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1. Dezember 2009
„Vorsitzender Freundl
einstimmig bestätigt“
Bei der diesjährigen
Mitgliederversammlung des
CDU Gemeindeverbands
Ober-Mörlen im Ober-Mörler
Rittersaal stand neben den
Vorstandswahlen und dem
Bericht des
Vorstandsvorsitzenden Josef
Freundl eine Ehrung für das
Ehepaar Turba aus
Langenhain-Ziegenberg im
Vordergrund.
Der Vorsitzende Josef
Freundl begrüßte alle
erschienenen Gäste und den
als Versammlungsleiter
eingeladenen
Fraktionsvorsitzenden der
Butzbacher CDU Alexander
Kartmann. Freundl begann die
Veranstaltung damit, das
vergangene Jahr
chronologisch
zusammenzufassen: Beim schon
traditionellen
Neujahrsempfang war unter
anderem der Kandidat für das
Europaparlament Thomas Mann
eingeladen. Dieser konnte
mit seiner amüsanten Rede
die Zuhörer für sich
gewinnen. „Der große Erfolg
dieser Veranstaltung lässt
es zu, auch im nächsten Jahr
wieder derartige
Veranstaltungen wie den
Neujahrsempfang
durchzuführen“, so Freundl.
„Der Termin steht ohnehin
schon fest“, fügte er noch
schmunzelnd hinzu. Das im
Sommer stattgefundene
Hoffest der CDU wurde bei
eher mäßigem Wetter, aber
mit großem Zuspruch von der
Bevölkerung, durchgeführt.
Freundl sprach allen
Helferinnen und Helfern
seinen Dank aus für die
vielen Stunden
ehrenamtlicher Tätigkeit.
„Die große Verbundenheit der
Ober-Mörler und
Langenhain-Ziegenberger
Parteifreunde zur CDU macht
Spaß“, so Freundl.
Nach den Berichten des
Fraktionsvorsitzenden Gerd
Christian von
Schäffer-Bernstein und des
Schatzmeisters Wolfgang
Achtznick, die beide ohne
Aussprache auskamen, wurde
die Entlastung des Vorstands
beantragt und von den
erschienen Mitgliedern
stattgegeben. Die
anschließende Neuwahl des
Vorstands verlief äußerst
harmonisch und ohne
überraschende Momente: An
der Spitze der CDU
Ober-Mörlen steht nach wie
vor Josef Freundl, der
dieses Mal sogar einstimmig
zum Vorsitzenden gewählt
wurde. Freundl kann damit
zum einen auf die
Geschlossenheit seines
Gemeindeverbandes vertrauen
und sich sicher sein, dass
zum anderen seine Arbeit der
letzten Jahre die
Parteifreunde zufrieden
gemacht hat. Auch Johannes
Heil und Jan Weckler wurden
in ihren Positionen als
stellvertretende Vorsitzende
bestätigt. Jürgen Wendland
hat als neues Mitglied
gleich den Sprung in den
Vorstand geschafft und
steht somit mit dem Ehepaar
Turba für die
Langenhain-Ziegenberger
Fraktion im neu gewählten
Vorstand.
Gegen Ende der Veranstaltung
wurden zwei Parteimitglieder
für ihre langjährige
Verbundenheit geehrt: Klara
und Reinhold Turba wurden
für ihre jahrzehntelange
Arbeit für diverse
Parteigremien und vor allem
für den Parteivorstand vom
Vorsitzenden Freundl mit
einer Dankesrede bedacht.
Als kleines Dankeschön
bekamen sie einen Gutschein
für eine Kutschfahrt „Rund
um Ober-Mörlen“ von Jan
Weckler und Josef Freundl
überreicht. Alexander
Kartmann gratulierte den
beiden anschließend und
dankte ihnen für ihr
beständiges Engagement.
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Der neue Vorstand der CDU
Ober-Mörlen: Wolfgang
Achtznick, Josef König,
Johannes Heil, Jan Weckler,
Josef Freundl, Horst Linn,
Reinhold Turba, Christopher
Link und Klara Turba (von
links). Es fehlt: Jürgen
Wendland. |

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30. Oktober 2009
Bericht aus der
Gemeindevertretersitzung
Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
die CDU hatte schon darauf
hingewiesen, dass in
Ober-Mörlen die Gefahr
besteht, Gelder aus dem
Konjunkturpaket zu
verschenken. Einige der
geplanten Maßnahmen werden
aller Voraussicht nach
nämlich nicht mehr im
rechtlich vorgegebenen
Zeitrahmen verwirklicht
werden können (z. B. neue
Heizungsanlage in der
Usatalhalle). Die
Linksabbiegerspur am Erzborn
wurde von SPD, FWG und
Grünen aus dem Programm
geworfen, um dies über ein
anderes Förderprogramm
laufen zu lassen. Dort ist
allerdings nicht sicher, in
welcher Größenordnung eine
Förderung überhaupt möglich
ist, erst recht vor dem
Hintergrund der derzeitigen
Wirtschaftskrise. Die
finanziellen Eigenmittel der
Gemeinde werden wohl
entsprechend höher sein. Die
CDU hätte daher diese
Maßnahme lieber als
berechenbare Größe über das
Konjunkturpaket finanziert.
Entsprechende Anträge der
CDU-Fraktion haben SPD, FWG
und Grüne leider abgelehnt,
um mehr Gelder für eine
Halle zu haben, die nach
Meinung des
Gemeindevorstands derzeit
nicht finanzierbar ist.
Vor diesem Hintergrund ist
es nicht verwunderlich, dass
die SPD in ihrem letzten
Artikel versucht, auf andere
Themen abzulenken, die doch
in Wirklichkeit gar keine
waren. Über einen neuen
Ortsgerichtsvorsteher wurde
einzig und allein deshalb
nicht abgestimmt, weil gar
keine Beschlussempfehlung
des Gemeindevorstands
vorlag. Daher haben alle
Parteien einvernehmlich
diesen Punkt vorab von der
Tagesordnung genommen. Die
SPD behauptet, dass sie
einen Personalvorschlag
gemacht habe. Dies war aber
gar nicht der Fall. Davon
kann sich jeder selbst im
Protokoll der
Gemeindevertretersitzung
überzeugen. Die CDU ist auch
der Ansicht, dass es nicht
sein kann, die Besetzung
dieses Amtes zum Zankapfel
oder zu einer
Kampfabstimmung zu
missbrauchen. Wir fordern
den Gemeindevorstand (in dem
unterschiedliche Parteien
vertreten sind) auf, der
Gemeindevertretung einen
konsensfähigen Vorschlag zu
machen. Dazu sollte auch die
SPD ihren
Kandidatenvorschlag endlich
benennen. Die CDU trägt
gerne auch veritable und
unabhängige
Personalvorschläge bei.
Und zur versuchten
SPD-Skandalisierung von
Fördermitteln des Landes für
das Schlossareal: Es ist
völlig normal, dass
Fördermittel des Landes für
Großprojekte nicht in einer
Rate, sondern anteilig
gezahlt werden - vollkommen
unabhängig davon, wer gerade
regiert. Landesweit gehen
jährlich zahlreiche Anträge
aus allen Kommunen des
Landes ein, die aus dem Topf
bedacht werden möchten. Umso
erfreulicher ist es, dass in
den vergangenen Jahren trotz
enger finanzieller
Spielräume und zahlreicher
Begehrlichkeiten auch
anderer Städte und Gemeinden
in Hessen so viel Geld nach
Ober-Mörlen fließen konnte.
Ihre CDU-Fraktion
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23. Oktober 2009
FWG-entlarvt sich selbst
Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
vor zwei Wochen hat die CDU
über die Debatte der
Gemeindevertretung zum
Konjunkturpaket und dessen
Umsetzung in Ober-Mörlen
berichtet. Dabei haben wir
die unserer Ansicht falsche
Schwerpunktsetzung bei der
Verteilung der Gelder durch
SPD, FWG und Grüne
kritisiert.
Offenbar haben wir damit den
Nerv der FWG getroffen.
Anstatt sich in der Sache
auseinanderzusetzten,
reagiert die FWG mit
persönlichen Beleidigungen
und Unterstellungen gegen
Mitglieder der CDU-Fraktion,
die öffentlich verleumdet
werden. So soll der
Öffentlichkeit der Eindruck
vermittelt werden, die CDU
sei in sich gespalten, ohne
für diese Behauptung nur ein
einziges Sachargument
anführen zu können.
