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23. Dezember
2010
CDU will stabile und
gerechte Kindergartengebühren
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
viele Gemeinden haben in den letzten Jahren die Gebühren
für Kindergärten und Kindertagesstätten gesenkt. In
einigen Kommunen sind Plätze in den kommunalen
Kindergärten sogar kostenfrei. Die Kommunen machen dies,
weil auf diese Weise die Gemeinde attraktiver wird für
junge Familien mit Kindern. In Ober-Mörlen hingegen
hatte der Gemeindevorstand in seiner Haushaltsvorlage
eine Erhöhung der Gebühren um 46 Prozent vorgesehen! Die
SPD-Fraktion stimmte im Ausschuss für Gesellschaft und
Soziales –so das Protokoll der Sitzung- dieser Vorlage
zunächst in dieser Höhe zu. Auch die FWG wollte die
Gebühren erhöhen.
Die CDU-Fraktion macht da nicht mit! Wir wollen zum
einen eine gerechte Kindergartengebühr. Wessen Kind nur
halbtags in den Kindergarten geht, soll auch nur dafür
bezahlen. Deshalb wollen wir eine Differenzierung in
Vormittags- und Nachmittagsbetreuung, wie es in anderen
Kommunen schon lange üblich ist. Dafür sollten die
Gebühren für die Vormittagsbetreuung auf 100 Euro
gesenkt werden. Für die Nachmittagsbetreuung fällt ein
anteiliger Betrag an, so dass es für den Großteil zu
einer deutlichen Entlastung kommt. Zudem ist es für die
CDU-Fraktion ein erklärtes Ziel, in den kommenden Jahren
die Gebühren deutlich zu senken.
Für uns ist die Attraktivität der Gemeinde für junge
Familien für die Zukunft Ober-Mörlens von
außerordentlicher Bedeutung. Über die Einkommenssteuer
profitiert der Haushalt der Gemeinde von jungen
Familien. Außerdem bringen junge Familien zusätzlichen
Umsatz für das lokale Gewerbe, für Handwerk und
Einzelhandel. Ober-Mörlen muß sich dem Wettbewerb mit
anderen Kommunen stellen. Es ist eine lohnenswerte
Investition in die Zukunft Ober-Mörlens!
Über einen Ergänzungsantrag zu einer Vorlage des
Haushalts- und Finanzausschuss sollte diese Entlastung
der Eltern beschlossen werden. Leider hat die Koalition
aus SPD, FWG und Grüne dieses mit ihrer Mehrheit
abgelehnt. Dadurch wird deutlich, wer welche Prioritäten
setzt: Eine Gebührensenkung mit der CDU-Fraktion,
während die anderen Fraktionen die Gebühren nach der
Kommunalwahl (!) erhöhen wollen. Dies wurde in der
Debatte im Gemeindeparlament überdeutlich.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für die CDU-Fraktion
ist ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit, die Gemeinde
für junge Familien attraktiver zu machen. Ein
bezahlbarer Kindergartenplatz ist dabei ein wesentlicher
Faktor. Mit der CDU-Fraktion wird es keine Erhöhung der
Kindergartengebühr geben.
Ihre CDU-Fraktion
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26. November
2010
Viele bekannte und neue Namen auf der Kandidatenliste der Ober-Mörler
CDU
Kürzlich fand im Rittersaal des Ober-Mörler Schlosses die
Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbands statt.
Anlass war vor allem die Verabschiedung der
Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2011 durch die
Mitglieder.
Auf der vom Wahlvorbereitungsausschuss vorgelegten Liste
befinden sich viele bekannte Namen, die schon in der
aktuellen Legislaturperiode für die CDU in der
Gemeindevertretung sitzen. Weiterhin konnten viele neue
Kandidatinnen und Kandidaten für die Liste geworben
werden. Insgesamt stellen sich 30 Kandidatinnen und
Kandidaten für die Christdemokraten zur Wahl.
Die Liste wird von Nico Weckler, Diplomverwaltungswirt und derzeit
stellvertretender Fraktionsvorsitzender, angeführt. An
Platz 2 steht Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein,
Forstwirt aus Langenhain-Ziegenberg und
Fraktionsvorsitzender der CDU in der Gemeindevertretung.
Es folgt auf Platz 3 der Vorsitzende der örtlichen CDU
Josef Freundl.
In seiner Ansprache an die Anwesenden bekräftigte Josef Freundl
ausdrücklich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement
für die Bürgerinnen und Bürger von Ober-Mörlen sei. Ihn
freue es, dass sich so viele neue und vor allem junge
Kandidaten mit den Werten der CDU und deren Programm
identifizieren. „Unsere Politik findet Anklang“, so
Freundl .
Der Gastredner des Abends, auch ein mittlerweile Altbekannter in
Ober-Mörlen, nämlich der Fraktionsvorsitzende der
Butzbacher CDU, Alexander Kartmann, befasste sich kurz
mit der aktuellen politischen Lage in Hessen und im
Wetteraukreis. Er versäumte es nicht festzustellen, dass
die Wetterauer CDU mit Lucia Puttrich als Ministerin in
der Landesregierung eine große Chance und eine starke
Stimme in der Landesregierung habe. Sie könne so noch in
viel besserem Maße die Belange der Wetterauer
Bürgerinnen und Bürger vertreten als in Berlin.
Eine Ehrung stand auch in diesem Jahr auf dem Programm. Marga Winkler
wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU
geehrt.
