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08. November 2008
SPD, FWG und Grüne zerren
Parlament erneut vor Gericht
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sitzung der Gemeindevertretung
am Dienstag hatte es erneut in sich: Wieder lag ein
Antrag der linken Mehrheit vor, mit dem die
Gemeindevertretung vor Gericht gezerrt werden soll – und
nach dem Ausgang der Abstimmung auch wird. Seit Monaten
verweigern sich SPD, Grüne und FWG einer sachlichen
Diskussion zum Thema Sport- und Kulturzentrum. Auf
Teufel komm raus beharren sie auf den Neubau einer
Sporthalle neben der Usatalhalle. Wegen der zu
erwartenden Nutzungseinschränkungen ist dies die
schlechteste aller Alternativen. Eine sachliche
Diskussion wird verhindert, andere Auffassungen der
Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, wie sie sich
zuletzt bei der Bürgerversammlung und dem Votum des
Runden Tischs gezeigt haben, werden ignoriert.
Nun wird also darüber prozessiert,
dass Bürgermeister Steffens sofort mit den Vorarbeiten
für den Bau der Halle beginnen muss. Stimmt das Gericht
im Hauptverfahren dann dem Bürgermeister zu, dass der
Hallenbau am Lekkerkerkplatz tatsächlich Schaden für die
Gemeinde bedeutet, ist das Geld ausgegeben und der
Schaden da! Eine unverantwortliche Politik der drei
Fraktionen. Wir befürchten, dass die Zustimmung der
Koalition am Dienstag zu einem Mediationsverfahren, bei
dem ein Kompromiss gesucht werden soll, wieder einmal
nur Alibi-Funktion hat und kein Interesse an einer
sachlichen Lösung besteht. Wir fordern SPD, FWG und
Grüne auf, endlich wieder zu einer sachbezogenen Arbeit
zurückzukehren. Immerhin haben die Vorgänge in Wiesbaden
gezeigt, was passiert, wenn man mit dem Kopf durch die
Wand will!
Ein zweiter ärgerlicher Antrag der
SPD-Fraktion wurde ebenfalls behandelt: Es ging darum,
dass die BIMA (dieses Unternehmen wickelt für die
Bundesrepublik die ehemaligen Einrichtungen von
Bundeswehr und US-Armee ab) aufgefordert werden soll,
die Bunkeranlagen in Langenhain-Ziegenberg zu sprengen
und zu renaturieren. Dies ist eine unglaubliche
Aufforderung zur Vergeudung von Millionen Euro an
Steuergeldern! Die CDU-Fraktion macht da nicht mit.
Es ist einmalig in Deutschland,
dass eine Gemeinde das Potenzial solcher Anlagen nicht
nutzen will. Es wäre mit sehr wenig Aufwand möglich, die
Anlagen für die Nutzung von Gewerbetreibenden
herzurichten. Dies würde Ober-Mörlen Gewerbeeinnahmen
sichern. Die hat die Gemeinde dringend nötig. Eine von
SPD, FWG und Grünen nun verlangte Sprengung und
Bewaldung zu Lasten des Steuerzahlers bringt der
Gemeinde rein gar nichts!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion wird sich auch zukünftig für Ihre
Belange engagieren. Wir haben es aber in der
Gemeindevertretung derzeit mit einer Mehrheit aus SPD,
FWG und Grünen zu tun, die sich zunehmend von den
Bürgern entfremdet und sachbezogenen Diskussionen
entzieht. Sprechen Sie mit den Mitgliedern dieser
Fraktionen und fordern Sie sie auf, wieder zur
Sacharbeit zurückzukehren. Es geht um die Zukunft
Ober-Mörlens! |

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10. Oktober 2008
SPD, FWG und Grüne verschieben
Hallenneubau auf Sankt-Nimmerleins-Tag
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Koalition
hat es durchgezogen: Mit der
Mehrheit der Stimmen von SPD, FWG
und Grüne wurde ein Beschluss zur
Klage gegen die offizielle Form der
Beanstandung des Hallenbaus am
Lekkerkerkplatz durch Bürgermeister
Siegbert Steffens durch das
Parlament geboxt.