Dabei kommt ausgerechnet von
der FWG der Vorwurf, Bundes-
oder Landesthemen würden in
der Gemeindevertretung
behandelt. Es gab bisher in
der Legislaturperiode drei
Anträge zu Landesthemen
(Studiengebühren,
Passivhaus, Kommunaler
Finanzausgleich), die
ausschließlich von SPD, FWG
und Grünen eingebracht
wurden. Die CDU hat dies
immer kritisiert. Und die
FWG hat immer im Sinne der
SPD gesprochen und
abgestimmt. Erst vor wenigen
Wochen hat sich der stellv.
FWG-Fraktionsvorsitzende Jan
Wölfl in der
Gemeindevertretung beim
Thema Finanzausgleich über
die CDU/FDP-Landesregierung
in Rage geredet. Wo bleibt
da der kommunale Anspruch?
Wo bleibt der Anspruch
„frei“ zu sein?
Das Gegenteil ist der Fall.
Dabei ist völlig
unerheblich, ob man von
Kooperation oder Koalition
spricht. Fakt ist, dass es
in den vergangenen 3,5
Jahren kaum eine Abstimmung
gab, in der SPD, FWG und
Grüne nicht gemeinsam gegen
CDU, FDP und die parteilose
Abgeordnete Frau Fiedler
abgestimmt haben. Nur sollte
die FWG auch dazu stehen,
anstatt unsachlich mit Dreck
zu werfen. Die FWG hat sich
in der derzeitigen
Zusammensetzung längst von
der bürgerlichen Mitte weit
nach links verabschiedet.
Stil und Niveau des Artikels
der FWG sind selbstredend
und entlarvend, sowohl für
den Verfasser als auch für
den Zustand der FWG
insgesamt.
Zum Abschluss sei noch
vermerkt: Im Vorfeld jeder
Gemeindevertretersitzung
stimmt sich die CDU intern
ab, wer zu den
Tagesordnungspunkten
Stellung bezieht. In der
CDU-Fraktion sind
eigenständig denkende
Menschen vereint. Es darf
jeder reden und es ist auch
jeder sprechfähig. Deshalb
werden die Themen völlig
einvernehmlich auf mehreren
Schultern verteilt. Dass
dies bei den
Koalitionsparteien in der
Regel nur die
Fraktionsvorsitzenden oder
nur deren Stellvertreter
sind, ist nicht das Problem
der CDU. Die CDU wird auch
weiterhin eigene Anträge
einbringen und Alternativen
entwickeln. Dies gehört im
demokratischen Miteinander
dazu. Wenn 31
Gemeindevertreter immer die
gleiche Auffassung bezüglich
der Sachthemen vertreten
würden, dann wären 30
überflüssig. Die CDU
vertritt in der Sache
begründet auch abweichende
Meinungen, möge es der
Koalition gefallen oder
nicht.
Und ja: Eine zusätzliche
Sporthalle auf dem
Lekkerkerkplatz, die
Millionen kostet, lehnen wir
aufgrund der damit
verbundenen Auflagen ab (u.
a. Lärmschutzwand,
Nutzungsverbot ab 22 Uhr).
Wir ziehen den Bau an einem
anderen und geeigneteren
Standort vor.
Ihre CDU-Fraktion
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8. Oktober 2009
Gemeindevertretung:
Konfusion beim
Konjunkturpaket
Liebe
Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
mit den
Konjunkturpaketen des Bundes
sowie des Landes Hessen
sollen die Folgen der
Wirtschaftskrise für die
Unternehmen begrenzt und es
den Kommunen ermöglicht
werden, kurzfristig
zusätzliche
Infrastrukturmaßnahmen
umzusetzen.
Als das
Thema Konjunkturpaket im
Frühjahr erstmalig Thema in
der Gemeindevertretung
behandelt wurde,
kritisierten wir den
Gemeindevorstand für seine
mangelnde Vorarbeit. So
waren weder konkrete
Projektvorschläge noch eine
solide Kostenprognose
vorgelegt worden. Für unsere
Kritik am Gemeindevorstand
wurden wir damals von der
SPD-Fraktionsvorsitzenden
Kristina Paulenz mit Häme
überschüttet. In der letzten
Sitzung musste sich die
Gemeindevertretung nun
erneut mit diesem Thema
befassen. Grund ist, dass
der Großteil der
eingereichten Projekte
entweder nicht innerhalb des
vorgegebenen Zeitraumes
umsetzbar sind oder die
Kosten massiv von den
ursprünglich geschätzten
abweichen – exakt das, was
die CDU-Fraktion seinerzeit
bemängelt hatte. Umso
überraschender nun der
Auftritt der
SPD-Fraktionsvorsitzenden:
Offensichtlich noch im
Schockzustand nach dem
Wahldesaster ihrer Partei,
polterte sie völlig
unsachlich gegen den
Gemeindevorstand und
bezichtigte ihn schlechter
Vorarbeiten. Nicht nur die
Mitglieder der SPD-Fraktion
schauten verlegen unter den
Tisch, als Paulenz dem
Gemeindevorstand auch noch
vorwarf, das Thema erneut in
die Gemeindevertretung
eingebracht zu haben.
Sachorientierte Arbeit zum
Wohle Ober-Mörlens sieht
anders aus.
Die CDU-Fraktion hatte einen
Änderungsantrag eingebracht,
um auf die aktuelle Sachlage
zu reagieren. Darauf hin
wurde die Sitzung auf Antrag
der SPD unterbrochen. Zu
Beginn der
Sitzungsunterbrechung wurde
uns von Seiten der FWG eine
Zustimmung zu unserem Antrag
signalisiert. Offensichtlich
wurde die FWG-Fraktion dann
doch noch auf
Koalitionsdisziplin
getrimmt, so dass unser
Änderungsantrag ohne
Unterstützung aus der FWG
auskommen musste.
In
unserem Änderungsantrag
wollten wir -obwohl
grundsätzlich dafür- auf
eine Verkehrsberuhigung an
der B275 an der Ortseinfahrt
Kapelle verzichten, weil die
Maßnahme aufgrund des
langwierigen
Planungszeitraums nicht mehr
im Rahmen des
Konjunkturpakets umsetzbar
wäre. Eine Linksabbiegerspur
am Erzborn soll nun 165.000
statt 60.000 Euro kosten.
Wir wollten diese
Verkehrssicherheitsmaßnahme
trotzdem haben, der Mehrheit
von SPD, FWG und Grüne war
sie im Konjunkturpaket zu
teuer und wurde aus diesem
gestrichen. Mit
Koalitionsmehrheit wurde das
Geld für eine neue Heizung
in der Usatalhalle –immerhin
250.000 Euro- weiter im
Paket gelassen, obwohl
selbst die
SPD-Fraktionsvorsitzende
zugab, dass die Maßnahme
wegen der notwendigen langen
Vorplanung nicht mehr über
das Konjunkturpaket zu
finanzieren ist. Jetzt ist
das Geld schlimmstenfalls
für andere Projekte
blockiert – eine neue
Heizung wird es trotzdem
nicht geben. Sachorientierte
Arbeit sieht anders aus.
Immerhin stimmten alle
Fraktionen der Dachsanierung
und der Errichtung von
Solaranlagen auf dem Dach
des evangelischen
Kindergartens in Langenhain
zu.
In der Summe haben es SPD,
FWG und Grüne mit ihrem
Abstimmungsverhalten zu
verantworten, wenn das für
Ober-Mörlen vorgesehene Geld
aus dem Konjunkturpaket nur
zum Teil in
Infrastrukturmaßnahmen
gesteckt werden kann.
Eine
Anmerkung noch zu der „Roten
Post“ der SPD, die vor der
Bundestagswahl den
Ober-Mörler Nachrichten
beilag: Es hat schon ein
hohes Maß an Dreistigkeit
oder aber massiven
Realitätsverlust, wenn die
SPD sich alles, was in den
letzten Jahren in
Ober-Mörlen umgesetzt wurde,
auf ihre Fahnen schreibt.
Und zum
Thema „Schwarz-Gelbes
Finanzchaos in Hessen
bedroht auch Ober-Mörlen“
sei nur so viel erwähnt: Das
Land Hessen stellt
Ober-Mörlen in den nächsten
beiden Jahren mehr als
425.000 Euro im Rahmen des
Konjunkturpakets zusätzlich
zur Verfügung. Eine
Bedrohung sieht anders aus.
