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20. Dezember 2007
CDU unterstützt Widerspruch des Bürgermeisters
Bericht aus der Gemeindevertretersitzung vom 12.
Dezember 2007
Die
vergangene Parlamentssitzung zeigte sich als weiteren
Tiefpunkt im demokratischen Umgangsstil von SPD, FWG und
Grünen mit der Opposition aus CDU und FDP.
Endlich soll es für den unteren Kreisel in der
Hasselhecker Straße eine neue Gestaltung geben. Hier lag
dem Parlament eine Ausschussempfehlung über eine gut
aussehende Variante im Wert von 8.300 € vor. Einen nicht
minder schlecht aussehenden Vorschlag hatte der
Gemeindevorstand vorgelegt (Herstellen eines
Pflanzhügels durch das Aufstellen von rotbraunen
Florwallsteinen). Diese Gestaltung hätte die Gemeinde
auch nur 1.000 € gekostet (mehr als 8-mal weniger!). Ein
Antrag der CDU, auch diesen Vorschlag im Parlament als
Alternative zur Abstimmung zu stellen, wurde von SPD,
FWG und Grünen jedoch abgelehnt. Es erschreckt, dass es
die Mehrheitsfraktionen nicht einmal mehr für notwendig
erachten, über Alternativen auch nur abstimmen zu
lassen, erst recht, wenn diese den Geldbeutel der
Steuerzahler erheblich geringer belasten.
Der
Neugestaltung der Friedhöfe u.a. durch die Anschaffung
von Urnenwänden konnten immerhin alle Parteien
zustimmen.
Einer
der zentralen Punkte war der Widerspruch des
Bürgermeisters gegen den Bau einer Sporthalle auf dem
Lekkerkerkplatz. Der stellv. Fraktionsvorsitzende Nico
Weckler fasste die zentralen Argumente gegen einen Bau
nochmals zusammen:
-
Die Auflagen zum Lärmschutz werden allein schon
aufgrund des an- und abfahrenden Verkehrs zu
Nutzungsbeschränkungen führen, wie alle Fachleute
übereinstimmend warnen.
-
Die Architektur der Usatalhalle lässt eine
brauchbare Nutzung weder für eine Sport- noch für
eine Kulturhalle zu.
-
Ein Neubau bei gleichzeitiger Sanierung der
Usatalhalle ohne Gegenfinanzierung macht die
Gemeinde über Jahrzehnte handlungsunfähig.
-
Die Empfehlungen und Abwägungen von
Vereinsvertretern am Runden Tisch (Abriss der
Usatalhalle und Bau an einer anderen Stelle) werden
von SPD, FWG und Grünen ignoriert.
Eine
Einbindung von Bürgern oder Gemeindegremien in die
Entscheidung fand überhaupt nicht statt (nicht einmal
eine Beratung im Fachausschuss wurde zugelassen).
Den
Vertretern von SPD und FWG war aber auch der Widerspruch
des Bürgermeisters keine Stellungnahme im Parlament
wert. Schweigend wurde der Widerspruch abgelehnt. Der
Bürgermeister kündigte eine Beanstandung des Beschlusses
an. Er kann sich dabei der Unterstützung durch die CDU
gewiss sein.
Ein
weiterer Antrag der Mehrheitsparteien wird auf
CDU-Initiative in den Ausschüssen beraten. Demnach
sollen alle künftigen Bauten und Sanierungen der
Gemeinde in der Passivhausbauweise erfolgen,
Solarkollektoren flächendeckend auf Dächern, die der
Gemeinde gehören, angebracht werden und als Leuchtmittel
ausnahmslos Energiesparlampen eingesetzt werden. Dabei
ist die Richtung nicht falsch, das rigide, pauschale und
undifferenzierte Vorgehen, das der Antrag vorgibt, lässt
aber aufhorchen und an einen Grünen-Parteitagsbeschluss
erinnern. Widersprüchlich war hierbei die Argumentation
der Grünen, dass bei diesem Thema eine breite Diskussion
erwünscht sei – beim Thema Sporthalle aber
offensichtlich nicht.
Der
Antrag der CDU auf die Sanierung der Dieselstraße wurde
in den Bauausschuss verwiesen. Die CDU hält die
Sanierung der Fahrbahn und der Bürgersteige für dringend
notwendig, da sich die Straße mit den meisten
Gewerbetreibenden in einem jämmerlichen Zustand befindet
und einen schlechten Eindruck für Investoren
hinterlässt.
Krönender Abschluss der
Parlamentssitzung war der Vorwurf der Grünen gegen
besseres Wissen, die CDU habe durch ihr Fehlen bei der
Besichtigung der Bunkeranlagen in Ziegenberg gegen
geltendes Recht verstoßen. Die CDU lässt sich nicht für
mangelhafte Absprachen zwischen Bürgermeister und dem
Vorsitzenden der Gemeindevertretung Reimertshofer
(zugleich SPD-Vorsitzender) haftbar machen. Die CDU hat
frühzeitig gegen diesen Termin interveniert, ohne dass
der Wunsch der größten Fraktion nach Verschiebung
berücksichtigt wurde. Wäre an diesem Tag eine
Veranstaltung der SPD mit ihrer Bundestagsabgeordneten
Hauer oder ihrem Landtagskandidaten Walter angesetzt
gewesen, dann hätte die Besichtigung der Bunkeranlagen
im Rahmen einer Gemeindevertretersitzung niemals
stattgefunden. SPD-Chef und
Gemeindevertretervorsitzender Reimertshofer hätte dann
eine Einladung nämlich erst gar nicht unterschrieben,
sondern einen anderen Termin gefunden. |

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7. Dezember 2007
Die unendliche Geschichte der Usatalhalle
Die
SPD behauptet in ihrem letzten Artikel, dass sie das
Wohl der Gemeinde nicht aus den Augen verliert. Wir als
CDU Ober-Mörlen sehen das genau so und deswegen weisen
wir auch auf die Aussagen der Experten hin, die dem
Gemeindevorstand im Zusammenhang, mit Untersuchungen
hinsichtlich der Lärmprognose bei einem Neubau einer
Sporthalle Folgendes mitteilten: Zitat des
Architekturbüros: "Die direkte Nachbarschaft ist
beeinträchtigt, da die zulässigen Spitzenwerte von
gesetzlich möglichen Lärmwerten überschritten werden.
Wir sehen es aus, diesem Grund als Planer als unsere
Pflicht an, die Gemeinde explizit auf die evtl.
Fehlentscheidung und Investition hinzuweisen, an dieser
Stelle eine weitere Halle zu bauen, die dann im
Extremfall ein rechtliches Nutzungsverbot nach sich
ziehen könnte. Bei einer Entscheidung für den
Standortausbau Lekkerkerkplatz lehnen wir jegliche an
uns herangetragenen Regressansprüche aus den
vorgenannten Gründen ab.“ SPD und ihre Partner FWG und
die Grünen verdrängen schlichtweg das, "ominöse"
Gutachten. Schützenhilfe bekommen sie lediglich von
einzelnen Parteifreunden aus den sporttreibenden
Vereinen.
Verschwiegen hat die SPD auch, dass der "runde Tisch"
als beste Lösung
•
den Abriss der Usatalhalle,
•
das Gelände zur Wohnbebauung vermarkten
• Neubau
eines Sport- und Kulturzentrums im Gewerbegebiet
favorisiert hat.
Wir sind für die Beendigung dieser Irreführung der
Bürgerinnen und Bürger und setzen uns für eine sachliche
Information der Bevölkerung im Rahmen einer
Bürgerversammlung ein. |

