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18. Dezember 2006

Für die CDU Fraktion:
Gerd-Christian von Schaeffer-Bernstein, Fraktionsvorsitzender
Für den CDU Gemeindeverband:
Josef Freundl, 1. Vorsitzender |

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14. Dezember 2006
CDU-Fraktion schmückt wieder Weihnachtsbaum in
Langenhain
Mit
Eifer waren die Mitglieder der CDU-Fraktion mit ihren
Kindern am vergangenen Samstag dabei, als es wie im
letzten Jahr galt, den frisch aufgestellten
Weihnachtsbaum vor dem alten Rathaus in Langenhain zu
verschönern. Zwar war das Wetter noch nicht sehr
winterlich, doch kam schnell Advents- beziehungsweise
Weihnachtsstimmung auf, als die Dekoration aus
Geschenken, Christbaumkugeln und Weihnachtssternen den
grünen Baum schließlich schmückten. Die Mitglieder der
CDU-Fraktion freuen sich, mit der Aktion wieder einen
Beitrag zur Verschönerung der Langenhainer
Ortsdurchfahrt zu leisten, wenn dies auch nur für die ja
recht kurze Weihnachtszeit gilt.
Zudem hätten wir es sehr
gerne gesehen, wenn der Beschluß der Gemeindevertretung
umgesetzt worden wäre, der das Aufstellen von
zusätzlichen Weihnachtsbäumen an verschiedenen zentralen
Orten in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg
beinhaltete. Leider wurde dieser Auftrag an den
Gemeindevorstand in diesem Jahr nicht mehr umgesetzt.
Die CDU-Fraktion hofft deshalb darauf, daß wenigstens ab
dem nächsten Jahr zusätzliche Weihnachtsbäume in der
Adventszeit das Ortsbild dekorieren werden.
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23. November 2006
Gemeindevertretung macht Weg für
kostenloses letztes Kindergartenjahr frei
Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger,
bereits im August stellte die
CDU-Fraktion einen Antrag in der Gemeindevertretung,
nach den Vorgaben des Bambini-Programms der hessischen
Landesregierung die Voraussetzungen für ein kostenloses
letztes Kindergartenjahr zu schaffen. Die
Landesregierung möchte mit diesem Sonderfond bezwecken,
daß die Kommunen das zur Verfügung gestellte Geld
gezielt für die Kinderbetreuung verwenden müssen. Denn
allzu oft war die Erfahrung, daß in Sonntagsreden zwar
die finanzielle Unterstützung von Kindergärten und
-tagesstätten versprochen wurde, das Geld aber nie dort
ankam. Beispielsweise machte der Kasseler
Oberbürgermeister (SPD) im Wahlkampf Stimmung mit der
Forderung nach kostenfreien Kindergartenplätzen, um nach
der Wahl zu sagen, daß das Ganze nicht finanzierbar sei.
Unser Antrag wurde damals von FWG,
SPD und Grünen in die Ausschüsse verwiesen. Die
Argumentation, daß die Gesetzeslage noch nicht endgültig
geklärt sei, war fadenscheinig. Im Grunde hatten die
drei Fraktionen wie so oft ein Problem damit, daß die
CDU-Fraktion einen wichtigen Antrag gestellt hatte, und
-noch „schlimmer“- der Antrag auch noch auf einer
Initiative einer CDU-geführten Landesregierung
basierte.
In der letzten Gemeindevertretung
brachte nun der Gemeindevorstand einen im Prinzip
inhaltsgleichen Antrag ein. Die CDU-Fraktion
unterstützte diesen Antrag selbstverständlich
vorbehaltlos. Wir wollen, daß die Eltern durch das
beitragsfreie letzte Kindergartenjahr unterstützt werden
und sehen dies als einen Schritt auf dem Weg zu einer
kinderfreundlicheren Gesellschaft. Verwundert waren wir
über die Gegenargumente von SPD, FWG und Grünen. Aus der
SPD-Fraktion kamen unverständlicherweise Vorbehalte
gegen die kirchlichen Träger der Ober-Mörler
Kindergärten. Diese Attacken sind jedoch nicht neu,
sondern werden seit Jahren immer wieder geführt.
Wir, die CDU-Fraktion, sind froh,
daß die Kirchen auch in Zeiten knapper Finanzen die
Trägerschaft der Kindergärten übernehmen, denn dadurch
wird die Gemeinde nicht nur finanziell, sondern auch
verwaltungs- und verantwortungstechnisch entlastet.
Zudem wurde in der Diskussion
erneut klar, daß alle drei Mehrheitsfraktionen ein
ideologisches Problem damit haben, einer guten Idee
zuzustimmen, wenn sie von der CDU stammt.
Auch bei einem weiteren Antrag der
CDU-Fraktion wurde dies erneut deutlich. Ziel unseres
Antrags war, die vor drei Jahren gestartete
Neugestaltung des Kindergartens an der Gartenstraße mit
neuen Spielgeräten, die zurzeit ein wenig ins Stocken
geraten ist, durch konkrete Vorgaben zur Anschaffung
neuer Geräte wieder anzustoßen. Man suchte krampfhaft
nach dem Haar in der Suppe und zeigte sich in
wesentlichen Teilen uninformiert. So mußte zwangsläufig
auch der Eindruck entstehen, daß SPD, FWG und Grüne sich
zwar kinderfreundliche Politik auf die (Wahlkampf-)
Fahnen geschrieben haben, an der konkreten Umsetzung
aber wohl nicht wirklich interessiert zu sein scheinen.
Außerdem beschäftigte sich die
Gemeindevertretung erneut mit der Feldwegsperrung.
Diesmal mußte über den Widerspruch des Bürgermeisters
gegen den Sperrungsbeschluß der Gemeindevertretung
abgestimmt werden. Erfreulicherweise gab es in der
Gemeindevertretung keine Mehrheit mehr für die Sperrung,
sie ist damit vom Tisch. Dem Bürgermeister als
Ortspolizeibehörde obliegt es nun, die Einhaltung der
Straßenverkehrsordnung auf dem Feldweg zu kontrollieren.
Unserer Meinung nach ist dies das richtige Mittel. Der
richtige Platz für die Sperrbügel ist, soweit sie nicht
mehr vom Hersteller zurückgenommen werden, einzig der
Schrott.
Diskutieren Sie mit auf
www.forum-ober-moerlen.de
Ihre CDU-Fraktion |

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16. November 2006
Siegt am Ende doch die
Vernunft?
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion hat sich stets
konsequent gegen die Sperrung des Feldwegs zwischen
Kapelle und Sportplatz ausgesprochen und dies auch
öffentlich vertreten. Die Argumente der Befürworter
einer Sperrung waren fadenscheinig, unschlüssig und
hätten in letzter Konsequenz zur Sperrung aller Feldwege
um Ober-Mörlen führen müssen. Gegen die Stimmen der
CDU-Fraktion hat die Mehrheit im Gemeindeparlament von
SPD, FWG und Grünen jedoch vor einigen Monaten die
Blockade des Feldweges beschlossen. Groteskerweise waren
in vorauseilendem Gehorsam bereits vor dem Beschluß die
Sperrbügel gekauft worden.
Nun hat Bürgermeister Sigbert
Steffens Widerspruch gegen diesen Beschluß eingelegt,
weil das Nutzungsrecht der Landwirte willkürlich
eingeschränkt werden würde. Eine Sperrung soll es nun
also doch nicht geben. Die CDU-Fraktion begrüßt diese
Entscheidung des Bürgermeisters ausdrücklich und stimmt
der Argumentation zu. Oberste Priorität hat die Nutzung
als Feldweg. Untergeordnete Nutzungen zum Beispiel als
Fahrradweg sind nicht von Relevanz. Als
Ortspolizeibehörde steht dem Bürgermeister die von ihm
getroffene Entscheidung zu. Sollte der PKW-Verkehr auf
dem Feldweg tatsächlich ein Problem sein, könnte diesem
mit polizeilichen Kontrollen effizient entgegengewirkt
werden. Nach Meinung der CDU-Fraktion ist dies zum
jetzigen Zeitpunkt die einzige Maßnahme, bei der die
Verhältnismäßigkeit der Mittel bewahrt wird.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sie sehen, die CDU steht für eine sachorientierte und
praktikable Politik für Ober-Mörlen. Wir lassen uns
nicht von Interessen Einzelner leiten, sondern haben das
Wohl aller Bürger im Blick. Diskutieren Sie mit uns im
Forum auf
www.forum-ober-moerlen.de.
Ihre CDU-Fraktion |