Die ersten fünfzehn Kandidaten sind (in Reihenfolge, wie auf der
verabschiedeten Liste):
Nico Weckler
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein
Josef Freundl
Alexandra Wagner
Tobias Krogull
Johannes Heil
Gottlieb Burk
Marco Hosenseidl
Dr. Matthias Heil
Jan Weckler
Jens Nahke
Werner Heil
Renate Rösler
Jürgen Wendland
Mathias
Heide
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15. Oktober
2010
Straßensperrung und kein Ende in
Sicht
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sperrung der Nauheimer und
Friedberger Straße ist weiter das Thema in
Ober-Mörlen. Leider gelang es der Gemeindevertretung
nicht, Bürgermeister Steffens in der letzten Sitzung des
Parlaments umzustimmen und die Sperrung rückgängig zu
machen. Die CDU-Fraktion hatte in einem Redebeitrag noch
einmal alle Argumente vorgetragen, die gegen diese
Sperrung sprechen. Vertreter aller Fraktionen bauten dem
Gemeindevorstand und dem Bürgermeister in einer
sachlichen Debatte immer wieder neue Brücken. Die vom
Bürgermeister vorgetragenen Gründe erachteten wir -und
ebenso die zahlreichen anwesenden Zuschauern- als nicht
schlüssig und zum Teil sogar unsinnig. Üben wir uns ein
wenig in Geduld, bis die Einsicht ins Rathaus einkehrt.
Allerdings wird die CDU-Fraktion ein Auge darauf haben,
dass die Geduld der Gemeindevertretung nicht dazu
missbraucht wird, die Angelegenheit im Sande verlaufen
zu lassen! Ein Wort noch zu den verschiedenen Aktionen
aus dem Kreis der Bürgerinnen und Bürger in dieser
Sache: Die überwältigende Resonanz beispielsweise der
Unterschriftenaktion ist ein wichtiges Zeichen und
stärkt die Gemeindevertretung in ihrer Arbeit. Auch dies
wird am Ende ein Beitrag dazu gewesen sein, dass die
Sperrung rückgängig gemacht wird. Wünschenswert wäre es
unserer Meinung nach allerdings, dass aus der
Bürgerschaft eine mindestens ebenso starke Unterstützung
für eine noch viel wichtigeren Straßenverkehrs-Thematik
käme, nämlich für den Bau der lang überfälligen
Ortsumgehung. Hier ist IHR Engagement ebenso gefragt.
Erst mit dem Nachweis, dass die Bürgerinnen und Bürger
die Umgehungsstraße dringend und zwingend wollen, wird
es den Gemeindegremien gelingen, in Wiesbaden und Berlin
den entscheidenden Druck aufzubauen, einer Ortsumgehung
für Ober-Mörlen die nötige Priorität zukommen zu lassen.
In einem weiteren
Tagesordnungspunkt behandelte die Gemeindevertretung auf
Antrag von SPD, Grünen und FWG die Beauftragung von
nicht näher definierten Reparaturarbeiten für die
Usatalhalle. Dieser Antrag fand bei der CDU-Fraktion
keine Zustimmung. Die Gründe: 1. Im Haushalt sind zwar
Mittel eingestellt, wegen der aktuellen Entwicklung (u.a.
Erhöhung der Kreisumlage) aber dann tatsächlich doch
nicht vorhanden. Gleichzeitig sind KEINE Defekte in der
Halle bekannt, die eine umgehende Beauftragung von
Arbeiten nötig machen. Die CDU-Fraktion lehnt es aber
ab, für Kosmetik Schulden aufzunehmen. 2. Derzeit ist
aufgrund der mehr als angespannten Haushaltslage völlig
unklar, in welche Richtung sich die Hallensituation
entwickelt. Deshalb möchte die CDU-Fraktion in der
augenblicklichen Lage nicht mehr als zwingend nötig in
die Usatalhalle investieren. SPD, Grüne und FWG ist es
offensichtlich daran gelegen, einen Status Quo zu
erreichen, bei dem dann Optionen ohne die derzeitige
Halle nicht mehr existiert. Die CDU-Fraktion will, dass
Ober-Mörlen alle Optionen weiter offenstehen. Dass wir
wirklich nötige Arbeiten unterstützen, zeigt unsere
Zustimmung zur Sanierung der Heizungsanlage Anfang
dieses Jahres. 3. Wer sich mit Vergaberecht bei
öffentlichen Auftraggebern auskennt, weiß, dass in
diesem Jahr sowieso keine Arbeiten mehr durchgeführt
werden können: Weder sind bis heute Maßnahmen
identifiziert, die anstehen, noch wurden Ausschreibungen
durchgeführt oder Firmen beauftragt. Aufgrund der
rechtlichen Fristen im Vergabewesen können deshalb in
diesem Jahr die geforderten rund 200.000 Euro sowieso
nicht mehr ausgegeben werden. Das wissen auch die
Vertreter von SPD, Grüne und FWG, und deshalb hat der
Antrag die Qualität eines Schaufensterantrags.
Ihre CDU-Fraktion
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9. September
2010
CDU-Fraktion kämpft weiter für Aufhebung der
Sperrung von Nauheimer und Friedberger Straße
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
erst
durch den Beitrag der CDU-Fraktion in der letzten
Ausgabe der Ober-Mörler Nachrichten und unsere
Mitteilung in der Lokalpresse wurde den Ober-Mörlern
offensichtlich die Tragweite des Beschlusses des
Gemeindevorstandes und des Bürgermeisters klar, die
Nauheimer und Friedberger Straße zu sperren.
Die
Fraktionsmitglieder erhielten seitdem unzählige Anrufe
und Emails, in denen Entrüstung und Protest gegen diese
Maßnahme zum Ausdruck gebracht und unser Engagement
gelobt wurden. Viele Ober-Mörler setzten sich auch
inhaltlich sehr tiefgehend mit dem Thema auseinander und
lieferten eine Vielzahl von Argumentationshilfen, die
wir gerne aufgreifen.