Ihre CDU-Fraktion
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24. September 2009
Infostand der CDU in
Langenhain-Ziegenberg
Der CDU
Gemeindeverband Ober-Mörlen
hat am vergangenen Samstag
vor dem "Laden im Lettig" in
Langenhain-Ziegenberg einen
Informations-Stand zur
kommenden Bundestagswahl
veranstaltet. Da schon um
kurz vor acht Uhr alles
aufgebaut war, konnten viele
Bürgerinnen und Bürger mit
interessanten
Informationsbroschüren und
diversen Wahlkampfutensilien
ausgestattet werden. Das
CDU-Team freut sich auf die
Besucherinnen und Besucher
beim nächsten
Infostand-Termin in
Ober-Mörlen. Bis dann!
Josef Freundl
1. Vorsitzender
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4. September 2009
Dämmerschoppen der CDU
Ober-Mörlen mit Lucia Puttrich
Am
vergangenen Freitagabend
veranstaltete der CDU
Gemeindeverband Ober-Mörlen
einen Dämmerschoppen mit Lucia
Puttrich, der
Bundestagskandidatin der
Wetterauer CDU. Dabei konnten
die Anwesenden zum einen den
schönen Abend bei kühlen
Getränken in gemütlicher und
freundschaftlicher Runde
genießen und zum anderen
Informationen aus erster Hand
zum Thema "Bundestagswahl"
erhalten.
Zusammen mit
dem Vorsitzenden der Ober-Mörler
CDU Josef Freundl, dem
Repräsentanten der Bad Nauheimer
CDU Klaus Dietz, ihren
Ober-Mörler Parteifreunden und
vielen weiteren Gästen konnte
Lucia Puttrich den noch milden
Abend in vollen Zügen genießen.
Dennoch kam auch die Arbeit für
die amtierende Niddaer
Bürgermeisterin nicht zu kurz.
So machten viele Parteifreunde
und Gäste von Ihrem Recht
Gebrauch, der
Bundestagskandidatin Fragen zu
stellen um sich ein besseres
Bild von Lucia Puttrich und
ihren Vorstellungen und Ideen zu
machen.
So zahlreich
und unterschiedlich die Gäste
des Abends waren, so waren auch
die Fragen und angesprochenen
Themen sehr unterschiedlich.
Neben Sachverhalten von eher
grundsätzlicher Art wurde auch
die eine oder andere direktere
Frage erörtert. Die versierte
Politikerin konnte alle Fragen
zur höchsten Zufriedenheit der
Anwesenden beantworten. Man
merkte ihr sofort die jahrelange
politische Erfahrung an und man
bekam einen guten Eindruck
davon, wie fachkundig und sicher
Lucia Puttrich sich auf
politischem Parkett bewegen
kann. Alle waren sich sicher,
dass Lucia Puttrich in
hervorragender Art und Weise die
Interessen der Wetterauer
Bürgerinnen und Bürger nach der
Bundestagswahl vertreten wird.
Selbst nach dem wochenlangen
kräftezehrenden Wahlkampf merkte
man Lucia Puttrich keinerlei
Müdigkeit an und sie befasste
sich intensiv und gewissenhaft
mit allen Fragen. Die Gäste
zeigten sich begeistert von der
Politikerin und ihrem
Enthusiasmus. Den Dämmerschoppen
ließ man anschließend noch
gemütlich ausklingen.
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16. Juli 2009
Kirchenplatzgestaltung und
Glascontainerstandorte
Zwei
Ober-Mörlen betreffende Themen
fanden in der vergangenen Sitzung
der Gemeindevertretung einen guten
vorläufigen Abschluss. Dabei
herrschte zwischen allen Parteien
Konsens über das weitere Vorgehen.
Die Planung für den Mittelpunkt
unseres Ortes, die
Kirchenplatzgestaltung, nimmt
konkrete und erfreuliche Züge an.
Die CDU hatte im Vorfeld der
Beratungen eine Bürgerbefragung per
Flugblatt durchgeführt. Aus den
zahlreichen und teils sehr kreativen
Rückmeldungen konnte die CDU neun
Punkte ableiten, die wir in die
Beratungen mit eingebracht haben.
Diese Punkte wurden überwiegend in
den Vorschlag mit aufgenommen, für
den sich die Gemeindevertretung
jetzt einstimmig ausgesprochen hat.
Demnach wird der Kirchplatz
zukünftig größtenteils autofrei
bleiben. Parkplätze sind nach dem
Prinzip „Lärm bei Lärm“ in Richtung
Frankfurter Straße angedacht. Die
Parkzeit wird zwar zeitlich begrenzt
werden, um Dauerparker zu
verhindern, kostenpflichtige
Parkplätze sind aber entgegen dem
Artikel in der Wetterauer Zeitung
nicht vorgesehen. Der Platz wird im
Fußgängerbereich begradigt und so
von Parkplätzen und Bundesstraße
abgehoben. Zufahrt besteht nur noch
für Anlieger, Anlieferer und
Rettungsfahrzeuge. Barrierefreiheit
für Behinderte wird gewährleistet
sein. Ansässiges Gewerbe wird die
Möglichkeit erhalten, Tische und
Stühle auf dem Kirchenplatz
aufzustellen und gastronomisch tätig
zu werden. Ein zentraler Baum wird
auf dem Platz gepflanzt werden. Der
Blick auf die Kirche soll im
Mittelpunkt stehen. Eine
geschmackvolle Pflasterung, die in
den Ortskern passt und das
Gesamtbild abrundet, soll ausgewählt
werden. Auch eine Bodenhülse für das
Anbringen eines Weihnachtsbaumes ist
vorgesehen. Die CDU ist nach
erfreulich sachlicher Diskussion in
den Gremien froh darüber, dass
zwischen allen Parteien und den
Anliegern des Kirchenplatzes Konsens
erzielt werden konnte. Ober-Mörlen
erhält einen repräsentativen
Dorfmittelpunkt, der diesen Namen
verdient.
Auch bei der von der CDU
angestoßenen Diskussion um die
unerfreuliche Situation der
Glascontainerstandorte sind wir
einen wichtigen Schritt weiter
gekommen. An Standorten, an denen
die Container regelmäßig überfüllt
sind, sollen zusätzliche Container
aufgestellt werden (Friedhof und
Nauheimer Weg). Ein neuer Standort
wird gegenüber des Rewe-Marktes in
der Hasselhecker Straße
eingerichtet, damit der Einkauf mit
der Flaschenentsorgung verbunden
werden kann und so überflüssige Wege
vermieden werden können. Der
Standort „Waldstraße“ wird wegen
geringer Nutzung gestrichen. Eine
zusätzliche Beschilderung an den
Containerstandorten ist vorgesehen.
Der Bürgermeister wird sich wegen
überfüllter Kleidercontainer mit dem
Roten Kreuz in Verbindung setzen und
sich für die Überprüfung des
Leerturnus einsetzen. Besonders in
Langenhain-Ziegenberg kommt es hier
oft zu unschönen Bildern
herumliegender Kleidersäcke auf der
Straße. Gerne hätte die CDU auch in
der Dr.Werner-Stoll-Straße die
beiden dort existierenden
Containerstandorte auf einen
reduziert. Dies war leider (noch)
nicht mehrheitsfähig. In einem Jahr
sollen die Maßnahmen mit den
Füllmengen der einzelnen Standorte
erneut auf den Prüfstand. Die jetzt
einvernehmlich zwischen allen
Parteien vorgenommenen Veränderungen
können zwar nicht alle bestehenden
Probleme lösen, sind für die CDU
aber ein erster wichtiger Schritt zu
einer Verbesserung der
Gesamtsituation und sensibilisieren
auch zukünftig für die Problematik.
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26. Juni 2009
Bericht der
Gemeindevertretersitzung -
Sport- und Kulturzentrum
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir haben Sie
bereits in der vergangenen Woche an
dieser Stelle über die letzte
Sitzung der Gemeindevertretung
informiert. Zum Thema Windelzuschuss
sei hier noch einmal klargestellt:
Die CDU-Fraktion wollte mit ihrem
Antrag neben Inkontinenzkranken
allen Eltern unabhängig vom
Einkommen eine Unterstützung
zukommen lassen. Dies ist für uns
ein zumindest kleiner Beitrag zu
einer kinderfreundlichen Politik.
Der Tellerrand scheint für SPD, FWG
und Grüne allerdings mal wieder
deutlich zu breit gewesen sein, als
das es zum Darüberschauen gereicht
hätte, denn mit Koalitionsmehrheit
wurde unser Antrag so abgeändert,
dass im Wesentlichen nur noch
Harz-IV-Empfänger davon profitieren
werden, ein mehr als deutlicher
Ausdruck ideologisch geprägter
Klientelpolitik. Schade, dass sich
SPD, FWG und Grünen einer
Unterstützung von Familien derart
verschließen.