In der
vorangegangenen Debatte verweigerten
sich alle drei Parteien einer
inhaltlichen Diskussion. Wir halten
das für skandalös! Allerdings hatten
die Redner der Koalition einen guten
Grund hierzu: Ihnen fehlten die
Argumente für ihr Vorgehen! Sie
können nämlich nicht sagen, woher
sie die 5 Millionen Euro nehmen
wollen, die der Bau einer Sporthalle
und die Renovierung der Usatalhalle
am Lekkerkerkplatz kosten werden.
Sie wissen, dass das Zentrum nur
extrem eingeschränkt nutzbar sein
wird.
Jan Wölfl ließ
die Katze aus dem Sack: Es geht
ihnen „ums Prinzip“, so der
FWG-Vertreter wörtlich! Man schießt
nun wild um sich, weil es der
Bürgermeister gewagt hatte, gegen
einen unverantwortlichen Beschluss,
der mit der Koalitionsmehrheit
beschlossen worden war, Widerspruch
einzulegen.
Wölfl warf
Bürgermeister Steffens „mangelndes
Demokratieverständnis“ vor. Was aber
macht die Koalition? Sie betreibt
Demokratie-Rosinenpickerei.
Parlamentsbeschlüsse sind nicht
unantastbar, schon gar nicht, wenn
die Gemeinde nachhaltig Schaden
davon tragen würde. Dagegen sieht
das Gesetz (in dem Fall die
hessische Gemeindeordnung) bestimmte
juristische Mittel des
Bürgermeisters vor, um Schaden von
der Gemeinde abhalten zu können.
Was meinte die
SPD dazu? Kein Wort aus dem Mund
eines ihrer Gemeindevertreter. Die
sonst um kein Wort verlegene
SPD-Fraktionsvorsitzende Kristina
Paulenz schwieg still. Skandalös!
Doch was hat
die Koalition mit dem Eintreten in
einen jahrelangen Klageweg nun
faktisch beschlossen? Nicht mehr und
nicht weniger als das Verschieben
des Hallenneubaus auf den
Sankt-Nimmerleins-Tag. Es könnte
sogar sein, dass der Beschluss zur
Folge haben wird, dass niemals ein
neues Sport- und Kulturzentrum wird
gebaut werden können.
Der 25.
September 2008 – dank SPD, FWG und
Grüne ein trauriger Tag für
Ober-Mörlen.
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6. Oktober 2008
Jahreshauptversammlung 2008
Der Schwerpunkt
der diesjährigen Mitgliederversammlung der CDU
Ober-Mörlen bestand in der Diskussion um die
Auswirkungen der Landtagswahl im Frühjahr diesen Jahres.
In seiner Rede hob der Vorsitzende Josef Freundl das
gute Abschneiden der CDU in Ober-Mörlen hervor. Trotz
der Verluste gegenüber der Wahl in 2003 entfielen 43.8 %
der Zweitstimmen auf die CDU (Hessenweit 36,8 %) und
46,1 % der Wähler entschieden sich für Norbert Kartmann
als Landtagsabgeordneter.
Freundl berichtete über
die durchgeführten Aktivitäten während des Wahlkampfes
und die noch geplanten Termine In diesem Jahr. Norbert
Kartmann sprach in seiner Rede sowohl kreispolitische
Themen wie die Dezernatsverteilung durch den Landrat und
die Situation in Wiesbaden an.
Der Fraktionsvorsitzende
Gerd Christan v. Schäffer-Bernstein berichtete über die
Arbeit in der Fraktion und die aktuellen Themen wie
Usatalhalle und die alte Mädchenschule. lm Rahmen der
Versammlung wählten die Mitglieder die Delegierten für
die Parteitage zur Nominierung der Abgeordneten für die
Europa- und die Bundestagswahl im nächsten Jahr.
