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14. Oktober 2006
CDU macht weiter mit Dr. Andreas
Müller als 2.Vorsitzenden
Am Freitag, den 13. Oktober 2006
wurde Dr. Andreas Müller zum 2. Vorsitzenden des CDU
Gemeindeverbands gewählt. Die Mitgliederversammlung in
der Usatalklause in Ober-Mörlen wurde vom 1.Vorsitzenden
Josef Freundl und dem hessischen Landtagsabgeordneten
Klaus Dietz geleitet.
Josef Freundl konnte neben Klaus
Dietz auch Wolfgang Achtznick, den Ehrenvorsitzenden und
Schatzmeister der CDU, sowie den Fraktionsvorsitzenden
Gerd Christian von Schäffer-Bernstein begrüßen. Zu
Anfang ließ Freundl in seiner Rede das vergangene Jahr
Revue passieren. Er hob vor allem das große Engagement
der aktiven CDU-Mitglieder, wie zum Beispiel Familie
Turba aus Langenhain-Ziegenberg, hervor. Die
Veranstaltungen, die der Vorstand organisierte waren
laut Freundl ein voller Erfolg. Wehrmutstropfen im
vergangenen Jahr war die bescheidene Wahlbeteiligung und
das teilweise große Desinteresse Vieler an politischen
Themen. Am Schluß seiner Abschlußrede gab Freundl noch
einen kurzen Ausblick auf die weiteren Planungen
2006/2007. Ein Neujahrsempfang, sowie eine Fahrt im
Sommer 2007 und auch das Gartenfest im Spätsommer 2007
werden wieder fest eingeplant. Klaus Dietz konnte mit
seinen Ausführungen über die gegenwärtige Situation der
CDU als Partei als auch über aktuelle politische Themen
wie die Novellierung der Wahlkreisgrenzen die Mitglieder
fesseln. Am Schluß wurde Fred Diefenthäler für seine
politische Arbeit von Freundl und Dietz geehrt. |

Pressemitteilung Nr.:
08-09-06
CDU Ober-Mörlen sieht
Chancen für eine Ortsumgehung entlang der A5
Nach
dem enttäuschenden Ergebnis der kürzlich vom
Gemeindevorstand vorgelegten Machbarkeitsstudie zu Varianten
für eine Ortsumgehung von Ober-Mörlen will die CDU nun ihren
schon lange verfolgten Vorschlag einer Umgehungsstraße
umgesetzt sehen. Nach Ansicht von Josef Freundl,
Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Ober-Mörlen, sei das
Verkehrsaufkommen auf der B275, insbesondere des
Schwerlastverkehrs, mittlerweile so unerträglich geworden,
daß man mit der Umsetzung des Plans nicht mehr länger warten
könne. Bereits in den achtziger Jahren sei klar geworden,
daß die über 40 Jahre festliegende Trasse der B275a am
Widerstand von Bad Nauheim und Friedberg scheitern würde.
Darauf hin habe die CDU schon damals eine Alternative
erarbeitet, die nun wieder aktuell werde.
Auf
einer Sitzung am gestrigen Abend votierte die CDU-Fraktion
nun einstimmig für die Umsetzung dieses Plans. Wie
Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein
erläuterte, halte man am westlichen Ortsende an der alten
Trasse der B275a fest. „Die seitherige Trasse kann bis
unterhalb der Raststätte Wetterau weiter genutzt werden.
Dann allerdings erfolgt ein Schwenk in nördlicher Richtung,“
so von Schäffer. Unterhalb der Raststätte solle eine
Unterquerung der A5 erfolgen. Dann werde die Umgehungsstraße
parallel der A5 in Richtung Norden verlaufen. „Diese Trasse
hat mehrere Vorteile. Zum einen ist kein zusätzlicher
Autobahnanschluß nötig, was die Genehmigung wesentlich
vereinfacht. Zum zweiten folgt die Trasse durch den Verlauf
entlang der Autobahn dem ´Lärm-bei-Lärm´ Konzept, wodurch
zusätzliche Lärmbelästigungen vermieden werden,“ sagte von
Schäffer. Zudem könne eine Anbindung der Ortsumgehung im
Norden an die B3a zwischen Butzbach und Bad Nauheim
erfolgen.
Von
Schäffer teilte weiter mit, daß man den Abgeordneten des
Wahlkreises und Landtagspräsidenten, Norbert Kartmann, mit
der Sondierung innerhalb der hessischen Landesregierung
beauftragt habe. Kartmann sei von allen Gesprächspartnern in
den zuständigen Ministerien Zustimmung und Unterstützung für
diese Option signalisiert worden. „Man sieht in Wiesbaden
eine realistische Chance auf Umsetzung.“ Zudem bemerkte von
Schäffer, daß die nun vorgeschlagene Route der letzte Pfeil
im Köcher sei. „Wenn auch der Schuß daneben geht, ist keine
machbare Option mehr vorhanden. Deshalb ist es wichtig, daß
alle politischen Kräfte in Ober-Mörlen an einem Strang
ziehen,“ sagte von Schäffer. „Wir müssen in Ober-Mörlen bei
diesem Thema Geschlossenheit und Entschiedenheit
demonstrieren.“ Die CDU-Fraktion erkläre sich bereit,
federführend bei der parlamentarischen Vorbereitung einer
entsprechenden Initiative aktiv zu werden. Wichtig sei, daß
dem Gemeindevorstand ein sachlich fundierter und
konzeptionell ausgereifter Auftrag vorgelegt werde. Die CDU
erkläre sich bereit, dies vorbereiten und dafür eng mit den
Partnern in Wiesbaden zusammenzuarbeiten, stellte von
Schäffer abschließend fest. |

Abb.: Die
CDU-Fraktion, im Bild Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian
von Schäffer-Bernstein, diskutierte bereits bei ihrer
Klausurtagung im Juni die nun favorisierte Variante einer
Ortsumgehung für Ober-Mörlen |

Pressemitteilung Nr.: 31-08-06
CDU lädt zur Teilnahme an Ortsbegehung in Ober-Mörlen ein
Die CDU Ober-Mörlen
veranstaltet am morgigen Samstag (2.9.)eine Ortsbegehung, zu
der sie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der
Gemeinde einlädt. Treffpunkt ist um 10 Uhr im Schloßhof in
der Frankfurter Straße.
Wie der
Fraktionsvorsitzende, Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein,
gestern mitteilte, will die CDU bei der Begehung Meinungen
und Stimmen der Ober-Mörler zu den brennenden Fragen der
Ortspolitik sammeln. Bereits der Schloßhof, der gegenwärtig
bereits renoviert werde, böte dazu Anlaß. „Ein besonders
heißes Eisen ist der Standort des neuen Sport- und
Kulturzentrums am nordöstlichen Ortseingang“, so von Schäffer. „Wir sind davon überzeugt, daß das Gelände bei der
Kapelle der ideale Platz ist. Die Meinung der Bürger dazu
interessiert uns brennend.“
Außerdem wolle man sich
beispielsweise den Zustand einiger Straßen im Ort anschauen.
Von Schäffer wies darauf hin, daß man auch spontan auf die
Interessen der Teilnehmer reagieren wolle: „Die Ober-Mörler
machen die Themen“, so sein Hinweis dazu. |

Der nordöstliche Ortseingang von Ober-Mörlen. Dieser nach
Meinung der CDU ideale Standort für das neue Sport- und
Kulturzentrum soll bei der Ortsbegehung der CDU am morgigen
Samstag besichtigt werden. |

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Pressemitteilung Nr.: 16-08-06
CDU-Fraktion
empört über Mißachtung des Parlaments
Die
Sperrung des Feldwegs am nördlichen Ortsrand von Ober-Mörlen
sorgt weiterhin für Unmut in der Gemeinde. Die CDU-Fraktion
sieht eine massive Mißachtung der Rechte der
Gemeindevertretung gegeben. Das teilte sie am Mittwoch der
Presse in einer Stellungnahme mit.
Nach
Auskunft des Fraktionsvorsitzenden, Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein wurden die Sperrbügel bereits
angeschafft, ohne daß die Gemeindevertretung diesen Bügeln
bereits zugestimmt habe. Zwar sei das Thema zuletzt in einer
gemeinsamen Sitzung von Bau- und Landwirtschaftsausschuß
beraten worden, das Protokoll der Sitzung weise aber
lediglich eine Beschlußvorlage aus. Somit sei ein
endgültiger Beschluß noch nicht gefaßt worden. „Auch im
Protokoll der letzten Sitzung der Gemeindevertretung steht
nichts davon, daß das Parlament dieses Thema zum endgültigen
Beschluß an die Ausschüsse übertragen hat“, so von
Schäffer-Bernstein. „Damit wurde die hessische
Gemeindeordnung verletzt und das Parlament übergangen.“ Man
wundere sich schon, wie ein Antrag der Mehrheitsfraktionen
von SPD, FWG und Grüne bei Abwesenheit des Bürgermeisters in
Rekordzeit umgesetzt werde.
Dr.
Matthias Heil, Pressesprecher der CDU-Fraktion, vermutet
dahinter Absicht. „Die Ober-Mörler Bürger sind ganz klar
gegen diese Sperrbügel. Die Koalitionäre haben Angst vor
einer Diskussion, die ihrem Ansehen schaden würde.“ Zudem
habe eine Verkehrszählung gezeigt, wie absurd die
Argumentation sei. „In sechs Tagen war nur ein einziger PKW
schneller als 50 km/h unterwegs. Hochgerechnet fuhr gerade
ein einziges Auto pro Stunde auf dem Feldweg“, teilte Heil
weiter mit. Das zeige, wie lächerlich die Argumentation der
Mehrheitsfraktionen sei. Man vermute vielmehr Interessen
einzelner Koalitionäre dahinter: „Da fühlte sich wohl der
eine oder andere beim Gassi gehen gestört.“
Der
Gipfel sei jetzt erreicht gewesen, als ein Mitarbeiter der
Gemeinde von einem Mitglied der CDU-Fraktion wissen wollte,
wo man die Bügel denn nun aufstellen solle. „Erst erklärt
man unser Fraktionsmitglied im Ausschuß für befangen, was
für sich genommen schon ein Witz ist. Die Hessische
Gemeindeordnung sieht hierfür eindeutige Kriterien vor“,
kommentierte der CDU-Fraktionsvorsitzende. „Dann fragt man
ihn auch noch, wohin mit der Absperrung. Dazu fällt einem
nichts mehr ein.“
Sollten die Bügel ohne rechtswirksamen Beschluß aufgestellt
werden, will die CDU-Fraktion über eine
Dienstaufsichtsbeschwerde die Verantwortlichkeiten klären
lassen, teilte von Schäffer-Bernstein mit. Es sei nicht
länger zu ertragen, wie SPD, FWG und Grüne ein halbes Jahr
nach der Wahl sich aufführten. „Denen geht es nur um eigene
Interessen. Das Wohl der Bürgerinnen und Bürger interessiert
die doch gar nicht mehr.“ Diese Überheblichkeit werde sich
aber bei der nächsten Wahl rächen, so von Schäffer-Bernstein
abschließend. |