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7. Dezember 2007
Josef
Freundl wurde in Ober-Mörlen einstimmig zum
CDU-Vorsitzenden wiedergewählt
Zu
Anfang der Mitgliederversammlung wurden einige
Mitglieder für Ihre lange Treue zur CDU und für ihr
ehrenamtliches Engagement geehrt. Die Ehrungen führten
der Vorstandsvorsitzende des CDU Gemeindeverbands
Ober-Mörlen Josef Freundl und Landtagspräsident Norbert
Kartmann gemeinsam durch. Geehrt wurde für 50-jährige
Mitgliedschaft Edmund Heil. Für 25-jährige
Mitgliedschaft wurden jeweils Gottlieb Burk,
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein und Wolfgang
Achtznick mit Urkunden und der silbernen CDU-Nadel
versehen. Bei der diesjährigen Sitzung konnte
Versammlungsleiter Kartmann einem neuen alten
Vorsitzenden zu seinem Amt gratulieren: Freundl wurde
einstimmig von den Parteimitgliedern im Rittersaal des
Ober-Mörler Schlosses wiedergewählt. Ihm zur Seite
stehen diesmal zwei Stellvertreter: Jan Weckler und
Johannes Heil erhielten die Zustimmung der anwesenden
Mitglieder. Die beiden übernehmen die vakante Stelle von
Dr. Andreas Müller, der aus beruflichen Gründen nicht
mehr die Aufgabe wahrnehmen kann. Neuer Schriftführer
wurde Christopher Link, der das Amt von Alexandra Wagner
übernimmt. Schatzmeister bleibt Wolfgang Achtznick, der
zum dritten Mal hintereinander die Kassenführung
übernimmt. Als Beisitzer wurden Klara und Reinhold Turba,
Josef König und Horst Linn gewählt. In der Sitzung wurde
außerdem noch eine neue Delegiertenliste für die
Kreisparteitage verabschiedet. Bei den ausgeschiedenen
Vorstandsmitgliedern bedanken wir, uns an dieser Stelle
noch einmal herzlich für die erfolgreiche Arbeit der
vergangenen zwei Jahre. Danke! |
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Stellvertreter Jan Weckler und Vorsitzender Josef
Freundl.
Die Geehrten Wolfgang Achtznick, Gerd-Christian von
Schäffer-Bernstein, Edmund Heil und Gottlieb Burk,
Landtagspräsident Norbert Kartmann (von links). |


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14. November 2007
Neubaubeschluss für Sporthalle
kann Aus für Fastnachtsveranstaltungen bedeuten
Der durch SPD, FWG und Grünen mit
der Brechstange herbei gezwungene Beschluss, eine
Sporthalle an die Usatalhalle anzubauen, beschäftigt
Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, nach wie vor sehr.
Deshalb möchten wir nochmals Stellung beziehen.
Der von den Koalitionären in Aussicht gestellte schnelle
Bau ist nichts als reine Augenwischerei und Irreführung
der Bürger: Einen schnellen Bau der Halle wird es nicht
geben. Nach dem Ergebnis der Bauvoranfrage ist es
zweifelhaft, ob das Projekt überhaupt genehmigungsfähig
ist. In dem Gutachten ist die Problematik des
Lärmschutzes in drastischer Weise thematisiert worden.
Ein Nutzungsverbot oder zumindest drastische
Einschränkungen für eine neue Halle am Lekkerkerkplatz
sind wahrscheinlich. Etwaige Klagen von Anwohner haben
Aussicht auf Erfolg. Man kann die gängige Urteilspraxis
der Gerichte skeptisch sehen. Fakt ist, dass das Recht
der Anwohner auf Ruhe zurzeit vor ein mögliches
Allgemeininteresse gestellt wird. Deshalb ist die
Meinung des FWG-Fraktionsvorsitzenden in dieser Sache
mehr als naiv. Vor dem Hintergrund der erwarteten
Einschränkungen durch den Lärmschutz ist sogar das
schnelle Aus für die Fastnachtsveranstaltungen der
beiden Karnevalsvereine abzusehen und auch für die
gegenwärtige Halle nicht ausgeschlossen. Würde hingegen
unser Vorschlag umgesetzt und ein neues Sport- und
Kulturzentrum am Ortsrand gebaut, sind hingegen
keinerlei Einschränkungen zu erwarten.
Völlig ungeklärt ist auch die
Finanzierung der Koalitionspläne. Eine Anfrage nach
einem Darlehen bei der KfW, wie es die SPD will, ist als
Finanzierungsgrundlage wohl eher ein Witz. Zudem treibt
ein Bau der Halle auf Stelzen, wie ihn die Koalitionäre
vorschlagen, die Kosten unkalkulierbar in die Höhe. Die
SPD sollte sich besser bei Bau- und Finanzfachleuten Rat
holen. Bei einem Bau „in den Weiden“ können wir zum Teil
auf gemeindeeigenes Gelände zurückgreifen. Ein Großteil
der Kosten kann außerdem durch den Verkauf des Geländes
am Lekkerkerkplatz an einen Investor aufgebracht werden.
Eine solide Finanzierung ist auf diese Weise wesentlich
einfacher möglich. Ein an der Autobahn gelegenes Zentrum
kann zudem wesentlich besser für Veranstaltungen
vermarktet werden.
Selbst nach Sanierungsarbeiten an
der Usatalhalle bleibt deren völlig unpraktische
architektonische Grundstruktur erhalten, und sie ist
trotz großer Investitionen weder als Sport- noch
Kulturhalle vernünftig nutzbar. Dies zeigen ja gerade
die letzten Jahrzehnte. Trotz Millioneninvestitionen hat
sich an der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit der
Halle nichts verändert. Mit dem Erhalt der alten
Usatalhalle entscheiden sich SPD, FWG und Grüne deshalb
für die Pflege eines dauerhaften Millionengrabs.
Auch dass SPD, FWG und Grüne ein
Millionenprojekt im Hauruck-Verfahren durchboxen wollen,
ist völlig unverständlich. Warum wird die Thematik gemäß
parlamentarischen Gepflogenheiten nicht ausführlich in
den Ausschüssen diskutiert? Ausgerechnet bei diesem auf
Jahrzehnte angelegten Projekt setzen die Koalitionäre
nun die Brechstange an. Zudem bleibt festzuhalten, dass
der Runde Tisch eindeutig eine Sporthalle außerhalb des
Ortskerns favorisiert hat. Ausgerechnet jetzt werden von
den Parteien, die ständig eine größere Beteiligung der
Bürger anmahnen, diese ignoriert. Die CDU-Fraktion
fordert aus diesem Grund die Einbeziehung der Bürger und
vor allem der Karnevals- und Sportvereine sowie eine
Diskussion der Thematik am Runden Tisch. Dabei sollte
den Vereinen auch das Ergebnis der Bauvoranfrage
vorgelegt werden.
Der Vorwurf an den
Gemeindevorstand, in der Vergangenheit geschlafen zu
haben, ist absurd. SPD, FWG und Grüne verfügen im
Gemeindevorstand über die Mehrheit. Wenn einer
geschlafen hat, dann die drei Parteien selbst.
Ihre CDU-Fraktion |