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12. September 2008
SPD lässt Katze aus dem
Sack:
Koalition will Vereine für Hallenneubau zur Kasse bitten
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der vergangenen Woche hatten wir
an dieser Stelle unsere Entrüstung
darüber zum Ausdruck gebracht, dass
die SPD-FWG-Grüne-Koalition zwar das
sogenannte Investorenmodell für das
neue Sport- und Kulturzentrum
verteufelt, zu einer realistischen
Finanzierung aber beharrlich
schweigt. Einigermaßen überrascht
sind wir, dass die SPD nun doch so
schnell die Katze aus dem Sack
lässt. Leider genau so, wie wir
befürchtet hatten.
In
einem mit dem mehr als befremdlichen
Namen "Rote Post" betitelten
Faltblatt stand es Schwarz auf Weiß.
Wir zitieren wörtlich aus dem
SPD-Papier: "Gerade Vereine können
noch eine gute finanzielle
Unterstützung bringen...". Mit
anderen Worten: Die Vereine sollen
zur Kasse gebeten werden und für die
Finanzierung des Sport- und
Kulturzentrums gerade stehen! Denn
eines ist klar: Staatliche
Fördermaßnahmen, wie die SPD
ungeprüft in Aussicht stellt, wird
es nicht geben für einen Standort,
bei dem von Anfang an feststeht,
dass die Nutzung aufgrund der
Lärmschutzrichtlinien massiv
eingeschränkt sein wird.
Um
es noch einmal auf dem Punkt zu
bringen: Aus ideologischen Gründen
verteufelt die Koalition die
Alternative, das Sport- und
Kulturzentrum mittels privater
Investoren zu bauen. Stattdessen
sollen die örtlichen Vereine für den
5 Millionen-Bau aufkommen, denn
eines ist sich offensichtlich auch
die SPD bewusst: Die Gemeinde
Ober-Mörlen hat so viel Geld nicht!
Es läuft also auf eine hohe
Benutzungsgebühr hinaus. Welcher
Verein das schultern kann, ohne
massiv die Mitgliedbeiträge zu
erhöhen, ist die Frage.
Was
spricht denn dagegen, einem privaten
Betreiber die Möglichkeit zu geben,
zu den Zeiten, in denen das Zentrum
nicht von den Vereinen benötigt
wird, anderweitig zu vermieten? An
einem durchschnittlichen Tag ist die
Usatalhalle über 15 Stunden
ungenutzt, davon mindestens 8
Stunden während leicht vermietbaren
Zeit! Genügend Potenzial zur
Vermietung, ohne dass die Vereine
sich Einschränkungen unterwerfen
müssen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
es kommt noch schlimmer: In der
nächsten Gemeindevertretersitzung
wird voraussichtlich mit der
Mehrheit der Koalitionsstimmen deren
Antrag angenommen werden, gegen die
Beanstandung des Bürgermeisters zu
klagen. Zur Erinnerung:
Bürgermeister Steffens hatte sein
Veto gegen einen Beschluss der
Gemeindevertretung eingelegt, nach
dem mit dem Hallenbau sofort auf dem
Lekkerkerkplatz begonnen werden
sollte. Er musste dies tun, um auf
Generationen hin Schaden von der
Gemeinde fernzuhalten, der die
Konsequenz dieses Beschlusses
gewesen wäre. Nun wollen SPD, FWG
und Grüne, dass die
Gemeindevertretung dagegen klagt.
Ein jahrelanger Rechtsstreit ist
vorprogrammiert. In dieser Zeit wird
nichts passieren, der Bau eines
Sport- und Kulturzentrums ist auf
Jahre hin auf Eis gelegt. Wir fragen
uns, warum die Koalition nicht
endlich Vernunft annimmt und einem
anderen Standort zustimmt! Der von
uns favorisierte Standort ist die
verlängerte Gartenstraße. Hier
könnte schnell mit dem Bau begonnen
werden. Zudem ist die Lage attraktiv
für private Geldgeber!