Auch ansonsten
war die Sitzung zwar nicht „kurios“,
wie laut SPD-Bericht in den
Ober-Mörler Nachrichten dargestellt,
doch umso mehr bezeichnend. SPD, FWG
und Grüne schafften es nicht, auch
nur einen einzigen Antrag zu
stellen! Nichts scheint
offensichtlich nach deren Augen in
Ober-Mörlen verbesserungswürdig zu
sein.
Wenn da nicht
dieses unsägliche Denkmal wäre, das
sich die Koalition selbst setzen
möchte. Der Bau einer Sporthalle am
Lekkerkerkplatz. Unsere Konzept für
ein finanzierbares und nutzbares
Sport- und Kulturzentrum in den
Weiden, aber auch die Argumente
gegen diesen aberwitzigen Plan einer
weiteren Halle am Lekkerkerkplatz
sind Ihnen mittlerweile gut bekannt:
Lärm, der mit Schallschutzbollwerken
eingegrenzt werden muss (u.a. ganz
sicher ist jetzt die 3-4 Meter hohe
Mauer in Richtung Grundstück
Winkes), eingeschränkte Nutzbarkeit
(spätestens um 22 Uhr müssen alle
die Halle verlassen haben) und
geschätzte Baukosten von 6 Millionen
Euro und vieles mehr. Bemerkenswert
war in der Sitzung der
Gemeindevertretung allerdings dies:
1. Erneut
verweigerte sich die Koalition wie
schon seit Monaten einer Diskussion
in der Sache. Lediglich
SPD-Fraktionsmitglied Glockengießer
teilte in seinem Redebeitrag aus
seiner Sicht das Für und Wider der
verschiedenen Standorte mit. Schade,
dass er sich in seiner Fraktion und
bei seiner Fraktionsvorsitzenden als
offensichtlich treibenden Kraft
nicht durchsetzen konnte, sich
inhaltlich mit dem Thema
auseinanderzusetzen. Die
Entscheidung wurde ohne jede
Vernunft mit Mehrheit der Koalition
durchgeboxt.
2. Der Koalition fehlt jegliches
Finanzierungkonzept für die Halle.
FWG-Fraktionsmitglied Wölfl stellte
klar, dass er bereit sei, für die
Halle „in die Schatulle zu greifen“.
Man könne „die Schulden dann in zwei
oder drei Jahren“ bzw. „in fünf
Jahren“ zurückzahlen, sagte er
wörtlich! In unseren Augen ist
dieses Vorgehen schlicht
unverantwortlich. Mehr als nur einer
Generation werden leichtsinnig
Schuldenberge in Höhe von mindestens
6 Millionen Euro aufgebürdet. SPD,
FWG und Grüne sind wahrlich die
Schuldenkönige Ober-Mörlens.
3. So fand sich
in Reihen der Koalition dann
letztendlich doch niemand, der auf
unser, in der Sitzung unterbreitetes
Wettangebot, dass diese Halle am
Lekkerkerkplatz am Ende niemals
gebaut werden würde, einschlug.
Offensichtlich ist man sich in
Reihen von SPD, FWG und Grünen der
Sache doch nicht so sicher, wie man
es nach außen darstellt.
Ihre CDU-Fraktion
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19. Juni 2009
Windelzuschuss nur für Hartz
IV-Empfänger –
CDU-Vorschläge zum
Kirchenplatz von Koalition abgelehnt
Die vergangene
Gemeindevertretersitzung zeigte
leider die üblichen
Verhaltensweisen: Initiativen, die
von der CDU ausgehen, wurden wie
immer von der Koalition aus SPD, FWG
und Grünen in fast allen Bereichen
verhindert. Beispielsweise hatte die
CDU beantragt, Konzepte zu
entwickeln, wie eine Entlastung für
Familien mit Kindern und ältere
Menschen mit Inkontinenz bei der
Windelentsorgung aussehen
könnte. Die allermeisten Kommunen
haben hier parteiübergreifend
sinnvolle Konzepte erarbeitet. Man
muss dafür nur in die
Nachbarkommunen schauen. Windelsäcke
sind in Bad Nauheim oder Butzbach
seit vielen Jahren üblich. Die
Koalition jedoch verteidigte in
Rechtfertigungsmanier die
Abschaffung des Windelzuschusses
2006 mit einem bemerkenswerten
Argument. 2006 seien die
Müllgebühren gesenkt worden, dies
sei bereits eine Unterstützung für
Familien und ältere Menschen
gewesen. Dass eine Gebührensenkung
für die gesamte Bevölkerung als
besondere Leistung für Betroffene
bei der Windelentsorgung dargestellt
wird, zeigt aus Sicht der CDU leider
nur, dass der Koalition sämtliche
Argumente fehlen. Stattdessen
setzten SPD, FWG und Grüne einen
eigenen Antrag durch. Darin ist
vorgesehen, dass zwar künftig
Familien mit Kindern bis zum 3.
Lebensjahr und Personen mit
nachgewiesener Inkontinenz einen
Zuschuss zur Restmüllentsorgung
beantragen können. Dies gilt aber
nur für Personen, die Leistungen
nach SGB II oder XII erhalten, also
vor allem für Hartz IV-Empfänger.
Eine Familien- und
Seniorenförderung, die sich
lediglich auf Empfänger von
staatlichen Sozialleistungen
beschränkt, ist aber aus Sicht der
CDU ein politischer Irrweg und
ideologisch verblendet. Die CDU
hätte sich eine ergebnisoffene
Prüfung verschiedener Konzepte und
eine Aussprache darüber im Ausschuss
gewünscht. Die Koalition hat aber
leider mit Scheuklappen und ohne
eine Diskussion überhaupt zuzulassen
ihren Änderungsantrag, der letztlich
auch nur auf die CDU-Initiative
zustande kam, durchgepresst –
übrigens entgegen aller Konzepte,
die in anderen Kommunen erfolgreich
umgesetzt werden.
Beachtenswert auch das Verhalten der
Koalition zur Diskussion um die
Gestaltung des Kirchenplatzes.
Hier hat die CDU als Konsequenz aus
ihrer Flugblattaktion und den
kreativen Ideen aus der Bevölkerung
neun Eckpunkte für die Gestaltung
des Kirchplatzes entworfen. Diese
wurden als Antrag in die
Gemeindevertretung eingebracht. Nach
der öffentlichen Vorfestlegung der
SPD auf den Entwurf des
Gemeindevorstandes und den
Tagesordnungen von Ausschuss und
Gemeindevertretung musste davon
ausgegangen werden, dass auch dieses
Thema im Eilverfahren
durchgepeitscht würde. Hier
zeichnete sich aber im Ausschuss
eine erfreuliche Wendung ab.
Beeinflusst durch die Präsenz von
Vertretern der Kirchengemeinde waren
SPD, FWG und Grünen nun doch bereit,
die von ihnen unterstützte
Kirchplatzgestaltung mit Autoverkehr
rund um den Platz zu überdenken.
Völlig unverständlich daher, dass
die Koalition in der
Gemeindevertretung dann nicht bereit
war, die Vorschläge der CDU auch auf
dem regulären und üblichen
parlamentarischen Weg in den
Ausschuss zu verweisen. Stattdessen
wurden die neun Eckpunkte der CDU
zum Kirchplatzgestaltung ohne
Begründung rundum abgelehnt.
Allein ein Antrag der CDU fand die
milde Zustimmung der Koalition: Der
Kiesweg zum neuen Urnenfeld auf dem
Friedhof soll einen Belag erhalten,
damit die Gräber auch mit Rollator
oder Rollstuhl erreichbar sind.
Den Verkauf des Grundstücks in der
Frankfurter Straße 50 begrüßt die
CDU ausdrücklich. Dort wird ein
Ärztezentrum entstehen, das die
medizinische Versorgung für
Ober-Mörlen langfristig und auf
hohem Niveau sichert.
Über die beispiellose Debatte um die
„Sport- und Kulturhalle am
Lekkerkerkplatz“ werden wir Sie in
der kommen Woche informieren.
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13. Juni 2009
Das
Sommerfest der
CDU Ober-Mörlen
ist wieder ein
voller Erfolg
Am vergangenen
Samstag, dem 06.
Juni 2009 fanden
sich wieder
viele
Ober-Mörler
Bürgerinnen und
Bürger, Freunde
und Gäste bei
zunächst eher
mäßigem Wetter
zum diesjährigen
Sommerfest ein.