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7. September 2007
Gestaltung des Platzes am
früheren Feuerwehrgerätehaus und Lärmschutzwall an der
A5 wichtigste Entscheidungen in der Gemeindevertretung
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der letzten Sitzung der
Gemeindevertretung wurden zwei wichtige Beschlüsse
gefasst.
Die Gemeindevertreter haben die
Neugestaltung des Platzes „An der Weed“ -an der Stelle
stand früher das Feuerwehrgerätehaus- zugestimmt. Die
Kosten werden etwas weniger als 100.000 Euro betragen.
Wir von der CDU-Fraktion sind der Auffassung, dass das
sehr viel Geld für einen relativ kleinen Platz ist. Wir
haben der Neugestaltung trotzdem, wenn auch mit
Bauchschmerzen, zugestimmt. Wichtigster Grund hierfür
ist, dass bei Ansicht der Einzelposten in der
Kostenaufstellung deutlich wurde, dass die Möglichkeiten
zur Einsparung durch das Abspecken von Leistungen
begrenzt wären. Weiterhin ist festzustellen, dass die
bereits jahrelange Verzögerung des Baus ebenfalls zur
Kostensteigerung beigetragen hat. So sind wir der
Meinung, dass nun ein akzeptabler Kompromiss gefunden
wurde und der Umbau möglichst schnell beginnen sollte.
Erschreckt hat uns allerdings die Haltung der
SPD-Fraktion und hier insbesondere der Vorsitzenden zum
Umgang mit Steuergeldern: Dem Einwurf von Dr. Mosert
(FDP), dass es letztendlich alles Steuergelder seien,
die für die Baumaßnahme ausgegeben würden und man
deshalb auf die „Luxusvariante“ verzichten solle, wurde
aus Reihen der SPD-Fraktion mit der Frage gekontert, was
man denn mit dem eingesparten Geld machen solle.
Unverständlich! Bei der SPD ist offensichtlich noch
immer nicht angekommen, dass das Geld im Geldbeutel der
Bürger am besten aufgehoben ist und man Geld in Form von
Steuersenkungen zurückgeben kann.
So lässt sich wohl auch nur
erklären, dass die Frage, an welcher Stelle der
Lärmschutzwall an der Autobahn A5 optimal und damit
kostensparend fortgeführt werden kann, nicht vorab durch
ein Lärmschutzgutachten geklärt werden soll. Die
SPD-Fraktion mit ihrer Koalitionsmehrheit lehnte dies
ab. Die CDU-Fraktion hält Lärmschutz für enorm wichtig,
nur sollte er auch gut durchdacht sein. Die SPD wollte
eine Verwallung zwischen Nauheimer Straße und
Raststätte. Unserer Meinung nach macht es wenig Sinn,
den Wall komplett bis zur Raststätte fortzuführen.
Südwetterlagen, die den Lärm von dort in den Ort tragen
würden, sind extrem selten, und das Gewerbegebiet
benötigt auch keinen Lärmschutz in dieser Form. Mehr
Sinn macht die Fortführung des Walls in nördlicher
Richtung bis zur Autobahnauffahrt an der B275. Dadurch
würde der Lärmteppich, der sich bei den im Sommer
häufigen Ostwetterlagen über Ober-Mörlen legt, deutlich
begrenzt. Die CDU-Fraktion konnte in Form eines
Änderungsantrages dafür sorgen, dass nun auch dieser
Abschnitt gebaut werden soll. Noch einmal: Lärmschutz
ist wichtig, aber uns wäre lieber gewesen, dass erst
überprüft worden wäre, wo der Wall am meisten Sinn
macht. Die Koalitionsmehrheit hielt dies aber nicht für
nötig. Die Mehrkosten wird der Bürger tragen müssen. |

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15. Juni 2007
Verkehrszählung an der Ortseinfahrt
Um
die Bezuschussung einer Querungshilfe für die B 275
durch das ASV im Bereich Kapellchen/Gartenstraße zu
erreichen, sollte ausgerechnet am Freitag nach
Fronleichnam, u.a. vormittags zwischen 7:00 und 9:00
Uhr, eine Zählung des Radfahrverkehrs durch das Amt für
Straßen- und Verkehrswesen (ASV) stattfinden. An diesem
Brückentag haben die Schulen einen beweglichen Ferientag
und die arbeitende Bevölkerung nutzt den Tag für ein
verlängertes Wochenende. Nach der öffentlichen Kritik
der CDU hat der Bürgermeister die Verkehrszählung
abgesagt. Die CDU hielt und hält einen solchen Termin
für einen Schildbürgerstreich, zudem nach eigener
Beobachtung in der Zeit zwischen 8.00und 8.30 Uhr nur
zwei bis drei Radfahrer unterwegs waren. Es ist wenig
zielführend, die Bezuschussung davon abhängig zu machen,
wie viele
Radfahrer an einem Brückentag zu
unmöglichen Uhrzeiten den Radweg passieren. Hier muss
ein realistischer Termin vereinbart werden, der
repräsentative Zahlen zulässt. Die SPD jedoch hält am
Brückentag als Zähltermin fest. Begründet wird dies
damit, man dürfe nicht das Vertrauen des ASV verspielen
und von solchen Zählzeiten öffentlich sprechen. Erstens
sind Mitteilungen in einer öffentlichen Ausschusssitzung
öffentlich, zweitens führt gerade der Obrigkeitsglaube
und der allein selig machende Staatsglaube der SPD dazu,
dass unter dem Strich keine Entlastung für Ober-Mörlen
erreicht wird. Eine Gemeinde darf nicht alles
widerspruchslos hinnehmen, sondern muss auch
selbstbewusst gegenüber Behörden auftreten, wenn sie
etwas erreichen will. Davon ist die SPD mit ihrer
ängstlichen Haltung meilenweit entfernt.
Zudem muss festgestellt werden: Der
Bau eines Kreisels und damit der bestehende Beschluss
der Gemeindevertretung ist durch das ASV bereits
abgelehnt worden. Die Situation in Ziegenberg zeigt, was
eine Querungshilfe, die nun als Alternative
vorgeschlagen wurde, wert ist, nämlich nichts. Auch aus
diesem Grund ist unsere Haltung zu diesem Thema mehr als
gerechtfertigt. |