SPD und
FWG am Schandfleck "Mädchenschule"
Schuld!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ebenfalls in der "Roten Post" der
SPD zu finden war ein Foto von
SPD-Mandatsträgern vor der alten
Mädchenschule mit der Frage, wann
denn nun die alte Mädchenschule
abgerissen würde. Zur Erinnerung:
Nur durch den äußerst dubiosen
Verkauf der Mädchenschule durch die
frühere SPD-Bürgermeisterin Schäfer
und FWG-Beigeordnete Inge König an
einen privaten Investor (wie sich
doch die Zeiten ändern, siehe Sport-
und Kulturzentrum), der nie gebaut
hat und die Gemeinde hunderttausende
Euro gekostet hat, ist es zu dem
katastrophalen Zustand gekommen.
Reichlich unverfroren, dass sich nun
Wolfgang Richter, Kristina Paulenz
und SPD-Bundestagsabgeordnete Nina
Hauer vor das Schandmal stellen und
einen Abriss fordern. Die CDU hat
dafür gesorgt, dass das hessische
Landesdenkmalamt seine Bedenken
gegen einen Abriss endlich
zurückzog. Vielleicht sorgt die SPD
mal dafür, dass ihr Parteigenosse,
SPD-Landrat Arnold seinem Denkmalamt
in Friedberg einmal die Leviten
liest, damit endlich die
Abrißgenehmigung erlassen wird.
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5. September 2008
SPD, FWG und Grüne schweigen zur Finanzierung des Sport-
und Kulturzentrums
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den
Ober-Mörlen vom 22.8.08 wird die FWG bzw. der Verfasser
des Beitrags Jan Wölfl, Bürgermeister Steffens und der
CDU-Fraktion vor, den Bau des Sport- und Kulturzentrums
auf vereinsschädigende Weise finanzieren zu wollen.
Davon war bei der Bürgerversammlung selbstverständlich
keine Rede!
Bürgermeister Steffens, der nicht Mitglied der CDU ist,
hat auf der Bürgerversammlung ein sogenanntes
Investorenmodell angesprochen, mit dem der Bau des
Sport- und Kulturzentrums finanziert werden könnte. Für
die CDU-Fraktion bzw. ihre anwesenden Mitglieder ging es
bei der Bürgerversammlung um dasselbe wie den
Bürgerinnen und Bürgern: Wir wollten uns informieren
über die verschiedenen Alternativen und ihre
Machbarkeit. In keiner Weise hat die CDU-Fraktion an
diese Abend „die Katze aus dem Sack gelassen“ und für
ein Modell plädiert, bei dem die „Sport- und
Kulturvereine mit Verkaufs- und sonstigen
Veranstaltungen konkurrieren“ müssen, wie dies die FWG
behauptet.
Aber: Die SPD-FWG-Grüne Koalition wird sich fragen
lassen müssen, wie sie die knapp 5 Millionen Euro
finanzieren will, die ein Neubau –wo auch immer er
stattfindet- kosten würde. Hierzu schweigt sie
beharrlich! Die Gemeinde hat das Geld nicht. Gerade bei
einer kompletten Eigenfinanzierung durch die Gemeinde
wird es so kommen, dass die Vereine für die Nutzung der
Halle erhebliche Gebühren bezahlen müssen. Oder die
freiwilligen Leistungen der Gemeinde müssen massiv
gestrichen werden.