Pressemitteilung Nr.: 03-07-06
„Landes- und Bundespolitik haben
im Gemeindeparlament nichts verloren“
CDU kritisiert Linkskoalition und Kadavergehorsam der FWG
„Landes- und Bundespolitik haben im Gemeindeparlament nichts
verloren!“ Mit diesen Worten kritisiert die CDU Ober-Mörlen
die neue Linkskoalition aus SPD, FWG und Grünen. Diese hatte
in der vergangenen Gemeindevertretersitzung einen
„Schaufensterantrag“ der Landes-SPD zu Studienbeiträgen in
Hessen auf die Tagesordnung setzen lassen. Nach Ansicht der
CDU widerspricht dies der Hessischen Gemeindeordnung, in der
nach Paragraph 50 ganz klar geregelt ist: „Die
Gemeindevertretung beschließt über die Angelegenheiten der
Gemeinde.“ Da Hochschulpolitik jedoch nicht Aufgabe der
Gemeinde, sondern des Landes ist, hatte die CDU gefordert,
den Antrag von der Tagesordnung zu streichen.
SPD,
FWG und Grüne aber beließen den Antrag auf der Tagesordnung.
Die SPD mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Kristine Paulenz
hatte argumentiert, daß auch Ober-Mörler Studenten von
Studienbeiträgen betroffen seien. Deshalb müsse man dies
auch im Gemeindeparlament behandeln. „Mit dieser
Argumentation öffnet die Linkskoalition im
Gemeindeparlament zukünftig Tür und Tor für landes- und
bundespolitische Grundsatzdebatten“, so der
CDU-Fraktionsvorsitzende von Schäffer-Bernstein. In der
Konsequenz könnten das in Zukunft steuer-, gesundheits- oder
arbeitsmarktpolitische Diskussionen für die
Gemeindevertreter bedeuten, denn dies betreffe schließlich
sogar die gesamte Bevölkerung in Ober-Mörlen. Für diese
Themen jedoch seien die Gemeindevertreter von der
Ober-Mörler Bevölkerung nicht gewählt worden. Vielmehr
sollten ganz konkrete Ober-Mörler Belange im Mittelpunkt
stehen. In der vergangenen Gemeindevertretung sei dies nicht
der Fall gewesen, so der Fraktionsvorsitzende. Die Hälfte
der Zeit hätte man über Studienbeiträge diskutiert. Dies
würde bei weiteren Anträgen dieser Art auch der Fall sein.
Ober-Mörler Themen gerieten in den Hintergrund. Der
Bürgermeister sei aufgefordert, dem rechtswidrigen Beschluß
der Gemeindevertretung zu widersprechen. Dies fordere die
Hessische Gemeindeordnung in Paragraph 63.
Diese
Entwicklung ist nach Ansicht der CDU ein weiterer Tabu-Bruch
in der bisherigen Tradition der Ober-Mörler Kommunalpolitik.
Erst zu Beginn der Wahlperiode im April diesen Jahres hätten
SPD, FWG und Grüne im Parlament den Posten des Vorsitzenden
der Gemeindevertretung für sich beansprucht. Und das, obwohl
es seit der Gründung Hessens vor 60 Jahren guter
demokratischer Brauch in fast allen Parlamenten Deutschlands
sei, diesen Posten der stärksten Fraktion zu überlassen.
Damit stelle mit der SPD erstmals in der Ober-Mörler
Geschichte die deutlich schwächere Partei den Vorsitzenden
in der Gemeindevertretung, durchgesetzt von der neuen
Linkskoalition. Ähnliches sei auch bei der Besetzung der
Ausschüsse geschehen, wo die Koalition trotz respektabler
Gegenvorschläge der CDU sowohl die Vorsitzenden als auch die
Stellvertreter mit eigenen Leuten besetzten. Außerdem
versuchten SPD, FWG und Grüne im Parlament mittlerweile ihre
Anträge mit der Brechstange durchzusetzen, ohne vorherige
Aussprache im Ausschuß, so von Schäffer-Bernstein. Der neue
Höhepunkt dieser Entwicklung sei die Tatsache, daß jetzt
auch Landes- und Bundespolitik in der Gemeindevertretung
besprochen werden soll.
Hier erschreckt nach Ansicht des
CDU-Vorsitzenden Josef Freundl insbesondere der
Kadavergehorsam der so genannte Freien Wählergemeinschaft
(FWG) gegenüber der SPD. Die FWG hatte sich noch im
Wahlkampf als zuvorderst „unabhängig“ und den „örtlichen
Belangen“ verpflichtete Partei dargestellt. In der Debatte
um die Studienbeiträge habe die FWG mit SPD und Grünen
gestimmt, ohne selbst überhaupt Stellung zu beziehen. Dies
zeige, daß sich die FWG von ihrem primären Ziel weit
entfernt habe, Politik im Sinne der Aufgaben für Ober-Mörlen
zu machen. Wie die Lemminge folge die FWG mittlerweile kopf-
und widerspruchslos den Ansagen der
SPD-Fraktionsvorsitzenden Paulenz. Während man dies von der
SPD-Fraktion gewohnt sei, sei dies für die FWG doch
bemerkenswert. Konsequenterweise sollte die FWG als
Anhängsel der SPD über einen Namenswechsel nachdenken. SWG
für Sozialdemokratische Wählergemeinschaft wäre passender,
so der CDU-Vorsitzende.
Das
Erheben von Studienbeiträgen hält die CDU Ober-Mörlen nach
wie vor für gerechtfertigt. Zwar sei es richtig, daß nach
dem ersten Satz des Artikel 59 der Hessischen Verfassung,
vorgeschrieben sei, daß das Studium an den Hochschulen
„unentgeltlich“ sein soll. Die SPD müsse aber auch den
ganzen Artikel zu Ende lesen. Demnach ist der Gesetzgeber
ermächtigt, ein angemessenes Entgelt einzuführen, „wenn die
wirtschaftliche Lage des Schülers, seiner Eltern oder der
sonst Unterhaltspflichtigen es gestattet.“ Das bedeute, daß
Studienbeiträge möglich seien. Nicht die gegenwärtige
wirtschaftliche Situation sei dabei maßgebend, sondern die
zukünftige Situation. Das Land gewähre daher allen Studenten
ein Darlehen, das nur dann zurückgezahlt werden müsse, wenn
der Verdienst später entsprechend hoch ausfalle.
So
koste beispielsweise ein Studium in Medizin oder Zahnmedizin
die Steuerzahler rund 150.000 Euro. Nach Ansicht der CDU
könne beispielsweise ein Arzt oder Zahnarzt nach seinem
Berufseintritt und bei gutem Verdienst der Allgemeinheit
einen im Verhältnis kleinen Betrag zwischen 5.000 und 10.000
Euro zurückzahlen. Die Raten der Rückzahlung, ob 50 oder 100
Euro monatlich tue dabei den Besserverdienenden nicht weh.
Ungerecht sei hingegen das bisherige System: Gegenwärtig
zahle der überwiegende Bevölkerungsteil der Nichtakademiker
über die Steuern das komplette Studium von Akademikern, die
dann später ein höheres Einkommen erzielten! Auch für viele
nichtakademische Ausbildungsberufe müsse man heute schon
viel Geld zahlen, beispielsweise für die Weiterbildung zum
Meister.
Die CDU
Ober-Mörlen glaubt auch an die Notwendigkeit von
Studienbeiträgen, um die Qualität der universitären
Ausbildung zu verbessern. Nur so könne Deutschland im
globalen Wettbewerb bestehen. Außerdem führten fast alle
Bundesländer rund um Hessen Studienbeiträge ein. Bliebe es
in Hessen bei einem beitragsfreien Studium, so kämen
Studenten aus allen Bundesländern nach Hessen. Der hessische
Steuerzahler hätte dann die Ausbildungskosten der ganzen
Republik zu tragen. Dies werde auch dazu führen, daß
Rheinland-Pfalz unter Führung des SPD-Bundesvorsitzenden
Kurt Beck das erste SPD-geführte Bundesland sein werde, das
Studienbeiträge einführe, prognostiziert die CDU. Der
Protest der SPD wirkt allein dadurch mehr als unglaubwürdig. |

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Pressemitteilung Nr.: 19-06-06
CDU-Fraktion mahnt zur
Besonnenheit vor Feldweg-Sperrung
Was
nach Meinung der CDU-Fraktion ein brisantes Thema ist, wird
den Haupt- und Finanzausschuß in seiner nächsten Sitzung am
Dienstagabend beschäftigen. Es geht um die Sperrung des
Feldwegs zwischen Kapelle und Sportplatz. Der entsprechend
formulierte Antrag von SPD, FWG und Grünen wurde vom
Parlament außerdem noch in den Landwirtschafts- und
Umweltausschuß verwiesen. Wie Dr. Matthias Heil,
Pressesprecher der CDU-Fraktion, mitteilte, sei dies
dringend nötig gewesen: „Wir konnten verhindern, daß ein
völlig unausgegorener Antrag von den Mehrheitsfraktionen
durchgewunken wird. Zu diesem Thema herrscht noch enormer
Beratungsbedarf.“ So ist es der CDU-Fraktion nicht ganz
klar, warum der Feldweg durch zwei Sperrbügel blockiert
werden soll. Der Fraktionsvorsitzende, Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein betonte, daß der Feldweg schon seit
Jahrzehnten für PKW-Verkehr gesperrt sei. „Wir müssen erst
mal schauen, wie groß das Verkehrsproblem überhaupt ist.
Deshalb ist es das Vernünftigste, wenn zu allererst die
gemeindeeigene Verkehrsmeßanlage für eine Bestandsaufnahme
aufgestellt wird.“ Falls der Verkehr überhaupt ein
nennenswertes Problem darstelle, könne das allenfalls
während des Berufsverkehrs der Fall sein, so von Schäffer
weiter. Statt Schranken aufzubauen, solle man sich Ockstadt
und Steinfurth als Vorbild nehmen: „Dort werden gesperrte
Feldwege regelmäßig von Polizei und Ordnungsamt
kontrolliert. Seit dem ist dort Ruhe.“
Nach
Auffassung der CDU-Fraktion würde eine Sperrung des Feldwegs
zudem die Verlagerung von landwirtschaftlichem Verkehr auf
die innerörtlichen Straßen zur Folge haben. Wie von Schäffer
ausführte, würde der Feldweg von auswärtigen Landwirten zur
Ortsumfahrung genutzt. Dazu sei vor einigen Jahren hinter
dem Dichterviertel für viel Geld eigens ein weiterer Feldweg
gebaut worden. „Wenn SPD, FWG und Grüne diesen Verkehr und
die Autos in die Zwetschen- und Usagasse und auf die
Hauptstraßen verlagern wollen, wissen die Anlieger dort dann
ja, bei wem sie sich bedanken können.“
Zudem
stimme es nicht, daß, wie von einem Redner der
Mehrheitsfraktionen in der letzten Parlamentssitzung
dargestellt, daß der PKW-Verkehr für die zunehmenden Schäden
am Fahrbahnbelag verantwortlich sei. Heil hierzu: „Das war
reiner Unfug. Über Jahrzehnte hinweg wurden hinweg keine
Reparaturen durchgeführt. Da darf man sich nicht wundern,
wenn der Beton irgendwann kaputt ist.“ |

Abb1: Dieser Feldweg am Ortsrand von Ober-Mörlen soll
gesperrt werden. Nach Auffassung der CDU-Fraktion würde dies
zu einer unzumutbaren Belastung für die Landwirte und
Kleingartenbesitzer führen.

Abb. 2: Die Antragsteller sehen eine hohe Belastung des
Feldwegs durch PKW. Nach Auffassung der CDU-Fraktion scheint
dies zumindest außerhalb des Berufsverkehrs nicht zuzutreffen. |

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Pressemitteilung Nr.:
15-06-06
CDU-Fraktion macht sich
auf Klausurtagung fit für die weitere Parlamentsarbeit
Die
CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung in Ober-Mörlen sieht
sich für die Aufgaben der kommenden Monate gut vorbereitet.
In einer zweitägigen Klausurtagung, die am vergangenen
Wochenende im Hotel Klosterwald bei Lich stattfand, seien
alle für Ober-Mörlen wichtigen Themen intensiv diskutiert
worden, so Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein. Josef Freundl, Vorsitzender der CDU
Ober-Mörlen und Fraktionsmitglied betonte, daß man sich nach
der Kommunalwahl im März nun als engagierte und
schlagfertige Fraktion präsentiere. Ähnlich positiv äußerte
sich auch von Schäffer. Zugleich hob er ausdrücklich hervor,
daß von den Differenzen, welche die politische Konkurrenz in
die CDU-Fraktion hinein interpretieren wollte, keine Rede
sei. „Wahrscheinlich soll hier lediglich von eigenen
Zerwürfnissen abgelenkt werden“, so von Schäffer. Im
Gegenteil, die CDU stelle auch nach der Kommunalwahl wieder
mit Abstand die stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung.
„Deswegen ist es für uns von großer Bedeutung, daß wir
geschlossen auftreten und in den sachpolitischen Themen die
Meinungsführerschaft übernehmen.“ Bei der Klausurtagung
habe man sich nun in einer ausgesprochen konstruktiven
Atmosphäre darauf vorbereitet. Wie von Schäffer weiter
mitteilte, seien auf der Klausurtagung eine ganze Reihe von
Anträgen für die Gemeindevertretung und Anfragen an den
Gemeindevorstand vorbereitet worden. „Auf diese Weise wollen
wir unser Wahlprogramm in den nächsten Monaten konkret in
parlamentarische Arbeit umsetzen“, so von Schäffer
abschließend. |