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19. Oktober 2006
Vertun SPD, FWG und Grüne
wichtige Chance zur Weiterentwicklung Ober-Mörlens?
In der letzten Sitzung der
Gemeindevertretung in der vergangenen Woche hätten die
Parlamentarier eigentlich eine für Ober-Mörlens Zukunft
richtungweisende Entscheidung treffen sollen. Es ging um
die Beantragung eines neuen Gewerbegebiets "In den
Weiden". Der Gemeindevorstand hatte eine Beschlußvorlage
zur Entscheidung vorgelegt. Für die neu auszuweisende
Gewerbefläche im Nordosten Ober-Mörlens sollte auf eine
bereits fertig erschlossene, de facto derzeit aber
unverkäufliche Fläche im Gewerbegebiet nahe der
Hasselhecker Straße verzichtet werden. Knackpunkt der
Vorlage war die Zeitnot, die durch die späte Vorlage des
Gemeindevorstands verursacht worden war. Da die
Regionalversammlung in der Novembersitzung über diesen
Punkt entscheiden wird und Antragsfristen zu beachten
sind, mußte in der Sitzung der Gemeindevertretung
zwingend eine Entscheidung gefunden werden
Die CDU hätte diesem Antrag wegen
der überwältigenden Tragweite für die Zukunft
Ober-Mörlens zugestimmt, auch wenn nicht alle Punkte des
Antrags optimal waren. Die SPD und FWG jedoch forderten
den Verweis in die Ausschüsse zur weiteren Beratung.
Dies hätte aufgrund der ablaufenden Frist das Aus
bedeutet.
Die Redebeiträge aus beiden
Fraktionen waren zudem eindeutige Gegenreden gegen das
neue Gewerbegebiet, so daß wir davon ausgehen konnten,
daß alle drei Mehrheitsfraktionen ein neues
Gewerbegebiet nicht wollen. Es wurden massive Vorbehalte
gegen die Ausweisung des neuen Gewerbegebiets
vorgetragen. Vor allem die FWG übte sich in
Kirchturmspolitik. Jeglicher Blick für die sich daraus
ergebenden Chancen oder Visionen fehlte. Natürlich
sprachen sich auch die Grünen erwartungsgemäß gegen das
Gewerbegebiet aus.
Es drängte sich massiv der
Eindruck auf, daß die Mehrheitsfraktionen bewußt die
Frist verstreichen lassen wollen, nur, um sich vor einer
Entscheidung drücken zu können. Erst, nachdem wir diese
Verzögerungstaktik deutlich angeprangert hatten, stellte
der Vorsitzende der Gemeindevertretung nach einer
Unterbrechung der Sitzung in Aussicht, durch das
Vorverlegen der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung
zusätzliche Zeit für eine Beratung in den Ausschüssen zu
gewinnen. Diesem Vorschlag stimmten wir dann zu, obwohl
wir nach wie vor befürchten, daß die ablehnende
Entscheidung bei SPD, FWG und Grünen schon längst
gefallen ist.
Wir fordern den Gemeindevorstand
und vor allem Bürgermeister Siegbert Steffens auf, die
verbleibende Zeit zu nutzen und alle Informationen und
Hintergründe so schnell wie möglich und umfassend auf
den Tisch zu legen. Wenn der Gemeindevorstand das neue
Gewerbegebiet will, muß er die Mehrheitsfraktionen davon
überzeugen. Etwaige Kompromißmöglichkeiten, wie
beispielsweise ein Verzicht auf die alten Flächen erst
bei Baurecht im neuen Gewerbegebiet, sind auszuloten.
Die CDU-Fraktion ist der Ansicht, daß wir diese wichtige
Chance zur Weiterentwicklung Ober-Mörlens nicht vertun
dürfen.
Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger, diskutieren Sie mit uns im Internet:
www.forum-ober-moerlen.de
Ihre CDU-Fraktion |

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29. September 2006
Panikmache durch die SPD
Durch
ihren Artikel in den Ober-Mörler Nachrichten hat die SPD
das Gerücht in die Welt gesetzt, die Geschäftsstelle der
Sparkasse in Ober-Mörlen könnte geschlossen werden.
Begründet wird dies mit der anstehenden Novellierung
des
hessischen
Sparkassengesetzes. Den Sparkassen in Hessen soll
künftig die Möglichkeit gegeben werden, Stammkapital zu
bilden. Dieses Stammkapital kann dann an Kommunen,
Sparkassen oder an die Landesbank Hessen-Thüringen
übertragen werden. Die von der SPD landesweit
befürchtete Privatisierung der Sparkassen ist damit
ausdrücklich ausgeschlossen. Auch die EU-Kommission hat
ihre Zustimmung zu dieser Einschränkung signalisiert.
Die CDU-geführte Landesregierung will die Sparkassen in
Hessen
stärken und für den zunehmenden
Bankenwettbewerb fit machen. Es geht genau darum, die
Sparkassen vor Ort zu erhalten. Die Sparkassen sollen
auch in Zukunft eine starke Säule neben den Volksbanken
und Privatbanken bilden. Gewinner der Gesetzesänderung
ist die mittelständischen Wirtschaft, weil die
Kreditvergabe durch die örtliche Sparkasse gesichert
bleibt, und die Sparer, weil ihre Sparkasse vor Ort
erhalten bleibt und eben nicht privatisiert und
geschlossen wird. Über eine eventuelle Bildung von
Stammkapital bzw. deren Übertragung oder Erwerb
entscheidet letztlich jede einzelne Sparkasse und deren
Träger, also Kommunen oder
Landkreise.
Die Sparkasse Oberhessen
muß
kein Stammkapital bilden,
wenn ihr Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Gnadl (SPD)
dies nicht wünscht.
Ob
eine Zweigstelle der Sparkasse geschlossen
wird, entscheidet der Verwaltungsrat der Sparkasse.
Maßgebend für das Bestehen einer Geschäftsstelle der
Sparkasse sind betriebswirtschaftliche Fakten, d. h.
wird die Sparkasse vor Ort rentabel geführt, und nicht
Gesetzesänderungen. Das gilt für Ober-Mörlen genauso wie
für alle Geschäftsstellen der Sparkasse in ihrem
Geschäftsgebiet. Von einer bevorstehenden Schließung und
Verlust der Arbeitsplätze kann für die Sparkasse in
Ober-Mörlen überhaupt keine Rede sein. Die SPD versucht
landesweit Stimmung gegen das Gesetz zu machen und
scheut sich auch nicht mit Unterstützung der
Gewerkschaft ver-di in unverantwortlicher Weise Panik in
der Bevölkerung zu erzeugen.
Der
Vorstand |

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14. September 2006
CDU Ober-Mörlen sieht Chancen
für eine Ortsumgehung entlang der A5
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit über 40 Jahren wird in
Ober-Mörlen der Bau einer Umgehungsstraße diskutiert.
Während in anderen Gemeinden und Städten ringsum
Ortsumgehungen schon längst für Entlastung gesorgt haben
oder die Straßen in absehbarer Zeit gebaut werden, tut
sich in Ober-Mörlen nichts. Hauptproblem ist, daß Bad
Nauheim die festgelegte Trasse blockiert, seit es mit
der B3a seine eigenen Ziele erreicht hat.
Die CDU hat deshalb schon in den
achtziger Jahren eine Alternative entwickelt, die auf
weniger Widerstand der Nachbarn stoßen wird. Wie die
Diskussion in den Ausschüssen der Gemeindevertretung
zeigt, scheint diese Trasse nun Zustimmung bei allen
Fraktionen finden zu können. Darüber hinaus haben wir
durch unseren Wahlkreisabgeordneten, Landtagspräsident
Norbert Kartmann, innerhalb der Landesregierung die
Akzeptanz sondieren lassen. Das Echo war durchweg
positiv. In einem Gespräch mit Mitgliedern der
CDU-Fraktion konnte Kartmann in der vergangenen Woche
erfreulicherweise mitteilen, daß alle zuständigen
Ministerien Zustimmung signalisiert haben. Damit ist
bereits eine wichtige Hürde gemeistert, denn das Land
tritt gegenüber dem Bund als Antragsteller auf.
Und so soll die neue
Umgehungsstraße verlaufen: Aus Richtung
Langenhain-Ziegenberg kommend, wird die B275a wie
ursprünglich geplant in Richtung Raststätte gehen. Dies
ist einerseits die optimale Lösung, andererseits aber
auch aus genehmigungsrechtlichen Gründen wichtig.
Unterhalb der Raststätte soll die neue Trasse dann
zunächst in Richtung Osten schwenken und dabei die A5
unterqueren. Eine neue Anschlußstelle wird nicht gebaut,
weil dadurch das Genehmigungsverfahren extrem in die
Länge gezogen werden würde. Zudem ist sie auch nicht
notwendig, da unsere Trassenvariante dann einen weiteren
Schwenk in Richtung Norden machen und entlang der A5
gehen soll, bis sie wieder auf die B275 stößt. Der große
Vorteil eines solchen Verlaufs ist, daß dadurch Lärm zu
Lärm kommt, daß heißt, es entstehen keine zusätzlichen
Lärmbelastungen. Besonders attraktiv für die
Genehmigungsinstanz, den Bund, wäre es, wenn die
Umgehungsstraße dann weiter nach Norden verlaufen würde
und dort an die B3a zwischen Butzbach und Bad Nauheim
angebunden wird.
Ungeachtet des Verlaufs rein auf Ober-Mörler Gemarkung,
wodurch mit weniger Widerstand der Nachbarn zu rechnen
sein dürfte, ist eines klar: Der Weg wird sehr steinig
werden und eine Umsetzung ist nur zu machen, wenn alle
Parteien in Ober-Mörlen hier an einem Strang ziehen. Die
CDU wird ihre guten Beziehungen zur Landesregierung dazu
nutzen, alle notwenigen Informationen, die für die
Ausarbeitung eines Antrags durch die Gemeindevertretung
nötig sind, zu erhalten. Darüber hinaus sind auch Sie,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, aufgefordert, sich
zu engagieren. Ober-Mörlen muß deutlich machen, daß es
die Umgehungsstraße auch will. Die Belastung,
insbesondere durch den Schwerlastverkehr, trifft nicht
nur die direkten Anlieger der B275, sondern es geht ein
großes Stück Lebensqualität für alle in der Gemeinde
verloren.
Ihre CDU-Fraktion |

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14. September 2006
Diskutieren Sie im Meinungsforum im Internet mit
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in nächster
Zeit stehen wichtige Entscheidungen zur Zukunft
Ober-Mörlens an. Sei es der Bau eines Sport- und
Kulturzentrums, sei es die Ausweisung eines neuen
Gewerbegebiets oder der wahrscheinlich bevorstehende
Rückkauf des Übungsgeländes der US-Army am Winterstein.
Die CDU möchte, daß die Entscheidungen im Interesse der
Ober-Mörler Bürger getroffen werden. Deshalb haben wir
ein Diskussionsforum im Internet gestartet, in dem Sie
mitdiskutieren können. Sie können sich sicher sein, daß
wir Ihre Meinungen in unsere Fraktionsarbeit einfließen
lassen werden. Zusätzlich können Sie sich informieren,
wie der Diskussionsstand zu den verschiedenen Projekten
aktuell ist.
Um sich im
Forum zu beteiligen, müssen Sie sich nur einmal kurz
anmelden. Dies ist aus rechtlichen Gründen notwendig.
Wir werden nur eingreifen, wenn Beiträge unter die
Gürtellinie gehen. Sie können das Forum im Internet
finden unter
www.forum-ober-moerlen.de. Dort finden Sie auch
Kontaktdaten für Fragen über den Zugang und die Nutzung.
Ihre
CDU-Fraktion |

