächen Spielräume für Investitionen schaffen
konnten. Das scheint den Kollegen von SPD, FWG und Grünen
wohl noch nicht aufgefallen zu sein.“ Ohne zusätzliche
Einnahmen, die nur durch das neue Gewerbegebiet an der
Autobahn langfristig zu sichern seien, drohe der Gemeinde
Stillstand und Rückschritt, sagte Heil. |

Pressemitteilung Nr.: 03-01-07
CDU
will Jugendpflege in Ober-Mörlen neu strukturieren
Fraktion: „Streetworker-Konzept“
ist gescheitert
Nach Ansicht der
CDU-Fraktion in der Ober-Mörler Gemeindevertretung ist
das vor einigen Jahren versuchsweise eingeführte Konzept
der Jugendpflege gescheitert und sollte im Zuge der
Verabschiedung des Haushalts 2007 neu organisiert
werden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Nico
Weckler, begründete dies mit einer fehlenden Akzeptanz
von Teilen des Angebots der Jugendpflege: „Viele
Angebote der Jugendpflege müssen regelmäßig entweder
wegen mangelndem Interesse ganz ausfallen, oder die
Beteiligung ist überaus dürftig.“ Weckler betonte
weiter, daß die CDU-Fraktion seinerzeit im Parlament das
Streetworker-Konzept unterstützt habe. „Wir haben damals
einem befristeten Versuch zugestimmt, den Jugendlichen,
die nicht durch die Ortsvereine erreicht werden, eine
alternative Gestaltung ihrer Freizeit zu bieten und sie
von der Straße zu holen.“ Die mangelnde Akzeptanz zeige
aber deutlich das Scheitern der Betreuungstätigkeit in
ihrer jetzigen Form, so Weckler weiter. Deshalb plane
die CDU-Fraktion, daß die Jugendpflege sich zukünftig
auf die Angebote konzentriere, bei denen mit einer regen
Teilnahme zu rechnen sei. So seien seit vielen Jahren
die Ferienspiele während der Sommerferien ein Magnet für
Kinder und Jugendliche. „Wenn wir uns auf die
Ferienspiele und andere zentrale Veranstaltungen dieser
Art konzentrieren, erreichen wir die breite Mehrheit der
Jugendlichen“, sagte Weckler. Darüber hinaus solle der
Jugendpfleger zukünftig enger mit den Ober-Mörler
Vereinen zusammenarbeiten. „Die Zusammenarbeit sollte
besser koordiniert werden. Die Kommune muß nichts
organisieren, was von den Vereinen schon längst
angeboten wird.“
Nach Meinung von Dr.
Matthias Heil, Pressesprecher der CDU-Fraktion, seien
wegen der mangelnden Akzeptanz des Angebots der
Jugendpflege durch die Jugendlichen die auflaufenden
Kosten nicht mehr zu verantworten. So beliefen sich
allein die Personalkosten auf 55.000 Euro im Jahr. „Wir
kommen in diesem Jahr in der Kommune um eine saftige
Kreditaufnahme nicht herum. Da ist es mehr als
gerechtfertigt, daß die freiwilligen Leistungen, zu der
auch die Jugendpflege gehört, optimiert werden“, sagte
Heil. Die CDU-Fraktion schlägt deshalb vor, die Stelle
des Jugendpflegers um fünfzig Prozent zu reduzieren.
Damit stünden ausreichende personelle Ressourcen zur
Verfügung, um zentrale, erfolgversprechende Angebote in
der Jugendarbeit zu organisieren. Mit der zweiten Hälfte
seiner Stelle solle der Jugendpfleger künftig zu anderen
Aufgaben herangezogen werden. „Angesichts der
bestehenden Unterbesetzung in der Hauptverwaltung dürfte
eine adäquate Tätigkeit dort leicht zu finden sein. Hier
ist lediglich ein wenig Kreativität gefragt“, sagte
Heil.
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Unser Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012


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