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Pressemitteilung Nr.: 26-05-06
CDU fordert Einrichtung
eines Seniorenbeirats
für Ober-Mörlen
Die
demographische Entwicklung hin zu einer alternden
Gesellschaft ist auch in Ober-Mörlen nachweisbar. Das
Statistische Landesamt hat in einer Untersuchung
festgestellt, daß der Anteil der über 64-Jährigen in
Ober-Mörlen in den letzten 10 Jahren um rund 30 % zugenommen
hat.
Die
CDU-Fraktion in Ober-Mörler Gemeindevertretung ist davon
überzeugt, daß die Kommunalpolitik auf diese Veränderungen
in der Zusammensetzung der Bevölkerung frühzeitig reagieren
muß. Wie Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein, Vorsitzender
der CDU-Fraktion mitteilte, habe man für die kommende
Sitzung der Gemeindevertretung einen Antrag zur Einrichtung
eines Seniorenbeirats für Ober-Mörlen gestellt.
Ein
Seniorenbeirat, wie er in vielen anderen Kommunen bereits
existiert, könne innerhalb der Gemeinde wichtige Funktionen
erhalten, so v. Schäffer: „Die Infrastruktur der Gemeinde
muß entsprechend dem zunehmenden Anteil der Senioren in der
Gemeinde weiterentwickelt werden. Dazu gehört, daß
organisatorische Abläufe in der Gemeinde entsprechend
angepaßt werden. Ein Seniorenbeirat kann solche Bedürfnisse
artikulieren.“ V. Schäffer zeigte sich weiterhin davon
überzeugt, daß das Engagement der Senioren positive Effekte
für die Gemeinde habe. So könne die Kommune von den
umfangreichen Erfahrungen und Kompetenzen der Senioren
profitieren, die diese aus ihrem Berufsleben mitbrächten.
Gleichzeitig ist sich v. Schäffer sicher, daß der Beirat bei
den Senioren entsprechende Akzeptanz finden wird:
„Seniorinnen und Senioren zeichnen sich in der heutigen Zeit
durch wesentlich stärker ausgeprägtes Engagement und
Teilnahme am Gemeindeleben aus, als es dies noch vor
Jahrzehnten der Fall war. Das muß die Kommune nutzen.“
Eine
wichtige Aufgabe des Seniorenbeirats könne beispielsweise
sein, bei der Planung von Veranstaltungen zu beraten. „Durch
frühzeitige Absprachen können generationsübergreifende
Konflikte, beispielsweise bei lauten Konzertveranstaltungen
im Freien oder sportliche Aktivitäten verhindert werden.“
In
ihrem Antrag fordert die CDU-Fraktion den Gemeindevorstand
auf, ein Konzept für einen Seniorenbeirat zu erarbeiten.
Zuerst müßten wichtige Eckpunkte festgelegt werden. Hierzu
gehörten die Definition der Aufgaben des Beirats, seine
Kompetenzen und seine Einordnung zwischen den verschiedenen
Gemeindegremien. Außerdem sei die Frage der Zusammensetzung
des Seniorenbeirats von essentieller Bedeutung. V. Schäffer:
„In anderen Kommunen wurde zum Problem, daß die Besetzung
des Beirats anfangs nicht repräsentativ war. Das hat zu
einer mangelnden Akzeptanz geführt, bis man diesen Fehler
beseitigt hatte.“
Deswegen
legte die Fraktion dem Gemeindevorstand denn auch nahe, sich
zuerst in anderen Städten zu informieren, um eine
Wiederholung der dort gemachten Fehler zu verhindern. |

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Pressemitteilung Nr.: 23-05-06
CDU-Fraktion kritisiert
Besetzung der Ausschußvorsitzenden
Die
CDU-Fraktion in der Ober-Mörler Gemeindevertretung
kritisiert die Besetzung der Vorsitzenden der vier
Ausschüsse und ihrer Stellvertreter. In der Fraktionssitzung
am Montagabend zeigte man sich keineswegs darüber
überrascht, daß die Koalitionäre von SPD, FWG und Grüne sich
erneut alle wichtigen Posten zugeschoben hätten. Dies sei
nach dem Verlauf der konstituierenden Sitzung der
Gemeindevertretung zu erwarten gewesen.
Wie
Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein
bemerkte, verzichteten SPD und FWG aber ausgerechnet im
Landwirtschafts- und Umweltausschuß auf einen eigenen
Kandidaten für den Vorsitz, wo doch die Koalitionäre just
diesen Bereich in das Zentrum ihres gemeinsamen Programms
gestellt hätten. "Das zeigt eindeutig, daß es hier lediglich
um einen Alibivorsitz für die CDU ging. Deswegen haben wir
auf den Vorsitz verzichtet." v. Schäffer, der zuvor
viele Jahre Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses war,
weiter: "Da sind die Vertreter von SPD und FWG wohl auf dem
falschen Fuß erwischt worden. Ausgerechnet in einem ihrer
zentralen Arbeitsgebiete wurde die Konzeptlosigkeit
deutlich".
Die
CDU-Fraktion zeigte sich außerdem befremdet darüber, daß der
neu gewählte Vorsitzende des Ausschusses „Jugend, Sport und
Kultur“ vor nicht allzu langer Zeit noch Unterschriften
gegen den Bau eines Spielplatzes für Kleinkinder und gegen
die öffentliche Nutzung des Sportfeldes an der
Wintersteinschule gesammelt habe. Man frage sich auch hier,
ob die Besetzung dieses Vorsitzes optimal gewesen sei.
Die
CDU-Fraktion Ober-Mörlen will in den nächsten Jahren auch
ohne wichtige Posten eine konstruktive Politik für
Ober-Mörlen machen. Das zeige sich an der Reihe von
Anträgen, die man für die anstehende Sitzung des
Gemeindeparlaments gestellt habe. Dazu gehörten, wie v.
Schäffer mitteilte, Vorschläge für einen modernisierten und
professionellen Auftritt der Gemeinde im Internet. Außerdem
habe man sich der in beiden Ortsteilen verstreut
aufgestellten Pflanzkübel angenommen: "Wir fordern, daß die
häßlichen Betonkästen entweder verschwinden oder so
restauriert werden, daß sie das Ortsbild schmücken.“ Wie v.
Schäffer bemerkte, seien die meisten Kübel seit Monaten
unbepflanzt. "Hier muß ein vernünftiges Konzept auf den
Tisch, zu dem auch ein Pflanzplan gehört". Außerdem hätten
die Kübel sich an mehreren Stellen zu Unfallschwerpunkten
entwickelt, so daß man sich schon fragen müsse, ob die
Kästen dort nicht falsch platziert seien. |
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Die Pflanzkübel in Ober-Mörlen sind derzeit in einem
trostlosen Zustand. Auf Antrag der CDU-Fraktion wird
sich die Gemeindevertretung in der nächsten Sitzung mit
diesem Thema beschäftigen. |

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Pressemitteilung Nr.: 12-05-06
"Wer
im Internet nach Ober-Mörlen sucht, findet auch Links zu
Schmuddelseiten"
Die
CDU-Fraktion in der Ober-Mörler Gemeindevertretung ist
entsetzt über den Inhalt, auf den man im Internet stoßen
kann, wenn man die Adresse "www.ober-moerlen.de"
ansteuert. Neben verschiedenen Themen, die alle nichts mit
Ober-Mörlen zu tun hätten, fände der Surfer zeitweise auch
Verknüpfungen zu Seiten mit eindeutig sexuellem Inhalt. In
der letzten Sitzung beschäftigte sich die Fraktion mit
diesem Thema. "Wer im Internet nach Ober-Mörlen sucht,
findet unter >ober-moerlen.de< eine Seite mit Verknüpfungen
zu Schmuddel-Seiten. Etwas Schlimmeres kann es für die
Außendarstellung der Gemeinde gar nicht geben", äußerte sich
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein, Vorsitzender der
CDU-Fraktion, zu der Entdeckung. In den letzten Tagen sei
der Domainname an eine Firma mit Leipziger Adresse aber
offensichtlich bulgarischem Hintergrund weitergegangen. Es
öffneten sich nun sogenannte Popups mit mehr oder weniger
seriösem Inhalt. Der Name sei in die Hände der Profihändler
gefallen, nachdem der Gewerbering Ober-Mörlen ihn
zurückgegeben hätte.
Wie v.
Schäffer weiter ausführte, sprächen Gerichte Kommunen in der
Regel das Vorrecht auf Domains mit ihrem Namen zu. "Wir
werfen dem Gemeindevorstand hier kein Versäumnis vor, zumal
diese Verlinkung erst kurze Zeit zu bestehen scheint", so v.
Schäffer. "Jetzt muß der Bürgermeister allerdings
schnellstens aktiv werden und dem Treiben per Klage ein Ende
setzen, bevor das Image der Gemeinde nachhaltig Schaden
nimmt". Wie v. Schäffer weiter betonte, sei das Internet
mittlerweile das wichtigste Medium zur schnellen Beschaffung
von Informationen. "Sicherlich wird die Seite von vielen
Internet-Surfern aufgerufen, die auf der Suche nach
Informationen über Ober-Mörlen sind". Deswegen müsse hier
schnell gehandelt werden, so v. Schäffer weiter.
Irritiert
zeigte sich die CDU-Fraktion weiterhin darüber, daß auch die
Adresse "ober-moerlen.com" nicht in der Hand der Gemeinde
sei. "Diese Seite haben sich die Ober-Mörler freien Wähler
vor einiger Zeit gesichert", so v. Schäffer. Er forderte die
FWG auf, die Seite an die Gemeinde Ober-Mörlen, der die
Seite zustünde, zu übergeben. "Notfalls muß der
Gemeindevorstand auch hier gerichtlich dagegen vorgehen." Es
gebe sicherlich Namen für Internetadressen, die auch für die
FWG selbst einen höheren Wiedererkennungswert hätten, und
die noch frei wären.
Die
Fraktion vertrat zudem einstimmig die Meinung, daß der
Webauftritt der Gemeinde zur Zeit völlig veraltet und
unzureichend sei und deswegen dringend mit professioneller
Unterstützung neugestaltet werden müsse. Deswegen will die
CDU-Fraktion für eine der nächsten Sitzungen der
Gemeindevertretung einen entsprechenden Antrag formulieren. |

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Pressemitteilung Nr.: 02-05-06
CDU
Ober-Mörlen: "Wählertäuschung muß Konsequenzen haben"
Nach
Überzeugung der CDU Ober-Mörlen ist die Art und Weise des
Zustandekommens der Konfetti-Koalition eine Katastrophe für
die Glaubwürdigkeit der Politik in der Wetteraugemeinde. In
einer am Mittwoch gemeinsam vom Parteivorsitzenden, Josef
Freundl, und dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion,
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein verbreiteten
Pressemitteilung wird vor allem das Verhalten von vier der
fünf FWG-Mandatsträger kritisiert, die die Zusammenarbeit
von SPD und Grünen durch ihre Stimmen bei der Wahl der
Gemeindegremien erst ermöglicht hätten. "Was hier
stattgefunden hat, war eine massive Wählertäuschung", so
Freundl. "Die FWG stellte sich im Wahlkampf als "freie"
Wählergemeinschaft dar, wie sie auch noch kurz vor der Wahl
in ihrer Festschrift betonte. Nun verhelfen sie der SPD zur
Macht." Schäffer-Bernstein warf den Vieren vor,
Bürgermeister Steffens bei dessen Eröffnungsansprache nicht
zugehört zu haben: "Die hatten wohl die Ohren auf Durchzug
gestellt, als Steffens eine wachsende Politikverdrossenheit
als Grund für die geringe Wahlbeteiligung nannte.“ Er
forderte sie auf, ihr Mandat im Gemeindeparlament
niederzulegen. "Wenn sie den jetzt schon beträchtlichen
Imageschaden für die Ortspolitik begrenzen wollen, sollen
sie sich möglichst schnell aus der Politik zurückziehen".
Machtkampf in der FWG nach der Wählertäuschung
Freundl sieht in der FWG mittlerweile einen offenen
Machtkampf toben. In dem Mitgliederschreiben der
FWG-Vorsitzenden Eva Stumpf, das durch die Presse bekannt
geworden sei, prangere diese einen Verrat der Werte der
Wählergemeinschaft an. Dies sehe man auch so, betonte
Freundl: "Der Großteil der Fraktion geht jetzt mit denen
zusammen, die sie vor der Wahl noch kritisiert haben. Der
FWG-Vorstand hat dies wohl mit großer Mehrheit abgelehnt,
ist aber offensichtlich hilflos." Offenbar gäbe es nun ein
Gegenschreiben, das wahrscheinlich vom "König-Clan" lanciert
worden sei, in der die FWG-Vorsitzende als Lügnerin
dargestellt werde. "Da ist wohl einigen Hardlinern in der
FWG das Machtstreben zu Kopf gestiegen". Die Aktion scheine
von langer Hand geplant worden zu sein, so Freundl. Man habe
mit Ludwig König einen Politikrentner in den
Gemeindevorstand geschickt, der die Gemeindepolitik in den
letzten Jahren allenfalls noch aus dem örtlichen Amtsblatt
kenne. "Hätte man jemanden aus der Fraktion genommen, wäre
Eva Stumpf nachgerückt und die Mehrheit damit futsch
gewesen."
Erstaunen
über das Verhalten der Grünen
Zudem gab sich Schäffer-Bernstein erstaunt über das
Verhalten der Grünen-Fraktion. "Welche Ziele die Grünen
haben, ist mir schleierhaft. Sie haben in keinem der
Ausschüsse ein Stimmrecht. Ich bezweifle, daß sie sich bei
den Strippenzieherinnen in SPD und FWG, Kristina Paulenz und
Inge König, überhaupt ausreichend Gehör verschaffen können."
Der CDU-Fraktionsvorsitzende gibt der Koalition allerdings
keine große Zukunft: "Ein Abweichler aus den eigenen Reihen
stimmt für unsere Listen, ein zweiter aus der SPD zieht es
vor, vor der konstituierenden Sitzung in den Urlaub zu
fahren. Da geht es jetzt schon drunter und drüber." So sei
es kein Wunder, das man bereits auf wechselnde Mehrheiten in
der Sachpolitik spekuliere.
CDU-Fraktion will entschlossene und konstruktive Opposition
sein
Zur Rolle der CDU-Fraktion in den nächsten fünf Jahren
äußerte sich Schäffer-Bernstein sehr optimistisch. "Die
Stimmung bei uns ist ausgesprochen gut, von Enttäuschung
keine Spur." Man werde großen Wert auf eine konstruktive
Parlamentsarbeit legen, und konsequent die Schwächen der
Koalition aufzeigen. "Es muß in Ober-Mörlen voran gehen. Die
Koalition wird am meisten mit sich selbst beschäftigt sein.
Wir werden kontinuierlich konstruktive Vorschläge zur
Weiterentwicklung der Gemeinde im Parlament einbringen",
betonte Schäffer-Bernstein abschließend. |