Würde
stattdessen eine private Finanzierung oder zumindest
Teilfinanzierung durchgesetzt, könnten die Vereine davon
profitieren, indem der Betreiber der Halle die Kosten
über finanziell lukrative Veranstaltungen refinanzieren
kann. Dass dies für die Vereine zu keinen
Nutzungseinschränkungen führt, bedarf es lediglich
vernünftiger vertraglicher Regelungen! Eine derart
unstrukturierte Herangehensweise, wie die Koalitionäre
es bei der Frage der Finanzierung des Sport- und
Kulturzentrums an den Tag legen, hätte unweigerlich zur
Folge, dass freiwillige Leistungen der Gemeinde
gestrichen werden müssten. Dazu würde sicherlich die
massive Erhöhung von Kindergartengebühren, Schließung
der Bücherei und Einstellung der Seniorenveranstaltungen
gehören. Abgesehen davon lautet der Beschluss der
Gemeindevertretung, der auch Jan Wölfl und die gesamte
FWG-Fraktion zugestimmt hat: „Bei den
Finanzierungsmöglichkeiten sind Zuschüsse, Darlehen und
Kredite von EU, ……, privater Investoren und KfW
zu prüfen.“
Eines ist auf jeden Fall
klar: Denkverbote, wie die FWG uns und offensichtlich
aufgrund einer ideologischen Beschränkung sich selbst
auferlegt, darf es bei einem 5 Millionen-Projekt wie
einem Sport- und Kulturzentrum, das sich auf die
Gemeinde Ober-Mörlen über mehr als eine Generation
massiv auswirken wird, nicht geben! |

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14. August 2008
Sport- und Kulturzentrum:
Millioneninvestition in eine „Missgeburt“?
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
auf der Bürgerversammlung am Montag
vergangener Woche brachte es einer der Anwesenden auf
den Punkt, indem er die Usatalhalle als „Missgeburt“
bezeichnete, ein Vertreter der FWG bescheinigte sogar
eine „Hassliebe“ der Ober-Mörler zu ihr. Beides trifft
es auf den Punkt. Seit ihrem Bau wurde die Halle von
Sportlern, Fastnachtern und vielen anderen in Vereinen
Engagierten zu Recht mehr als einmal verflucht. Ein
hässlicher Betonkasten mit für sportliche Nutzung völlig
ungeeignetem Parkettboden, den wiederum kulturelle
Vereine für ihre Veranstaltungen aufwändig abdecken
müssen, ein Foyer, dessen Vorbild die DDR-Architektur zu
sein scheint, ein völlig unpraktischer Umkleide- und ein
katastrophaler Tribünenbereich. Hunderttausende Euro
wurden in den vergangenen Jahren schon investiert, zu
sehen ist davon außer einem Dach, das wie ein
Fremdkörper auf der Halle ruht, nichts! Hinzu kommt -wie
auf der Versammlung erneut von den Experten für
Lärmschutz bescheinigt wurde- die zukünftig absehbare,
massive Nutzungseinschränkung aufgrund der Lärmbelastung
durch an- und abfahrenden Verkehr in den Abend- und
Nachtstunden. Interessanterweise haben die beiden
Planungsbüros diesen Punkt ignoriert. Lediglich das Büro
A 5 Planung GmbH sprach von „zu erwartenden
kontroversen Diskussionen“. Ein Tor, wer dabei Böses
denkt!
Und genau diesen Zustand möchte die
SPD-FWG-Grüne-Koalition verfestigen, indem sie die
Usatalhalle unverändert lassen und lediglich eine
Sporthalle anbauen will. Genau so sind die Aussagen von
Jan Wölfl (FWG) zum Ende der Bürgerversammlung zu
verstehen, der 2,5 Millionen Euro für einen
Zweck-Sporthallenbau ausgeben möchte. Kein Wort in
seinem Statement zu den zusätzlichen Kosten einer
Usatalhallenrenovierung. Daraus ist zu schließen, dass
nach Plänen der Koalition eine Sporthalle gebaut wird
und die kulturtreibenden Vereine hinten herunter fallen!
Um es noch einmal zu wiederholen: Weder die Sporthalle
noch die Usatalhalle (in welchen Zustand sie sich auch
immer dann befindet) werden sinnvoll nutzbar sein.
Lediglich 14 Abendveranstaltungen werden aus
Lärmschutzgründen pro Jahr erlaubt werden!