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15. Juni 2007
Die SPD und die Verdrehung von Wahrheiten
Wieder zeigt sich die SPD in der
vergangenen Woche in den Ober-Mörler Nachrichten als
Meister im Verdrehen von Wahrheiten. Es geht um
folgendes: Oft schon haben CDU oder FDP Anträge
gestellt, die den Gemeindevorstand daran erinnern
sollen, alte Anträge endlich umzusetzen. Regelmäßig
kritisieren dann die SPD mit ihren Bündnispartnern, dass
diese Anträge längst verabschiedet seien und dazu nicht
erneut ein Antrag nötig sei. Umgekehrt gilt dies
offensichtlich nicht. So haben SPD, FWG und Grüne in der
vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung rein
wiederholende Anträge gestellt (Sport- und
Kulturzentrum, Entwässerung Lekkerkerkplatz/Taunusstraße).
Die CDU hat daher Änderungsanträge eingebracht, die den
Gemeindevorstand deutlich an seine Umsetzungspflicht von
verabschiedeten Anträgen erinnert. Da die CDU jedoch die
Anträge stellte, haben die Bündnispartner SPD, FWG und
Grüne diese abgelehnt. Die CDU hat sich daher bei der
Abstimmung zu den gemeinsamen Anträgen der
Bündnispartner der Stimme enthalten. Schließlich wurden
die längst bestehende Beschlusslage zu Sport- und
Kulturzentrum sowie zur Entwässerung Lekkerkerkplatz/Taunusstraße
gemeinsam mit der CDU verabschiedet. Eine Überprüfung
der Rechtmäßigkeit dieser Beschlüsse ist nötig. Im
Artikel der SPD verdreht diese die Enthaltung aus oben
genannten Gründen dann in eine angebliche Ablehnung der
CDU zu den Sachpunkten. Dreister eine verdrehte
Darstellung der parlamentarischen Vorgänge durch die
dunkelrote SPD-Brille nicht sein! Das Protokoll der
Gemeindevertretersitzung wird den Bürgerinnen und
Bürgern hier Aufschluss geben und die Verdrehung von
Wahrheiten durch die SPD noch deutlicher werden lassen.
Zukünftig sollte die SPD dringend über ihre
Argumentation nachdenken. Gestern einen wiederholenden
Antrag ablehnen, am nächsten Tag selbst einen stellen
mit einer Kehrwende in der Argumentation - immer wie es
gerade für die eigenen Interessen passt - ist
unglaubwürdig und von Gradlinigkeit weit entfernt.
Offensichtlich leidet vor allem die SPD-Fraktionsspitze
unter einer Profilneurose, ist doch mit weiten Teilen
der SPD-Fraktion durchaus eine sachorientierte
Diskussion möglich. |

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3. Mai 2007
CDU geht in Klausur: Schnellere Umsetzung von
Beschlüssen der Gemeindevertretung gefordert
Die mangelhafte Umsetzung von
Beschlüssen des Gemeindeparlaments durch den
Gemeindevorstand war eines der Themen, das die
CDU-Fraktion auf der diesjährigen Klausurtagung
diskutierte. Auf der Tagung, die am vergangenen
Wochenende in einem Tagungshotel in Bad Soden-Salmünster
stattfand, identifizierten die Fraktionsmitglieder eine
ganze Reihe von beschlossenen Anträgen, die nur sehr
zögerlich oder unzureichend umgesetzt worden sind.
Als aktuelles Beispiel mit
besonderer Brisanz kann hier die Neuplanung der
Ortsumgehung genannt werden. So hat Bürgermeister
Siegbert Steffens erst auf Nachfragen der CDU-Fraktion
im Parlament einen einstimmigen Beschluss der
Gemeindevertretung in Angriff genommen und Kontakt mit
dem hessischen Wirtschaftsministerium hergestellt. Dem
nun anstehenden Gesprächstermin kann man durchaus mit
Skepsis entgegenblicken. Es bleibt zu hoffen, dass der
Bürgermeister den einstimmigen Beschluss des Parlaments
mit dem nötigen Nachdruck gegenüber dem
Wirtschaftsministerium vertritt. Die CDU-Fraktion
schlägt deshalb die Beteiligung der
Fraktionsvorsitzenden aller Parteien an dem im Mai
stattfindenden Termin vor, um als vordringliches Ziel
die Aufnahme der Ortsumgehung in den ab 2009
überarbeiteten Bundesfernwegeplan zu erreichen.
Auch weitere Beschlüsse wie die Einrichtung eines
Seniorenbeirats, die dringend nötige
Professionalisierung des Internetauftritts der Gemeinde
und die Aufstellung der kommunalen Liegenschaften werden
seit Monaten nur verzögert oder gar nicht umgesetzt. Die
Folge ist, dass bei der Weiterentwicklung Ober-Mörlens
zunehmend Stillstand eintritt.
In den letzten Monaten wurden mit
unseren Anträgen viele Projekte angestoßen, die wichtig
für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde sind. Wir werden
nun verstärkt nachhaken und auf die Umsetzung drängen.
Dazu werden wir verstärkt mit Anfragen an den
Gemeindevorstand den Sachstand ermitteln und die
Erledigung der Projekte anmahnen.
Besonders vordringlich ist auch die Vermarktung der
Gewerbegebiete im Süden der Gemeinde. Die CDU-Fraktion
sieht hier die Gemeinde in der Pflicht, ein
professionelles Marketing zu betreiben und den
interessierten Gewerbetreibenden entgegenzukommen.
Schließlich werden wir uns auch um die kontinuierliche
Sanierung der Ortsstraßen bemühen, die zum Teil in sehr
schlechtem Zustand sind. Hierzu sollte zunächst eine
Prioritätenliste der Straßen, die in den nächsten Jahren
zuerst restauriert werden müssen, angefertigt werden.
Besonders dringlich ist die Lage in der unteren
Gartenstraße, die zwischen Friedhof und Spielplatz vor
allem für Fußgänger und Radfahrer besonders gefährlich
ist. Die CDU-Fraktion fordert zudem, bei der Sanierung
dieser Straße, neue Parkplätze zu erschließen. Bedarf
dafür ist vorhanden: Vor allem für die Besucher des
Spielplatzes und Friedhofes stellt sich die
Parkplatzsituation zurzeit problematisch dar. |