Das Sommerfest
wurde dieses
Jahr auf dem
Hofgut der
Familie Heil
gefeiert. Um 17
Uhr ging es
offiziell los,
alle
Vorbereitungen
waren bis dahin
abgeschlossen
und die
Helferinnen und
Helfer standen
bereit. Trotz
des, wie zuvor
erwähnten,
schlechten
Wetters trafen
nach und nach
immer mehr Gäste
ein. Insgesamt
waren an diesem
Abend gut 90
Gäste anwesend.
Die hohe Zahl an
Besucherinnen
und Besuchern
untermauert das
stetige
wachsende
Interesse an der
Veranstaltung.
Wie immer
lockten die für
das Ober-Mörler
Sommerfest
typischen
Speisen. Die
frisch
gegrillten
Steaks und
Würstchen aus
dem
Holzkohlegrill
und die
selbstgemachten
Salate bildeten
dafür eine
wichtige
Grundlage. Dazu
gab es zünftiges
Bier vom Fass
und auch
nicht-alkoholische
Getränke. War
der erste Hunger
gestillt,
konnten die
Unterhaltung im
fast schon
familiären
Kreise
fortgesetzt
werden. Josef
Freundl,
Vorstandsvorsitzender
des CDU
Gemeindeverbands
Ober-Mörlen
konnte als
Ehrengast des
Abends Lucia
Puttrich
begrüßen. Diese
ließ es sich
nicht nehmen
jeden Gast
persönlich zu
begrüßen und
nach einer
kurzen Ansprache
selbst mit den
Gästen des
Abends ins
Gespräch zu
kommen. Dabei
wurde den
Anwesenden
schnell klar,
dass sich die
Bürgermeisterin
von Nidda und
Kandidatin für
den Bundestag
für Jeden ein
offenes Ohr hat.
Der Abend klang
anschließend in
gemütlicher
Runde aus.
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4. Juni 2009
Eckpunkte für die Gestaltung des
Kirchenplatzes
Die Neugestaltung des Kirchenplatzes
ist ein wichtiges Thema für
Ober-Mörlen. Nachdem der
Bürgermeister zwar eine Beteiligung
der Bürger oder zumindest der
Anwohner angekündigt hatte, hat sich
der Gemeindevorstand während der
Abwesenheit des Bürgermeisters gegen
eine Bürgerbeteiligung
ausgesprochen. Die CDU hält die
Einbindung der Bürger an einer solch
zentralen Stelle jedoch für zwingend
notwendig und hat daher eine
Flugblattaktion sowie einen
Informationsstand zum Thema
durchgeführt. Die Meinungen waren
wie erwartet vielfältig, die Ideen
für eine Neugestaltung zugleich sehr
kreativ.
Der Gemeindevorstand hat ohne jede
Bürgerbeteiligung einen Entwurf für
die Neugestaltung des Kirchenplatzes
vorgelegt. Diesen hält die
CDU-Fraktion gerade aus Konsequenz
der Rückmeldungen aus der
Bevölkerung für dringend
veränderungsbedürftig.
Daher hat die CDU-Fraktion aus den
zahlreichen Rückmeldungen aus der
Bürgerschaft Eckpunkte für die
künftige Gestaltung entwickelt, die
in der Diskussion berücksichtigt
werden sollten.
Daher hat die CDU-Fraktion einen
Antrag für die kommende Sitzung der
Gemeindevertretung gestellt, der
auch vorab im Bauausschuss gestellt
wird.
Bei der Planung für die
Neugestaltung des Kirchenplatzes
sollen demnach folgende Eckpunkte
berücksichtigt werden:
1.
Der Kirchenplatz wird für den
Autoverkehr grundsätzlich gesperrt
und ist nur zwischen Frankfurter
Straße und Pfarrgasse befahrbar.
2.
Eine Zufahrt – möglichst an
der Ecke Pfarrgasse/Schulgässchen -
besteht für Anlieferer, Anlieger und
Rettungsfahrzeuge. Diese Zufahrt ist
in der Regel durch herausnehmbare
oder versenkbare Poller versperrt.
3.
Parkplätze sind nach dem
Prinzip „Lärm bei Lärm“ im 90 Grad
Winkel zur Frankfurter Straße und am
befahrbaren Teil des Kirchenplatzes
zwischen Pfarrgasse und Frankfurter
Straße einzurichten.
Behindertenparkplätze sind zu
berücksichtigen. Die Einrichtung von
Parkplätzen an den
Häusern/Grundstücken der Anwohner
bzw. Anlieger sind ausgeschlossen
4.
Parken ist tagsüber nur mit
Parkscheibe für einen zu
begrenzenden Zeitraum erlaubt.
5.
Die Neigung des
Kirchenplatzes zwischen Kirche und
Frankfurter Straße ist auf dem
nichtbefahrbaren Teil zu
nivellieren. Zu den Parkplätzen hin
sind Treppenstufen und/oder eine
kleine Mauer einzuplanen.
Behindertengerechte Zugänge sind zu
berücksichtigen.
6.
Die Begrünung sollte sich auf
das Notwendige beschränken. Eine
„Dorflinde“ in der Mitte des Platzes
sowie ein paar geschmackvolle
Blumenkübel zu den Parkplätzen hin
reichen aus. Möglichkeiten für ein
„Hundeklo“ durch ausgedehntere
Grünflächen sind zu vermeiden.
7.
Auf dem Platz wird die
Möglichkeit zur Bewirtschaftung
durch ansässige Gastronomie
geschaffen.
8.
Eine geschmackvolle, leicht
zu säubernde Pflasterung sollte
gewählt werden. Kopfsteinpflaster
ist zu vermeiden.
9.
Eine Verlegung des
Fußgängerüberwegs oder einer
möglichen Fußgängerampel Richtung
Volksbank ist zu prüfen. Die
Stromkästen auf dem derzeitigen
Platz werden versetzt.
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14. Mai 2009
CDU
Ober-Mörlen nimmt sich der
Gestaltung des Kirchenplatzes an
Kürzlich
überreichten Josef Freundl,
Vorstandsvorsitzender, und Gerd
Christian von Schäffer-Bernstein,
Fraktionsvorsitzender des CDU
Gemeindeverbands Ober-Mörlen, dem
Ober-Mörler Bürgermeister Sigbert
Steffens die Gestaltungsvorschläge
der Bürgerinnen und Bürger für die
Kirchenplatzneugestaltung. Die CDU
Ober-Mörlen hat in den vergangenen
Wochen die Bürgerinnen und Bürger
von Ober-Mörlen mit einer
Flugblatt-Aktion und einem im
zeitlichen Abstand folgenden
Info-Stand aufgefordert, ihre
Vorschläge für die Neugestaltung des
Kirchenplatzes nach Abriss der Alten
Mädchenschule einzureichen. Während
der Aktion und am Info-Stand auf dem
Platz vor der katholischen Kirche
von Ober-Mörlen wurden zahlreiche
Zeichnungen, teilweise mit
zusätzlichen schriftlichen
Erläuterungen, abgegeben. Eine
Vielzahl von Gesprächen mit
Bürgerinnen und Bürgern während der
Aktion, insbesondere auch am
Info-Stand selbst, ergaben weitere
kreative Ideen und
Gestaltungsmöglichkeiten und zeigten
vor allem, wie sehr die Bevölkerung
an der Gestaltung des Platzes und
vor allem auch an der direkten
Beteiligung zur
Ortskernverschönerung interessiert
ist.
Die Aktion ergab
unter anderem, dass für die
teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger
eine ausreichende Anzahl an
Parkmöglichkeiten sehr wichtig ist.
Eine Begrünung des Platzes wird von
vielen gewünscht. Allerdings darf es
kein Hundeklo werden und eine allzu
intensiv zu pflegende Fläche findet
auch keine Mehrheit. Eine Mehrheit
der Bürgerinnen und Bürger lehnt
eine Brunnenlösung ab.
Der CDU
Gemeindeverband Ober-Mörlen will,
dass die gesammelten Vorschläge aus
der Mitte der Bevölkerung von der
Gemeindeverwaltung mitberücksichtigt
werden bei der Neugestaltung dieses
für die Ober-Mörler so wichtigen
Platzes. Die CDU Ober-Mörlen will
weiterhin mit den erarbeiteten
Vorschlägen und Ideen der
Bürgerinnen und Bürger einen Beitrag
dazu leisten, dass der Platz nach
seiner Fertigstellung von der
Bevölkerung auch angenommen wird um
über viele Jahre hinweg großen
Nutzen stiften zu können.