Die Alternative stellten beide
Planungsbüros auf der Bürgerversammlung dar: Ein Sport-
und Kulturzentrum in der verlängerten Gartenstraße. Die
Vorteile liegen auf der Hand und wurden von sowohl vom
Büro A5 als auch vom Büro Möller aufgelistet: Es sind
keinerlei durch Anwohner bedingte
Nutzungseinschränkungen zu erwarten, aufgrund der freien
Fläche kann optimiert geplant werden und fast die Hälfte
des Geländes ist bereits in Gemeindehand. Beide
Planungsbüros stellten fest, dass dieses Gelände
eindeutig als ortsnah zu bezeichnen ist, schließlich
sind Schlosshof und Spielplatz in unmittelbarer Nähe.
Die benötigte Anzahl von Parkplätzen wird problemlos
unterzubringen sein, und steht auch bei Veranstaltungen
in der neuen kulturellen Ortsmitte
Ober-Mörlens -und das ist der Schlosshof definitiv-
zu Verfügung.
Auf 5,2 Millionen Euro schätzten
die Planer von A5 die Baukosten, wenn der Erlös aus dem
Verkauf des Geländes am Lekkerkerkplatz eingerechnet
wird. Dem gegenüber stehen 4,6 Millionen Euro für eine
Sport- und Kulturhalle an der Usatalhalle. Woher die
Koalition die Zahl von 2,5 Millionen Euro nimmt, ist uns
schleierhaft. Dabei haben die Planer in beiden Fällen
ein solides, funktionales und zukunftsfähiges Sport- und
Kulturzentrum als Grundlage gelegt und kein „Palast“ und
keine „goldenen Wasserhähne“, wie die Vertreter der
Koalition glauben machen wollten.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Fakten sprechen
für sich! Deshalb favorisiert die CDU-Fraktion den Bau
des Sport- und Kulturzentrums an der verlängerten
Gartenstraße. Auch der Sprecher des Runden Tisches, Dr.
Matthias Peter, und Herr Bischoff, der für die Gemeinde
den Flächennutzungsplan erstellt, favorisieren aus guten
Gründen eindeutig einen Neubau.
Wir fordern gleichzeitig
Bürgermeister Siegbert Steffens auf, standhaft zu sein
und seine Beanstandung des Beschlusses der
Gemeindevertretung nicht zurückzunehmen. Der
Gemeindevertretung steht es zu, dagegen zu Klagen. Dann
werden die Gerichte entscheiden, ob der Bau eines Sport-
und Kulturzentrums am Lekkerkerkplatz einen Schaden für
die Gemeinde Ober-Mörlen darstellt. 4,6 Millionen Euro
Investitionskosten bei massiv eingeschränkter Nutzung –
die CDU-Fraktion ist der Überzeugung, dass SPD, FWG und
Grüne mit der Durchsetzung ihres Beschlusses Ober-Mörlen
auf Generationen hinaus ernsthaften Schaden zufügen
würden. |

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28. Februar 2008
SPD, FWG und Grüne ruinieren
Ober-Mörlen
Der mit der Mehrheit der
Ober-Mörler Linkskoalition aus SPD, FWG und Grünen
beschlossene Haushalt wird -falls er vom
Gemeindevorstand so umgesetzt wird- die Gemeinde
Ober-Mörlen, und damit Sie, liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger, ruinieren!
Was haben die drei Parteien
beschlossen? Nun, es wurden zunächst
Pflichtinvestitionen in die Abwasserversorgung und den
Straßenbau in Millionenhöhe gestrichen. Natürlich tut es
weh, viel Geld in der Erde zu verbuddeln für etwas, was
man anschließend nicht sehen kann. Aber: Die
Abwasserkanäle sind marode, und der Gesetzgeber zwingt
uns (nebenbei: der gesunde Menschenverstand auch), diese
zu sanieren. In diesem Jahr wäre man über ein
verbilligtes Landesdarlehen günstig an Geld gekommen
-die Kollegen von der FWG können entweder nicht rechnen
oder reden sich selbst Kredite schön.
Nach dem Mehrheitsbeschluß werden
nun aber die Ausgaben ab 2009 auf uns zukommen, da wird
die Gemeinde nur noch einen teuren Kredit bekommen und
teuer für die ideologisch verblendete Entscheidung von
SPD, FWG und Grünen bezahlen müssen.