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7. September 2006
Aktion für mehr Bürgernähe in der Parlamentsarbeit
Ortsbegehung mit mehreren Schwerpunkten
Die Ortsbegehung der CDU -wie
zuletzt am vergangenen Samstag durchgeführt- stellt
eines unserer Werkzeuge für mehr direkte
Bürgerbeteiligung in Ober-Mörlen dar. Bereits am Start
im Schloßhof wurde die Ausführung der
Renovierungsarbeiten intensiv diskutiert. So herrscht
bei den Ober-Mörlern Unverständnis über den Zustand der
Naturbühne. Hier wurde viel Geld ausgegeben für etwas,
was nicht oder extrem eingeschränkt nutzbar ist.
Aufgrund der nur langsam fließenden Finanzmittel wird
die weitere Renovierung des Areals sich über Jahre
hinziehen. Interessant war in diesem Zusammenhang zu
erfahren, daß die Gemeinde einigen Vereinen Zusagen und
anderen Vereinen wiederum Absagen für 2007 im Schloßhof
geplante Veranstaltungen beschieden zu haben scheint. So
könnte es sein, daß das Dorffest zum 25 jährigen
Jubiläum im nächsten Jahr ausfallen muß. Wir meinen, daß
hier noch nicht das letzte Wort gesprochen sein kann.
Auf unserem Rundgang wurden wir auf
eine ganze Reihe von Problemstellen für Menschen mit
Gehbehinderungen aufmerksam gemacht. Der Ausbau der
Fußwege in der Gemeinde und Zugänge zu öffentlichen
Gebäuden ist oft nicht behindertengerecht. Es liegt noch
einiges im Argen. Die CDU-Fraktion wird hierzu
Initiativen in die Gemeindevertretung einbringen.
Gleich an mehreren Stellen wurden
wir auf Parkplatzprobleme aufmerksam gemacht. So werden
beispielsweise die Parkplätze in der Frankfurter Straße,
eigentlich gedacht für Kurzzeitparker, offensichtlich
mehrheitlich von Anwohnern genutzt. Im den engeren
Straßen der Gemeinde können parkende Autos die
Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen behindern. Das alles
ist nicht neu. Das Problem ist, daß in Ober-Mörlen keine
Überwachung des ruhenden Verkehrs stattfindet. Die
CDU-Fraktion wird sich auch dieses Themas annehmen.
Ebenso nahm die Fraktion den
Zustand des Spielplatzes in der Gartenstraße in
Augenschein. Hier sollten kontinuierlich zusätzliche
Spielgeräte angeschafft werden, um die Attraktivität des
Geländes für die Kinder weiter zu steigern.
Abschluß und einer der Höhepunkte
der Ortsbegehung war die Besichtigung des potentiellen
Standorts einer neuen Sport- und Kulturhalle in der
verlängerten Gartenstraße südlich der Kapelle. Die
CDU-Fraktion konnte feststellen, daß noch erheblicher
Informationsbedarf darüber besteht, warum der
Lekkerkerkplatz als Standort nicht zu halten ist und
warum die von anderen favorisierte Lösung (zwei
getrennte Hallen an zwei Standorten) teuer und
unpraktikabel ist.
Die CDU-Fraktion wird zukünftig
verstärkt Ortsbegehungen in allen Ober-Mörler Ortsteilen
durchführen. Zum einen können Probleme direkt vor Ort
diskutiert und Lösungswege gesucht werden. Zum anderen
können unmittelbar Meinungen der Bürgerinnen und Bürger
eingesammelt werden. Wir werden Sie über die nächsten
Termine rechtzeitig informieren!
In der nächsten Woche werden wir
Ihnen eine weitere Aktion für mehr Bürgernähe in der
Ober-Mörler Politik präsentieren.
Ihre CDU-Fraktion |

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31. August 2006
Beitragsfreistellung für das letzte Kindergartenjahr –
Eltern sparen 1.200 Euro
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion hatte für die
letzte Sitzung der Gemeindevertreter beantragt, die
Beiträge für das dritte und damit letzte
Kindergartenjahr zu streichen. Hintergrund dafür ist,
daß das Land Hessen zum 01.01.2007 einen Sonderfond
einrichtet, mit dem Eltern finanziell entlastet werden
sollen. Das gilt auch für Halbtagsplätze. Entsprechend
dem Wortlaut des Gesetzentwurfs war Inhalt unserer
Vorlage, daß die Gemeinde Mittel in Höhe von 100,- € pro
Monat und Kind beantragt und ab dem nächsten Jahr
abrufen kann.
Zwar werden Details derzeit noch in
einer Rechtsverordnung erarbeitet, doch der Zeitpunkt
unseres Antrags war genau richtig gewählt, um alle
nötigen Vorraussetzungen rechtzeitig schaffen zu können.
Diese beinhalten eine Verpflichtung seitens der Gemeinde
zur Beitragsbefreiung von einer mindestens halbtägigen
Betreuung. Dazu muß die Gemeinde sicherstellen, daß die
Mittel auch an die freien Träger, bei uns der
katholische und evangelische Kindergarten,
weitergeleitet werden.
Die Vorteile der
Beitragsfreistellung liegen auf der Hand: Ober-Mörler
Eltern mit einem Kind im letzten Kindergartenjahr werden
finanziell mit 1200 Euro im Jahr entlastet! Damit wird
ein extrem wichtiger Beitrag zur Förderung von Familien
mit Kindern geleistet. Es ist zugleich ein Signal gegen
den Geburtenrückgang, der auch Ober-Mörlen in erhöhtem
Maße trifft. Wir konnten erreichen, daß unser Antrag im
Haupt- und Finanzausschuß beraten wird. Die CDU wird
hierbei darauf achten, daß die Gemeinde diese massive
Entlastung von Eltern in Form der Beitragfreiheit für
das letzte Kindergartenjahr nicht verpaßt. Denn wir
sehen diese Gefahr nach dem Verlauf der Diskussion in
der Parlamentssitzung durchaus.
So haben die anderen Parteien den
CDU-Antrag grundsätzlich unterstützt, suchten aber - wie
erwartet - krampfhaft das Haar in der Suppe. Die FWG
fühlte sich vom Land bevormundet, weil die Gemeinde
nicht frei über den Verwendungszweck der Gelder
bestimmen könne, zum Beispiel zur Wirtschaftsförderung.
Die CDU-Fraktion sagt hierzu ganz klar: Nur durch die
Zweckbindung wird sichergestellt, daß das Geld auch den
Eltern zugute kommt. Der Anteil der Kommunen, die Gelder
aus dem kommunalen Finanzausgleich derzeit für die
Beitragsfreistellung von Kindergärten einsetzen,
tendiert nämlich gegen Null. Zudem kam SPD und Grünen
kam der Antrag angeblich zu früh, weil die
Rechtsverordnung des Landes noch nicht feststehe. Aber
auch wenn es erst 2007 losgeht, die Eckpunkte stehen
fest und sind überall in der Presse nachzulesen.
Es spricht in diesem Zusammenhang
für sich selbst, daß beispielsweise in Münzenberg ein
Antrag mit diesem Inhalt von der SPD-Fraktion (!)
eingebracht wurde und das Thema vom Reichelsheimer
Bürgermeister Wagner (SPD), an diesem Abend anwesend,
Inhalt seiner Rede war.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende
Paulenz ärgerte sich außerdem über die von uns
geforderte Einbindung der katholischen und evangelischen
Kirche als freie Träger Ober-Mörler Kindergärten. Nach
ihrer Meinung zahle die Gemeinde bereits 85 Prozent der
Gesamtkosten und eine Absprache sei daher nicht nötig.
Die CDU hält dies für schlechten Stil. Wir sind dankbar,
daß die beiden Kirchen in Ober-Mörlen und
Langenhain-Ziegenberg Kindergärten betreiben. Die
Kirchen übernehmen dabei, trotz sinkender
Kirchensteuereinnahmen, 15 Prozent der Kosten. Dies
bedeutet eine finanzielle Entlastung für die Gemeinde,
wofür man den beiden Kirchen dankbar sein sollte.
In
unserem zweiten wichtigen Antrag ging es um die
Naturbühne im Schloßhof. In den vergangenen Monaten hat
sich herausgestellt, daß der Belag mit extrem großen
Pflastersteinen eine sinngemäße Nutzung unmöglich macht.
Ziel unseres Antrags war deshalb die Anschaffung einer
mobilen Oberfläche, die zusammen mit einer ebenfalls
anzuschaffenden Beleuchtungstraverse den Vereinen für
Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden soll. Die
Problematik wurde von allen Parteien erkannt. In der
Diskussion ging der Fraktionsvorsitzende der FWG,
Herbert Hahn, sogar noch einen Schritt weiter und
forderte den kompletten Austausch der Oberfläche. Obwohl
dieser Gedanke vor allem finanziell gravierend ist,
verschließt sich die CDU-Fraktion dieser weitreichenden
Forderung nicht. Der Verweis in den Bauausschuß war
deshalb folgerichtig. Wir fordern aber eindringlich, daß
die Vereine (als Nutzer) und (wirklich!) Sachkundige
dann endlich in die Entscheidungsfindung einbezogen
werden und deren Erfahrungen einfließen können.
Ihre
CDU-Fraktion
Weitere Information unter diesem Link bei der
Hessischen Landesregierung |

