GEMEINSAM
FÜR UNSERE ZUKUNFT
UNSERE BILANZ 2006 -
2011

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,
die Auswirkungen der Globalisierung, eine sich dynamisch
entwickelnde Gesellschaft und der Verlust liebgewonnener
Traditionen machen auch vor einer Kommune wie
Ober-Mörlen nicht Halt. Am Rande des Rhein-Main-Gebiets
gelegen, muss sich Ober-Mörlen dem Wettbewerb mit
anderen Kommunen stellen. Ein Weiter wie bisher würde
Stillstand, gar Rückschritt bedeuten. Die moderne
Gesellschaft verlangt neue Denkansätze, visionäres
Denken und keine Denkverbote. Wer mit den Denkweisen des
letzten Jahrtausends im 21. Jahrhundert Politik
betreiben will, schadet der Gemeinde. Doch nicht nur die
großen Themen sind für Ober-Mörlen mit seinen Ortsteilen
Langenhain/Ziegenberg und Maiberg wichtig. Oftmals sind
es die kleinen Dinge, die es zu verbessern gilt, die
Ober-Mörlen lebenswerter machen. Wir haben in den
vergangenen fünf Jahren auf beides Wert gelegt. So haben
wir klar Position bezogen, als es um ein Sport- und
Kulturzentrum ging - nicht nur aus finanziellen Gründen
ein Jahrhundertprojekt. Aber wir haben uns auch um die
kleinen Dinge gekümmert wie die Parkplatzsituation und
einen Windelzuschuss. Leider fanden nicht alle unsere
Vorhaben eine Mehrheit in der Gemeindevertretung, da wir
einer Koalition aus SPD, FWG und Grünen
gegenüberstanden. Das hält uns aber nicht ab, weiter für
Mehrheiten zu werben. Denn wir sind davon überzeugt, die
besten Lösungen für Ober-Mörlen zu bieten. Diese
Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über unsere Arbeit
der letzten fünf Jahre.
Machen Sie den Faktencheck: Alle unsere Anträge,
Anfragen und Stellungnahmen können Sie auf unserer
Homepage nachlesen.
Josef Freundl
Vorsitzender
Gerd Christian von Schäffer-Bernstein
Fraktionsvorsitzender
INFRASTRUKTUR
Neugestaltung Kirchplatz
Wir haben den Abriss der

Alten Mädchenschule, eine
Erblast von SPD und FWG,
als Voraussetzung für die
Neugestaltung forciert. Eine
Fragebogenaktion der CDU
fand großen Anklang bei den
Bürgerinnen und Bürgern. Die
Gestaltungsvorschläge flossen
wesentlich
in die Planung ein.
Weg: Die Alte Mädchenschule
Neugestaltung Schlosshof und alte Feuerwehr
Die mittlerweile nahezu

abgeschlossene Neugestaltung
des Schlosshofes geht auf eine
Initiative der CDU aus der letzten Legislaturperiode
zurück. Auch bei der Ruine der Alten Feuerwehr
bestand Handlungsbedarf.
Der neu geschaffene Platz hat noch
Entwicklungspotenzial.
Auch weg: Schandfleck Alte
Feuerwehr
Sport- und Kulturhalle
Wir haben Position bezogen und
uns für den Neubau eines Sport- und Kulturzentrums eingesetzt. Wir sind
davon überzeugt, dass ein modernes Sport und
Kulturzentrum an eine
verkehrstechnisch ideal
angebundene Lage außerhalb
des Ortskerns angesiedelt
sein muss.
Usatalhalle: So wie sie jetzt ist,
hat sie keine Zukunft!
ATTRAKTIVES OBER-MÖRLEN
Seniorenbeirat
Die Einrichtung eines Seniorenbeirats geht auf die
Initiative der CDU zurück. Ziel des Beirats ist es,
dass die Belange der Senioren besser berücksichtigt
werden. Vom Potenzial und dem Engagement aktiver
Senioren kann die Gemeinde auf vielfache Weise
profitieren.
Stabile und gerechte Kindergartengebühren
Damit die Gemeinde auch langfristig eine Zukunft hat,
muss Ober-Mörlen attraktiv für junge Familien bleiben!
Ein wesentlicher Faktor dabei sind die Gebühren für die
Betreuung in den Kindertagesstätten. Uns ist es
gelungen, eine für 2011 geplante, massive Erhöhung der
Gebühren zu verhindern. Stattdessen setzen wir uns mit
dem Einstieg in eine Vor- und Nachmittagsdifferenzierung
für gerechte Kindergartengebühren ein. Unser Ziel ist es
außerdem, als wichtige familienpolitische Maßnahme
zumindest mittelfristig eine Senkung der Gebühren
durchzuführen.
Windelzuschuss
Wir setzen uns weiter für einen Windelzuschuss zugunsten
von Familien mit Kleinkindern und Personen mit
gesundheitlichen Einschränkungen ein. In anderen
Gemeinden geht das, bei uns beschließt stattdessen die
Mehrheit eine Mehrfachbezuschussung von Zisternen.
Ausweisung und Erneuerung von Parkplätzen
Auf unsere Initiative hin wurden neue Parkplätze am
Friedhof gebaut. Der Parkplatz Frankfurter Straße wird
im Rahmen des Förderprogramms Städtebau saniert. Wir
setzen uns weiter für die Erstellung eines Parkkonzeptes
ein.
Zukünftige Nutzung des Bundeswehrdepots
Wir haben uns dafür eingesetzt, dass eine sinnvolle
Folgenutzung des Bundeswehrdepots in Ziegenberg
ermöglicht wird. So haben wir uns gegen einen
millionenteuren, aus Steuermitteln zu finanzierenden Abriss der Bunker ausgesprochen. Sinnvoller wäre vielmehr
die Nutzung als idealer Standort für die Gewinnung
regenerativer Energien. Damit wäre eine echte
Zukunftsperspektive erreicht.
Verkehrssicherheit
Auf unsere Anträge hin wurden Maßnahmen zur Steigerung
der Verkehrssicherheit getroffen: Die Situation am
Spielplatz Gartenstraße wurde wesentlich entschärft.
Zudem haben wir uns für die Verbesserung der Situation
an den Bushaltestellen eingesetzt. Am Maiberg wurde dies
bereits umgesetzt. Die Sanierung von Fahrbahnbelägen
(untere Gartenstraße, Dieselstraße) ist ebenfalls ein
Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit, den wir
forciert haben.
Ausbau und Sanierung der Ortsstraßen
Wir haben uns für einen Ausbau und die Sanierung
maroder Ortsstraßen in Ober-Mörlen und
Langenhain/Ziegenberg eingesetzt. So unterstützten wir
besonders den seit längerem geplanten Endausbau der
Straßen am Heiligenberg.
Ortsumgehung
Ohne eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs kann
die Lebensqualität nicht nachhaltig verbessert werden.
Wir haben uns auf Landesebene dafür eingesetzt, dass
Bewegung in die seit Jahren festgefahrene Situation
kommt. Eine Ortsumgehung ist wieder realistischer
geworden!
Keine Schranken auf den Feldwegen
Wir konnten bewirken, dass die Feldwege im Norden von
Ober-Mörlen nicht mit Blockadeschranken gepflastert
werden. Auf diese Weise verhinderten wir eine
Behinderung
der Arbeit von Landwirten und Anliegern der
Gartengrundstücke.