Die
überwältigende Resonanz zeigt eindeutig: Die Sperrung
der beiden Straßen ist unnötig, geht meilenweit am
Bürgerwillen vorbei und muss deshalb schnellstens
rückgängig gemacht werden. Die CDU-Fraktion wird sich
dafür weiter engagiert einsetzen, dass dieser Unsinn
beendet wird, zumal es eine Vielzahl handfester
Argumente gibt. Nur einige davon:
So hat
Bürgermeister Steffens in der WZ die „Schleichwege“ zum
„Luxus“ erklärt, den Ober-Mörlen sich nicht mehr leisten
könne. Falsch! Erst durch die Sperrung werden die beiden
Straßen zu Schleichwegen gemacht. Es handelt sich nicht
um Feldwege, sondern um die alten, lange etablierten
Verbindungsstraßen nach Bad Nauheim und Friedberg. Das
sagen ja auch die Straßennamen aus. Die älteren
Mitbürger werden sich daran erinnern können, dass die
Bundesstraße viel später gebaut wurde. Bei den beiden
Straßen handelt es sich demnach nicht um Luxus, sondern
um ein historisches Gewohnheits- und Wegerecht, und
unabhängig davon um wichtige Verkehrsachsen
Ober-Mörlens. Und außerdem: auf welchen „Luxus“ wir
verzichten müssen, entscheidet nicht die
Ortspolizeibehörde, sondern das ist Aufgabe der
Gemeindevertretung. Hier liegt eine Überschreitung der
Kompetenzen vor.
Wir
fragen uns, wofür in den vergangenen Jahren jeweils die
30000 Euro für Reparaturen verwendet wurden, die der
Bürgermeister in der WZ erwähnt. Uns ist dies nicht
bekannt. Auch liegt ein kapitaler Denkfehler vor: Die
Straßenschäden sind vor allem auf Frost und Starkregen
und nicht auf den Verkehr zurückzuführen. Wenn der
Gemeindevorstand die Straßen zukünftig nicht mehr
reparieren will, nimmt er eine Vernichtung von
Infrastruktur und damit von Eigentum der Gemeinde in
Kauf. Das kann es nicht sein. Wir werden darauf achten,
dass es zu keiner Vernichtung von Werten kommt.
Wir
verwahren uns auch im Namen der Landwirte in unserer
Fraktion dagegen, dass diese für eine Verhinderung einer
Einbahnstraßenregelung als Kompromiss verantwortlich
seien und so zum Sündenbock gemacht werden. Die
Landwirte wurden nicht offiziell beteiligt! Wer mit wem
geredet haben will, ist uns nicht bekannt. Und auch,
dass das Verkehrsministerium eine Sperrung fordert, ist
schlichtweg falsch. Dieses wird lediglich dann
gefordert, wenn Ober-Mörlen eine Umgehungsstraße erhält.
Und davon, so ist zu befürchten, sind wir derzeit eher
Jahrzehnte denn Jahre entfernt.
Wir
fragen uns zudem, über welche Konzepte der Bürgermeister
fabuliert. Konzept bedeutet, dass Pläne, zumindest aber
Ideen, vorhanden sein müssten. Uns ist nichts
dergleichen bekannt. Wir fordern, dass dieses Konzept
auf den Tisch gelegt und von der Gemeindevertretung
beraten wird. Unter anderem diese Forderung wird
Gegenstand eines Antrags sein, der in der nächsten
Sitzung der Gemeindevertretung zu beraten sein wird. Die
CDU-Fraktion geht davon aus, dass es wegen der
Übereinstimmung und der hohen Wichtigkeit des Themas
einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen geben wird.
Aber
auch Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, können
Einfluss nehmen, indem Sie sich persönlich engagieren.
Bringen Sie ihre Ablehnung und Ihren Protest zum
Ausdruck, sei es durch Anrufe im Rathaus, durch Briefe
oder Mails an den Gemeindevorstand oder durch
Leserbriefe.
Die
CDU-Fraktion bleibt bei dieser Sache weiter am Ball.
Unzählige Argumente sprechen gegen die Sperrung von
Nauheimer und Friedberger Straße.
Ihre
CDU-Fraktion
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19. August
2010
Zisternen werden
nun dreifach subventioniert, Wichtigeres bleibt auf der
Strecke
In der vergangenen Ausgabe
der Ober-Mörler Nachrichten konnte man lesen, dass die
Gemeinde nun den Bau von Regenwasserzisternen finanziell
bis zu einem Betrag von 200 € fördert. Zisternen sind
eine sinnvolle Anschaffung. Trinkwasser wird gespart und
zugleich spart man durch eine Zisterne auch Wasser- und
Abwasserkosten. Genau dies sind die Gründe, warum sich
immer mehr Bürger dafür entscheiden, eine Zisterne zu
bauen. Durch den künftigen Zuschuss der Gemeinde wird
jedoch keine einzige Zisterne in Ober-Mörlen mehr
gebaut. Anreiz für die Entscheidung zum Bau bleibt die
Ersparnis von Wasser- und Abwasserkosten, nicht der
einmalige Zuschuss der Gemeinde. Die CDU hat daher den
SPD-Antrag, der mit den Stimmen von FWG und Grünen vor
den Sommerferien beschlossen wurde, in der
Gemeindevertretung abgelehnt. Eine dreifache
Subventionierung für eine einzige Maßnahme ist aus Sicht
der CDU fehlgeleitet und Steuergeldverschwendung.
Die
Maßnahme ist erst recht nicht nachvollziehbar, weil vor
einiger Zeit der Windelzuschuss für Familien und für
Bedürftige aus medizinischen Gründen von denselben drei
Parteien erst abgeschafft und dann nur für Hartz
IV-Empfänger wieder eingeführt wurde. Die Argumentation
damals: Subventionen abbauen, Haushalt bereinigen. Die
Argumentation von SPD, FWG und Grünen ist aus Sicht der
CDU widersprüchlich. Einerseits spart man bei der
Familienförderung aus haushalterischen Gründen,
andererseits schafft man neue Subventionen in Bereichen,
die längst ausreichend vom Staat gefördert werden
(Zisternen).