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Pressemitteilung Nr.: 26-04-06
Postenschacherei und schlechter politischer Stil
In
einer Presseinformation stellte die CDU-Fraktion in der
Ober-Mörler Gemeindevertretung zum Verlauf der
konstituierenden Sitzung am Dienstag im Rittersaal fest:
"In der Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag wurde
deutlich, daß in Ober-Mörlen politische Entscheidungen
ab sofort von einem linken Bündnis aus SPD und Grünen in
Koalition mit den ehemals freien Wählern getroffen
werden. Die politische Halbwertszeit dieser
Konfettikoalition aus rot, grün und blau-orange wird in
etwas so ablaufen wie die Fastnacht: Drei tolle Tage,
dann kommt der Aschermittwoch, alles liegt am Boden.
Danach kann man die Scherben zusammenkehren."
Dabei
ist für die CDU-Fraktion weniger die Tatsache
befremdlich, daß eine Koalition gegen die CDU gebildet
wurde –als gute Demokraten seien sie bereit, dies zu
akzeptieren und die Oppositionsrolle anzunehmen.
Vielmehr sei die Art und Weise, wie in der Sitzung
Posten verschachert wurden, ein Zeichen äußerster
politischer Unkultur. Die CDU-Fraktion betonte
weiterhin: "Wir stellen fest, daß erstmals in der
sechzigjährigen Nachkriegsgeschichte der Ober-Mörler
Kommunalpolitik nicht die stärkste Fraktion den
Vorsitzenden der Gemeindevertretung stellt. Unter
Führung der SPD als einer Partei mit langer eigener
politischer Tradition wurde erstmals in Ober-Mörlen ein
politisches Tabu aus reiner Machtbesessenheit der
Konfettikoalitionäre gebrochen. Dies ist ein skandalöses
Verhalten." Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein äußerte sich im Anschluß an die
Sitzung am Dienstagabend im Rittersaal erstaunt darüber,
daß die Personaldecke der SPD offensichtlich sehr dünn
zu sein scheine, so daß ein politischer Neuling aus den
Reihen der SPD-Fraktion zum Vorsitzenden Mitglied der
Gemeindevertretung gewählt werden mußte. Wie im Verlauf
der Sitzung den zahlreich anwesenden Bürgerinnen und
Bürgern deutlich geworden sei, wäre der neugewählte
Vorsitzende denn auch zu keiner Zeit Herr der Lage
gewesen. Eine Kette von Formfehlern habe die wichtige
konstituierende Sitzung durchzogen. Die CDU-Fraktion
stellte weiter fest, daß exakt solches Agieren den
Nährboden für wachsende Politikverdrossenheit böte, die
Bürgermeister Steffens in seiner Eröffnungsrede
angeprangert habe. Deshalb brachte die CDU-Fraktion als
stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung ihren
Protest gegen dieses Verhalten zum Ausdruck, indem sie
auf den Vorschlag eines eigenen Stellvertreters
verzichtete.
Die
CDU-Fraktion stellte ferner fest, daß auch der
Gemeindevorstand nach Gutdünken der Konfettikoalition
besetzt worden sei. Daß der seitherige 1. Beigeordnete
Jörg Wetzstein in den vergangenen Jahren eine
hervorragende Arbeit geleistet habe, wie während der
Sitzung von Bürgermeister Siegbert Steffens festgestellt
worden sei, wäre keine Honorierung wert gewesen. Die
Koalitionäre hätten nicht einmal versucht,
offensichtliche Postenbeschafferei und Einflußnahme im
Gemeindevorstand zu verschleiern, so die Erklärung der
CDU-Fraktion weiter. "Offensichtlich haben SPD, FWG und
Grüne vergessen, daß wir in der Gemeindevertretung
Politik zum Wohle der Gemeinde machen", äußerte sich von
Schäffer-Bernstein weiter. "Nach Vorbild von auf Bundes-
und Landesebene glücklicherweise abgewählten rot-grünen
Koalitionen, die nicht nur am Ende auch alle politischen
Ideale verraten hatten und lediglich auf Erhaltung der
eigenen Macht aus waren, wird in Ober-Mörlen mit
Unterstützung sogenannter freier Wähler ein
gescheitertes Konstrukt wiederbelebt."
Die
CDU-Fraktion stellte außerdem fest, daß das, was im
Wahlkampf mit völlig unqualifizierten Angriffen von SPD
und FWG auf die CDU begonnen habe, in der
konstituierenden Sitzung am Dienstag seine Fortsetzung
gefunden habe.
Die
CDU verspricht den Ober-Mörler Bürgerinnen und Bürgern
für die nächsten fünf Jahre eine engagierte
Oppositionsarbeit. Man wolle wachsam alle sich
abzeichnenden Fehlentwicklungen offenlegen, um Schaden
von der Gemeinde abzuhalten. Für die CDU sei dies eine
Herausforderung, die man selbstverständlich annehmen
werde, zumal derzeit nicht klar sei, wie lange das
Linksbündnis halte. So seien bereits in der ersten
Sitzung Erosionen bei den Neukoalitionären offenkundig
geworden, da das Bündnis bei keiner Abstimmung auf die
rechnerische Stimmenzahl gekommen sei, heißt es in der
Pressemitteilung abschließend. |

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Pressemitteilung Nr.: 08-04-06
Gerd Christian von
Schäffer-Bernstein erneut Vorsitzender der CDU-Fraktion
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein
wird weiter die CDU-Fraktion in der Ober-Mörler
Gemeindevertretung anführen. Bei der konstituierenden
Sitzung der CDU-Fraktion am vergangenen Mittwoch wurde
Schäffer-Bernstein einstimmig in seinem Amt bestätigt. Er
wertete das klare Votum als Anerkennung der bisher
geleisteten Arbeit und dankte für das damit zum Ausdruck
gebrachte Vertrauen. Zum Stellvertreter wurde, ebenfalls
einstimmig, Nico Weckler gewählt. In der ersten
Fraktionssitzung zeigte sich Parteivorsitzender Josef
Freundl zufrieden mit dem Ergebnis der Kommunalwahl. Nachdem
die CDU in der letzten Wahlperiode drei Sitze hinzugewonnen
hatte, sei es kein Beinbruch, wenn man nun auf hohem Niveau
einen Sitz abgeben müsse. „Die CDU bleibt klar die stärkste
Kraft in Ober-Mörlen“, so Freundl. Ein Blick auf das
Wahlergebnis zeige außerdem, daß es lediglich im Ortsteil
Langenhain-Ziegenberg Verschiebungen zugunsten der lokalen
Wählergruppe gegeben habe. „Hier wurde kurz vor der Wahl
Stimmung gemacht, auf die wir nicht mehr mit Argumenten
antworten konnten,“ ließ Freundl weiter verlauten.
Glücklicherweise seien die Ergebnisse in Ober-Mörlen selbst
stabil geblieben. Im Langenhain-Ziegenberg werde man durch
engagierte und konstruktive Arbeit im Ortsbeirat verloren
gegangenes Terrain wiedergewinnen. |

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Informationsabend zur
Wirtschaftsförderung in der Kommune
Der CDU Gemeindeverband
Ober-Mörlen hat kürzlich einen Informationsabend für
Gewerbetreibende und Unternehmer veranstaltet. Der
Vorstandsvorsitzende des Gemeindeverbandes Josef Freundl
konnte an diesem Abend neben vielen Interessierten aus der
Gemeinde die Spitzenkandidatin der CDU Wetterau Lucia
Puttrich und den Hauptgeschäftsführer der IHK
Gießen-Friedberg Dr. Matthias Leder begrüßen. Leder begann
mit seinem Vortrag die Veranstaltung. „Die IHK ist eine
Mitmachorganisation“, so Leder wörtlich. „Nur wenn die
Mitglieder selbst bereit sind zu aktivem Handeln, würde
etwas Produktives am Ende dabei herauskommen“.
Danach ging Leder kurz
auf die organisatorische Struktur der IHK Gießen-Friedberg
ein und stellte vor allem die zahlreichen Angebote für
kleine und mittelständische Unternehmen dem interessierten
Publikum vor, die seiner Meinung nach noch zu wenig genutzt
würden. Beispielsweise gäbe es in Gießen den Fall, daß
verschiedene Einzelhändler unter einer gemeinsamen Führung
sich organisieren und somit größeren Einfluß nehmen können
auf ihre Interessen. Er selbst bevorzuge die Bildung von so
genannten „Bezirken zur Stärkung des innerstädtischen
Einzelhandels“. Damit könne aktiv eingegriffen werden in die
fortschreitende Verödung der Innenstädte, so Leder.
Leder ging in seinem
Vortrag auch auf die Vergabe von Baumaßnahmen und auf die
mögliche Vermittlerrolle, die die IHK dabei spielen könnte,
ein. Die IHK kann, so Leder, aufgrund ihrer Online-Präsenz
eine große Aufmerksamkeit erzeugen und somit für beide
Vertragsparteien (Käufer, als auch Verkäufer) einen Vorteil
generieren. Die IHK kann beim Vertragsmanagement helfen als
auch Rechtsprobleme verschiedenster Art lösen.
Auf die Online-Präsenz und die zahlreichen kostenfreien
Angebote der IHK ging ein Mitarbeiter von Leder, Christian
Agne, noch einmal gesondert ein. Die Wirtschaftsförderung
der Wetterau (wfg) biete eine Online-Datenbank für alle
Unternehmen und Selbstständigen, die ständig aktualisiert
würde und ein umfassendes und weitreichendes
Branchenverzeichnis mit Sonderfunktionen darstelle, so
Agne.
Zuletzt sprach die
Spitzenkandidatin der CDU Wetterau Lucia Puttrich. Wie auch
schon ihre beiden Vorredner, stellte auch sie die kommunale
Wirtschaftsförderung in den Vordergrund ihres Vortrags.
Besonderes Augenmerk lege sie auf die Investitionen des
Kreises in den Straßenbau. „Wir sind keine
Straßenbaufetischisten, wir wollen aber eine ökonomisch
sinnvolle Infrastruktur für den Wetteraukreis“, so Puttrich.
„Die Ansiedelung von Unternehmen und damit von neuen
Arbeitsplätzen hat in allen Regionen des Wetteraukreises
hohe Priorität“. Deshalb sei es unabdingbar, Regionen auch
mit ausreichend Infrastruktur auszustatten, damit es
Unternehmen leichter gemacht werde, den Standort für eine
Ansiedelung auszuwählen. Umgehungsstraßen seien neben der
Entlastung für die Bewohner der betroffenen Städte und
Gemeinden ein weiterer Pluspunkt für die wirtschaftliche
Standortentwicklung einer Region, und dafür setze die CDU
sich ein.
Zudem dürfe nicht
übersehen werden, daß der Wetteraukreis mitten in Hessen
liege und damit auch von vielen Verkehrsachsen durchströmt
würde. Aufgabe des Kreises sei es deshalb, diese
Verkehrsströme aufzunehmen und effizient und wirtschaftlich
zu bewältigen. Umgehungsstraßenprojekte wie die schon lange
geforderte Umgehung Ober-Mörlens durch die B275a seien
vollkommen richtig, so Puttrich.
Es besteht für die
Gesellschaft als auch für die Politik ein großes Interesse,
daß Unternehmen wirtschaftlich und effizient arbeiten
können, damit sie Arbeitsplätze schaffen und somit die
öffentliche Wohlfahrt gesteigert wird. Aus diesem Grund sind
Straßenbauprojekte laut Puttrich im Blickpunkt der CDU. Mit
viel Applaus gewürdigt leitete Spitzenkandidatin Puttrich
eine anschließende Diskussionsrunde ein, um somit dem
gelungenen Abend einen würdigen Abschluß geben. |
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Von links: G.-C. v. Schäffer-Bernstein, L. Puttrich, J.
Freundl, Dr. M. Leder, C. Agne |