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24. August 2006
CDU
bietet konkrete Alternativen an
In der vergangenen Woche versuchte die SPD in den
Ober-Mörler Nachrichten, der CDU Wankelmütigkeit in der
Sache zu unterstellen. Damit will sie von Sachfragen
ablenken, bei denen die Mehrheitsfraktionen von SPD, FWG
und Grünen falsch liegen.
Beispiel 1: Sperrung des Feldweges zwischen Kapelle und
Sportplatz
Der
Antrag von SPD, FWG und Grünen auf Sperrung des
Feldweges zwischen Kapelle und Sportplatz wurde in die
Gemeindevertretung eingebracht, ohne vorher die
objektive Notwendigkeit zu klären, beispielsweise in
Form einer Verkehrszählung. Nur mit Unterstützung der
CDU durch aufgebrachte Zuschauer der Parlamentssitzung
ließen sich die anderen Parteien dazu bewegen, den
Antrag in den Ausschüssen zu beraten. Für die CDU waren
bis dahin noch einige Fragen offen: Wie viele Fahrzeuge
fahren über den Feldweg? Fahren diese mit überhöhter
Geschwindigkeit und werden sie damit zur Gefahr für
Fußgänger und Radfahrer? Ist der Feldweg aufgrund
möglicher hoher Verkehrsbelastung eine Entlastung für
den innerörtlichen Verkehr?
Diese
Fragen sollte auf Anregung der CDU eine Verkehrszählung
klären. Diese legte der 1. Beigeordnete Wolfgang Richter
in der nachfolgenden Ausschußsitzung vor.
Link zur Verkehrszählung
Gezählt wurde sechs Tage lang in eine Richtung. Eine dem
Ausschuß versprochene Zählung aus der anderen Richtung,
die nach Auskunft des 1. Beigeordneten geplant gewesen
sei, liegt bis heute nicht vor. Die Ergebnisse der
Zählung waren deutlich. In den sechs Tagen fuhr nur ein
PKW schneller als 50 km/h. Bei den Zweirädern (hier
wahrscheinlich Motorräder) waren es zwei am Tag.
Hochgerechnet geht es weiterhin um einen PKW, der
stündlich den Feldweg mit einer Geschwindigkeit zwischen
30 und 50 km/h passiert sowie um zwei PKW, die langsamer
als 30 km/h fahren. Hier möge sich jeder selbst ein Bild
machen: Ist es bei diesen Ergebnissen wirklich nötig,
den Feldweg aus Sicherheitsgründen mit Schranken zu
versehen? Die CDU stellt ausdrücklich klar: Dieser
Feldweg ist nur für den land- und forstwirtschaftlichen
Verkehr freigegeben und zudem als Radweg ausgeschrieben.
Alle anderen Fahrzeuge, ausgenommen die Anlieger, haben
dort nichts verloren. Schaut man sich aber die
Ergebnisse der Zählung an, so ist aus Sicht der CDU die
Verhältnismäßigkeit nicht gegeben. Hier wird bei einer
Sperrung mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die
Begründung der Mehrheitsfraktionen, der zahlreiche
illegale Verkehr führe zur Gefährdung der Radfahrer und
Fußgänger, ist schlicht falsch. Er blendet zum einen die
Ergebnisse der Verkehrszählung völlig aus. Zum anderen
müßten mit der gleichen Argumentation sämtliche
Feldwege, zum Beispiel auch die nach Fauerbach oder
Ostheim geschlossen werden. Außerdem wird der land- und
forstwirtschaftliche Verkehr unnötig behindert.
In der
Ausschußsitzung konnte die CDU immerhin durchsetzen, daß
der Sinn der Maßnahme nach einem Jahr überprüft wird und
daß Landwirte in der Erntezeit die Schranken auflassen
dürfen. Dies und die damit verbundene Enthaltung im
Ausschuß ändert nichts an der Tatsache, daß wir die
Sperrbügel im Grundsatz für fragwürdig halten. Dies
werden wir auch im Parlament deutlich machen, wobei uns
und auch den anwesenden Landwirten die
Mehrheitsverhältnisse durchaus bewußt sind. Nur deshalb
haben die Landwirte „dem kleineren Übel“ zugestimmt. Wir
vermissen auch eine Stellungnahme der anderen Parteien
zu der Frage, wie es kommen kann, daß eine Beschluß
“empfehlung“ (so auch im Protokoll vermerkt!) des
Ausschusses ohne anschließenden Parlamentsbeschluß unter
dem 1. Beigeordneten einfach umgesetzt wird und die
Bügel schon angeschafft werden. Das ist erneut ein
grober Verstoß gegen die Hessische Gemeindeordnung! Ohne
Parlamentsbeschluß kann es keine Sperrbügel geben.
Beispiel 2: Sport- und Kulturhalle
Die
SPD hält an Konzepten der Vergangenheit fest. Über die
Notwendigkeit einer neuen Sport- und/oder Kulturhalle
sind sich alle einig. Eine Einbindung der Vereine ist
zwingend nötig. Sie haben ihre Mitwirkungsmöglichkeit
mit großem Engagement genutzt und müssen auch bei neuen
Entwicklungen mit ins Boot geholt werden.
Zu den
neuen Entwicklungen gehört zum einen ein Lärmgutachten,
das wohl aus guten Gründen noch unter Verschluß des
Gemeindevorstandes liegt. Zu ganz neuen Entwicklungen
gehören auch die Überlegungen einer Neuausrichtung der
Gewerbeflächen zugunsten der heutigen Autobahnausfahrt.
Der Standort Lekkerkerkplatz ist auch aus vielen anderen
Gründen nicht mehr haltbar (Architektur der Halle,
Parkplatzfrage, Belastung der Anwohner,
Gegenfinanzierung einer eigenen Sporthalle, etc.). Die
CDU hat dies im Kommunalwahlkampf in einem
Zehn-Punkte-Programm deutlich gemacht, das auf unseren
Internetseiten abgerufen werden kann
Link zur Pressemitteilung "10-Punkte Programm ..."
Die
SPD betont ihr Interesse an einer schnellen Umsetzung
und will eine gesonderte Sporthalle im heutigen
Gewerbegebiet. Abgesehen davon, daß die
Gegenfinanzierung völlig offen ist, stellt sich eine
ganz andere Frage. Ist eine weitere Zersplitterung der
Sport- und Kulturstätten in Ober-Mörlen wirklich
sinnvoll? Der Vorschlag der SPD ist aus der Not geboren
und kurzfristig gedacht: Wo sich ein Platz findet, da
wird etwas hingebaut. Die CDU hält ein solches Modell
für Stückwerk, weil es konzeptionslos ist. Die Orte für
Bürger- und Sportstätten müssen in ein Gesamtkonzept
passen. Wichtig ist auch, die Ortsentwicklung in den
nächsten Jahrzehnten zu berücksichtigen. Diese Debatte
muß vorher geführt und entschieden werden, unabhängig
von politischen Farbenspielen. Vielleicht ist jetzt der
passende Zeitpunkt dafür. Die CDU hält an ihrem
Vorschlag für einen Standort an der verlängerten
Gartenstraße fest. In Verbindung mit Schloß, dem
renovierten Schloßhof und dem Park hätte Ober-Mörlen ein
einmaliges Areal für Kultur, Sport, Freizeit und
Erholung geschaffen. Wenn es um eine grundlegende
Entscheidung für das nächste Jahrhundert geht, dann ist
eine schnellere Umsetzung nicht zwangsläufig die bessere
Umsetzung, wie die SPD glauben machen will.
Ihre
CDU-Fraktion |

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17. August 2006
CDU-Fraktion empört über
Mißachtung des Parlaments
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sperrung des Feldwegs zwischen Kapelle und
Sportplatz -beantragt von SPD, FWG und Grünen- ist noch
nicht durch die Gemeindevertretung beschlossen, da
wurden offensichtlich die Sperrbügel bereits durch die
Gemeinde angeschafft. Der Brüller dabei, um es salopp zu
formulieren, ist, daß ausgerechnet bei einem
Fraktionsmitglied der CDU nun gefragt wurde, wo die
Bügel denn aufzustellen seien. Ausgerechnet dieses
Fraktionsmitglied, daß man zuvor im Ausschuß mit
Koalitionsmehrheit für befangen erklärt hatte.
Wir halten dies alles für einen
unerhörten Vorgang und eine Mißachtung der
Gemeindevertretung. In der gemeinsamen Sitzung von
Landwirtschafts- und Bauausschuß wurde nur eine
Beschlußvorlage für die Gemeindevertretung erarbeitet,
ein anderes Mandat war den Ausschüssen vom Parlament
auch gar nicht zugesprochen worden. Nachzulesen ist dies
in den Protokollen zu den Sitzungen. Wir gehen davon
aus, daß vermutlich die Abwesenheit des Bürgermeisters
von den Koalitionären dazu genutzt werden sollte, einen
bei den Ober-Mörler Bürgern auf eindeutige Ablehnung
gestoßenen Antrag umzusetzen. Man wollte sich unliebsame
Diskussionen ersparen. Die Absurdität dieses Ansinnens
wird durch das nun bekannt gewordene Ergebnis einer
Verkehrszählung unterstrichen. In sechs Tagen befuhr
gerade einmal ein einziger PKW den Feldweg mit mehr als
50 km/h. Und hochgerechnet war lediglich ein Auto pro
Stunde auf dem Feldweg unterwegs. Hier geht es nicht um
das Allgemeinwohl. Hier sollen offensichtlich
Individualinteressen schnell durchgesetzt werden. Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, die CDU-Fraktion macht da
nicht mit. Sollten die Absperrbügel tatsächlich ohne
Beschluß der Gemeindevertretung aufgestellt werden,
werden wir die Verantwortlichkeit mit Hilfe einer
Dienstaufsichtbeschwerde überprüfen lassen.
zur Pressemitteilung |