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Fraktionsvorsitzender Gerd
Christian von Schäffer-Bernstein, Bürgermeister Sigbert
Steffens und Vorstandsvorsitzender Josef Freundl (von
links). |

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8. Mai 2009
Sport- und Kulturzentrum bleibt
auf Tagesordnung
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nachdem im Vorfeld der letzten
Sitzung der Gemeindevertretung das Ergebnis der
Machbarkeitsstudie zu einem Sport- und Kulturzentrum an
der Usatalhalle und ein Lärmschutzgutachten mit
dramatischen Prognosen bekannt geworden waren, hatten
wir uns entschlossen, Sie kurzfristig über die Presse (s.
Artikel in der WZ vom 23.04.09) darüber zu
informieren.
Die Resonanz darüber war offensichtlich überwältigend
und eindeutig. Nur so ist zu verstehen, dass die
Vorsitzende der SPD-Fraktion, Kristina Paulenz,
kleinlaut beantragte, den Antrag des Gemeindevorstandes
zum Bau eines rund 5 Millionen Euro teuren
Hallenzentrums in die Ausschüsse zu verweisen.
Für die CDU-Fraktion ist dies aber
keinesfalls Anlass zur Schadenfreude! Ein wenig
Genugtuung darüber, dass wir mit unserer Einschätzung zu
den frappierenden Nachteilen des Standorts am
Lekkerkerkplatz zu hundert Prozent recht hatten, sei
aber erlaubt. Doch die Kuh ist noch nicht vom Eis! In
der Sitzung der Gemeindevertretung brachten die
Koalitionäre aus SPD, FWG und Grünen kurzfristig einen
Änderungsantrag (s.u.) ein, rund 230.000 Euro aus dem
Konjunkturpaket in die Sanierung der Usatalhalle zu
stecken. Wir halten dies für eine unerhörte
Verschwendung von Steuergeldern, Ihrem Geld! Denn: das
Ergebnis des Lärmschutzgutachtens gilt auch für die
jetzige Usatalhalle. Über kurz oder lang wird die
Nutzung der Usatalhalle unvermeidbar eingeschränkt
werden – aus gesetzlichen Gründen!
Wir fordern SPD, FWG und Grüne erneut auf, beim Thema
Sport- und Kulturzentrum auf eine vernünftige
Arbeitsebene zurückzukehren. Bei der Frage des richtigen
Standorts müssen nicht nur Aspekte der Erreichbarkeit
und des Lärmschutzes berücksichtigt werden, sondern es
muss auch ein wasserfestes Finanzierungskonzept her.
Konjunkturpaket: CDU weist
Vorwürfe der SPD scharf zurück!
Ein weiterer wichtiger Punkt in der
letzten Sitzung war die Verwendung von Mitteln aus dem
Konjunkturpaket der Bundesregierung. Dieser
Tagesordnungspunkt führte fast zum Platzen der Sitzung,
da unverständlicherweise seitens des Gemeindevorstandes
keinerlei Vorschläge hierzu gemacht wurden. Die SPD
schrieb in der vergangenen Woche in den OMN: „Es kommt
schließlich nicht alle Tage vor, dass im Handumdrehen
eine halbe Million Euro für Gemeindeprojekte verplant
werden sollen.“ Genau deshalb hätten wir eine sorgfältig
ausgearbeitete Vorlage des -wegen der Abwesenheit des
Bürgermeisters von SPD, FWG unnd Grünen dominierten-
Gemeindevorstandes erwartet. Steuergelder „im
Handumdrehen zu verplanen“, ist unverantwortlich. Aber
die Strategie dahinter ist klar: Nach dem gemeinsamen
Antrag der Koalitionäre sollten die gesamten
Landesmittel (427.000 Euro) für den Bau der Sporthalle
verwendet werden! Man wollte verhindern, dass Mittel für
andere Maßnahmen abgezweigt werden. Hier wurde der Ball
zwischen Gemeindevorstand auf der einen Seite und SPD,
FWG, Grüne auf der anderen Seite hin- und hergespielt.
Wir, die CDU-Fraktion, hingegen
hatte einen Änderungsantrag vorgelegt, nach dem das Geld
für die Kindergärten, Verkehrsberuhigung und
verschiedene Maßnahmen zur Förderung alternativer
Energien verwendet werden sollten. Dieser Antrag wurde
von SPD, FWG und Grünen abgelehnt! Klar, unser
Änderungsantrag sah nicht vor, Steuergeld für
eine standortbedingt aberwitzige Sporthalle zu
verprassen.
Die Koalition zog dann einen eigenen Änderungsantrag aus
der Tasche, nun mit dem Schwerpunkt der Sanierung der
Usatalhalle, also weiteres Geld für eine Halle
auszugeben, für die in Ober-Mörlen der Begriff „Mißgeburt“
geflügeltes Wort ist.
Die CDU-Fraktion fordert die SPD hiermit auf, bei der
Wahrheit zu bleiben. Wir stellen klar, dass erst auf
unsere Initiative hin überhaupt Geld für den
Kindergarten Langenhain beantragt und die Möglichkeit
geschaffen wurde, am Ortseingang einen Kreisel zu bauen
(statt einer verkehrstechnisch unsinnigen
Querungshilfe). Klar, das kostet Geld, das Genossen und
Co in die Usatalhalle stecken wollen.
Zum Schluss noch ein Wort zur
unverschämten Auslassung der SPD über die von uns
beantragte Sitzungsunterbrechung:
Sitzungsunterbrechungen zur Beratung sind in der
Hessischen Gemeindeordnung ausdrücklich zugelassen.
Diese war notwendig, es ging um Steuergelder. Es soll ja
schon Fraktionen gegeben haben, die
Sitzungsunterbrechungen zur Nikotinaufnahme beantragt
haben.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion wird weiter darauf achten, dass Ihr
Geld vernünftig und mit langfristiger Perspektive
investiert wird. Wir werden auch weiterhin konstruktive
Anträge in die Gemeindevertretung einbringen, um dies
bestmöglich umzusetzen
und eine zukunftsfähige Entwicklung von Ober-Mörlen zu
erzielen und nicht -wie SPD, FWG und Grüne- seit Jahren
für Stillstand zu sorgen.
Damit
sie sich ein eigenes Bild schaffen können, sind alle
Anträge der Fraktionen zum Konjunkturpaket im Internet
einsehbar. |


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30. April 2009
Aktion für Neugestaltung des
Kirchenplatzes
Die am vergangenen Samstag
stattgefundene Aktion zur Sammlung von Ideen und
Vorschläge für die Neugestaltung des Kirchenplatzes war
ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein kamen
viele Bürgerinnen und Bürger vor die Kirche, um ihre
Vorschläge abzugeben oder über Gestaltungsmöglichkeiten
zu diskutieren. Aus den Diskussionen ergab sich
eindeutig, dass bei der Neugestaltung dieses
Ortsmittelpunktes besondere Sorgfalt und Abwägung der
Interessen erforderlich wird.
CDU-Vorsitzender Josef Freundl und
Fraktionsvorsitzender Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein werden nach einer Sichtung der
eingereichten Vorschläge in den nächsten Tagen alle
Vorschläge dem 1. Beigeordneten Wolfgang Richter
überreichen. Damit will die CDU Ober-Mörlen erreichen,
dass bei diesem zentralen Platz in Ober-Mörlen auch die
Bürger an der Neugestaltung beteiligt werden
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9. April 2009
Neugestaltung des Kirchenplatzes:
Infostand am 25. April 2009
Seit Februar ist der marode
Schandfleck aus unserem Ortskern verschwunden. Die „Alte
Mädchenschule“ wurde abgerissen. Der nun freie
Kirchenplatz und dessen Neugestaltung bieten viele
Chancen, unseren Ort attraktiver zu machen. Nach
Aussagen des Gemeindevorstands sollen die Planungen für
die Neugestaltung bis zum Ende des Jahres abgeschlossen
sein.
Nachdem schon zahlreiche
Plätze in Ober-Mörlen hergerichtet wurden – nicht selten
überteuert und ohne Einbindung der Bevölkerung – halten
wir es für wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei der
Neugestaltung des Kirchenplatzes einzubinden. Ihre
Meinung ist gefragt! Die CDU will einen Wettbewerb der
Ideen und der Kreativität. Dafür laden wir Sie ein zu
einem Informationsstand zur Neugestaltung des
Kirchenplatzes am Samstag, 25. April 2009, von 9:00 bis
12:00 Uhr, auf dem Kirchenplatz.