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Natur
erhalten, Umwelt gestalten!
Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg sind weitgehend noch
von intakter Natur umgeben, die es zu erhalten gilt.
Beeinträchtigungen müssen auf ein erträgliches Mindestmaß
beschränkt bleiben. Wir setzen uns daher für eine
Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen ein und
fordern einen Einklang von Schutz der Umwelt,
wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Sicherheit. Dies
bedeutet, die Bürgerinnen und Bürger müssen von den
Belästigungen durch den wirtschaftlich notwendigen Verkehr
entlastet werden. Ebenso sind wir verpflichtet, für
Arbeitsplätze in unserer Gemeinde zu sorgen, Gewerbegebiete
müssen erschlossen werden.
Wir
unterstützen die Landwirtschaft. Sie produziert gesunde
Lebensmittel, zunehmend aber auch erneuerbare Rohstoffe zur
Energiegewinnung. Unsere Landwirte pflegen unsere
Kulturlandschaft und müssen dabei von der Gemeinde
unterstützt werden. Die regelmäßige Pflege aller Wege und
Gräben in Absprache mit den Landwirten gehört zu diesen
öffentlichen Aufgaben.
Wir
fordern, zukünftig bei allen Neu- und Umbauten von
öffentlichen Gebäuden die Nutzung erneuerbarer Energien
anderen Konzepten vorzuziehen. Holz aus dem Gemeindewald in
Form von Hackschnitzeln oder Holzpellets, Raps und andere
Rohstoffe von den Feldern unserer Landwirte senken
langfristig die Energiekosten und schonen die Umwelt. Diese
Energieträger sind ideal für die Gewinnung von Wärme und
Energie in Öffentlichen Gebäuden.
Wir
unterstützen auch die Vereine in Ober-Mörlen und
Langenhain-Ziegenberg, die es sich zur Aufgabe gemacht
haben, sich bei der Pflege der Landschaft und der Gewässer
einzusetzen. Ehrenamtliche Arbeit auch auf diesem Gebiet
kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Die Schaffung
neuer Biotope wird von uns gefördert, wenn sie sich sinnvoll
in unsere Landschaft einfügen, wenn deren zukünftige Pflege
gesichert ist, und die Kosten für die Gemeinde sich im
Rahmen halten.
Die
Gemeinde benötigt Spielraum für Ihre zukünftige Entwicklung
bei der Schaffung von Wohn- und Gewerbegebieten, sowie dem
Ausbau der Infrastruktur. Hierfür benötigt sie
Ausgleichsflächen, deren Schaffung wir ausdrücklich
unterstützen. Zum Schutz der Landwirtschaft vor
zusätzlichen Flächeneinbußen sollten diese Flächen
vorzugsweise im Gemeindewald geschaffen werden, der dafür
noch viele Möglichkeiten bietet.
Unser
Gemeindewald soll weiterhin naturnah bewirtschaftet werden.
Er ist das Naherholungsgebiet für alle Mitbürgerinnen und
Mitbürger, aber auch für viele auswärtige Besucher. Er ist
aber auch Lieferant des Rohstoffes Holz, der für uns in
vielen Bereichen des täglichen Lebens von Bedeutung ist und
zukünftig insbesondere durch die energetische Nutzung noch
an Bedeutung gewinnen wird.
Die CDU
wird sich weiter dafür einsetzen, daß Ober-Mörlen und seine
Bürger von dem ständig zunehmenden Lärm und den Abgasen an
der Bundesstrasse entlastet werden. Auch wenn dies nicht
allein in unserer Hand liegt, werden wir weiterhin jede
Maßnahme unterstützen, die Planung und Realisierung einer
Ortsumgehung beschleunigen. Wir werden aber keiner Lösung
zustimmen, die große Teile unseres Ortes zusätzlich
belastet.
Die CDU
setzt sich für Sie ein, damit Sie besser leben können.
Liebenswerte Heimat – Ober-Mörlen – Unsere Zukunft
Wählen
Sie am 26. März CDU – Liste 1 |

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10 Gründe für ein Sport- und Kulturzentrum am Ortsrand
Die
CDU setzt sich für den Bau eines neuen Sport- und
Kulturzentrums mit zwei Hallen für die jeweiligen
Bedürfnisse Sport- und Kultur im Gebiet der verlängerten
Gartenstraße ein. Die alte Usatalhalle am jetzigen Standort
zu erweitern, wie dies beispielsweise die FWG favorisiert,
halten wir für den falschen Ansatz:
1. Die
heutige Usatalhalle ist ein Faß ohne Boden. Jährlich wird
Geld investiert, ob für Toiletten, Duschen oder Ähnliches.
Das eigentliche Problem ist damit aber nicht gelöst: Für
Sportveranstaltungen reichen die Maße nicht, für kulturelle
Veranstaltungen muß regelmäßig der Boden abgeklebt werden.
Dies zeigt: Die Halle ist von ihrer Grundarchitektur heute
weder für eine Sport- noch für eine Kulturhalle brauchbar.
2. Bereits
heute reichen bei Großveranstaltungen wie beispielsweise
Fastnachtssitzungen in der Usatalhalle die
Parkplatzkapazitäten nicht aus und die Seitenstraßen werden
von Besuchern zugeparkt. Eine zusätzliche Bebauung des
Lekkerkerkplatzes mit einer Sporthalle würde das Problem
noch verschärfen und die Belastung der Anwohner erhöhen.
3. Grundsätzlich
gibt es heute keine Kommune mehr, die ein Sportzentrum
mitten in ein Wohngebiet baut. Probleme mit den Anwohnern
sind erfahrungsgemäß vorprogrammiert, z.B. wegen
Ruhestörung, erhöhtem Verkehrsaufkommen, der
Verkehrssicherheit oder dem Parkplatzproblem. Nicht selten
landen solche Fälle vor Gericht, was meist wieder Auflagen
für die Nutzung der Einrichtung mit sich bringt.
4. Bereits
heute verzichten Ober-Mörler Vereine auf Feierlichkeiten auf
dem Lekkerkerkplatz, weil es aus Rücksicht auf die Anwohner
zu zahlreichen Auflagen für die Nutzung kommt. Durch den
Neubau einer zusätzlichen Halle würde das Problem
verschärft.
5. Auch
die Erbauer der heutigen Usatalhalle haben sich vor
Jahrzehnten wohl aus ganz ähnlichen Gründen für eine Lage am
damaligen Ortsrand entschieden.
6. Die
Erreichbarkeit eines neuen Zentrums wird im Übrigen durch
eine Bebauung am Ortsrand Richtung Autobahn nicht
schlechter. Beispielsweise hätten Anwohner im Westen
Ober-Mörlens (z.B. „Dichterviertel“) in Zukunft lediglich
eine ähnliche Wegstrecke vor sich wie heute bereits die
Bewohner im Osten Ober-Mörlens (zwischen Pfarrwiesen und
Gartenstraße) zum Lekkerkerkplatz. Hier generell von einer
schwereren Erreichbarkeit für alle zu sprechen, wie dies die
FWG tut, ist schlicht falsch.
7. Die
Finanzierungsfrage ist bei einem Erweiterungsbau auf dem
Lekkerkerkplatz überhaupt nicht gesichert. Am neuen Standort
wäre die Finanzierung eher möglich. So könnte man den Erlös
aus dem Verkauf des jetzigen Areals für die Neubauten
nutzen.
8. Ein
Standort am Ortsrand Richtung Autobahn entlastet den
innerörtlichen Verkehr.
9. Der
neue Standort mit modernen Hallen für Sport- und Kultur muß
auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet
werden: Ober-Mörlen, mit direktem Zugang zur Autobahn,
könnte so für überregionale Kongresse und
Sportveranstaltungen von Interesse werden.
10. Bei
einem Standort an der verlängerten Gartenstraße würde in
Verbindung mit Schloß, dem renovierten Schloßhof und dem
Park ein einmaliges Areal für Kultur, Sport, Freizeit und
Erholung entstehen.
SPD und Alte
Mädchenschule
Interessiert dürften viele das SPD-Wahlkampfplakat an der
alten Mädchenschule wahrgenommen haben. Ein ähnlicher
Entwurf des Kirchplatzes mit abgerissener Mädchenschule ist
sicher der Wunsch fast aller Parteien. Insofern ist hier
nichts dargestellt, was die SPD von anderen unterscheidet.
Bemerkenswert ist jedoch ein anderer Aspekt. Die alte
Mädchenschule wurde in den 90er Jahren mit Zustimmung von
SPD und FWG an einen privaten Besitzer verkauft. Jetzt
streitet die Gemeinde vor Gericht seit Jahren um die
Rückabwicklung des Verkaufs mit voraussichtlich großen
finanziellen Verlusten. Wie zuvor der Verkauf der
Mädchenschule, so wurde auch der geplante Rückkauf und das
anschließende Gerichtsverfahren gegen den privaten Besitzer
von der SPD unterstützt. Nun spannt die SPD an der in
Privatbesitz befindlichen alten Mädchenschule ein Wahlplakat
auf. Dies kann eigentlich nur mit offensichtlicher
Zustimmung des privaten Besitzers der Mädchenschule möglich
sein, gegen den die Gemeinde doch mit Unterstützung der SPD
im Rechtsstreit liegt. Für den Gewinn von Wählerstimmen
setzt die SPD mittlerweile ihre eigene Glaubwürdigkeit aufs
Spiel. |

Kommunalwahl
2006 Nachlese
Im
Namen des CDU Gemeindeverbandes Ober-Mörlen bedanke ich mich
herzlich für das Vertrauen, das Sie, liebe Wählerinnen und
Wähler, in uns setzen.
Sie haben mit ihrer Stimmabgabe für die CDU und ihre
Kandidaten dazu beigetragen, daß die CDU abermals wie schon
in der Legislaturperiode zuvor stärkste Fraktion in der
Gemeindevertretung wird. Durch ihre Stimme sichern Sie somit
die Kontinuität und "klare Linie" der Kommunalpolitik
unserer erfolgreichen CDU-Fraktion. Wie bei der Wahl vor 5
Jahren konnten wir die anderen Ortsparteien hinter uns
lassen; somit ist der Weg frei für die Fortsetzung und
Realisierung unserer Ideen und Vorstellungen hier in
Ober-Mörlen.
Der Wahlkampf hat
gezeigt, daß es wichtige Themen hier in unserer Kommune
gibt, die entschlossen und zielbewußt angegangen werden
müssen. Beispiele wie die "Alte Mädchenschule", das
Feuerwehrgerätehaus und Ortsumgehung sind hinlänglich bei
Ihnen bekannt und werden von uns vorangetrieben. Aber nicht
nur hier bei uns beschäftigt man sich mit der möglichen
B275a, sondern auch auf Kreisebene ist die
Infrastrukturplanung ein wichtiges Thema. Wie Lucia Puttrich
uns kürzlich im Rahmen unserer CDU-Informationsveranstaltung
"Wirtschaftsförderung in der Kommune" mitteilte, genieße
dieses Bauvorhaben hohe Priorität bei der CDU Wetterau.
Auch auf Kreisebene
hat die CDU ein glänzendes Ergebnis eingefahren, und dafür
bedanke ich mich auch im Namen von Lucia Puttrich herzlich.
Es bleibt mir nur noch zum Schluß zu sagen, daß wir die
Projekte, die wir im Wahlkampf angesprochen haben,
durchsetzen wollen und auch durchsetzen werden.
Nochmals vielen Dank
für Ihr großes Vertrauen in uns und unsere Politik.
Josef
Freundl
Vorsitzender CDU Gemeindeverband Ober-Mörlen |

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Wahlaufruf zur Kommunalwahl am 26.März 2006
Liebe
Bürgerinnen und Bürger,
am Sonntag haben Sie die Wahl. Sie sind aufgerufen, die
Mitglieder der Gemeindevertretung und des Kreistages sowie
die Wähler von Langenhain-Ziegenberg noch zusätzlich die
Mitglieder des Ortsbeirates zu wählen. Darüber hinaus findet
auch an diesem Tag die Wahl des Bürgermeisters statt. Herr
Steffens als amtierender Bürgermeister stellt sich als
einziger Kandidat zur Wahl.
Wir haben
Ihnen in den letzten Wochen durch Flugblätter und
Presseartikel unsere Vorstellungen und Ideen für die
Weiterentwicklung von Ober-Mörlen in den nächsten Jahren
präsentiert. Die Herausforderungen, die den Kommunen und
damit auch Ober-Mörlen in Zukunft erwarten, sind groß. Die
Entwicklung der Bevölkerung ist eines der großen Themen
unserer Gesellschaft. Mit der verkehrsgünstigen Lage von
Ober-Mörlen haben wir die Chance mit einem entsprechenden
Angebot an Arbeitsplätze und attraktiven Wohnmöglichkeiten
und damit auch Lebensqualität neue Bürger zu gewinnen und
damit die gravierenden Veränderungen der Altersstruktur
unserer Bevölkerung mindestens teilweise zu kompensieren.
Wir haben
uns dazu intensiv Gedanken gemacht und die Zeit sinnvoller
genutzt als die anderen Parteien. Unsere politischen
Mitbewerber haben es lieber vorgezogen, im Wahlkampf
Stimmung gegen uns zu machen. Scheinbar haben sie Angst, die
Wahl wie vor fünf Jahren wieder zu verlieren.
Wir
werden uns weiter an Sachthemen zum Wohle der Bürgerinnen
und Bürger orientieren und bitten deshalb um ihre Stimmen
für unsere Kandidaten der Liste 1 für Gemeindevertretung,
Ortsbeirat und Kreistag.
Josef
Freundl
Vorsitzender |