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27. April 2007
Gemeinschaftskasse um jeden
Preis ?
Der
wichtigste Tagesordnungspunkt der vergangenen
Gemeindevertretersitzung war die "Schaffung einer
zentralen Gemeinschaftskasse der Kommunen Florstadt,
Münzenberg, Ober-Mörlen, Reichelsheim und Wölfersheim".
Auf Antrag des Gemeindevorstandes sollte über ein
Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit entschieden
werden, ohne das eine seriöse Kosten-Nutzen-Rechnung
vorlag. Prognostizierten Einsparungen für den
Gemeindehaushalt, anhand eines Gutachtens durch uns
hochgerechnet, von rund € 8.600,-- jährlich standen
keinerlei konkrete Kostenschätzungen für die Einführung
des Zweckverbandes gegenüber. Mit anderen Worten, die
Gemeinde Ober-Mörlen bindet sich vertraglich für lange
Zeit an ein Projekt von dem sie sich ein, wenn auch
vergleichsweise recht geringes, jährliches
Einsparungspotential erhofft, ohne zu wissen, zu welchem
Preis sie sich dieses Potential erkaufen muss. Dieses
Spekulationsrisiko war zumindest der CDU-Fraktion
deutlich zu hoch. Seitens des antragstellenden
Gemeindevorstandes konnte die im Raume stehende Frage
nach den der Gemeinde entstehenden Kosten nicht
beantwortet werden, da der Bürgermeister als stärkster
Verfechter des Projektes im Urlaub weilte und an der
Sitzung nicht teil nahm. Auch der 1. Beigeordnete
Richter als sein Vertreter schwieg zu dieser wichtigen
Frage und verzichtete sogar darauf, den Antrag des
Gemeindevorstandes - wie sonst allgemein üblich - am
Rednerpult zu begründen. Deshalb beantragte die CDU
Fraktion eine Zurückverweisung der Angelegenheit in den
Haupt- und Finanzausschuss, um die Kostenfrage dort
detailliert erörtern zu können, was mit den Stimmen der
Kooperationsfraktionen jedoch abgelehnt wurde.
Seltsamerweise sprachen die Redner aller Fraktionen in
ihren Stellungnahmen von tiefgreifenden Bedenken aller
Art gegenüber des Projekts, angefangen von fehlenden
Kostenkalkulationen bis hin zu sehr langen
Kündigungsfristen der Verbandsmitgliedschaft, die Redner
der Kooperationsfraktionen gaben jedoch ihres Hoffens
und Glaubens Ausdruck, dass das "schon alles eine gute
Sache sein werde", wie der Redner der FWG Fraktion,
Herbert Hahn, verlauten ließ. "Hoffen" und "Glauben"
sind gerade für eine christliche Partei wie die CDU
ebenfalls wichtige Grundsätze, gehören jedoch mit
Sicherheit in eine andere Lebenssparte als die
Gemeindefinanzpolitik, weshalb die CDU Fraktion dem
Projekt "Gemeinschaftskasse" wegen der fehlenden
Kostenkalkulation eine Absage erteilen musste, obwohl
sie einer stärkeren interkommunalen Zusammenarbeit
grundsätzlich sehr positiv gegenübersteht - allerdings
nicht um jeden Preis. Da sich der Sichtweise der CDU
Fraktion leider nur der Vertreter der FDP anschließen
konnte, wurde die Einführung einer Gemeinschaftskasse
mit der Stimmenmehrheit von SPD, FWG und Grünen
beschlossen. Nun bleibt für alle Bürgerinnen und Bürger
unserer Gemeinde in der Tat nur noch zu hoffen, dass
sich der Glaube an den guten Ausgang der Sache
durchsetzen möge und die Gemeinde Ober-Mörlen kein
"Trojanisches Pferd" erworben hat. |

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16. März 2007
Rückkauf der „Alten Mädchenschule“ in die Wege geleitet
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in seiner letzten Sitzung hatte die
Gemeindevertretung einen teuren, aber notwendigen
Beschluss zu fassen. Es ging darum, den Weg für den
Rückkauf der „Alten Mädchenschule“, dem schlimmen
Schandfleck in der Mitte der Gemeinde, freizumachen.
Damit geht das Drama, das vor 10 Jahren begann, als der
Verkauf an einen Investor gegen die Stimmen der
CDU-Fraktion beschlossen wurde, in die nächste Runde.
Zur Erinnerung: Die damalige
SPD-Bürgermeisterin Schäfer, an die sich ihre Partei
heute nur noch sehr ungern erinnern lässt, hatte
zusammen mit der damaligen 1. Beigeordneten Inge König
(sie sitzt heute wieder für die FWG im
Gemeindeparlament), einen Verkaufsvertrag abgeschlossen,
der nach heutigem Wissensstand (der Vertrag war lange
Zeit geheim gehalten worden) als an der Grenze zur
Sittenwidrigkeit liegend bezeichnet werden muss. Warum
das Duo damals so handelte, bleibt Spekulation,
wahrscheinlich war die kurzfristige Sanierung des
Haushalts das Ziel.
Nach einem längeren Rechtsstreit
wird die Gemeinde die Alte Mädchenschule nun mit einem
Verlust von nahezu 140.000 Euro zurückkaufen. Die
Gemeindevertretung stimmte einer entsprechenden Vorlage
in der letzten Woche zu. Es zeugt schon von einer guten
Portion Zynismus, wenn Frau König nun mit ihrer Stimme
diesen Verlust wort- und kommentarlos mit absegnet.
Hätte man damals auf die CDU-Fraktion gehört, hätte man
sich heute dieses Geld sparen können, und es wäre schon
längst ein schöner Platz in Ober-Mörlens Mitte
entstanden.
So bleibt zu hoffen, dass die
Rückabwicklung nun zügig abgeschlossen werden kann. Es
wird dann eine vorrangige Aufgabe des Gemeindevorstandes
und besonders des Bürgermeisters sein, eine
strukturierte Planung für die Neugestaltung dieses
zentralen Grundstücks zügig in die Wege zu leiten und
umzusetzen. |

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16. März 2007
Umgehungsstraße: Dilettantisches
Vorgehen des Gemeindevorstands
Geradezu erschrocken waren alle
Fraktionen über die Beantwortung von Anfragen durch den
Gemeindevorstand, die Einblicke in eine dilettantische
Vorgehensweise beim Thema Umgehungsstraße ergaben. Zur
Erinnerung: Einstimmig hatte das Gemeindeparlament einen
Antrag verabschiedet, in dem der Gemeindevorstand klar
und deutlich aufgefordert wurde, mit dem hessischen
Verkehrsministerium Verhandlungen über eine neue Trasse
für eine Umgehungsstraße aufzunehmen.
Die CDU-Fraktion hatte bereits im
Vorfeld mit dem zuständigen Staatsekretär die
Machbarkeit einer solchen Trasse ausgelotet und nach dem
Votum des Parlaments umgehend den Wahlkreisabgeordneten
Norbert Kartmann informiert. Auch Kartmann hat bereits
Gespräche geführt, genauso wie nach Auskunft der
SPD-Fraktionsvorsitzenden auch die SPD bereits mit ihren
Mandatsträgern in Kontakt getreten ist.
Und was macht der Bürgermeister
bzw. der Gemeindevorstand? Er missachtet das klare Votum
der Gemeindevertretung, statt zu Verhandlungen mit dem
Verkehrsminister trifft er sich zum Kaffeekränzchen mit
dem Bürgermeister Bad Nauheims und Kreisbeamten.
Unglaublich, statt zu den politischen Entscheidern zu
gehen und mit deren Unterstützung das Tor für die
Umgehungsstraße weit aufzumachen, trifft sich
Bürgermeister Steffens mit potentiellen Bedenkenträgern
und Sachbearbeitern in Behörden und plaudert unsere
Strategie aus!
Wir fordern den
Gemeindevorstand nun nachdrücklich auf, umgehend den
Beschluss der Gemeindevertretung vom Januar umzusetzen
und endlich die Verhandlungen mit dem
Verkehrsministerium aufzunehmen. Es gibt wieder eine
realistische Chance –und es ist definitiv die letzte
Chance-, dass Ober-Mörlen endlich eine Umgehungsstraße
bekommt. Diese Chance darf nicht leichtfertig durch
amateurhaftes Verhalten vertan werden. Hoffen wir nicht,
dass die nächsten Generationen mit dem Namen Steffens
zwar den Bau von Holztürmchen verbinden, aber mit dem
Namen des Bürgermeisters keine für die Gemeinde wirklich
wichtigen Dinge zu verbinden sind. |