Auch
eine ausführliche Vorlage des Bürgermeisters, ein
Gutachten für die künftige Nutzung der Bunkeranlagen im
ehemaligen Militärgebiet „Adlerhorst“ im Sinne
erneuerbarer Energien einzuholen, wurde von SPD, FWG und
Grünen vorerst blockiert. Die Gemeinde hätte von diesem
Gutachten, das vom Hessischen Wirtschaftsministerium
gefördert wird, lediglich ein Viertel der Kosten tragen
müssen (5.000 €). Durch die Überweisung in den Ausschuss
und den damit verbundenen Zeitverzug besteht die Gefahr,
dass die Fördergelder nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Investition in das Gutachten ist auch sinnvoll, weil
damit der unselige Beschluss von SPD, FWG und Grünen vom
Tisch wäre, die Bunker in Ziegenberg aus
Steuerzahlerkosten abzureißen.
Die
CDU setzt sich - auch in Abgrenzung zu anderen Parteien
- vehement für Investitionen in die Zukunft ein (z. B.
Nutzungskonzept für Bunkeranlagen) und lehnt zugleich
fehlgeleitete Subventionen entschieden ab (z. B.
dreifache Subventionierung für Zisternenbau).
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30. Juli
2010
Betriebsbesichtigung bei der Firma Grimmel
Abwassertechnik GmbH
Gemeinsam mit der CDU-Fraktion und dem Ober-Mörler
CDU-Vorsitzenden Josef Freundl, besuchte
Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich die Firma Werkstoff
und Funktion Grimmel Wassertechnik GmbH im
Gewerbegebiet, um sich vor Ort ein Bild über das
Tätigkeitsfeld des Abwasserspezialisten zu machen.
Werkstoff und Funktion wurde 1993 von Walter Grimmel
gegründet. „Ich habe „Unternehmer“ von der Pike auf
gelernt. Will sagen: Lehre als Stahlbauschlosser bei der
Maschinenfabrik Wilhelm Reuss in Friedberg in den 50er
Jahren und parallel dazu Weiterbildung zum „Technischer
Zeichner“ in der Fernakademie Darmstadt“, so Senior-Chef
Walter Grimmel. Nach beruflicher Station und
Ingenieurausbildung bei einem Ingenieurbüro für
petrochemische Anlagen fühlte sich Grimmel „fit für das
Wagnis Unternehmer“. Die Firma W. Grimmel Industriebau
GmbH wurde gegründet, die sich ab 1970 IBO, W. Grimmel
Abwassertechnik GmbH nannte. 1992 wurde die IBO GmbH an
die englische Biwater verkauft. Ein Jahr später gründete
Walter Grimmel die Firma Werkstoff und Funktion, W+F
Grimmel Wassertechnik GmbH, die sich auf
Komponentenfertigung für die Klärtechnik spezialisierte.
Mittlerweile leitet Sohn Olaf Grimmel als
Geschäftsführer das Familienunternehmen.
Zur Zeit sind 33 Mitarbeiter bei W+F beschäftigt, von
denen circa die Hälfte aus Ober-Mörlen kommt. 15 Prozent
der Mitarbeiter sind Auszubildende. „Wir legen viel Wert
auf die Ausbildung junger Menschen, um fachlich hoch
qualifizierte Arbeiter für unser Unternehmen
auszubilden“, so Geschäftsführer Olaf Grimmel.
Im Bereich von Forschung und Entwicklung ist W+F gut
aufgestellt. Olaf Grimmelerläuterte den anwesenden
Politikern, dass das Unternehmen bei der Europäischen
Kommission im Programm EU Life 2006 erfolgreich zusammen
mit der FH Gießen-Friedberg und der Betriebs- und
Sanierungsgesellschaft für kommunale Dienstleistungen
mbH, Mintraching, teilgenommen hat. „Wir haben ebenfalls
ein Hessenagentur-Projekt zur Gewinnung von Treibstoffen
aus Tierfett und Pflanzenölen durchgeführt“, so Olaf
Grimmel. Ebenfalls konnte W+F ein DBU-Projekt zur
Umwandlung von Klärschlamm und Rückständen
nachwachsender Rohstoffe wie z.B. Rapspresskuchen oder
Tiermehl in Kohlenwasserstoffe unter Phosphatrecycling
zusammen mit dem Abwasserzweckverband Füssen und der FH
Gießen-Friedberg, erfolgreich realisiert werden.
Auf Nachfrage von Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich
erläuterte Olaf Grimmel, für W+F seien die Probleme und
Anregungen ihrer Kunden die primären Ideengeber. Aus
diesen Problemstellungen ergeben sich Ideen, die zu
experimentellen Voruntersuchungen in Hochschullabors und
Forschungseinrichtungen und manchmal zu gemeinsamen
Forschungsanträgen führen. „Es sind die persönlichen,
fachlichen Begegnungen mit Kunden, Fachvertretern und
Hochschulen, die uns primär weiterbringen. Kurz: Wir
leben von den Problemen unserer Kunden und unseren
pfiffigen technischen Ideen zur Problembehebung“, so
Geschäftsführer Olaf Grimmel weiter.
CDU-Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich zeigte sich
beeindruckt von der Innovationsfähigkeit des Ober-Mörler
Unternehmens. Sie bedankte sich bei Seniorchef Walter
Grimmel und Geschäftsführer Olaf Grimmel für die
Betriebsbesichtigung und die interessanten Erläuterungen
zu den Betriebsprozessen. „Ich freue mich für sie, dass
es ihnen gelungen ist, die Unternehmensnachfolge
erfolgreich zu regeln“, so Lucia Puttrich. Schließlich
seien es gerade die mittelständischen Unternehmen in
Deutschland, die das Gros der Arbeitsplätze sicherten
und maßgeblich technische Neuentwicklungen mit ihrer
Innovationskraft voran bringen. „Die Wetterau ist mehr
als Landwirtschaft, Tourismus und schöne Landschaft. Sie
ist Hightech-Standort und Innovationsmotor“, so Lucia
Puttrich abschließend.