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Fortschritt statt Stillstand
In den vergangenen 5 Jahren ist zwar
die eine oder andere Investition durch die Gemeinde getätigt
worden. Komplexe Vorschriften und lange Dienstwege verzögern
viele Projekte aber um Jahre. Die Umsetzung vieler
Beschlüsse in der Gemeindevertretung können daher nur mit
erheblichen Verzögerungen umgesetzt werden. Deswegen ist es
wichtig, frühzeitig die Weichen für die Zukunft von
Ober-Mörlen zu stellen. Dazu gehören alle Möglichkeiten für
eine Ortsumgehung auszuloten. Wenn es möglich ist, den
Durchgangsverkehr aus dem Ort herauszuhalten, besteht auch
die Chance, aus dem Ortskern einen attraktiven
Ortsmittelpunkt zu machen, z. B. Abriß der alten
Mädchenschule und Gestaltung des Kirchplatzes. Da reicht es
natürlich nicht 30 km-Zonen flächendeckend einzurichten,
deren Einhaltung niemand kontrolliert. Unfallträchtige
Kreuzungen müssen möglichst durch Kreisel oder andere
verkehrstechnische Maßnahmen entschärft werden. Dazu gehört
auch die Ausstattung der Bushaltestellen mit Wetterschutz
und Sitzgelegenheiten.
Wenn Ober-Mörlen nicht im
Dornröschen-Schlaf versinken soll, dann müssen wir in die
Zukunft investieren. Wir brauchen mehr Steuereinnahmen aus
Gewerbe- und Einkommensteuer. Das hat zur Konsequenz, daß
vorrangig die Gewerbeansiedlung gefördert werden muß. Neben
der beschlossenen Erweiterung des Gewerbegebietes an der
Hasselhecker Straße ist mittelfristig das Gelände zwischen
Ortsausgang und Autobahn an der B 275 für Gewerbeansiedlung
zu erschließen. Wenn es einen idealen Standort für
Gewerbeflächen in Ober-Mörlen gibt, dann dort.
Die demographische Entwicklung zwingt
die Kommunen für die Ansiedlung von Neubürgern zu werben.
Eine Zukunft haben die Gemeinden, die neben einer günstigen
Verkehrsanbindung, Kindergartenplätze und Wohnraum bieten.
Neben der Ortsumgehung ist die
Usatalhalle Dauerthema Nummer 2 in Ober-Mörlen. Anders wie
die SPD und FWG sehen wir keinen Sinn in einer
Modernisierung bzw. Erweiterung der bestehenden Halle.
Dieses Faß ohne Boden muß durch ein modernes Sport- und
Freizeitzentrum ersetzt werden. Deshalb wollen wir auch in
dem Gebiet Richtung Autobahnauffahrt eine neue Sport- und
Kulturhalle mit einer optimalen Verkehrsanbindung bauen.
Natürlich ist es eine große Herausforderung für Ober-Mörlen.
Die Finanzierung und der Betrieb einer solchen Anlage kann
die Gemeinde allein nicht bewältigen. Dazu sind innovative
Konzepte und entsprechender Sachverstand gefragt.
Von der Gemeindeverwaltung erwarten
wir in Zukunft, daß sie sich als moderner Dienstleister für
die Bürgerinnen und Bürger mit flexiblen Öffnungszeiten des
Bürgerbüros und kurzen Verwaltungswegen präsentiert. Wir
plädieren auch dafür, im Rahmen knapper Kassen Kooperationen
mit anderen Kommunen (interkommunale Zusammenarbeit) zur
Bewältigung verschiedener Aufgaben der Verwaltung zu prüfen.
Wir
werden uns auch weiterhin an Sachthemen orientieren und
nicht wie andere Parteien als Heilsbringer auftreten. Der
Wähler wird am 26. März 2006 entscheiden, wer die notwendige
Kompetenz hat, in den nächsten fünf Jahren die Geschicke
Ober-Mörlens maßgeblich mitzubestimmen. |

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Das
Kommunalwahlprogramm der CDU Ober-Mörlen
-Jugend, Sport, Kultur-
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in
der nächsten Zeit werden wir Ihnen an dieser Stelle das
Programm der CDU Ober-Mörlen zur Kommunalwahl am 26. März
vorstellen. Dieses wurde in den vergangenen Wochen von
Partei und Fraktion beschlossen und wird die Basis unserer
Arbeit der nächsten fünf Jahre sein.
Neues Sport- und Kulturzentrum für Ober-Mörlen
Die
Usatalhalle stellt derzeit die einzige Halle mit
ausreichender Größe für Sportarten mit entsprechendem
Platzbedarf (z.B. Handball und Badminton) als auch für
kulturelle Veranstaltungen dar. Besonders zur Fastnachtszeit
ist deswegen die Vereinsarbeit stark von Kompromissen
geleitet. Die Sportvereine müssen in benachbarte Gemeinden
ausweichen und ihre Tätigkeit einschränken. Eine
kontinuierliche und erfolgsgerichtete Arbeit wird hierdurch
stark erschwert. Die Bausubstanz der Usatalhalle ist trotz
teurer Reparaturen denkbar schlecht. Zudem wird der Grundriß
der Halle heutigen Anforderungen an Sport und Kultur nicht
mehr gerecht. Ein weiteres Problem stellt die
Parkplatzsituation dar. Wegen Belästigungen der Anwohner
durch parkende Autos, den dadurch bedingten Verkehr aber
auch durch Veranstaltungen selbst ist in Zukunft mit
weiteren Einschränkungen zu rechnen.
Aufgrund der Lage und des Zustands der Usatalhalle möchten
wir in Zukunft auf teures Flickwerk verzichten. Statt dessen
setzen wir uns für den Neubau eines Sport- und
Kulturzentrums ein. Ein geeignetes Gelände stellt die untere
Gartenstraße, Ecke B275 dar. Die Lage am Ortsrand bietet
mehrere Vorteile: Veranstaltungen müssen nicht mehr aus
Rücksicht auf Anwohner Einschränkungen unterworfen werden.
Dies gilt sowohl für die Parkplatzsituation als auch für
Lärmbelastungen. Weiterhin ergibt sich die einzigartige
Chance zur Planung einer modernen Halle, unter deren Dach
sich die Belange der Sport- und der kulturellen Vereine
optimal vereinen lassen.
Wesentlicher Bestandteil der Finanzierung könnte das Gelände
um die Usatalhalle am Lekkerkerkplatz sein. Wir stellen uns
vor, daß dieses von einem Investor zu marktüblichen
Konditionen übernommen und dann für den Bau von Wohnungen
entwickelt werden könnte. Eventuell könnten zudem weitere
Mittel durch die Angliederung eines Hotels an das Sport- und
Kulturzentrum beschafft werden.
Wir
sind davon überzeugt, daß die Vereinsarbeit in den Bereichen
Sport und Kultur wesentliche Faktoren für die zukünftige
Entwicklung unserer Gemeinde sind. Deshalb halten wir die
Förderung der Vereinsarbeit in Form dieses Zentrums für
einen wesentlichen Schwerpunkt unseres Programms in den
nächsten Jahren.
Betreuung und Spielplätze für Kinder
Für
die Zukunft von Ober-Mörlen ist die Attraktivität für Kinder
und junge Familien von wesentlicher Bedeutung. Deshalb
müssen entsprechende Angebote ständig auf Aktualität und
etwaige Verbesserungsmöglichkeiten überprüft werden. Die
nach jahrelanger Planung endlich begonnene Modernisierung
der Kinderspielplätze soll fortgesetzt werden. Eine
regelmäßige Überprüfung soll in Zukunft dafür sorgen, daß
Spielgeräte immer auf dem neuesten Stand und voll
funktionsfähig sind. Die Anschaffung neuer Spielgeräte
-eventuell als Austausch für unattraktiv gewordene- soll
zukünftig nach Möglichkeit öfter erfolgen.
Die
Attraktivität unserer Gemeinde für junge Familien hängt auch
wesentlich davon ab, inwieweit Möglichkeiten zur
Kinderbetreuung vorhanden und diese auch finanzierbar sind.
Wir möchten die Initiative der Hessischen Landesregierung
aufgreifen und -in Absprache mit Schul- und
Kindergartenträgern- uns für die Schaffung von
Betreuungsmöglichkeiten für Kinder bereits unter drei Jahren
einsetzen. Außerdem sollen Initiativen zur Betreuung von
Kindern vor und nach Kindergarten und Schule weiter
unterstützt und in Zukunft den Bedürfnissen angepaßt werden.
Natürlich wird ein solches Engagement für Kinder und junge
Familien Geld kosten. Wir sind der Meinung, daß aufgrund der
finanziellen Situation der Gemeinde das Setzen von
Schwerpunkten bei Investitionen wichtig ist. Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir sind der festen
Überzeugung, daß mit der Umsetzung unseres Programms dieses
Geld sehr gut angelegt wäre und Ober-Mörlen für die Zukunft
gut gerüstet sein wird.
Nehmen Sie uns und unser Programm beim Wort. Wählen Sie am
26. März: Liste 1, CDU.
Weitere Informationen auch zu anderen Themen finden Sie auch
im Internet:
www.cdu-ober-moerlen.de |

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Stellungnahme zu den
Veröffentlichungen der FWG in den Ober-Mörler Nachrichten
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
offensichtlich kalt erwischt wurde die
FWG davon, daß die CDU und andere Parteien im Vorfeld der
Kommunalwahl sich Gedanken über ihr Programm für die
nächsten Jahre gemacht haben. Die FWG-Fraktion scheint an
Selbstüberschätzung zu leiden, wenn sie sich als die einzige
Partei bzw. Wählergemeinschaft darstellt, die für
Ober-Mörlen nur Wohltaten erreicht oder vorangetrieben hat.
Man denke nur an den Vertrag über den Verkauf der „Alten
Mädchenschule“, den vor fast 10 Jahren neben der
Bürgermeisterin Schäfer auch die 1. Beigeordnete der FWG,
Inge König, unterschrieben hat und der der Gemeinde viel
Geld gekostet hat und noch kostet. Falsch ist auch die
Behauptung, dass neben den anderen Parteien auch die CDU
immer nur an das Sparen bei anstehenden Investitionen denkt.
Gerade die CDU war bei vielen Projekten dafür, dass
investiert wird und große Lösungen favorisiert werden (z. B.
neues Kultur- und Sportzentrum anstelle eines Umbaues der
Usatalhalle, Forderung einer sinnvollen Ortsumgehung). Wir
stimmen der FWG zu, dass man sich in Ober-Mörlen in der
Vergangenheit fast tot gespart hat. Zu dieser Meinung sind
wir aber auch ohne Belehrung der FWG gekommen.
Da die FWG zudem vermutet, daß unsere
Artikel „nicht aus dem Ort stammen“, möchten wir bei dieser
Gelegenheit klarstellen, dass der Autor des Beitrags zum
Thema erneuerbare Energien vom 14. Januar unser Parteifreund
Dr. Matthias Heil war. Wir werten diesen Verdacht letztlich
als Anerkennung der Kompetenz in der CDU durch die
überraschte FWG. Selbstverständlich lassen wir uns von den
Programmen der Landes- und Bundespartei inspirieren, da man
das Rad bekanntlich nicht ständig neu erfinden muß. Die
überregionalen Strukturen der CDU -etwas ähnliches gibt es
bei den freien Wählern nicht, ein klarer Nachteil- helfen
uns in der CDU Ober-Mörlen dabei, einen wichtigen
Kompetenzvorsprung zum Wohle Ober-Mörlens herauszuarbeiten.
In Zeiten der Globalisierung müssen wir auch in Ober-Mörlen
jenseits des Kirchturms blicken. Lokalem Handeln muß
globales Denken vorausgehen!
Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen
unser Programm für die nächsten Jahre in Form von
Presse-Artikeln, Flugblätter und im Internet vorstellen.
Damit möchten wir Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
davon überzeugen, daß sie Ihre Stimme am 26. März guten
Gewissens der CDU geben können –die CDU steht für eine
fortschrittliche und sachorientierte Arbeit für Ober-Mörlen.
Ein Blick auf die Liste der CDU Ober-Mörlen zeigt Ihnen,
dass wir zu jeder kommunalpolitisch relevanten Thematik
kompetente Kandidaten zu bieten haben. Informieren Sie sich
auch im Internet auf
www.cdu-ober-moerlen.de |