Erstes Fazit: Ab 2009 werden
Millionenausgaben für Kanal und Straßen auf uns
zukommen.
Doch der wahre Hammer kommt nun:
Die Koalitionäre wollen bar jeden Verstandes neben die
Usatalhalle noch eine Sporthalle bauen. Es gibt keinen
weniger geeigneten Platz als den Lekkerkerkplatz! Die
neuen Hallen werden aus Lärmschutzgründen nicht nutzbar
sein – Millionenschaden abzusehen! Für Lärmschutz sollen
in diesem Jahr bereits 300.000 Euro in die Usatalhalle
investiert werden. Ein durchsichtiges Manöver: Man kann
so in den kommenden Jahren behaupten, so viel Geld in
die marode Halle gesteckt zu haben, dass man diese dann
doch nicht mehr abreißen könne.
Dabei kommt der kritische Lärm ja
nicht aus der Halle. Vielmehr ist es der Lärm, den an-
und abfahrende PKWs und die Besucher vor und nach den
Veranstaltungen verursachen. Will die Koalition eine
Lärmschutzmauer um die Hallen bauen? Dass die drei
Parteien auch überhaupt keine Ahnung haben, zeigte
SPD-Fraktionschefin Paulenz während der
Gemeindevertreter-Sitzung: Sie will aus
Lärmschutzgründen die Usatalhalle mit Fenstern nach dem
Passivhaus-Standard ausstatten. Dass dieser Standard
aber lediglich den Wärmeschutz definiert und mit Lärm
nicht zu tun hat, weiß die Hobby-Architektin
offensichtlich nicht.
Die
CDU-Fraktion wird sich vehement gegen den
Koalitions-Hokuspokus wehren und den Bürgermeister in
seinem Bemühen unterstützen, den Um- und Ausbau der
Usatalhalle zu verhindern. |

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8. Februar 2008
CDU Fraktion verteidigt das Rathaus gegen den
Ansturm der Narren
Am Fastnachtssamstag half die CDU
Fraktion dem Bürgermeister das Rathaus zu verteidigen.
Eine grosse Anzahl von Narren des Mörlauer Carneval Club
stürmten in alter Tradition das Rathaus und nahmen es
über das
Fastnachts-wochen-ende ein. Die CDU Fraktion suchte sich
als Motto, wie in den Jahren zuvor auch, ein pikantes
politisches Thema als "Verklei-dung" aus. Diesmal nahm
man die "Rot-Rot-Grüne" mögliche Koalition im Hessischen
Landtag aufs Korn. |
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Fotos: A.Hausmanns |

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20. Januar 2008
Innenstaatssekretärin Scheibelhuber beim
CDU-Neujahrsempfang: Jugendstrafrecht für Intensivtäter
verschärfen
Traditionell fand kürzlich wieder
der jährliche Neujahrempfang der CDU Ober-Mörlen mit
zahlreichen Gästen aus Politik und Vereinen statt. In
diesem Jahr konnte der CDU-Vorsitzende Josef Freundl als
Ehrengäste die Staatssekretärin im Hessischen
Innenministerium Oda Scheibelhuber, Landtagspräsident
Norbert Kartmann sowie den ersten Kreisbeigeordneten und
Landratskandidaten Oswin Veith begrüßen.
In einem kurzen Grußwort von
Norbert Kartmann hob dieser die Notwendigkeit einer
Umgehungsstraße für Ober-Mörlen hervor. Es sei eine
wichtige Entscheidung in Ober-Mörlen gewesen, durch den
Vorschlag einer neuen Trassenführung wieder eine
realistische Chance für die weiteren Planungen der B
275a zu bekommen. Er werde sich von Landesseite
nachhaltig dafür einsetzen, dass man hier vorankomme.
Ziel müsse die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf der
Fortschreibung des Bundesfernwegeplans im Jahr 2009
sein. Besonders freute sich der Landtagspräsident über
die Anwesenheit der Vertreter der Fastnachtsvereine von
KG und MCC, deren ehrenamtliches Engagement er lobte.