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23. Februar 2007
Rathaus in Windeln verteidigt!
Normalerweise nimmt ja an Fastnacht
das Volk die Politiker auf die Schippe. Wir von der
CDU-Fraktion haben die Rathausstürmung in diesem Jahr
allerdings dazu genutzt, uns und unsere Kollegen in der
Gemeindevertretung selbst einmal aufs Korn zu nehmen.
Wurde doch im Zuge der Verabschiedung des Haushalts in
der letzten Sitzung der langjährige Windelzuschuss durch
die Stimmen von SPD, FWG und Grünen und gegen unseren
Widerstand abgeschafft. Unsere Fraktionsmitglieder
nahmen dies zum Anlass, das Rathaus in Baby-Kleidung zu
verteidigen und durch humorige Reime unsere Meinung zu
dem Thema kundzutun. So könnte der Vers „Kaum sind sie
aus den Windeln raus, ist es mit dem Zuschuss aus“
durchaus ein Hinweis auf die Intention der
Zuschuss-Gegner sein. Darauf, dass dieser Ansatz
allerdings etwas zu kurz gedacht sein könnte, wies
folgender Spruch hin: „In 20 Jahren ist es soweit, nach
Windeln wieder alles schreit“. Als Lösungsvorschlag
hatte Fraktionsvize Nico Weckler folgenden Ansatz parat:
„Die Jungen und die Alten, die soll´n Urin jetzt
halten“.
Zwar ist mittlerweile die Fastnacht
vorbei und die Fastenzeit hat begonnen, doch weil dieser
Beitrag durchaus mit Humor zu nehmen ist, sei, quasi als
Augenzwinkern, ein letztes „Mörlau!“ erlaubt. Mörlau!
Nachtrag: Leider mussten wir und
Bürgermeister Steffens uns am Samstag letztlich doch den
Narren ergeben. Wir danken aber den Narren für ihr
erfolgreiches Regiment während der „drei tollen Tage“.
Ihre CDU-Fraktion Ober-Mörlen |
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Abb.: Teil der
CDU-Fraktion während des Rathaussturms |

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1. Februar 2007
„Ja“ zur neuen Umgehungsstraße!
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung hat das
Parlament einstimmig (bei einer Enthaltung) einem
ursprünglich von der CDU-Fraktion in den Bau- und
Verkehrsausschuss eingebrachten Antrag zugestimmt, mit
dem die Machbarkeit einer neuen Trasse für die
Ortsumgehung geprüft werden soll. Richtungsweisend war,
dass Redner aller Fraktionen ihre Entschlossenheit zum
Ausdruck gebracht haben, diese neue Trasse vorbehaltlos
zu unterstützen.
In Anlehnung
an die über 40 Jahre alte seitherige Planung soll die
Umgehungsstraße aus Richtung Ziegenberg kommend von der
B275 in Richtung Raststätte Wetterau abzweigen.
Eventuell kann hierfür der Kreisel an der Abzweigung zum
Maiberg, der in diesem Jahr gebaut wird, einbezogen
werden. Die gemeinsame Planung sieht dann unterhalb der
Raststätte eine Unterquerung der Autobahn vor, es wird
aber keine neue Auffahrt geben. Entscheidend ist dann,
dass der weitere Verlauf nicht mehr in Richtung Bad
Nauheim/ Friedberg gehen wird.
Vielmehr wird
nun das Lärm-bei-Lärm-Konzept verfolgt, dass die CDU
bereits Anfang der Neunziger Jahre favorisiert hatte:
Entlang der östlichen Seite der A5 wird die
Umgehungsstraße in nördlicher Richtung verlaufen.
Zusätzliche Lärmbelästigungen für die Ober-Mörler
Bürgerinnen und Bürger werden dadurch vermieden.
Gleichzeitig werden der Flächenverbrauch und die
Baukosten minimiert. Möglich ist zudem, über eine
Verlängerung die Umgehungsstraße im Norden an die B3a
anzuschließen.
Alle
Fraktionen im Gemeindeparlament sowie der Vertreter der
FDP haben zugesichert, ihre Beziehungen zu Landes- und
Bundespolitikern aktiv und engagiert einzusetzen, um dem
Willen des Parlaments und der überwältigenden Mehrheit
der Bürgerinnen und Bürger den nötigen Nachdruck zu
verleihen. Die CDU-Fraktion appelliert aber auch an Sie,
die Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv für die
Umgehungsstraße einzusetzen. Wenden Sie sich an die
Bundestags- und Landtagsabgeordneten, zeigen Sie, dass
wir Ober-Mörler die Umgehungsstraße brauchen und wollen.
Je mehr (Nach-)druck wir erzeugen, desto schneller wird
die Umsetzung der Planung erfolgen!
Aus diesem
Grund war es ein dicker Wehrmutstropfen, dass
Bürgermeister Steffens sich in der Sitzung des
Gemeindeparlaments einmal mehr als Zauderer
präsentierte, indem er Angst vor eventuell auf die
Gemeinde zukommende Kosten machte. Seine Argumentation
war sachlich falsch und politisch ungeschickt. Wir
wollen -und das ist realtistisch-, dass die
Umgehungsstraße als Bundesstraße gebaut wird und die
Kosten selbstverständlich vom Bund übernommen werden.
Bereits in dieser frühen Phase Verhandlungspositionen
kampflos zu räumen, wäre dilettantisch. Das weitere
Vorgehen muss strukturiert, entschlossen und engagiert
sein. Die CDU-Fraktion möchte aus diesem Grund mit den
anderen Fraktionen den Vorschlag diskutieren, eine „Task-Force“
zu bilden, die die weiteren Verhandlungen seitens der
Gemeinde koordiniert und entsprechende Kompetenzen
übertragen bekommt. |
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1. Februar 2007
Trauriges Kapitel familienfeindlicher Politik
von SPD, FWG und Grünen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit vielen Jahren gibt es in Ober-Mörlen den
Windelzuschuss. Dieser ist einmalig in der Region, er
wird ausgezahlt an Eltern mit bis zu zwei Jahre alten
Kindern. Die Gemeinde kostete der Windelzuschuss 8500
Euro pro Jahr. Dabei deckt der an die Eltern ausgezahlte
Betrag bei weitem nicht die tatsächlichen Kosten. Er ist
somit mehr als ein Symbol für junge Familien zu werten,
mit dem sich Ober-Mörlen im Paket mit anderen Maßnahmen
als kinder- und familienfreundliche Gemeinde
präsentiert. Der Windelzuschuss (von dem im übrigen auch
Inkontinenzpatienten profitieren können) war durchaus
auch ein Standortfaktor für die Gemeinde Ober-Mörlen.
Für junge, Einkommensteuer-zahlende Familien, die vor
einem Umzug in Rhein-Main-Region standen, war er einer
der Faktoren, sich für Ober-Mörlen zu entscheiden.
Auf Antrag der FWG ist der Windelzuschuss nun mit der
Mehrheit von SPD, FWG und Grünen abgeschafft worden.
Eine sachliche Begründung hierfür wurde nicht geliefert,
wahrscheinlich ist die Klientel der FWG einfach nur im
wahrsten Sinne des Wortes aus den Windeln heraus. Die
CDU-Fraktion kritisiert diesen Beschluss der
Mehrheitsfraktionen scharf. Wir stellen fest, dass
dieses Votum in krassem Gegensatz zu dem steht, was
Politiker dieser Parteien und Wählervereinigung im Bund,
Land und Kommune ansonsten zum Thema Familienpolitik
äußern. Welche verquere Ideologie dahinter steckt, wird
daran deutlich, dass man gleichzeitig weiterhin 3500
Euro an Zuschüssen für auf Kreisebene operierende
Frauenorganisationen durchsetzte, von denen Ober-Mörler
Frauen nur äußerst begrenzt profitieren.
An der Freude am Sparen kann es auch nicht gelegen
haben, wurden doch von den drei Fraktionen auf Antrag
der Grünen die Mittel für verkehrsberuhigende Maßnahmen
um 150 % (!) erhöht, ohne überhaupt eine vernünftige
Idee zu haben, welche Straße im Ort wie verkehrsberuhigt
werden sollen.
Auch an den Spielplatz in der Gartenstraße wurde von
SPD, FWG und Grünen die Rotstift-Sense angelegt. Während
im Ausschuss Gesellschaft und Soziales der CDU-Antrag
auf Anschaffung weiterer Geräte und Bereitstellung von
40.000 Euro dafür noch Zustimmung fand, konnte sich
nicht nur der Ausschussvorsitzende, zugleich
FWG-Fraktionsmitglied, bei der letzten Sitzung im
Gemeindeparlament daran offensichtlich nicht mehr
erinnern. SPD, FWG und Grünen stimmten einer Kürzung um
25 Prozent zu. Die Grünen wollten zudem, dass die
Spielgeräte erneut im Ausschuss zerredet werden sollten,
nachdem dort schon in den letzten zwei (!) Jahren alle
Argumente zur Erschöpfung ausgetauscht worden waren. Es
ist schon grotesk, dass dieser Antrag fast an Skrupel
der Ökopartei wegen des Verbrauchs von ein paar Litern
Wasser für die in Umfragen bei Kindern am meisten
gewünschte Wasserspielanlage gescheitert wäre.
Erneut lieferten die Mehrheitsfraktionen ein Beispiel an
perspektivloser, kurzsichtiger Politik ab. Dieses Mal
müssen Kinder und junge Familien darunter leiden. Die
CDU-Fraktion steht für eine familienfreundliche Politik.
Wir unterstützen nachhaltig den weiteren Ausbau des
Spielplatzes an der Gartenstraße. Wir konnten zudem
durchsetzen, dass die Arbeit des Jugendpflegers sich in
Zukunft auf die Projekte konzentrieren soll, die
wirklich Kinder und Jugendliche erreichen. Durch diese
Optimierung werden Mittel frei. Wir wollen, dass diese
in Zukunft wieder für familienfreundliche Politik
verwendet werden. Dazu gehört auch der Windelzuschuss.
Wir werden selbstverständlich die Wiedereinführung
dieser Leistung für den nächsten Haushalt beantragen. |