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Bild: Lucia Puttrich
besucht mit der CDU-Fraktion die Firma Grimmel
Wassertechnik GmbH im Industriegebiet
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11. Juni
2010
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde
unter anderem ein Antrag der SPD-Fraktion beraten, der
zum Ziel hat, Hintergasse, Teile der Sandgasse sowie die
Pfarrgasse zur Einbahnstraße zu erklären. Anders als in
der Wetterauer Zeitung berichtet, sprach sich die
CDU-Fraktion nicht prinzipiell gegen diesen Antrag aus.
Aufgrund der Enge aller genannten Straßen könnte eine
Einbahnstraßenregelung durchaus angemessen sein. Als
Ursache für die Verkehrsproblematik (größere Fahrzeuge
wie Rettungsfahrzeuge, oftmals aber selbst PKW) können
wegen ordnungswidrig geparkter Fahrzeuge, die die
Straßen blockieren, nicht mehr durchfahren. In einer
Unterschriftenaktion hat sich wohl ein Großteil der
Anwohner für eine Einbahnstraßenregelung ausgesprochen.
Folgenden Standpunkt vertritt die CDU-Fraktion:
1. Die Anwohner haben es selbst in der Hand! In den
genannten Straßen parken zum allergrößten Teil die
Anwohner selbst.
2. Die Straßenverkehrsordnung regelt die
Parkmöglichkeiten eindeutig – auch ohne flächendeckende
Beschilderung. Was fehlt, ist die Durchsetzung von
Gesetzen. Ober-Mörlen gehört seit einem Jahr dem
Ordnungsamtsbezirk an. Die CDU-Fraktion fordert, dass
umgehend diese Einrichtung genutzt wird, um die
Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zur erzwingen, und
zwar nicht nur tagsüber, sondern abends und am
Wochenende! Nicht nur dort, auch an vielen anderen
Stellen wird in verkehrsgefährdender Art und Weise
geparkt. Warum werden Fahrzeuge, die Rettungsfahrzeuge
behindern oder die teils bis an die Hauswand parken und
so Fußgänger zwingen, auf die Bundesstraße auszuweichen,
nicht rigoros abgeschleppt? Die gesetzlichen
Bestimmungen hierzu existieren!
3. Die Problematik existiert nicht nur in den im
SPD-Antrag aufgeführten Straßen, sondern in weiteren
Straßen. Die CDU-Fraktion fordert deshalb erneut die
Ausarbeitung eines Verkehrs- und Parkkonzeptes für
Ober-Mörlen. Der Gemeindevorstand und vor allem der
Bürgermeister als Ortspolizeibehörde sind hier in der
Pflicht. Nichtstun kann im Extremfall -wenn Feuerwehr
und Notarzt nicht an ihr Ziel gelangen- Menschenleben
gefährden!
Aus den genannten Gründen befürwortete die CDU-Fraktion
eine weitergehende Beratung des Antrags im Bauausschuss.
In einem Antrag des Gemeindevorstandes, der wohl auf
Initiative des Seniorenbeirats zustande gekommen ist,
sollte die Gemeindevertretung über eine Änderung der
Geschäftsordnung des Seniorenbeirats abstimmen. Dem
Seniorenbeirat wären nach diesem Antrag weitreichende
Befugnisse zugestattet worden, die tief in die Rechte
der Gemeindevertretung eingreifen bis hin zur Urwahl des
Seniorenbeirats. Hintergrund ist, dass der
Seniorenbeirat zu Recht unzufrieden ist mit der
Kooperation des Gemeindevorstandes. In der Vergangenheit
wurden dem Beirat zu wenige Mitspracherechte durch den
Gemeindevorstand eingeräumt. Bei den Planungen von
Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern und
Seniorenausflügen wurde der Seniorenbeirat übergangen
und ignoriert. Die CDU-Fraktion sieht den
Gemeindevorstand in der Pflicht. Eine moderate Änderung
der Geschäftsordnung des Seniorenbeirats in bestimmten
Punkten, könnte seine Einbeziehung bei Fragestellungen,
die ältere Mitbürgerinnen und Mitbürgern betreffen,
verbessern. Der vorgelegte Entwurf allerdings schoss
deutlich über das Ziel hinaus. Die CDU-Fraktion würde
diese Thematik gerne in den Ausschüssen vertiefen. Einem
entsprechenden Antrag stimmte die Gemeindevertretung zu.
Ihre CDU-Fraktion Ober-Mörlen
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2. Juni
2010
MdB Lucia
Puttrich bei Antrittsbesuch in
Ober-Mörlen
Die Wetterauer Bundestagsabgeordnete
Lucia Puttrich stattete Anfang der
Woche Ober-Mörlens Bürgermeister
Siegbert Steffens ihren
Antrittsbesuch ab. Im Fokus des
Gesprächs standen wichtige
Infrastrukturprojekte wie die
Planung der B 275a oder die
Entwicklung des Konversionsgebiets
auf dem Areal des ehemaligen
Munitionsdepots in
Langenhain-Ziegenberg.
Bürgermeister Steffens betonte die
Notwendigkeit der Ortsumgehung für
die Gemeinde. Gutachten hätten
ergeben, dass täglich bis zu 10.000
Autos durch die Ortslage fahren
würden, was zu enormen Belastungen
der Bevölkerung führe und die
Entwicklung der Innenstadt
beeinträchtige. Die Ortsumgehung sei
zudem von zentraler Bedeutung für
die weitere wirtschaftliche
Entwicklung Ober-Mörlens. Die
Gemeinde plant in Autobahnnähe neue
Gewerbeflächen auszuweisen, um
Unternehmen die Ansiedlung zu
ermöglichen und neue Arbeitsplätze
in der Region zu schaffen.