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17. August 2006
Keine Studiengebühren für
hessische Studenten in Rheinland-Pfalz !(?)
In der letzten Sitzung der
Gemeindevertretung vor der Sommerpause mußten wir uns
mit einem weiteren Antrag der SPD beschäftigen, in dem
der Gemeindevorstand aufgefordert wurde, gegen
Studiengebühren in Hessen zu protestieren. Mit diesem
Antrag wurde das Parlament mißbraucht. Dieses Thema hat
nichts in der Gemeindevertretung zu suchen hat, und die
Behandlung des Antrags bedeutete ein Verstoß gegen die
hessische Gemeindeordnung. Der SPD-Antrag war ein
Schaufensterantrag, gerichtet gegen die hessische
Landesregierung. Dies wird nun dadurch verdeutlicht, daß
die SPD-Fraktion für die nächste Parlamentssitzung
keinen entsprechenden Antrag gegen die
Rheinland-Pfälzische Landesregierung gestellt hat, die
aktuell für hessische Studenten Studiengebühren
einführen will. Klar, schließlich werden die Genossen
ihrem Bundesvorsitzenden Beck, gleichzeitig
Ministerpräsident in Mainz, doch nicht an den Karren
fahren. Sollte es der SPD und ihren Mitkoalitionären
(auch FWG und Grüne haben mitgestimmt) tatsächlich am
Portemonnaie der hessischen Studenten gelegen sein, sind
wir gerne bei der Formulierung eines Antrags
behilflich.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion setzt sich für Ihre Interessen ein. Zur
nächsten Sitzung der Gemeindevertretung haben wir eine
Reihe von Anträgen und Anfragen gestellt. Keine
Schaufensteranträge, sondern Anträge, die Ober-Mörlen
voran bringen sollen. Überzeugen Sie sich davon. Sie
können alle Anträge im Internet finden unter
www.cdu-ober-moerlen.de
Ihre CDU-Fraktion |

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11. August 2006
Neues in Sachen Feldwegsperrung
Die Koalitionäre von SPD, FWG und
Grünen halten auch weiterhin an der Sperrung des
Feldweges zwischen Kapelle und Reitplatz/Sportplatz fest
(Beschluß des Bau und Verkehrsausschuß vom 13.7.2006 und
Behandlung in der nächsten Gemeindevertretersitzung am
22.8.2006). Als Hauptgründe nennen sie unter anderem die
"Raserei" und das ständig hohe Verkehrsaufkommen von
PKW. Daß dies nicht so ist, zeigt die jüngste
Verkehrsmessung an diesem Feldweg. Lediglich 1 PKW fuhr
eine Geschwindigkeit von über 50 km/h, 201 PKW befuhren
im Meßzeitraum von 6 Tagen insgesamt den Feldweg in
westlicher Richtung. Eine Idiotie, weiterhin an der
sinnlosen Sperrung festzuhalten.
Sehen Sie hier die komplette
Auswertung der Gemeinde Ober-Mörlen und unsere
Überarbeitung:
Auswertung Verkehrsaufkommen
PDF [185KB] |

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10. August 2006
„Es wird kein Sport- und
Kulturzentrum am Lekkerkerkplatz geben“
In der letzten Woche forderten die
Mehrheitsfraktionen von SPD, FWG und Grünen den
Bürgermeister in einem Offenen Brief auf, einen drei
Jahre alten Beschluß der Gemeindevertretung umzusetzen.
Es ging darum, die Planungen für den Neubau eines Sport-
und Kulturzentrums am Lekkerkerkplatz einzuleiten.
Man kann sich schon fragen, ob
Offene Briefe die Wunderwaffe der Koalitionäre sind,
ihre vollmundig angekündigten Pläne umzusetzen und dem
Rathaus „Beine zu machen“. Sie wollten eine schnellere
Umsetzung von Entscheidungen erzwingen. Wenn dies
also das Mittel sein soll, dann ist unser Rat, daß
zumindest die Präzision und die Durchschlagskraft dieser
Briefchen noch ein wenig erhöht werden könnte.
Zum Thema: Warum diese Feststellung
in der Überschrift dieses Artikels? Nun, wer die
Grundrechenarten beherrscht und Eins und Eins
zusammenzählen kann, kommt zu diesem Schluß.
In den vergangenen Jahren kam es
immer wieder zu Beschwerden und auch Klagen einiger
Anlieger bei und nach Veranstaltungen in der
Usatalhalle. Ob es moralisch gerechtfertigt ist, guten
Wissens in ein Gebiet einzuziehen, in dem das sportliche
und kulturelle Zentrum der Gemeinde liegt und dann gegen
Veranstaltungen vorzugehen, sei dahingestellt. Es ist
jedoch legitim. Beim Bau der Halle wurde nämlich von
Bürgermeister und Gemeindeparlament - übrigens damals
beides rot colouriert - versäumt, den Lekkerkerkplatz
entsprechend als Sondergebiet auszuweisen. Das läßt
heute die Flanke offen und gibt Klagen Aussicht auf
Erfolg.
Daß Bürgermeister Siegbert Steffens
den Parlamentsbeschluß nicht umsetzt, könnte auch am
Ergebnis des Lärmgutachtens liegen, daß bis jetzt,
wenn überhaupt, dann nur
dem Gemeindevorstand präsentiert wurde. Man könnte
durchaus spekulieren, daß der Inhalt dieses Gutachtens
beim Bürgermeister zu einer Art Schockstarre geführt
haben könnte. Sicher ist, daß da noch was auf uns
zukommt. Deswegen ist es purer Populismus, vor
Veröffentlichung dieses Gutachtens mit einer Forderung
nach dem Neubau des Sport- und Kulturzentrums am
Lekkerkerkplatz in die Öffentlichkeit zu gehen. Es
wird dort keinen Neubau geben!
Die CDU-Fraktion fordert, daß ein
neuer Standort gefunden werden muß, der möglichst gut
erreichbar ist und an dem keine Anwohner bei
Veranstaltungen gestört werden.
Die CDU-Fraktion hat diesen
Standort schon lange gefunden und auch im Wahlprogramm
präsentiert: Die verlängerte Gartenstraße bietet sich
bestens als Standort für ein Sport- und Kulturzentrum
an.
Unser Angebot an die anderen
Fraktionen: Setzen wir uns zusammen und ziehen an einem
Strang, damit dieser Plan möglichst schnell umgesetzt
wird. Man muß kein Prophet sein, um vorauszusagen: Wer
weiter auf den Lekkerkerkplatz setzt, wird bald völlig
ohne Halle dastehen.
Weiter eine schöne Sommerzeit wünscht Ihnen, liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger
Ihre CDU-Fraktion |