Grüne schüren Panik-
Zur Schließung des Hauptschulzweiges in Ober-Mörlen
ln der vergangenen Woche meldeten
sich die Grünen einmal mehr mit einem sachlich
fragwürdigen Artikel zu Wort, in dem sie Panik bezüglich
verschiedener Veränderungen in der Schullandschaft
schüren. Dazu einige Klarstellungen.
In wenigen Jahren werden die
Schülerzahlen weiter und teilweise dramatisch
zurückgehen. Auf diese Entwicklung gibt das neue
Schulgesetz Antworten: Es ist sicherzustellen, dass dem
Anspruch der Kinder auf ein hohes Niveau des Unterrichts
überall im Land gleichermaßen Rechnung getragen wird.
Die Entwicklung der Schülerzahlen in einigen Bereichen
Hessens zwingt die Landesregierung, gemeinsam mit den
Schulträgern die bestehenden Schulstrukturen zu
überprüfen, um die Zukunftsfähigkeit der regionalen
Schullandschaft zu sichern. Dies bedeutet in einigen
Fällen, dass bestehende Schulzweige nicht weitergeführt
werden können. Davon ist auch die Wintersteinschule in
Ober-Mörlen betroffen.
Ziel ist es, überall im Land
pädagogisch sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen.
Wird ein Bildungsangebot kaum mehr genutzt, aber dennoch
aufrechterhalten, geht das zu Lasten der
Bildungsgerechtigkeit, weil dann Lehrkräfte in anderen
Schulen fehlen. So ist es auch vor dem Hintergrund der
Lehrerzuweisung nicht zu rechtfertigen, dass an manchen
Schulen Lehrerinnen und Lehrer eingesetzt werden, um
extrem kleine Klassen zu unterrichten, während an
benachbarten Schulstandorten die Klassen voller sind.
Eine gerechte Verteilung ist so nicht mehr
gewährleistet.
Der Hauptschulzweig der
Wintersteinschule hatte im Schuljahr 2004/05 eine
durchschnittliche Klassengröße von gerade 14,3 Schülern.
Dabei wurde die 7. Klasse von lediglich 12 Schülern
besucht. Im aktuellen Schuljahr 2004/05 sind im
Durchschnitt der Klassen 7 - 9 immerhin 16 Schülerinnen
und Schüler in einer Klasse. Mit solchen Schülerzahlen
ist die Fortführung eines Schulzweiges natürlich nur
schwer zu begründen, wenn an vergleichbaren Schulen in
Bad Nauheim durchschnittlich über 20 Schülerinnen und
Schüler in einer Hauptschulklasse sind (Solgrabenschule).
Das Schulgesetz regelt die Mindestgrößen von Klassen in
den verschiedenen Schulzweigen ganz deutlich: In der
Hauptschule müssen mindestens 17 Schülerinnen und
Schüler durchschnittlich in einer Klasse sein. Das ist
in Ober-Mörlen leider schon seit längerem nicht mehr der
Fall.
Ein Unterschreiten dieses
Richtwertes ist nur dann zulässig, wenn der Besuch des
gleichen Bildungsganges an einer anderen Schule, etwa
aufgrund der Entfernung, für die Schülerinnen und
Schüler nicht zumutbar ist. Das kann man durch die Nähe
zu Bad Nauheim in diesem Fall leider auch nicht
behaupten.
Die Schließung des
Hauptschulzweiges ist demnach nicht aufzuhalten. Die CDU
Ober-Mörlen bedauert das außerordentlich. Schließlich
wird an der Wintersteinschule anerkanntermaßen
hervorragende pädagogische Arbeit geleistet. Leider
wählen viele Eltern, teilweise auch Ober-Mörler Eltern,
für ihre Kinder trotzdem lieber ein vergleichbares
Bildungsangebot in Bad Nauheim oder Friedberg. Dies mag
damit zusammenhängen, dass man den Kindern nach
Abschluss der Hauptschule einen erneuten Schulwechsel
ersparen will und in Bad Nauheim oder Friedberg die
Chance für die Kinder sieht, an der gleichen Schule in
den Realschulzweig zu wechseln. Insofern hängen die
niedrigen Schülerzahlen im Hauptschulzweig der
Wintersteinschule zu aller erst mit der Schulwahl der
Eltern für ihre Kinder zusammen Da wir glücklicherweise
eine freie Schulwahl haben, kann dies den Eltern auch
nicht zum Vorwurf gemacht werden.
In diesem Zusammenhang muss betont
werden: Alle Schülerinnen und Schüler, die momentan den
Hauptschulzweig der Wintersteinschule besuchen, können
hier auch ihren Abschluss machen. Der Schulzweig wird
nicht unmittelbar aufgelöst; es werden lediglich keine
neuen Schülerinnen und Schüler in den betroffenen
Bildungsgang aufgenommen. Übrigens ist die drohende
Schließung des Hauptschulzweiges in Ober-Mörlen auch
nicht neu. Bereits mit Schreiben vom 30.12.2004 wurde
der Wetteraukreis von der Kultusministerin darüber
informiert, welche Schulen nicht die im Schulgesetz
geforderten Richtwerte erfüllen. Damit hatte der Kreis
ein Jahr Zeit, durch geeignete Maßnahmen wie
Schülerlenkung oder Schulentwicklungsplanung die
Erfüllung der Voraussetzungen für den Erhalt der
betroffenen Schulen im Wetteraukreis zu schaffen. Dies
ist für den Ober-Mörler Hauptschulzweig leider nicht
gelungen. |
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Stellungnahme
zum Thema Erneuerbare Energien
Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
in den Ober-Mörler
Nachrichten vom 6.Januar 2006 konnten Sie einen Beitrag der Grünen zum
Thema Erneuerbare Energien mit unsachlichen Angriffen
auf die Landesregierung und vor allem auf den
Landesbetrieb Hessen-Forst finden. Anhand konkreter
Beispiele möchten wir Ihnen heute zeigen, daß die CDU
eine verantwortungsvolle und pragmatische Energie- und
Umweltpolitik bietet. Unsere Politik stellt eine
moderne, zukunftsorientierte Alternative zu grüner
Ökoverblendung und -ideologie dar. Im übrigen scheint
erwähnenswert, daß auf diesem Gebiet die deutsche
Sozialdemokratie derzeit offensichtlich konzeptlos ist,
so daß sie –wenn überhaupt präsent- weitgehend grüne
Vorstellungen kritiklos übernommen hat.
Auch auf dem Gebiet der
Erneuerbaren Energien kann man sich der Globalisierung
nicht entziehen. Dies bedeutet, daß lokales und
regionales Handeln globales Denken voraussetzt. In
Zukunft werden auch nachwachsende Rohstoffe dem globalen
Wettbewerb ausgesetzt sein. Durch die Privatisierung der
hessischen Forstämter zum Landesbetrieb Hessen-Forst hat
die hessische Landesregierung die Voraussetzung
geschaffen, das riesige Potential hessischer Wälder
optimal zu nutzen und gleichzeitig zukünftig den
globalen Veränderungen flexibel begegnen zu können.
Dies funktioniert schon heute, was
den Grünen wohl noch nicht aufgefallen ist: Sie, liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben die Möglichkeit,
sich über die Gemeindeverwaltung oder direkt bei
Hessen-Forst günstig mit Brennholz aus den dem heimische
Wald zu versorgen. Dies verdeutlicht, daß die hessische
Landesregierung auf die Strategie der kurzen, d.h.
benzinsparenden Wege für den lokalen Endkunden setzt.
Eine pragmatische Energiepolitik
muß aber auch die Kehrseite der Medaille berücksichtigen
und diese auch benennen: Beispielsweise wird in Zukunft
durch die steigende Nachfrage -entsprechend
marktwirtschaftlicher Regeln- der Preis für Brennholz
steigen. Nur bei weiter stark steigenden Öl- und
Gaspreisen bleibt so für Sie die Nutzung dauerhaft
finanziell attraktiv! Zweitens ist die Verbrennung von
Holz keineswegs sauber. Mehr rauchende Kamine bedeuten
mehr (lokale) Luftverschmutzung. Hier wird es
zwangsläufig zu gesetzlichen Regelungen kommen müssen,
wonach vorrangig nur moderne Verfahren wie die
Holzpellet-Heizung gefördert werden.
Die CDU Ober-Mörlen unterstützt
die Suche nach neuen Energieträgern. Das Windrad im
heimischen Garten kann es aber nicht sein. Vielmehr wird
das Potential der heimischen Landwirtschaft zur
Produktion nachwachsender Rohstoffe stärker zu nutzen
sein. Der hessische Landwirtschaftsminister wird hier
beispielsweise eine Bundesratsinitiative zur
energetischen Nutzung von Getreide starten. Weiteres
Potential für die heimische Landwirtschaft bietet der
verstärkte Anbau sogenannter Energiepflanzen (z.B. Raps)
und die Nutzung von Reststoffen in Biogasanlagen. Die
hessische Landesregierung fördert hier nicht blinden
Aktionismus, sondern setzt auf gut geplante,
wirtschaftlich rentable Anlagen. Die Regierungsarbeit
der Landesregierung muß sich im Bereich der erneuerbaren
Energien keinesfalls hinter anderen Bundesländern
verstecken. Das interessanterweise ausgerechnet von den
Grünen zitierte bayerische Vorbild ist nicht direkt mit
den hessischen Anlage vergleichbar: Die
Durchschnittsleitung einer bayerischen Anlage liegt bei
70 Kilowatt, die der hessischen Biogasanlage hingegen
bei knapp 130 Kilowatt. Mit anderen Worten: Die
inzwischen 57 in Betrieb oder im Bau befindlichen
Biogasanlagen in Hessen bringen so viel Leistung wie 106
bayerische Anlagen. Wenn Bayern dennoch an der einen
oder anderen Stelle einen Schritt weiter ist, dann liegt
es vor allem daran, daß der Freistaat acht Jahre
Vorsprung hat. Es sind genau die acht Jahre, die
Rot-Grün in den 90er Jahren in Hessen verschlafen hat.
Die Nutzung Erneuerbarer Energien
und die Produktion von nachwachsenden Rohstoffen als
Energieträger bieten der heimische Forst- und
Landwirtschaft in Zukunft große Chancen. Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein Blick auf die
Kandidatenliste der CDU Ober-Mörlen zur Kommunalwahl am
26. März zeigt Ihnen, daß wir auch auf diesem Gebiet
kompetente Kandidaten aus den Bereichen Landwirtschaft,
Ökonomie und Wissenschaft haben.
Unterstützen Sie diese Politik und
geben Sie am 26. März Ihre Stimmen der Liste 1, CDU
Ober-Mörlen. |
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Neujahrsempfang
am 7. Januar 2006
mit Staatssekretär Dirk Metz,
Sprecher der Hessischen Landesregierung
Am vergangenen Samstag fand im
Rittersaal des Ober-Mörler Schlosses der traditionelle
Neujahresempfang der CDU Ober-Mörlen statt. Vorsitzender
Josef Freundl begrüßte dabei Vertreter der örtlichen Vereine
- vor allem die beiden Fastnachtsvereine waren zahlreich in
närrischer Kostümierung erschienen - und Vertreter der
örtlichen politischen Gremien. Als prominenten Gast konnte
die CDU den Sprecher der hessischen Landesregierung,
Staatssekretär Dirk Metz, aus der Landeshauptstadt Wiesbaden
präsentieren. Zu Beginn seiner Rede, die vor allem
landespolitische Themen behandelte, warb Metz für die neue
Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel. Die Große
Koalition sei nach dem Votum der Wähler die einzige
verantwortbare Konsequenz gewesen. Gleichzeitig halte er
Merkels „Politik der kleinen Schritte“ für richtig, da
ansonsten die Bürger weiter verunsichert würden, was in der
jetzigen Lage kontraproduktiv sei.
Anschließend hob Metz wichtige
Entscheidungen der Landesregierung hervor. „Das Verstummen
der Kritiker der Privatisierung der Unikliniken
Gießen-Marburg zeigt, daß die Entscheidung richtig war“, so
Metz. Diese deutschlandweit erstmalige Privatisierung einer
Uniklinik werde mittlerweile als Modellprojekt gehandelt.
Aus diesem Grund würde sich der neue Partner, die
Rhön-Klinik AG, hier besonders anstrengen und Investitionen
in dreistelliger Millionenhöhe tätigen. Das Land Hessen
hätte niemals Mittel in vergleichbarer Höhe aufbringen
können.
Höchste Priorität besitzt für die
hessische Landesregierung nach der Aussage von Staatsekretär
Metz die Bildungs- und Schulpolitik. Ab dem nächsten
Schuljahr werde es beispielsweise verlässliche Schulzeiten
geben. Bis zur sechsten Stunde werde in Zukunft kein Kind
mehr vorzeitig nach Hause geschickt werden. So würde ab dem
ersten Tag eine Betreuung der Kinder für die ausgefallene
Schulstunde und ab dem dritten Tag Ersatz durch einen
Fachlehrer garantiert. Metz wies darauf hin, dass dies eine
große Herausforderung sei. Daher werde die Umsetzung in der
ersten Zeit sicher nicht immer reibungslos verlaufen können.
In seinem Grußwort griff der
Kreisvorsitzende der CDU, Konrad Dörner, dieses Thema auf
und wies darauf hin, daß es in den letzten Jahren unter
Beteiligung der CDU zu einem nie gekannten Investitionsschub
in Neu- und Modernisierungsbauten für die Wetterauer Schulen
gekommen sei. Auch die Ober-Mörler Wintersteinschule hätte
stark davon profitiert. Zudem wies Dörner, der auch 1.
Stadtrat in Bad Nauheim ist, darauf hin, daß durch die enge
Kooperation des Bürgerhospitals in Friedberg und des
Hochwaldkrankenhauses in Bad Nauheim eine nachhaltige
Sicherstellung und Verbesserung der lokalen
Krankenversorgung ermöglicht werde.
Nach dem offiziellen Teil des
Neujahrsempfangs, der mit der Überreichung von Orden beider
Karnevalsvereine für Freundl endete, klang der Nachmittag
mit Fachsimpeln über Politik und Fußball -Staatssekretär
Metz outete sich als bekennender Schalke-Fan- aus. |
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D. Metz