"Schließlich liegt Ober-Mörlen
verkehrsgünstig im Ballungsraum
Rhein-Main und verfügt über einen
eigenen Autobahnanschluss. Diese
gute Ausgangslage müssen wir
nutzen", so Bürgermeister Steffens.
Lucia Puttrich versicherte, sich für
die Ortsumgehung einzusetzen, sobald
sich die örtlichen Gremien über
einen entsprechenden Trassenverlauf
geeinigt hätten. „Dann liegt
allerdings noch ein hartes Stück
Arbeit vor uns“, betont die
Bundestagsabgeordnete. Schließlich
müsse die Baumaßnahme in den
vordringlichen Bedarf des
Verkehrswegeplans aufgenommen werden
und die Finanzierung geregelt
werden.
Des Weiteren sprachen die beiden
Politiker über die Konversionsfläche
auf dem Gelände des ehemaligen
Militär-Depots in
Langenhain-Ziegenberg. Nach den
Vorstellungen von Bürgermeister
Steffens soll auf dem Gelände ein
Erneuerbarer-Energie-Park mit
Photovoltaikanlagen, Windrädern und
Holzpellet-Lagern entstehen.
Gemeinsam mit der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA), dem
hessischen Wirtschaftsministerium
möchte Bürgermeister Steffens eine
entsprechende Machbarkeitsstudie in
Auftrag geben. „Wir müssen eine
sinnvolle Nutzungsmöglichkeit für
das Areal entwickeln, und im Bereich
der erneuerbaren Energien liegen
große Zukunftspotentiale“, zeigte
sich Steffens zufrieden über das
Nutzungskonzept.
Am Ende des Gesprächs führte
Bürgermeister Steffens die
Bundestagsabgeordnete noch durch den
Ober-Mörler Ortskern, um ihr den neu
gestalteten Kirchplatz, das im Bau
befindliche Ärztehaus und zum
Abschluss die Sanierungs- und
Umbaumaßnahmen am Schloss
vorzustellen. „Was sich hier in den
letzten zwei Jahren getan hat ist
wirklich erfreulich“, so Puttrich.
Durch die umfangreichen Baumaßnahmen
erhalte Ober-Mörlen eine attraktive
Ortsmitte, die zum verweilen einlade
und gleichzeitig die Attraktivität
steigere.
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Bürgermeister Siegbert
Steffens erläutert
Bundestagsabgeordneter Lucia
Puttrich die Umbaumaßnahmen
am Ober-Mörler Schloss.
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21. März 2010
Neubau Sporthalle:
Einschränkungen und Auflagen
nicht akzeptabel
Die CDU
vertritt in der Frage eines
Neubaus einer Sporthalle auf
dem Lekkerkerkplatz eine
klare Haltung. Die
rechtlichen Auflagen und
Einschränkungen, die
zugleich zu
Kostensteigerungen führen
(erhöhte Planungskosten,
Kosten für Lärmschutzwände
und andere
Lärmschutzmaßnahmen) machen
einen Neubau an diesem
Standort von Beginn an
unrentabel. Die CDU hat dies
bereits mehrfach ausführlich
dargelegt. Die FWG hat jetzt
allerdings sehr pauschal
Aussagen getroffen, die im
Kern nicht nachvollziehbar
sind.
-
Pauschale Vorwürfe der
FWG, die CDU wolle
Gebäude grundsätzlich
nach 30 Jahren abreißen,
sind Unsinn. Ob eine 30
Jahre alte Halle saniert
oder neu aufgebaut wird,
hängt allein von
wirtschaftlichen
Gesichtspunkten ab.
Kostet eine Sanierung
mit angeschlossener
Sporthalle unter
Berücksichtigung der
jetzt schon
feststehenden
Einschränkungen
annähernd so viel wie
ein moderner Neubau ohne
Einschränkungen an
anderer Stelle, dann ist
das letztere
vorzuziehen. Laut
Architektenbüros auf der
Bürgerversammlung ist
bspw. ein Gesamtneubau
„In den Weiden“ nur rund
600.000 Euro teurer als
die Maßnahmen auf dem
Lekkerkerkplatz. Dies
entspricht fast der
Summe, die SPD, FWG und
Grüne im Haushalt für
2010 und 2011 zur
Sanierung der
Usatalhalle eingestellt
haben (400.000 €). Und
die Kosten für die
Lärmschutzmaßnahmen
waren damals auch noch
nicht eingerechnet. Das
Geld wäre in einem
Neubau besser angelegt
gewesen.
-
Die
Erreichbarkeit eines
Hallenkomplexes auf dem
Lekkerkerkplatz ist
nicht besser als an
einem anderen Standort
auch. Beispielsweise
hätten Anwohner im
Westen Ober-Mörlens (z.
B. „Dichterviertel“)
beim Standort „In den
Weiden“ lediglich eine
ähnliche Wegstrecke vor
sich wie heute bereits
die Bewohner im Osten
Ober-Mörlens (z.B.
zwischen Pfarrwiesen und
Gartenstraße). Die Frage
der guten Erreichbarkeit
jeden Standorts liegt
immer im Auge des
Betrachters
unterschiedlich.
Außerdem wird auch die
Usatalhalle heute schon
meist mit dem Auto
angefahren.
-
Der
Standort Usatalhalle
schützt leider in keiner
Weise vor Vandalismus.
Alle Bürgerinnen und
Bürger konnten sich
gerade letzte Woche
selbst von den Graffitis
an den Hallenwänden
überzeugen. Alle
Kommunen bauen heute
ihre Hallen außerhalb
von Wohngebieten und der
leider nie ganz zu
vermeidende Vandalismus
ist dort keinesfalls
höher als das, was wir
an der Usatalhalle seit
Jahren erleben.