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28. Juni 2006
Bericht über
die Gemeindevertretersitzung
vom
26.6.2006
Teil 1 -Studiengebühren
Verehrte Bürgerinnen und Bürger,
wie bereits letzte Woche im O.-M. Blättchen angekündigt,
kam es in der Gemeindevertreter-Sitzung vom Montag dazu,
daß die Gemeindevertreter über einen völlig unsinnigen
Antrag der SPD-Fraktion abstimmen mußten. Es ging darum,
die geplanten Studiengebühren abzulehnen und zusätzlich
soll der Gemeindevorstand, sprich Bürgermeister
Steffens, die Landesregierung mit ihren Plänen
Studiengebühren einzuführen aufhalten. Es schmerzte
wirklich sehr, sich so etwas Lächerliches anhören zu
müssen. Begründet wurde der Antrag unter anderem damit,
daß Studiengebühren (StuG) gegen die Landesverfassung
verstoßen. Zitiert im Antragsschreiben wurde auch der
betreffende Artikel 59, aber nur zu einem Teil. Der
wirklich interessante Teil, der natürlich nicht ins
Konzept der SPD paßt, wurde einfach „vergessen“. Im
dritten Satz heißt es nämlich, daß das Gesetz anordnen
kann, „daß ein angemessenes Schulgeld zu zahlen ist,
wenn die wirtschaftliche Lage des Schülers, seiner
Eltern oder der sonst Unterhaltspflichtigen es
gestattet.“
Für viele Studierende, für die
Gewerkschaften, aber vor allem für SPD-Politiker sind
StuG vom Teufel, sind „unsozial“, „ungerecht“ und
bewirken „Bildung nur noch für Reiche“. Bei ökonomisch
nüchterner Betrachtung, welche der SPD besonders schwer
zu fallen scheint, zeigt sich ein anderes Bild. Nicht
die Einführung von StuG ist unsozial und ungerecht,
sondern die Ermöglichung eines Studiums zum Nulltarif.
Der Grund ist, daß die gegenwärtige
Bildungsfinanzierung regressive Verteilungseffekte
auslöst: Zum einen profitieren von der öffentlichen
Finanzierung jene Personen besonders, die
vergleichsweise hohe Lebenseinkommen beziehen werden –
nämlich Hochschulabsolventen. Zum anderen begünstigt die
öffentliche Finanzierung Besserverdienende besonders,
denn jene sind nicht nur an den Universitäten
überrepräsentiert, sondern wählen auch die
kostenintensiven Studiengänge, wie z.B. die
medizinischen.
Zum Argument es würde zu wenig
Studenten geben und durch StuG würden nur noch weniger
studieren: Die Einschreibe- und Absolventenquoten liegen
im Vergleich zu anderen OECD-Ländern auf äußerst
niedrigem Niveau. Aber durch das duale Bildungssystem in
Deutschland ist es auch Nicht-Akademikern möglich, hohe
Einkommen zu erzielen. Deshalb kann man Einschreib- und
Absolventenquoten anderer Ländern nicht als Maßstab
deutscher Bildungspolitik nehmen. Beispiel USA: Dort
gilt auch die Ausbildung zur Krankenschwester als
Studium. International gesehen scheint Deutschland so
etwas wie eine Oase zu sein, fast alle OECD-Staaten
haben StuG, aber die erwarteten Studentenschwämme, die
sich aus StuG-Ländern zu uns in die BRD flüchten,
bleiben aus. Warum? Folgendes Beispiel soll das ein
wenig verdeutlichen:
In Singapur präsentieren sich in
einer Road Show alljährlich die Universitäten der Welt.
Harvard verlangt 30.000 $ pro Studienjahr, dafür bietet
es ein exzellentes Angebot. Berkeley verlangt 20.000 $
pro Studienjahr. Bietet dazu exzellente Ausbildung.
Deutsche Universitäten: kostenloses Studium, verbunden
mit dem Hinweis, daß die Universität ein Motor zur
Umstrukturierung eines Landes sei. Man muß kein
Marketingkurs belegt haben, um zu wissen, wie die Sieger
aussehen.
Aber man muß ja auch gar nicht in
die Ferne schweifen. Die St. Lioba Schule in Bad Nauheim
ist keine staatliche Schule, folglich fallen für die
Eltern Kosten an, aber die werden von fast allen
bereitwillig in Kauf genommen, weil diese Schule die
beste gymnasiale Ausbildung im Wetteraukreis ermöglicht.
Das wissen mittlerweile fast alle, und dem entsprechend
hoch sind die Anmeldezahlen.
Die SPD-Fraktion muß wenn sie schon
solche sinnfreien Anträge stellt, diese auch ordentlich
und mit dem nötigen ökonomischen Sachverstand begründen,
ansonsten ergeben sich solche Lachnummern wie die vom
Montag. Der Antrag wurde durch die Mehrheit der
Konfetti-Koalition angenommen.
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21. Juni 2006
Informationen zur Gemeindevertretersitzung am
26.6.2006
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
für die Sitzung am kommenden Montag hat die CDU-Fraktion
wieder eine Reihe von Anträgen und Anfragen gestellt,
die sich mit verschiedenen Themenbereichen in der
Gemeinde Ober-Mörlen beschäftigen.
Das
Jubiläumsfest des MCC, das vor einigen Wochen im
Schloßhof stattfand, hat gezeigt, daß die
Parkplatzsituation rund um das Schloß nicht
zufriedenstellend ist. Wir haben deshalb den
Gemeindevorstand im Rahmen eines Prüfantrags beauftragt,
die Gemeindevertretung zuerst einmal zu informieren,
wieviel Parkplätze im Zuge der Schloßhofsanierung
nachgewiesen werden müssen. Außerdem interessiert uns
natürlich, wo diese Parkplätze ausgewiesen werden
sollen. Das weitere Vorgehen in der Frage wird dann
anhand dieser Daten zu überdenken sein.
Die Sanierung
des Schloßhofs hat zwei weitere Fragen aufgeworfen. So
wollen wir Informationen darüber, welche Mittel bereits
ausgegeben wurden, welche Mittel noch zur Verfügung
stehen und was noch damit finanziert werden kann.
Zu einem
traurigen Kapitel könnte sich noch die Gestaltung der
Naturbühne im Schloßhof entwickeln. Hier haben bereits
mehrere Bands und Tanzgruppen festgestellt, daß der
Bodenbelag aufgrund der extrem großen Pflastersteine
nicht benutzbar ist. Wir wollen wissen, warum der Belag
so ausgewählt wurde und wer verantwortlich ist. Zur
Information: Die Gemeindevertretung war über die
Ausführungsplanung der Schloßhofsanierung nicht
informiert worden.
Ein wichtiges
Thema ist die Erneuerung oder die Errichtung der
Unterstände an Bushaltestellen. Als ersten Schritt
wollen wir hierzu eine Kostenermittlung haben, auf deren
Basis dann etwaige Zuschüsse beantragt werden könnten.
Seit dem letzten November liegt dem Gemeindevorstand das
Ergebnis einer Machbarkeitsstudie einer Ortsumfahrung
vor. Das Parlament wurde bis jetzt noch nicht
informiert. Wir haben eine Anfrage an den
Gemeindevorstand gerichtet, um Informationen über den
Inhalt dieser Studie zu erhalten.
Außerdem
wollen wir beschließen lassen, daß die Geschäftsordnung
der Gemeindevertretung der neuesten Fassung der HGO
angepaßt und damit wieder rechtlich unangreifbar wird,
wonach ein Fraktionsstatus erst ein Zusammenschluß von
mindestens zwei Parlamentariern möglich ist. Einen
ähnlichen Antrag hat auch die FWG-Fraktion eingereicht.
Und
dann muß sich die Gemeindevertretung noch mit einem
Antrag der SPD beschäftigen, in dem der Gemeindevorstand
aufgefordert wird, gegen die Gesetzesinitiative der
Landesregierung „zur Einführung von Studiengebühren“
vorzugehen. Da Ober-Mörlen unseres Wissens nach keine
Tradition als hessische Universitätsstadt besitzt, ist
das Thema demnach im Gemeindeparlament völlig
deplaziert. Zudem ist der Antragstext inhaltlich
zweifelhaft und polemisch. Hier sollen die
Gemeindevertretung und der Gemeindevorstand für rote,
verstaubte Bildungspolitik instrumentalisiert werden. Da
machen wir -und hoffentlich auch die anderen Fraktionen-
nicht mit. Der Antrag zeigt, daß die SPD lediglich
weiter die alten, chronisch unterfinanzierten
Hochschulen roter Prägung und mit Stand der siebziger
Jahre haben will. Die CDU-Fraktion wird diesen Antrag
selbstverständlich ablehnen.
Falls
Sie Interesse an den Hintergründen dieses Gesetzentwurfs
haben, informieren Sie sich bitte hier:
Link zum Land Hessen |

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15. Juni 2006
CDU-Fraktion macht sich auf
Klausurtagung fit für die weitere Parlamentsarbeit
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion ist auf die Aufgaben der kommenden
Monate gut vorbereitet! In einer zweitägigen
Klausurtagung, die bei fast zu schönem Wetter am
vergangenen Wochenende im Hotel Klosterwald bei Lich
stattfand, wurden alle für Ober-Mörlen wichtigen Themen
intensiv diskutiert. Zu Beginn der Tagung zeigte sich
der Vorsitzende der CDU Ober-Mörlen, Josef Freundl,
darüber erfreut, daß die aus der Kommunalwahl im März
hervorgegangene Fraktion eine engagierte, schlagfertige
Mannschaft darstellt. Auch unser Fraktionsvorsitzende,
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein äußerte sich
entsprechend positiv. Zugleich hob er ausdrücklich
hervor, daß die von der politischen Konkurrenz
herbeigeredeten (oder erhofften?) Differenzen in unseren
Reihen nicht existieren. Wahrscheinlich soll hier
lediglich von eigenen Zerwürfnissen abgelenkt werden.
Die CDU stellt auch nach der
Kommunalwahl wieder mit Abstand die stärkste Fraktion in
der Gemeindevertretung. Deswegen ist es für uns von
großer Bedeutung, daß wir in den sachpolitischen Themen
die Meinungsführerschaft übernehmen. Darauf haben wir
uns nun in ausgesprochen konstruktive Atmosphäre im
Detail vorbereitet. Basierend auf unseren Aussagen im
Wahlprogramm wurden während der Klausurtagung eine Reihe
von Anträgen für die Gemeindevertretung sowie Anfragen
an den Gemeindevorstand vorbereitet, die wir in nächsten
Monaten einreichen werden.
Über die Inhalte werden wir Sie, liebe Mitbürgerinnen
und Mitbürger, an dieser Stelle rechtzeitig informieren. |