Foto: A.Hausmanns |

CDU Ober-Mörlen
stiftet Weihnachtsbaum für
Langenhain-Ziegenberg
Wie in anderen Kommunen
auch macht der Rotstift bei Weihnachtsbäumen und
Weihnachtsbeleuchtung nicht halt. Die CDU Ober-Mörlen
begrüßt daher die Aktion des Bürgermeisters, der mit
Hilfe von Bürgern die weihnachtliche Dekoration in
Ober-Mörlen durch das Aufstellen von kleinen
Tannenbäumen auf den Hauptstraßen verbesserte.
Manchen Zeitgenossen scheint
die weihnachtliche Dekoration aber gar nicht zu
gefallen. So wurde der Tannenbaum vor dem alten Rathaus
in Langenhain am ersten Adventswochenende noch bevor die
Beleuchtung angebracht war
"gefällt".
Die CDU Ober-Mörlen hat
sich sofort bereit erklärt, den Baum zu ersetzen. So
wurde aus dem Wald der v. Schäffer'schen Forstverwaltung
ein Baum organisiert und dem Gemeinde-Bauhof zur
Aufstellung übergeben. Wir hoffen mit dieser Aktion
einen kleinen Beitrag für eine vorweihnachtliche
Stimmung in unserem Ort geleistet zu haben. Natürlich
ist die Beleuchtung in der Adventszeit in Ober-Mörlen
noch verbesserungsfähig. Die CDU Ober-Mörlen wird sich
daher für das nächste Jahr Gedanken machen, wie der
gesamte Ort mit einem ansprechenden Adventsschmuck und
der Hilfe der Bürgerinnen und Bürgern versehen werden
kann. |

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Bericht zur
Mitgliederversammlung des
CDU Gemeindeverbandes Ober-Mörlen vom 04.11.2005
Alter Vorstand entlastet - Neuer
gewählt. Delegiertenliste und Vorschlagsliste zur
Kommunalwahl verabschiedet.
Schon an der Einladung ließ sich
erkennen, dass den Parteimitgliedern ein arbeitsreicher und
langer Abend bevorstünde. Es sollte nicht nur ein neuer
Vorstand gewählt werden, sondern auch die Vorschlagsliste
zur Kommunalwahl 2006 verabschiedet werden. Lucia Puttrich,
Bürgermeisterin der Stadt Nidda, wurde einstimmig zur
Versammlungsleiterin gewählt.
Der Vorstandsvorsitzende Josef Freundl
resümierte in seinem Bericht über das vergangene Jahr die
Veranstaltungen des CDU Gemeindeverbands. Am Anfang des
Jahres war der obligatorische und sehr beliebte
Neujahrsempfang mit Ehrengast Bernd Abeln. Viele Gäste aus
Ober-Mörlen und Nachbargemeinden waren erschienen. "Auch
Landtagsabgeordneter Klaus Dietz ließ es sich nicht nehmen
dabei zu sein", so Freundl. Die Busreise nach Rhöndorf und
der damit verbundene Besuch des Konrad-Adenauer-Hauses war
für die Teilnehmer, unter denen auch viele Nicht-Mitglieder
waren, ein sommerliches Highlight. Das im September
stattgefundene Sommerfest stand ganz unter bajuwarischen
Zeichen. Dank dem hervorragenden Wetter wurde es ein schöner
Abend. Zum Schluss seines Vortrages kam Freundl kurz auf die
Bundestagswahl zu sprechen. "Der späte Herbst war
Wahlkampfzeit. Ein sehr intensiver und in der
Vorbereitungszeit äußerst kurzer Wahlkampf brachte ein gutes
Ergebnis für den Gemeindeverband Ober-Mörlen", so Freundl.
Der Bericht des Fraktionsvorsitzenden
Gerd Christian von Schäffer-Bernstein befasste sich mit den
Themen der Sanierung von öffentlichen Gebäuden und
Umbaumaßnahmen in der Gemeinde.
Der Vorstand wurde von den
stimmberechtigten Mitgliedern des Gemeindeverbandes
einstimmig entlastet. Freundl, sowie sein Stellvertreter
Volker Rössler stellten sich der Wiederwahl und wurden in
ihren Ämtern bestätigt. Alexandra Wagner wurde neue
Schriftführerin und ersetzt damit Ulrike Müller, die ihr Amt
nach jahrelanger zuverlässiger und gewissenhafter Arbeit
abgibt. Auch der Ehrenvorsitzende und derzeitige
Schatzmeister Wolfgang Achtznick wurde in seinem Amt von den
Anwesenden bestätigt. Als Beisitzer wurden gewählt: Klara
Turba, Reinhold Turba, Johannes Heil, Josef König, Dr.
Andreas Müller und Christopher Link. Alte und neue
Kassenprüfer sind Nico Weckler und Jan Weckler.
Für jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit
und potitisches Engagement wurden Otwin Möckel, Alfons König
und Detlef Habermann (alle drei sind seit 25 Jahren
Mitglieder) mit der CDU-Anstecknadel und einer Gedenkmünze
ausgezeichnet. |

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Neujahrsempfang
am 16. Januar 2005
mit Staatssekretär Bernd Abeln
Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und
Landesentwicklung
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von links: J. Freundl, W. Achtznick, B.
Abeln, K. Dietz, S. Steffens
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Bericht zur
Mitgliederversammlung des
CDU Gemeindeverbandes Ober-Mörlen vom 05.11.2004
Bei
der diesjährigen Mitgliederversammlung der CDU Ober-Mörlen
in der Gaststätte „Usatalklause" stand neben dem Bericht des
Vorstandsvorsitzenden Josef Freundl der Redebeitrag des
hessischen Landtagspräsidenten Norbert Kartmann im
Vordergrund.
Der
Vorsitzende Josef Freundl begrüßte alle erschienenen Gäste,
unter ihnen auch den Ehrenbürger Ober-Mörlens und
Ehrenvorsitzenden der CDU Jakob Linn. Freundl begann die
Veranstaltung damit, das vergangene Jahr seit seiner Wahl
zum Vorsitzenden chronologisch zusammenzufassen.
Beim Neujahrsempfang war
der Bundestagsabgeordnete Klaus Minkel als Ehrengast
geladen, der über seine
Arbeit in Berlin referierte. „Der große Erfolg dieser
Veranstaltung lässt es zu, auch im nächsten Jahr wieder
einen Neujahrsempfang durchzuführen", so Freundl. Im Juli
stand die Fahrt zu den Opelwerken in Rüsselsheim mit
anschließendem Besuch des hessischen Landtages auf dem
Programm. Das Sommerfest der CDU wurde erstmalig bei
perfektem Wetter in Langenhain-Ziegenberg ausgetragen. Den
Erlös der dort veranstalteten Tombola spendete die CDU
zugunsten der Erhaltung des historischen Holzturms auf dem
Winterstein. Weitere externe Aktivitäten des Vorstands waren
die Teilnahme am CDU- Kreistag und diverse Besuche bei
örtlichen Vereinen wie der Freiwilligen Feuerwehr.
Der
hessischen Landtagspräsident Norbert Kartmann beschäftigte
sich in seinem Redebeitrag mit einer Vielzahl von Themen.
Eines davon war das Motiv sein Amt als Vorsitzender des
CDU-Kreisverbandes Wetterau nach fünfzehnjähriger Tätigkeit
niederzulegen. Es sei für ihn „ein ganz pragmatischer
Grund", sagte Kartmann. Er wolle mit dem Rücktritt seiner
Partei dienlich sein. „Denn man muss immer schauen, dass
hinter einem kein Personalvakuum entstehe", so Kartmann.
Kartmann befasste sich auch mit der aktuellen
Feiertagsdebatte und wertete den Vorschlag des
Finanzministers Eichel als völlig haltlos ab.
Bei
der Wahl zum Wahlvorbereitungsausschuss, der die
Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2006 festsetzt, gab es
ein eindeutiges Ergebnis. Peter Bachmann, Wolfgang Achtznick,
Christopher Link und Nico Weckler wurden gemeinsam gewählt.
Gegen Ende der Veranstaltung wurden zwei Parteimitglieder
für ihre langjährige Verbundenheit geehrt. Horst Linn wurde
für seine 40-jährige und Josef König für seine 25-jährige
Parteizugehörigkeit ausgezeichnet. Landtagspräsident
Kartmann gratulierte beiden Jubilaren und dankte ihnen für
ihr beständiges Engagement. |
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von links: Norbert Kartmann, Josef König,
Horst Linn u. Josef Freundl |

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Spendenübergabe
zugunsten Wintersteinturm
Am
1. Oktober überreichte der Vorsitzende Josef Freundl und
Schatzmeister Wolfgang Achtznick einen Scheck über 300 EUR
an Bürgermeister Steffens und Rudolf Rack für den
"Förderkreis Wintersteinturm ". Mit dem Erlös aus dem
Sommerfest am 11. September 2004 will die CDU Ober-Mörlen
einen Beitrag für die Finanzierung des Wiederaufbaues des
Wintersteinturmes leisten. |
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von links: S.Steffens,
J.Freundl. R.Rack u. W.Achtznick
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Busfahrt nach
Rüsselsheim und Wiesbaden 2004
Kürzlich lud die CDU Ober-Mörlen zu einer Besichtigung des
Opelwerkes in Rüsselsheim und in den Hessischen Landtag nach
Wiesbaden ein. Der stellv. Vorsitzende Volker Rößler konnte
knapp 40 interessierte Ober-Mörler begrüßen und
entschuldigte den Vorsitzenden und Organisator des
Ausfluges, Josef Freundl, der wegen eines Trauerfalles an
der Fahrt nicht teilnehmen konnte. Trotz des zähflüssigen
Verkehrs auf der Autobahn Richtung Frankfurt erreichte der
moderne Reisebus mit den Mitgliedern und Nichtmitgliedern
der CDU pünktlich das Opelwerk in Rüsselsheim. Dort
erwartete uns bereits eine Dame, die uns auf einer
zweistündigen Besichtigungstour mit Bus und zu Fuß die
wichtigsten Stationen der Automobilproduktion begleitete. In
das im Jahr 2002 fertig gestellte neue Werk wurden 750
Millionen Euro investiert und ist damit das modernste
Automobilwerk der Welt. Nach dem guten Mittagessen in der
Werkskantine ging es weiter nach Wiesbaden, wo wir zunächst
die historischen Räume im Schloss besichtigten und
anschließend an einer Plenarsitzung teilnahmen. Der
Landtagspräsident Norbert Kartmann lud uns zum Abschluss zu
einem Gespräch bei Kaffee und Kuchen ein. Bei dieser
Gelegenheit konnten Fragen an den Präsidenten zur
Parlamentsarbeit im Hessischen Landtag und zu verschiedenen
politischen Themen gestellt werden. Vor Antritt der
Heimreise lud die CDU noch zu einem Imbiss in den
Rathauskeller in Wiesbaden ein, wo das Klosterbier aus
Andechs getestet werden konnte. Viele Teilnehmer der
Busfahrt äußerten auf der Rückfahrt den Wunsch, so einen
Ausflug möglichst bald wieder durchzuführen. |
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Die
Teilnehmer am 13. Juli 2004 vor dem Hessischen Landtag |

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Neujahrsempfang
am 18. Januar 2004
Am
Sonntag, den 18.01.2004 fand im Ober-Mörler
Feuerwehrgerätehaus das Neujahrstreffen der CDU Ober-Mörlen
statt. Der Vorstandsvorsitzende Josef Freundl begrüßte rund
45 Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen Parteimitglieder,
deren Angehörige sowie auch Interessierte. Der Gastgeber
freute sich besonders Bürgermeister Sigbert Steffens, den
Kreisvorsitzenden der Seniorenunion Wetterau Herbert
Wellenberg, den Vorsitzenden der CDU Nieder-Mörlen Christof
Boden, den Vereinsvorsitzenden des MCC Günther Rühl, sowie
das Prinzenpaar der KG Mörlau Prinz Markus I. und Prinzessin
Tanja I. mitsamt ihrem Hofstaat begrüßen zu dürfen.
Der
aus unserem Wahlkreis stammende Bundestagsabgeordnete Klaus
Minkel war an diesem Nachmittag als Ehrengast geladen.
Ein
kleiner Sektempfang eröffnete das Programm. Es folgte eine
Begrüßungsansprache Freundls an die sich Bürgermeister
Steffens mit einigen Worten für die Gäste anschloss.
Anschließend gab Klaus Minkel seinen Zuhörern einen
zusammenfassenden Einblick in die tägliche Arbeit eines
Abgeordneten in Berlin. Zudem schnitt er weitere Themen wie
die geplante Maut, die in seinen Augen ein zusätzliches
Finanzloch in den Bundeshaushalt für 2004 reiße, an. Auch
befasste er sich mit der viel diskutierten Steuerreform.
Gegen Ende seiner Rede widmete er sich dem momentan für die
Ober-Mörler Bürgerinnen und Bürger sehr brisanten Thema der
Umgehungsstraßen im Wetteraukreis, insbesondere der
geplanten Umgehung Ober-Mörlens. Als Mitglied der
Arbeitsgruppe „Verkehr, Bau- und Wohnungsbauwesen,
Aufbau-Ost" liegt ihm dieses Problem besonders am Herzen.
„Im gesamten Wahlkreis möchte ich meine Erfahrungen und
Verbindungen einsetzen, um die wirtschaftliche Entwicklung
und die Verbesserung der Infrastruktur zu fördern", so
Minkel wörtlich. Zum Abschluss kündigte er an, auch in
Zukunft ein besonderes Auge auf die verkehrspolitischen
Ereignisse in Berlin, welche von Bedeutung für Ober-Mörlen
sein könnten, zu werfen. Mit viel Applaus gewürdigt beendete
Klaus Minkel seine Rede und damit den offiziellen Teil des
Neujahrstreffens.
Danach ließ man bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag in
gemütlicher Runde ausklingen.
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von links: S.Steffens,
Mohr, K.Minkel, Prinzenpaar, J.Freundl |

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Unser Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012


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