In diesen Tagen finden die
Bürgerinnen und Bürger im Ortsteil Ober-Mörlen dazu in
ihrem Briefkasten ein Flugblatt mit einem Grundriss des
Kirchenplatzes. Zeichnen Sie auf den Grundriss Ihre
Vorstellungen von einer künftigen Gestaltung ein. Oder
Sie schreiben einfach Ihre Wünsche und Ideen auf. Kommen
Sie am 25. April beim Infostand vorbei. Bringen Sie dort
den Grundriss mit Ihren Ideen, Wünschen und
Vorstellungen vorbei oder werfen Sie das Blatt bei einem
Ihnen bekannten Mitglied des CDU-Vorstands oder der
CDU-Fraktion in den Briefkasten. Sie können uns auch
mündlich Ihre Vorschläge mitteilen.
Wir werden alles auswerten
und schauen, ob sich allgemeingültige Schlüsse für eine
künftige Gestaltung ableiten lassen. Alle Vorschläge
werden wir dem Gemeindevorstand für seine Planungen als
Beitrag der Bürgerbeteiligung übergeben. Wir freuen uns
auf Ihre Teilnahme und Ihren Besuch an unserem
Infostand! Den Grundriss erhalten Sie auch über unsere
Homepage zum herunterladen (Grundriss
Kirchenplatz).
Ihre
CDU
Ober-Mörlen
Zum Flugblatt
Kirchenplatz
PDF [142KB]
Zum Grundriss Kirchenplatz:
PDF [90KB]
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13. Februar 2009
Die
"guten Argumente" der FWG
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Freie Wählergemeinschaft
Ober-Mörlen hat kürzlich in ihrem Artikel zur
Zusammenarbeit in den Gemeindegremien versucht, Ihnen
die "Unterscheidungsmerkmale" der Fraktionen deutlich zu
machen. Nachdem der SPD-Vorsitzende bereits bei dem
Neujahrsempfang der SPD Gift und Galle gegen die CDU
versprüht hatte, war es natürlich selbstverständlich,
dass die FWG ihrem Kooperationspartner Schützenhilfe
leisten will, nachdem die SPD bei der Landtagswahl auf
ein historisches Tief von 20% gestürzt ist und die FDP
ihnen an den Fersen hängt. Nun versuchen die einzigen
"aktiven" Fraktionen aus SPD, FWG und Grüne bei den
Bürgerinnen und Bürger Punkte für die Kommunalwahl zu
sammeln, damit sich das Waterloo nicht wiederholt. Es
ist eine dreiste Unterstellung, dass sich die CDU seit
der letzten Kommunalwahl nicht aktiv an dem "Wettbewerb
der Ideen" beteiligt. Nach der letzten Kommunalwahl 2006
hat die SPD FWG und Grüne um sich geschart nach dem
Motto: "Wir bestimmen künftig was gemacht wird und was
nicht". "Uns interessieren keine demokratischen
Gepflogenheiten". "Wir als zweitstärkste Fraktion
stellen selbstverständlich den Vorsitzenden der
Gemeindevertretung und der Bürgermeister hat das zu
machen, was wir wollen". Meinungen von Fachleuten werden
grundsätzlich ignoriert nach dem Motto: Wir wissen alles
besser. So auch bei dem Thema Usatalhalle. Laut FWG
werden Behauptungen nicht durch permanente
Wiederholungen besser. Das sieht die CDU genauso. Zu den
"guten Argumenten" der FWG ist folgendes zu sagen:
- Die FWG steht bekanntlich
auf Tradition. Deshalb gab es auch Befürworter in
der FWG für eine Erhaltung der alten Mädchenschule.
Die Tradition spielt unseres Erachtens für die
Standortfrage überhaupt keine Rolle. Trotz
Investitionen ist die Halle eine Missgeburt und wird
es auch immer bleiben.
- Dieses Märchen von der
zentralen Lage der Usatalhalle will die FWG schon
seit Jahren den Bürgern einreden, nur glauben wird
es niemand. Bürger, die
im
Ortskern oder Richtung Autobahn wohnen, werden
bestimmt nicht von einer zentralen Lage sprechen.
Zentral wäre der Kirchenplatz. Die Usatalhalle liegt
am Ortsrand.
Die Usatalklause ist von
den Räumlichkeiten mit Sicherheit kein ansprechendes
Lokal und für die Gemeinde kein Aushängeschild.
Sport und Kultur gehören selbstverständlich zum
Leben in der Gemeinde. Die FWG hat nur vergessen,
dass wir nicht mehr im Jahr 1909 leben sondern im
Jahr 2009 und da sehen die Befindlichkeiten bzw.
Ansprüche der Bürger etwas anders aus.
Wo heute praktisch jeder mit dem Auto zu
Veranstaltungen fährt, spielt der Standort eine
untergeordnete Rolle.
Vereine, die sich am runden Tisch beteiligt
haben, haben sich nicht für die Usatalhalle am
jetzigen Standort ausgesprochen. Dass sich Anwohner
für den Standort ausgesprochen haben, dürfte ein
verfrühter Aprilscherz sein. Eine Sport- und
Kulturhalle mit entsprechender Auslastung gehört
heute nicht mehr in ein Wohngebiet. Das weiß
mittlerweile jedes Kind.
Am Beispiel der Usatalhalle ist für den Bürger klar
zu erkennen, dass die Fraktionen von SPD, FWG und Grüne
ihre Meinungen durchsetzen wollen. Argumente von
Experten und runder Tisch bzw. Vereine und Bürger werden
gar nicht zur Kenntnis genommen. Nach dem Motto: "Wir
bestimmen, was gemacht wird". Im Gegensatz zu den
genannten Fraktionen steht die CDU Ober-Mörlen für eine
zukunftsfähige Entwicklung von Ober-Mörlen. Wir wollen
über den Kirchturm hinaus blicken und langfristig eine
lebenswerte Gemeinde für die Ober-Mörler Bürgerinnen und
Bürger schaffen. In den nächsten Jahren werden allein
schon durch die demographische Entwicklung große
Herausforderungen auf die Kommunalpolitiker zu kommen.
Deshalb ist eine weitsichtige Politik gefragt, die nicht
an den Gemarkungsgrenzen halt macht. Auf unserer
Homepage können
sich die Bürgerinnen und Bürger jederzeit über die
Aktivitäten der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung
informieren.
Ihre CDU Ober-Mörlen |

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22. Januar 2009
Haushalt 2009 und Ergebnis Mediationsverfahren
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
zum
Haushalt 2009 bedarf es nach den ausufernden
Darstellungen von SPD und FWG doch einiger
Klarstellungen. Die CDU hat sich in den Ausschüssen
konstruktiv an den Haushaltsberatungen beteiligt und
konnte den Entwurf des Gemeindevorstandes mittragen.
Erst die gemeinsamen Änderungsanträge durch die
Fraktionen von SPD, FWG und Grünen führten zur
ablehnenden Haltung der CDU. Hier ein paar Beispiele:
1) Die
Sanierung der Hauptwasserleitung sollte auf dringendes
Anraten der Experten in drei Bauabschnitten erfolgen.
Nach Antrag der Koalition wird dies auf fünf
Bauabschnitte hinausgezögert. Nicht nur, dass die
Baustelle damit mehrfach aufgebaut werden muss und in
der Summe Mehrkosten entstehen. Schlimmer wiegt die
Warnung des Fachmanns der Gemeindeverwaltung, dass bei
einer Hinauszögerung die Gefahr bestehe, dass bei einem
Schaden der maroden Leitung ganz Ober-Mörlen für Tage
von der Wasserversorgung abgeschnitten sei. Um den Preis
der neuen Sporthalle wird dies von den drei Fraktionen
billigend in Kauf genommen. Die CDU findet das
unverantwortlich.
2)
Der
Windelzuschuss für Pflegebedürftige und junge Familien
wird nach wie vor von den drei Parteien abgelehnt,
obwohl dies in anderen SPD-Ortsverbänden als große
Errungenschaft gefeiert wird. Die CDU wird hier
hartnäckig bleiben, weil wir diese Form der
Unterstützung für sehr wichtig halten.