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23. Januar 2007
Kartmann beim Neujahrsempfang der CDU
Landtagspräsident Norbert Kartmann erhält Orden
der beiden Karnevalsvereine aus Ober-Mörlen – Im
Gegenzug lädt Kartmann alle Bürgerinnen und Bürger von
Ober-Mörlen ein, zum Hessentag nach Butzbach zu kommen.
Josef Freundl,
Vorstandsvorsitzender des CDU Gemeindeverbandes
Ober-Mörlen, hatte kürzlich zum traditionellen
Neujahrsempfang eingeladen. Ehrengast und gleichzeitig
Hauptredner des Nachmittages war der hessische
Landtagspräsident Norbert Kartmann. Kartmann lobte in
seiner überaus kurzweiligen und interessanten Rede die
freiwillige, vielfältige und ehrenamtliche Arbeit in der
Gemeinde Ober-Mörlen, die von vielen Menschen und
Institutionen wie den Faschingsvereinen, Sportvereinen
und den Gemeindevertretern gemacht würde. Hauptthema
seiner Begrüßungsansprache waren die seiner Meinung nach
wichtigen „tragenden Säulen“ einer funktionierenden
Gesellschaft: „Neben der politischen Arbeit, sind nun
mal das Ehrenamt und seine Verankerung in der
Gesellschaft grundsätzliche Bausteine der Gesellschaft“,
so Kartmann. Zu Recht wies er darauf hin, daß die
Gemeinde Ober-Mörlen für ihre Größe sehr viel auf die
Beine stellt und sich auch mit größeren Gemeinden messen
lassen kann. „ Der Veranstaltungskalender ist voll. Die
Gemeinde lebt“, so Kartmann. Er thematisierte in seiner
Rede auch die großen Probleme in Deutschland: Der viel
diskutierte demographische Faktor und daraus
resultierend die Probleme mit der staatlichen Rente,
seien große Herausforderungen. „Die fortschreitende
Individualisierung der Gesellschaft geht uns alle etwas
an“, so Kartmann. Daß man vielleicht lieber ins
Fitneß-Studio als zum Turnverein geht, merken vor allem
die kleinen Vereine an ihren Mitgliederzahlen. Zum
Abschluß seiner Rede ging er auf den bevorstehenden
Hessentag in Butzbach ein und seine wichtige Bedeutung
für alle Hessen als Begegnungsstätte. Anschließend lud
er ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger von
Ober-Mörlen ein, zum Hessentag nach Butzbach zu gehen.
Der Karnevalsfan und ehemaliger
leidenschaftlicher Büttenredner bekam zum Ende von
beiden Karnevalsvereinen aus Ober-Mörlen, dem MCC und
dem KG, jeweils einen Orden verliehen. Kartmann war
sichtlich gerührt von dieser Geste und bedankte sich bei
seinem Publikum.
Hervorzuheben sei noch daß Yannik
Grün, ein begabter Pianist aus Ober-Mörlen, diesem
Nachmittag eine musikalische Umrahmung gab. Der erst
Neunjährige vermochte es das Publikum mit modernen
Liedern auf seinem Keyboard zu begeistern.
Der CDU Gemeindeverband Ober-Mörlen
bedankt sich bei allen Gästen für den schönen Nachmittag
und freut sich schon auf nächstes Jahr. |