-
Aktuell wird die
Bauvoranfrage beim
Wetteraukreis
vorbereitet. Hierzu hat
die FWG ein paar pikante
Einzelheiten, die im
Bauausschuss mitgeteilt
wurden, bisher
unterschlagen. Zum einen
ist das Gebiet rund um
den „Kiebitzmarkt“ kein
reines Gewerbegebiet wie
die FWG schreibt,
sondern Mischgebiet aus
Wohnbebauung und
Gewerbe. Damit die
Bauvoranfrage vom
Wetteraukreis bezüglich
der Lärmschutzauflagen
überhaupt Aussicht auf
Erfolg hat, soll der
Bebauungsplan für dieses
Gebiet verändert werden.
Künftig dort zu bauende
Häuser oder Wohnungen
müssen in der Planung so
ausgerichtet sein, dass
„schutzbedürftige Räume
in Richtung Sport- und
Kulturzentrum“
ausgeschlossen sind. Im
Klartext: Bei Neubauten
müssen künftig
beispielsweise
Schlafzimmer Richtung
Westen liegen und
Abstellräume Richtung
Hallenkomplex. Pikant
dabei auch: Wenn die
Besitzer dem nicht
zustimmen, kann nach §
42 Baugesetzbuch die
Gemeindevertretung den
derzeitigen
Bebauungsplan trotzdem
entschädigungsfrei
ändern. Die CDU hofft,
dass SPD, FWG und Grüne
nicht soweit gehen.
-
Zusammenfassend kann man
sagen, dass die Auflagen
und Einschränkungen, die
mit einem Hallenneubau
auf dem Lekkerkerkplatz
einhergehen, immer
weiter zunehmen:
Nutzungsverbot ab 22 Uhr
für die neue Sporthalle,
meterhohe
Lärmschutzwände und
andere
Lärmschutzmaßnahmen,
einschränkende
Bebauungsmöglichkeiten
für die Nachbarn. Dies
alles ist keine
vernünftige Lösung.
„Cool bleiben“ wie die
FWG meint, kann man vor
diesem Hintergrund und
einer damit verbundenen
Millionen schweren
Steuerverschwendung
daher nicht.
-
Der
Schutz vor Lärm ist in
der heutigen Zeit ein
berechtigtes Anliegen.
Dass es hierbei auch zu
Dilemma-Situationen
kommt zwischen einem
öffentlichen Anspruch
der Allgemeinheit und
dem Einzelnen, lässt
sich leider nicht
vermeiden. Aber wir
müssen nüchtern zur
Kenntnis nehmen, dass
die Gerichte in der
Regel bei der Frage von
Lärm für den Einzelnen
entscheiden. Und die
Auflagen an Lärmschutz
werden in der Zukunft
noch steigen. Daher
werden heute neue Hallen
nie in Wohngebiete
gebaut. Die CDU ruft
daher zur Vernunft auf
und zur Abkehr von einem
Vorhaben, das mit all
den Auflagen,
Einschränkungen und
Kostensteigerungen zwar
umsetzbar ist, vor dem
aber alle Fachleute aus
guten Gründen abraten!
Ihre
CDU-Fraktion
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5. Februar 2010
Koalition verabschiedet
ruinösen Haushalt
SPD wollte Grundsteuer
massiv erhöhen
Liebe
Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
frostige
Zeiten herrschen zurzeit im
Lande. Davon bleibt auch
Ober-Mörlen nicht verschont.
Die Folgen davon lugen
bereits jetzt an der ein
oder anderen Stelle hervor,
wenn der Schnee den Blick
auf die Ortsstraßen
freigibt: Tiefe
Schlaglöcher, Risse im
Asphalt und teilweise
massive Schäden an der
Teerdecke. Frost, Eis und
Salz haben in den letzten
Wochen vielen ohnehin schon
beschädigten Ortsstraßen
noch einmal weiteren Schaden
zugefügt. Dass tut in Zeiten
leerer Kassen besonders weh.
Die Gemeinde lebt von ihrer
Substanz.
Umso
verantwortungsloser ist
deshalb der mit Mehrheit von
SPD, Grünen und FWG vor
einigen Wochen für 2010
verabschiedete Haushalt.
Konnten bereits im Jahr 2009
im desolaten Zustand
befindliche Straßen wie die
Jahnstraße nicht saniert
werden, weil -nach den
Worten von Bürgermeister
Steffens- kein Geld dafür
vorhanden war, und werden
Erschließungen neuer Straßen
wie "Am Heiligenberg" aus
gleichem Grund auf Jahre
verschoben, versucht die
Koalition weiter mit der
Brechstange eine neue
Sporthalle zu bauen.
Brechstange heißt in diesem
Fall, dass notwendige
Investitionen in die
Substanz der Gemeinde -wie
bereits im vergangen Jahr-
erneut aus dem
Haushaltsansatz gestrichen
wurden, und die Substanz der
gemeindlichen Infrastruktur
bewusst verheizt wird.
Nach wie
vor fehlt SPD, Grünen und
FWG jegliches Konzept zur
Finanzierung. Einzig durch
Zahlenjongliererei werden
Mittel für die Halle im
Haushalt zurechtgebastelt.
Und weil von viel zu
niedrigen Baukosten
ausgegangen wird, wird für
die Zukunft ein
Millionendefizit geradezu
heraufbeschworen. So treiben
die drei Fraktionen
Ober-Mörlen in den Ruin. Wo
der Zug dann zwangsläufig
hinfährt, zeigte ein
Änderungsantrag der
SPD-Fraktion im Haushalts-
und Finanzausschuss, nach
dem die Grundsteuer
um 40 % (!) erhöht
werden sollte.