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7. Juni 2006
Ist eine Blockade des Feldweges
zwischen Kapelle und Sportplatz wirklich nötig?
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung versuchten
die Mehrheitsfraktionen von SPD, FWG und Grünen einen
Antrag zur Absperrung des Feldweges zwischen Kapellchen
und Sportplatz mittels Bügel im Parlament
„durchzuwinken“. Die intensive Diskussion und der
Verweis in die Ausschüsse zeigten dann aber, daß dieser
Antrag nicht ausgegoren gewesen war.
Die CDU-Fraktion ist sich des
Problems durchaus bewußt - zuviel und zu schneller
Verkehr auf einem nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge
und Fahrräder freigegebenen Weg-, die vorgeschlagene
Lösung können wir aber so nicht mittragen. Schwachpunkt
einer Absperrung mit Bügeln ist die damit verbundene
massive Behinderung der Landwirte und
Kleingartenbesitzer. Dieser Tatsache war sich die
SPD-Fraktionsvorsitzende Paulenz offensichtlich bewußt,
versuchte sie doch in schon peinlicher Weise die
Bedeutung der Landwirte für Ober-Mörlen herabzureden und
dies mit einer Fahrradstreckenkarte zu untermauern. Was
sollte das beweisen? Daß dieser Feldweg auch als
Fahrradweg gekennzeichnet ist, ist uns klar.
Die in der Sitzung anwesenden
Anlieger u.a. der Usagasse zeigen deutlich, daß ein Ende
der Duldung des Umgehungsverkehrs über den Feldweg mit
einer starken Mehrbelastung der Anlieger vor allem in
Zwetschengasse, Adam-Geck-Straße und Usagasse führen
wird. Hier müssen die Antragssteller also die Frage
beantworten, ob sie genau das wollen.
Eine sinnvolle Lösung könnte z.B.
darin liegen, häufig Kontrollen des Verkehrs
durchzuführen und Tempobremsen einzubauen. Wir hoffen,
daß die Diskussion in den Ausschüssen konstruktiv sein
wird und die Mehrheitsfraktionen sich einer Lösung, die
allen Beteiligten weiterhilft, nicht verschließt.
Die Anträge der CDU-Fraktion -über den Seniorenbeirat
berichteten wir bereits letzte Woche- wurden bereits vor
bzw. wenige Tage nach der Sitzung in Teilen umgesetzt.
So ist die Gemeinde mittlerweile im Besitz der Seite „ober-moerlen.com“.
Bei der Besprechung dieses Antrags war die SPD
offensichtlich nur mit einem Ohr dabei, hat G.V. Dr.
Matthias Heil in seiner Stellungnahme doch das Verhalten
der FWG in diesem Punkt anerkannt und mußte nicht mehr
erst von der SPD auf den Eigentümerwechsel hingewiesen
werden. Sollte sich das Problem mit „ober-moerlen.de“
außergerichtlich lösen lassen, kann man natürlich auf
juristische Schritte verzichten. Offensichtlich hat die
SPD den Kontext unseres Antrags nicht verstanden, auf
jeden Fall versuchten sie hier aber, sich mit fremden
Federn zu schmücken. Wir hoffen, daß nun auch die
Aktualisierung des Internetauftritts der Gemeinde
schnell umgesetzt wird.
Bereits zwei Tage nach der Sitzung
des Gemeindeparlaments wurden -gemäß unseres Antrags-
die zahlreichen Betonkübel in allen Ortsteilen
bepflanzt. Wir nehmen das positiv zur Kenntnis, mahnen
aber an, daß hier noch langfristige Konzepte gefunden
werden müssen.
Der Frage des Einbaus von
Querungshilfen auf der B275 an den Ortseingängen stehen
wir prinzipiell positiv gegenüber. Leider liegt der Bau
nicht in der Hand der Gemeinde, sie kann nur bei den
Behörden hartnäckig und mit Nachdruck auf den Bau
pochen. Vor allem aber wird das Hauptproblem nicht
gelöst, nämlich die massive Belastung mit zuviel
Verkehr. Deswegen muß das Ziel der Bau einer
Umgehungsstraße bleiben! |

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31. Mai 2006
Seniorenbeirat für Ober-Mörlen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die demographische Entwicklung hin zu einer alternden
Gesellschaft ist auch in Ober-Mörlen nachweisbar. Das
Statistische Landesamt hat in einer Untersuchung
festgestellt, daß der Anteil der über 64-Jährigen in
Ober-Mörlen in den letzten 10 Jahren um rund 30 %
zugenommen hat.
Aus diesem Grund hatten wir für die
letzte Sitzung der Gemeindevertretung am vergangenen
Montag einen Antrag gestellt, in dem wir die Einrichtung
eines Seniorenbeirats gefordert haben.
Die wesentlichen Eckpunkte zur
Begründung unseres Antrags waren dabei:
-
Die
Infrastruktur der Gemeinde muß den Bedürfnissen der
zunehmenden Altersgruppe der Seniorinnen und
Senioren angepaßt werden. Ein Seniorenbeirat kann
die Weiterentwicklung der Gemeinde fördern, indem er
die Bedürfnisse artikuliert.
-
Seniorinnen und Senioren zeichnen sich in der
heutigen Zeit durch wesentlich stärker ausgeprägtes
Engagement und Teilnahme am Gemeindeleben aus, als
es dies noch vor Jahrzehnten der Fall war.
Gleichzeitig kann die Kommune von den umfangreichen
Erfahrungen und Kompetenzen der Senioren
profitieren, die diese aus ihrem Berufsleben
mitbringen.
-
Durch
frühzeitige Absprachen können
generationsübergreifende Konflikte, beispielsweise
bei lauten Konzertveranstaltungen im Freien oder
sportliche Aktivitäten verhindert werden. Der
Seniorenbeirat kann hierbei die ältere Generation
repräsentieren und mit Vorschlägen die
Entscheidungsfindung beeinflussen.
Unserer Meinung nach sollte der
Gemeindevorstand hierzu ein schlüssiges Konzept
erstellen, in dem die Aufgaben des Beirats, seine
Kompetenzen, seine Besetzung und seine Einordnung
zwischen den verschiedenen Gemeindegremien zu klären
sind. In vielen anderen Kommunen sind in den letzten
Jahren bereits Seniorenbeiräte ins Leben gerufen worden.
Oftmals wurden dabei Fehler gemacht, was zunächst zu
einer mangelnden Akzeptanz des Beirats führte. Aus
diesem Grund wäre es mehr als angebracht, sich in diesen
Gemeinden genauer umzuschauen, um eine Wiederholung der
dort gemachten Fehler zu verhindern.
Leider fand unser Antrag in dieser
Form keine Mehrheit. So wurde vom Vertreter der Grünen
gefordert, daß statt des Beirats eine Kommission
gegründet werden solle. Unserer Meinung nach ist dies
der falsche Weg, da es sich dabei um ein Gremium handeln
würde, in dem man zwar über Senioren redet, aber in dem
die Senioren letztendlich selbst wenig beitragen können.
So konnte in dieser Frage in der Sitzung noch kein
Konsens erzielt werden, so daß wir einem Verweis des
Antrags zur weiteren Diskussion in den Haupt- und
Finanzausschuß zugestimmt haben.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der Sitzung der Gemeindevertretung am vergangenen
Montag wurden noch weitere Anträge der CDU-Fraktion
beraten. Darüber und über einen umstrittenen Antrag der
Koalition zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs auf
dem Feldweg zwischen Kapelle und Sportplatz werden wir
in der nächsten Woche berichten. |

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23. Mai 2006
Konstituierung der Ausschüsse
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der vergangenen Woche haben sich die vier Ausschüsse
der Gemeindevertretung konstituiert. Wie nach den
Postenschachereien in der konstituierenden Sitzung der
Gemeindevertretung nicht anders zu erwarten war, schoben
sich auch hier die Koalitionäre die Vorsitzenden und
deren Stellvertreter gegenseitig zu und ließen
fachkompetente Kandidaten der CDU unbeachtet.
Interessanterweise verzichteten SPD
und FWG aber ausgerechnet im Landwirtschafts- und
Umweltausschuß auf einen eigenen Kandidaten für den
Vorsitz, wo doch die Koalitionäre just diesen Bereich in
das Zentrum ihres Programms gestellt haben (OMN vom
28.4.06). Dies zeigt eindeutig, daß dies lediglich ein
Alibivorsitz für die CDU sein sollte. Wir verzichteten
deshalb darauf, unseren Fraktionsvorsitzenden
Gerd-Christian von Schäffer-Bernstein, der viele Jahre
den Vorsitz dieses Ausschusses innehatte, erneut
vorzuschlagen. Dies wiederum erwischte die Mitglieder
von FWG und SPD völlig unvorbereitet, so daß sie sich
nun ausgerechnet in einem ihrer zentralen Arbeitsgebiete
konzeptlos zeigten.
Befremdlich ist zudem, daß der
neugewählte Vorsitzende des Ausschusses Jugend, Sport
und Kultur vor nicht allzu langer Zeit noch
Unterschriften gegen den Bau eines Spielplatzes für
Kleinkinder und gegen die öffentliche Nutzung des
"Gummiplatzes" an der Schule gesammelt hat.
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, die CDU-Fraktion
Ober-Mörlen benötigt keine Posten, um eine konstruktive
Arbeit zum Wohle Ober-Mörlens zu machen. Das können Sie
zum Beispiel daran erkennen, daß wir bereits für die
nächste Sitzung der Gemeindevertretung in der kommenden
Woche drei Anträge eingereicht haben. Sie beschäftigen
sich mit der Einführung eines Seniorenbeirats (hierzu
ein Beitrag in der nächsten Ausgabe der OMN), mit der
Internetpräsenz der Gemeinde (wir haben dies bereits
vermeldet) und als drittes mit den in allen Ortsteilen
verstreut abgestellten, ungepflegten Pflanzkübeln. Diese
Pflanzkübel waren ursprünglich als verkehrsberuhigende
Maßnahme gedacht. Sie haben sich aber zu
Unfallschwerpunkten entwickelt. Zudem sind sie
ausgesprochen häßlich und es fehlt bei den allermeisten
die Bepflanzung. Wir wollen, daß die Kästen entweder
verschwinden oder so restauriert werden, daß sie zur
Verschönerung des Ortsbildes beitragen. |