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18. Januar 2007
CDU-Fraktion kritisiert
voreilige Festlegung gegen Gewerbegebiet an der
Autobahn!
Wie in der vergangenen Woche in den
Ober-Mörler Nachrichten zu lesen war, haben sich die
Fraktionen von SPD, FWG und Grüne gegen die Ausweisung
eines neuen Gewerbegebiets zwischen Autobahn und Kapelle
ausgesprochen. Plump wurde von den drei Fraktionen in
einer gemeinsamen Erklärung versucht, diese für die
Zukunft Ober-Mörlens wahrscheinlich fatale Entscheidung
unter dem Deckmantel der Verhinderung eines Autohofs auf
dem Gelände abzutun.
Die CDU kritisiert die Art und
Weise, wie die Mehrheitsfraktionen zu dieser Meinung
gekommen sind. In der entscheidenden Sitzung der
Gemeindevertretung Ende des vergangenen Jahres wurde zu
dieser Frage der Beschluß gefaßt, daß vor einer
endgültigen Entscheidung der Bauausschuß umfassend
informiert wird. Dies sollte durch die externen
Beteiligten, beispielsweise des Regierungspräsidiums,
erfolgen. So war es völlig unklar, ob tatsächlich eine
Verknüpfung einer eventuellen Genehmigung des
Gewerbegebiets durch das Regionalparlament mit der
Zustimmung der Gemeindevertretung für einen Autohof
besteht.
Wir haben in dieser Sitzung bereits
unseren Verdacht geäußert, daß bei SPD, FWG und Grünen
trotz fehlender Information schon längst eine
Entscheidung gegen das Gewerbegebiet gefallen war. Wir
sehen uns nun genau darin bestätigt.
Es ist festzuhalten, daß in der Zwischenzeit kein
ernsthafter Versuch unternommen wurde, sich einen
Überblick über die Situation zu verschaffen. Hier ist
auch Bürgermeister Siegbert Steffens zu kritisieren, der
sich als brennender Befürworter des Gewerbegebiets
gezeigt hat, dann aber jede Initiative hat vermissen
lassen. So hätte man den Vorsitzenden des Bauausschusses
durchaus durch aktive Bereitstellung von Informationen
und Gesprächspartnern unterstützen können. Auch die
CDU-Fraktion sieht den Autohof durchaus nicht
unkritisch. Unser Standpunkt dazu ist allerdings, daß
wir vor einer abschließenden Meinungsbildung erst einmal
im Detail informieren wollen. Die anderen Fraktionen
hatten das aber offensichtlich nicht nötig.
Die Mehrheitsfraktionen führen
zudem an, daß man ja eine Erweiterung des bestehenden
Gewerbegebiets beschlossen habe. Auch dies ist
fadenscheinig, mußte die Gemeindevertretung doch erst
kürzlich neue Verkaufspreise festlegen, weil sich diese
Flächen als Ladenhüter entpuppt haben. Und daran wird
sich aller Voraussicht nach auch nichts ändern! Der
Gemeinde Ober-Mörlen wird deshalb in den nächsten Jahren
eine wichtige Einnahmequelle fehlen, nämlich die
Gewerbesteuer. Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind
jedoch mit Abstand die wichtigste Möglichkeit,
Entlastung für den Haushalt und Spielraum für
Investitionen zu schaffen.
Deswegen ist ein attraktives Gewerbegebiet an der
Autobahnausfahrt extrem wichtig für die Zukunft
Ober-Mörlens. Es ist nun absehbar, daß dafür keine
Mehrheit in der Gemeindevertretung zu finden sein wird.
SPD, FWG und Grüne zeigen damit einmal mehr, daß ihre
Politik ohne Ideen und Visionen ist. Eine
perspektivische Strategie ihrer Politik fehlt völlig.
Ober-Mörlen wird dafür zukünftig teuer bezahlen. Denn
eines ist klar: Ohne finanziellen Spielraum für neue
Anschaffungen und Investitionen wird Ober-Mörlen nicht
voran kommen. Wir können uns höchstens auf dem wenigen
Erreichten ausruhen. Das wird für unsere Gemeinde fatal
sein, denn: Stillstand bedeutet Rückschritt! |

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12. Januar 2007
CDU-Fraktion will Jugendpflege in Ober-Mörlen neu
strukturieren
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in Kürze hat die Gemeindevertretung
über den Haushalt 2007 zu entscheiden. Wir werden um
eine saftige Kreditaufnahme nicht herumkommen. Unter
diesem Gesichtspunkt ist es wichtig, daß wir uns genau
anschauen, wofür wir Geld ausgeben.
Als eine der wenigsten Gemeinden
dieser Größe leistet sich Ober-Mörlen seit einigen
Jahren einen Jugendpfleger in Vollzeit. Die CDU-Fraktion
hatte seinerzeit einem befristeten Versuch zugestimmt,
den Jugendlichen, die nicht durch die Ortsvereine
erreicht werden, eine alternative Gestaltung ihrer
Freizeit zu bieten und sie von der Straße zu holen. Dazu
sollte die Jugendpflege entsprechende Angebote nach Art
eines „Streetworkers“ anbieten. Wichtig war vor allem,
daß diese Aktivitäten nicht in Konkurrenz zu den
umfangreichen Angeboten in den Ober-Mörler Vereinen
stehen. In der Vergangenheit sind aber immer wieder
Veranstaltungen der Jugendpflege aufgrund mangelnden
Interesses der Jugendlichen ausgefallen beziehungsweise
die Beteiligung war sehr dürftig. Es zeigte sich zudem
immer wieder, daß gerade die Jugendlichen, die die
Zielgruppe darstellen sollten, nicht erreicht worden
sind. Deshalb sind wir der Meinung, daß die Gemeinde
Ober-Mörlen das seitherige Konzept nicht weiter
verfolgen sollte. Vielmehr sollte eine Konzentration auf
erfolgreiche Veranstaltungen, wie es zum Beispiel die
Ferienspiele sind, oder andere zentrale Aktivitäten
erfolgen. Die Zusammenarbeit und Abstimmung der
Jugendpflege mit den Ortsvereinen sollte verbessert
werden.
Wir sind der Meinung, daß nach
einer Optimierung der Tätigkeiten in der Jugendpflege
keine Vollzeitstelle mehr notwendig ist. Die Kosten
hierfür (allein Personalkosten in Höhe von rund 55.000
Euro im Jahr) sind angesichts der angespannten
Haushaltslage auch nicht mehr zu verantworten. Wir
schlagen deshalb vor, die Stelle des Jugendpflegers um
fünfzig Prozent zu reduzieren. Damit stehen nach wie vor
ausreichende personelle Ressourcen zur Verfügung, um
eine erfolgreiche Jugendarbeit als Alternative zu den
Angeboten der Vereine durchführen zu können. Mit der
zweiten Hälfte seiner Stelle könnte der Jugendpfleger
künftig zu anderen Aufgaben herangezogen werden.
Angesichts der Unterbesetzung in der Hauptverwaltung
dürfte eine adäquate Tätigkeit dort leicht zu finden
sein. Hier ist lediglich ein wenig Kreativität gefragt.
Diskutieren Sie mit im Forum unter
www.forum-ober-moerlen.de.
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