Wahrscheinlich pfiffen
verängstigte Genossen ihre
Mitstreiter dieses Mal noch
zurück, denn still und leise
wurde der Antrag später
wieder zurückgezogen. Klar
ist, dass uns Bürgern die
Erhöhung von Steuern und
Abgaben drohen, wenn wir
nicht Wert auf höchste
Haushaltsdisziplin legen.
Und dazu gehört, wenn man
eine zweite Sporthalle bauen
will, dass man wenigstens
ein stimmiges
Finanzierungskonzept
vorlegt.
Die
CDU-Fraktion konnte diesen
Hokuspokus nicht mitmachen.
Wir sehen uns in unserer
Ablehnung des durch die
Koalition veränderten
Haushalts umso mehr
bestätigt, da in den
vergangenen Wochen in den
Medien die katastrophale
Kassenlage der meisten
Kommunen in Deutschland
Thema Nummer eins war und in
diesen Tagen bereits von
einem drohenden
Haushaltskollaps der
Kommunen die Rede ist. Auch
wenn dieser in Ober-Mörlen
hoffentlich nicht eintreten
wird, verschont bleibt auch
unsere Gemeinde davon nicht
- Grund genug,
verantwortliche
Finanzpolitik zu betreiben!
Ihre
CDU-Fraktion
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19. Januar 2010
Neujahrsempfang der CDU
Ober-Mörlen trotz massivem
Schneechaos sehr gut besucht
Kürzlich fand im Rittersaal
des Ober-Mörler Schlosses
der schon traditionelle
Neujahresempfang der CDU
Ober-Mörlen statt. Der
Vorsitzende des CDU
Gemeindeverbands Josef
Freundl begrüßte dabei die
Ehrengäste des Nachmittags,
den Bundestagsabgeordneten
Holger Haibach und den
Ober-Mörler Bürgermeister
Sigbert Steffens sowie die
Vertreter der örtlichen
Vereine und Gremien.
In
seiner Eröffnungsrede ließ
Freundl das vergangene
politische Jahr Revue
passieren. Er fasste kurz
und präzise die
herausragenden Ereignisse
zusammen, die im
Superwahljahr 2009
stattgefunden haben. Dabei
hob er sowohl die großen
Wahlerfolge bei der Europa-
und Bundestagswahl heraus
wie die die vielen
durchgeführten
Wahlkampfveranstaltungen der
Ober-Mörler CDU. Freundl kam
dabei auch auf das Ehrenamt
zu sprechen, denn ohne die
vielen freiwilligen
Helferinnen und Helfer würde
sowohl in einer Partei als
auch einer aktiven Gemeinde
wie Ober-Mörlen nicht vieles
funktionieren. Die
anwesenden Vertreter der
Vereine und Feuerwehren von
Langenhain-Ziegenberg und
Ober-Mörlen konnten dem nur
zustimmen.
Das von
Freundl eingangs erwähnte
Thema „Ehrenamtliches
Engagement“ nahm der
Bundestagsabgeordnete des
Hochtaunuskreises Holger
Haibach auf und bekräftigte
in seiner Neujahrsansprache
Freundls Aufruf zu mehr
Engagement. Er ließ aber
auch die Politik in Berlin
nicht zu kurz kommen:
Haibach mahnte zur Geduld
angesichts der eher
durchwachsenen Startphase
der neuen schwarz-gelben
Bundesregierung. Er
erinnerte daran, dass nach
einer neuen
Regierungsbildung es in der
Vergangenheit immer zu
anfänglichen Reibungen in
der Koalition kam, die sich
aber wieder legten. Er
sprach auch angesichts der
sehr knappen fiskalischen
Verhältnisse die zum Teil
übertrieben hohen
Erwartungshaltungen vieler
Bürgerinnen und Bürger in
Deutschland an, welche er
als Mitglied des Bundestages
täglich erleben kann: „Die
Menschen müssen anfangen zu
überdenken, was wir uns als
Staat noch leisten können
und leisten wollen.“ Er
lobte ausdrücklich die
Arbeit der großen Koalition
und ihre Initiative zur
Eindämmung der Folgen der
Weltwirtschaftskrise.
„Politische Initiativen wie
die Einführung der
Kurzarbeit und andere
Stützungsmaßnahme waren
notwendig und richtig.“
Außerdem gab er den fast 70
anwesenden Gästen im prall
gefüllten Rittersaal kund,
dass er nicht viel von
Steuersenkungen im Moment
halte, da man immer auch die
Einnahmen betrachten müsse.
Zum Schluss seiner
kurzweiligen Rede lobte er
die Leistungen von
ehrenamtlich Tätigen, wie
den Faschingsvereinen und
anderen Kultur- oder
Sportvereinen. Als Stütze
der Gesellschaft seien sie
von enormer Bedeutung und
verdienten allen Respekt.
Bürgermeister Sigbert
Steffens konzentrierte seine
Rede auf das Thema
„Bescheidenheit“ und machte
seinen Zuhörern Mut für das
noch junge Jahr 2010. Dem
schleichenden Prozess des
Werteverlusts und der
sozialen Kälte könne man mit
Entschlossenheit und
Engagement entgegentreten,
wie es auch vor ihm schon
Freundl und Haibach
angemahnt haben.
Nach dem offiziellen Teil
des Neujahrsempfangs, der
mit der Überreichung von
Orden beider
Karnevalsvereine für Freundl
und Haibach endete, klang
der Nachmittag gemütlich mit
Fachsimpeln über Politik und
anderen Themen aus.
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Beim diesjährigen
Neujahrsempfang besuchten
uns wieder zahlreiche Gäste:
MdB H.Haibach, Prinzenpaar
KG, M.Seipel, S.Villioth,
S.Steffens. J.Freundl,
H.Reuss (von links) |

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Unser Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012


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