Im vollbesetzten Rittersaal des
Ober-Mörler Schlosses wartete man anschließend gespannt
auf die Festrede von Innenstaatssekretärin Scheibelhuber,
die die innere Sicherheit in den Mittelpunkt ihrer
Ausführungen stellte. Sie wies darauf hin, dass Hessen
in der Kriminalitätsbekämpfung spitze sei. Dies sei vor
allem der guten Arbeit und Ausstattung der Polizei zu
verdanken, die moderne Fahrzeuge und Computer erhalten
habe. Allein die Fahrzeugflotte sei in den letzten
Jahren zu zwei Dritteln erneuert worden. Außerdem
befänden sich im Vergleich zur rot-grünen
Vorgängerregierung heute über 1.000 Polizisten mehr in
den Diensten des Landes. Die rot-grüne
Vorgängerregierung habe viele Stellen teilweise über
Jahre nicht besetzt. Wenn die SPD der CDU nun vorwerfe,
sie habe Stellen gestrichen, so hätten diese unter
Rot-Grün nur auf dem Papier bestanden. Erst die jetzige
Regierung habe die Stellen wieder besetzt.
Auch auf die aktuelle Debatte um
die Bekämpfung der Jugendkriminalität ging die
Staatssekretärin ein. Es müsse in Deutschland noch
erlaubt sein, die Probleme beim Namen zu nennen.
Präventionsarbeit sei die eine Seite der Medaille. Zur
anderen Seite gehöre aber auch die Frage, wie man in
Deutschland mit jugendlichen Intensivtätern umgehe. Dies
sei schon lange Thema in der hessischen CDU. Die
Vorschläge zu Verschärfungen im Jugendstrafrecht habe
Ministerpräsident Koch seit Jahren durch Initiativen im
Bundesrat beantragt. Regelmäßig habe die SPD blockiert.
Die jüngsten Video-Aufnahmen von jugendlichen Schlägern
hätten die Öffentlichkeit für dieses Thema
sensibilisiert. Scheibelhuber sprach sich auch dafür
aus, ausländische Intensivtäter in Extremfällen bereits
bei einer Verurteilung zu einem Jahr Haft ohne Bewährung
ausweisen zu können. Nach der derzeitigen Regelung sei
dies erst möglich, wenn ein Jugendlicher mindestens zu
drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt sei. Dies
komme faktisch einem Tötungsdelikt gleich. Es könne doch
nicht sein, dass es erst soweit kommen müsse, bis man
solche Personen aus Deutschland ausweisen könne. Ein
weiterer Vorschlag sei es, Fahrverbote für gewalttätige
Jugendliche auszusprechen. Auch dies könne nachhaltige
Wirkungen haben. Nichts sei peinlicher für manche
Jugendliche als nicht mehr mit dem großen Auto vorfahren
zu können.
Der CDU-Landratskandidat Oswin
Veith wies abschließend noch auf die Bedeutung der
Landratswahl für den Wetteraukreis hin. Nur die CDU sei
Garant für das Weiterbestehen des Wetteraukreises. Die
SPD habe sich für dessen Auflösung und die Bildung von
größeren Regionalkreisen ausgesprochen. Insbesondere im
Bildungsbereich habe die bürgerliche Mehrheit im Kreis
schwerpunktmäßig Geld in die Sanierung und Neubauten von
Schulen investiert.
Abschließend dankte
CDU-Vorsitzender allen Gästen, insbesondere auch der
MCC-Musikschule, die für die musikalische Umrahmung
sorgte. Oda Scheibelhuber erhielt als Dankeschön eine
Chronik von Ober-Mörlen. Die Fastnachtsvereine KG und
MCC verliehen der Staatssekretärin sowie dem ersten
Kreisbeigeordneten Veith die Fastnachtsorden der derzeit
laufenden Kampagne. |
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Vorsitzender J.Freundl bei der Übergabe der Chronik an
Staatssekretärin Oda Scheibelhuber. |

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Unser Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012


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