3) In
den Ausschussberatungen war in die Änderungsanträge der
Koalition noch allgemein von einer Sport- und
Kulturhalle die Rede. Auch wenn das Ziel klar war, dass
der Lekkerkerkplatz gemeint ist, so haben die
CDU-Ausschussmitglieder noch versucht, konstruktiv
mitzuarbeiten und konnten dieser allgemeinen
Formulierung zustimmen. In der Vorlage für die
Gemeindevertretung kam es dann ohne Absprache zu einer
Neudefinition, in dem das neue „Produkt“ plötzlich
bewusst für die „Usatalhalle“ also auf dem
Lekkerkerkplatz eingesetzt werden sollte. Die CDU lehnt
jedoch einen Hallenbau mitten im Wohngebiet ab. Die
Einschränkungen einer Nutzung liegen offen auf dem Tisch
und werden auch von SPD, FWG und Grünen nicht
bestritten. Die CDU hält eine Millioneninvestition in
eine Sporthalle, die von vorn herein großen
Nutzungsbeschränkungen für alle künftigen Generationen
unterliegt, für eine Steuergeldverschwendung
unglaublichen Ausmaßes. Einem Haushalt, der vorsieht,
dass Millionen Euro in den Sand gesetzt werden, kann die
CDU nicht zustimmen. Die Koalition wirft der CDU hier
Inkonsequenz vor. Das Gegenteil ist der Fall. Bei einer
CDU-Zustimmung zum Haushalt wäre dies von der Koalition
auch als Zustimmung zum Sporthallenbau auf dem
Lekkerkerkplatz gewertet worden. Dies ist aber nicht der
Fall.
4) Die
CDU war immer an einer Einigung im Streit um die neue
Halle interessiert. Deshalb hat auch unser
Fraktionsvorsitzende von Schäffer-Bernstein am
Mediationsverfahren teilgenommen. Die Teilnahme am
Mediationsverfahren heißt aber noch lange nicht
Zustimmung, sondern lediglich Kenntnisnahme des
Ergebnisses. Im Übrigen war es Konsens unter allen
Teilnehmern, dass eine Stellungnahme zum Ergebnisse erst
nach Rücksprache in den Fraktionen erfolgen kann. Warum
Frau Paulenz jetzt etwas anderes behauptet, entgegen
dieser einvernehmlichen Absprache, bleibt ihr Geheimnis.
Wir kritisieren besonders den im Punkt 3 des Vergleichs
stehende Einschränkung: „Der Beklagte (der
Bürgermeister) ist verpflichtet, (…) festzulegen, dass
die Inanspruchnahme der zukünftigen Sporthalle um 22 Uhr
sicher beendet ist.“ Eine Millioneninvestition, bei
der schon vor dem Bau feststeht, dass aus Lärmgründen
jede Veranstaltung wegen des an- und abfahrenden
Verkehrs bis 21:30 Uhr beendet sein muss, damit alle
Besucher bis 22 Uhr das Gelände verlassen haben, das
lehnt die CDU kategorisch ab. Wir sind für eine Halle an
einem Standort, an dem Sportler und Kulturtreibende ohne
Auflagen trainieren, Turniere abhalten, Fastnacht oder
Bälle feiern können. Dies kann „In den Weiden“ sein,
aber auch im Gewerbegebiet. Mehr als 14 Veranstaltungen
nach 22 Uhr im Jahr sind übrigens auch in einer
sanierten Usatalhalle nach dem derzeitigen Lärmgutachten
nicht erlaubt. Diese stehen heute schon auf dem
Jahresterminplan. Neuen Konzepten und zukunftsweisenden
Ideen sind für alle Zeiten die Türen verschlossen. Eine
neue Veranstaltung kann nur kommen, wenn eine alte
weicht. Den Wortlaut des Ergebnisses des
Mediationsverfahrens finden Sie auf unserer Homepage (zum
Ergebnis Mediationsverfahren). Machen Sie sich ein
eigenes Bild.
5) SPD,
FWG und Grüne wehren sich gegen den Begriff der
„Koalition“ für ihr Bündnis. Die CDU fragt sich
allerdings, um was es sich sonst handelt. Konstruktive
Vorschläge der CDU werden aus ideologischen Gründen
regelmäßig abgelehnt (zuletzt beim Passivhaus- Antrag).
Alle in einer Gemeinde zu verteilenden Positionen
(Ausschussvorsitzende, Stellvertreter, 1. Beigeordneter)
wurden unter den drei Parteien aufgeteilt. Sogar die
Position des Gemeindevertretervorsitzenden, der nach
demokratischen Spielregeln von der stärksten Fraktion
gestellt wird, also der CDU, gebührt, hat man sich
einverleibt. In über 95 Prozent der Abstimmungen stimmen
SPD, FWG und Grüne gemeinsam ab. Die meisten Anträge
werden gemeinsam gestellt. Mit gemeinsamen Fraktions-
und Hauhaltsklausuren brüstet man sich. Aus Sicht der
CDU geht dies sogar über eine Koalition hinaus.
SPD
und FWG zählen in ihren Ausführungen zum Haushalt viele
Details auf, die im Haushalt stehen. Über fast alle
dieser Maßnahmen besteht parteiübergreifend völlige
Einigkeit. Insofern verzichtet die CDU an dieser Stelle
auf solche Auflistungen. Entscheidend sind aber nicht
die Kleinigkeiten, sondern die großen Linien der
Investitionen. Es kommt nur alle Jahrzehnte vor, dass
eine kleine Gemeinde Millionen von Euro in ein Projekt
stecken will. Den Weg, den die Koalition in Bezug auf
eine neue Sporthalle einschlägt, halten wir für eine
gravierend falsche und einschränkende Weichenstellung
für die Zukunft. |

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19. Januar 2009
Vergleich Mediationsverfahren Usatalhalle
hier können Sie das Ergebnis der Mediation im
Rechtsstreit der Gemeindevertretung mit Bürgermeister
Steffens nachlesen.
PDF [169KB] |

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09. Januar 2009
Änderungsbeschlüsse
von SPD, FWG und Grünen machen aus Haushalt 2009
finanzielle Zeitbombe
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der vom Gemeindevorstand vorgelegte Haushalt 2009 wurde
erstmal nach einer neuen Buchführung, der sogenannten
Doppik erstellt. Erfahrungswerte fehlen bisher zwar,
doch Herr Deubler und die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben unseres
Erachtens ein solides Zahlenwerk erstellt. Hierfür und
für die Unterstützung bei der Auswertung der Daten gilt
unser Dank!
Sie wissen, dass wir dann aber dem Haushalt in der
Gemeindevertretung aufgrund der mit der Mehrheit von
SPD, FWG und Grünen durchgeboxten unverantwortlichen
Änderungsbeschlüsse nicht zustimmen konnten. Unserer
Meinung nach wurde der Haushalt durch diese Änderungen
zu einer tickenden Zeitbombe für Ober-Mörlen.
Die Gründe: Die Linkskoalition verfolgte eindeutig die
Strategie, zwingend notwendige Maßnahmen zur Erhaltung
der gemeindlichen Infrastruktur zu unterlassen. Dazu
gehören die Sanierung von Regenwasserrückhaltebecken,
von Abwasser- und Wasserleitungen und die Erneuerung von
Ortsstraßen. Wir halten dies für unverantwortlich. Es
handelt sich dabei um zwingend nötige Maßnahmen. Zur
Klarstellung: Diese Baumaßnahmen wurden entgegen
eindeutiger Ratschläge der Experten in der
Gemeindeverwaltung gestrichen bzw. sind zum Teil
gesetzlich vorgeschrieben! Weil man am Ende aber nicht
viel davon sieht, ist damit nur kein Schönheitspreis zu
gewinnen.
Was will die Koalition? Den Bau der Sporthalle am
Lekkerkerkplatz um jeden Preis, nach der Usatalhalle ein
zweites zweifelhaftes rotes Hallen“denkmal“ in
Ober-Mörlen. Wenn alle Investitionen zurückgefahren
werden, nur um eine millionenschwere Halle mit jetzt
schon feststehender massiv eingeschränkter
Nutzungsmöglichkeit (Einschränkungen durch Begrenzung
von Lärmemissionen!) durchzuboxen, dann ist dieser
Haushalt unverantwortlich und musste von uns abgelehnt
werden. Die CDU-Fraktion wird im kommenden Jahr
Gemeindevorstand und -verwaltung dabei unterstützen,
dass trotz der von der Linkskoalition zu verantwortenden
präkären Lage die Infrastruktur der Gemeinde möglichst
erhalten werden kann.
Die SPD hat uns an dieser Stelle Zerrissenheit
vorgehalten. Dies ist nicht so! Die CDU-Fraktion stimmte
dem Haushalt geschlossen nicht zu! Es zudem der Rat
erlaubt, dass eine Partei, die sich derzeit geradezu
selbst zerfleischt wie die SPD (übrigens: die
Ober-Mörler Fraktionsvorsitzende war an der Demontage
von Jürgen Walter in der Wetterauer SPD wesentlich
beteiligt), solche haltlosen Einlassungen besser
unterlassen sollte. |

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Unser Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012


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