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11. Mai 2006
Liebe
Kolleginnen und Kollegen von SPD, FWG und Grünen,
die CDU-Fraktion möchte sich dafür bedanken, daß Ihnen
unser Wahlprogramm so außerordentlich gut gefallen hat,
daß Sie dieses als Grundlage für Ihren
Kooperationsvertrag genommen haben (siehe OMN vom
28.4.06). Waren doch Eckpunkte "Ihres" Programmes wie
beispielsweise die Einrichtung eines Seniorenbeirats und
die Sport- und Kulturhalle in unseren Papieren vor der
Kommunalwahl Schwarz auf Weiß abgedruckt.
Im
Gegensatz zu Ihrer Vermutung, mit Ihrer Kooperation
einen Coup gelandet zu haben, war uns bekannt, daß dies
von langer Hand durch Sie geplant war. Die massiven
unqualifizierten Angriffe im Wahlkampf gegen die CDU
durch Sie, FWG und SPD, entzogen jede Grundlage für
Gespräche nach der Wahl. So ist die Scheinheiligkeit von
SPD und FWG, jetzt auf eine mangelnde
Gesprächsbereitschaft zu verweisen, kaum noch zu
überbieten.
Sie
möchten nun Entscheidungsprozesse und deren Umsetzung
beschleunigen und suggerieren damit, daß die CDU in
Vergangenheit für das Gegenteil verantwortlich gewesen
sei. Leider hatte die CDU in der vergangenen
Legislaturperiode weder eine absolute Mehrheit in der
Gemeindevertretung noch im Gemeindevorstand, das heißt,
Mehrheiten gab es nur mit IHNEN. Deswegen sind nicht
wir, sondern SIE für die etwaige Verschleppung von
Entscheidungen verantwortlich. Da ist es schon ein
Treppenwitz, wenn Sie das jetzt verbessern wollen.
Im
übrigen ist es starker Tobak, der CDU in den letzten OMN
(5.5.06) zu unterstellen, beleidigt zu sein und
Sachpolitik zu verschleppen. Gab es denn auch nur einen
einzigen konstruktiven Vorschlag zur Sachpolitik seit
der Wahl, dem wir uns hätten verweigern können? Daß wir
ihre Postenspielchen nicht mitmachen, verstehen Sie doch
sicher? Deswegen haben wir Ihnen auch nicht den Gefallen
getan, einen Alibi-Stellvertreter für den
Parlamentsvorsteher aufzustellen.
Die
SPD bleibt weiter ihrer Strategie treu: Wo keine
Argumente vorhanden sind, baut man sich welche: Sie
werfen Wolfgang Achtznick vor, sein Amt als
Parlamentsvorsteher (Zitat:) "quasi als
Fraktionsneuling" begonnen zu haben, vergessen
allerdings dabei, daß er zuvor bereits vier Jahre lang
Mandatsträger und über zwanzig Jahre in der
Kommunalpolitik aktiv war. Zudem wurde er seinerzeit
einstimmig, also auch durch Sie, gewählt. Ähnlich
halbseiden versucht die FWG, eine Erklärung für die
Abwahl von Jörg Wetzstein als 1. Beigeordneten zu
konstruieren und ignoriert dabei bewußt, in unseren
Augen auf ehrabschneiderische Weise, daß dieser sich
während seiner Amtszeit durch geradliniges,
fachkompetentes und unparteiisches Handeln höchste
Anerkennung seiner Vorstandskollegen bis hin zum
Bürgermeister und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Verwaltung erworben hat. Nicht zuletzt haben auch
die Wählerinnen und Wähler ein eindeutiges Votum
abgegeben, da Jörg Wetzstein 1.295 Stimmen, sein neuer
Vorstandskollege von der FWG aber gerade mal ganze 467
Stimmen erhielt.
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir haben Ihnen in den vergangenen Wochen die im
Hintergrund abgelaufenen Strippenziehereien der
Koalitionäre detailliert mitteilen wollen. Unserer
Meinung nach sind nun alle Dinge hierzu gesagt, so daß
wir uns ab sofort nur noch zu sachpolitischen Themen
äußern werden. Dies verstehen wir aber so, daß wir
Entscheidungen der Mehrheitsfraktionen entsprechend
kommentieren werden, wenn sie einer positiven
Entwicklung Ober-Mörlens entgegen stehen. Die nächste
Wahl kommt und somit haben Sie, die Wählerinnen und
Wähler, das letzte Wort zu den Vorgängen der vergangenen
Wochen! |

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11. Mai 2006
Internetadressen "ober-moerlen.de"
und "ober-moerlen.com" müssen Eigentum der Gemeinde
werden
Die CDU-Fraktion ist entsetzt über
den Inhalt, auf den man im Internet stoßen kann, wenn
man die Adresse "www.ober-moerlen.de"
ansteuert. So findet man allerlei Belangloses, aber
zeitweise auch Verknüpfungen zu Seiten mit eindeutig
sexuellem Inhalt. Nachdem die Seite vom Gewerbering
Ober-Mörlen zurückgegeben wurde, hatte sich ein erster
Händler den Namen geschnappt. Jetzt hat vor wenigen
Tagen der Eigentümer wieder gewechselt. Nun ist eine
Firma in Groß-Britannien Besitzer der Adresse. Eine
Zweitadresse in Leipzig könnte eine typische
Briefkastenadresse sein. Neu ist nun, daß sich zeitweise
Popups öffnen, die mehr oder weniger seriöse Dienste
anbieten.
Das Internet hat sich mittlerweile
zum wichtigsten Medium zur Informationsbeschaffung
entwickelt. Wer also im Netz nach Informationen über
Ober-Mörlen sucht, wird unweigerlich auf diese Seite
stoßen. Dadurch wird ein großer Imageschaden für die
Gemeinde verursacht. Aus diesem Grund fordern wir den
Gemeindevorstand auf, dringend juristisch dagegen
vorzugehen. Einschlägige Urteile verschiedener Gerichte
geben den Kommunen in der Regel Recht, so daß die
Chancen auf Erfolg gut stehen dürften.
In diesem Zusammenhang kritisieren
wir auch, daß die Domain "ober-moerlen.com" derzeit auf
die Seiten der FWG Ober-Mörlen führt. Wir fordern die
freien Wähler auf, die Seite an die Gemeinde zu
übergeben. Es gibt sicherlich Namen mit höherem
Erkennungswert für die freien Wähler. Andernfalls raten
wir Bürgermeister Steffens dringend, auch hier
juristische Schritte einleiten, damit die Adresse in
Eigentum der Kommune übergehen kann.
Zudem
sind wir der Meinung, daß der Webauftritt der Gemeinde
zur Zeit völlig veraltet und unzureichend ist und
deswegen dringend mit professioneller Unterstützung
neugestaltet werden muß. Wir bereiten derzeit einen
entsprechenden Antrag für die Gemeindevertretung vor,
über wir zu einem späteren Zeitpunkt im Detail
informieren werden. |

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4. Mai
2006
"Wählertäuschung muß
Konsequenzen haben"
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger,
man muß es leider so hart formulieren: Die Art und Weise
des Zustandekommens der Konfetti-Koalition ist eine
Katastrophe für die Glaubwürdigkeit der Politik in
Ober-Mörlen. Vor allem das Verhalten des
Großteils der FWG-Mandatsträger ist hierfür
verantwortlich, da erst durch ihre Stimmen die
Zusammenarbeit von SPD und Grünen in den Gemeindegremien
ermöglicht wurde. Wir sind der Meinung, daß hier eine
grobe Wählertäuschung stattgefunden hat, da die FWG im
Wahlkampf ihre angebliche Unabhängigkeit groß
herausposaunt hat, nicht zuletzt auch noch wenige Tage
vor der Wahl in ihrer Jubiläums-Festschrift. Kaum hat
der Wähler gesprochen, verhilft sie der SPD zur Macht.
Vor allem die vier Abweichler der FWG haben
offensichtlich bei der Eröffnungsansprache von
Bürgermeister Steffens die Ohren auf Durchzug gestellt,
als dieser eine wachsende Politikverdrossenheit als
Grund für die geringe Wahlbeteiligung nannte. Damit der
schon drastische Schaden für die Ober-Mörler Ortspolitik
nicht noch größere Ausmaße annimmt, fordert die CDU
diese vier Mitglieder der FWG-Fraktion auf, ihr Mandat
im Gemeindeparlament niederzulegen und sich möglichst
schnell aus der Politik zurückziehen.
Machtkampf in der FWG nach der Wählertäuschung
Es scheint augenblicklich in der FWG ein offener
Machtkampf zu toben. In dem Mitgliederschreiben der
FWG-Vorsitzenden Eva Stumpf, das durch die Presse
bekannt geworden ist, prangert diese einen Verrat der
Werte der Wählergemeinschaft an. Dieser Meinung
schließen wir uns an. Es scheint so zu sein, daß der
FWG-Vorstand zwar die Koalition mit Grünen und SPD wohl
mit großer Mehrheit abgelehnt hat, nun aber ihren
Mandatsträgern völlig hilflos gegenüber steht. Offenbar
kursiert nun ein Gegenschreiben, wahrscheinlich vom
"König-Clan" lanciert, in der die
FWG-Vorsitzende als Lügnerin dargestellt wird. Unseres
Erachtens scheint in der FWG einigen Hardlinern das
Machtstreben zu Kopf gestiegen zu sein. Dabei war die
Aktion von langer Hand geplant und –man muß dies ja
schon fast anerkennen- gut durchdacht: Mit Ludwig König
wurde ein Politikrentner in den Gemeindevorstand
geschickt, der die Gemeindepolitik in den letzten Jahren
allenfalls noch aus den Ober-Mörler Nachrichten kennt.
Hätte man jemanden aus der Fraktion genommen, wäre Eva
Stumpf nachgerückt und die Mehrheit damit futsch
gewesen.
Erstaunen über das Verhalten der Grünen
Zudem sind wir erstaunt über das Verhalten der
Grünen-Fraktion. Uns ist völlig unklar, warum die Grünen
die Koalition mit der SPD eingegangen sind. Die
Argumentation bezüglich der gemeinsamen Programmpunkte
ist reichlich schwach, zumal völlig schleierhaft ist,
für was die SPD eigentlich steht. Viel mehr als ein
Poster an die Ruine der Mädchenschule zu hängen, kam ja
im Wahlkampf nicht rüber. So haben die Grünen die SPD
zwar mitgewählt, besitzen aber in keinem der Ausschüsse
ein Stimmrecht. Wahrscheinlich haben sie bei den
Strippenzieherinnen in SPD und FWG, Kristina Paulenz und
Inge König auch nicht viel zu melden. Egal, eine große
Zukunft scheint die Koalition bzw. Kooperation sowieso
nicht zu haben, erhielten unsere Listen für den
Parlamentsvorsteher und Gemeindevorstand doch jeweils
eine Stimme aus ihren Reihen; ein zweiter aus der SPD
zieht es vor, vor der konstituierenden Sitzung in den
Urlaub zu fahren. Da geht es jetzt schon drunter und
drüber und es ist kein Wunder, daß man jetzt schon auf
wechselnde Mehrheiten in der Sachpolitik hinzuweisen
sucht.
CDU-Fraktion will entschlossene und konstruktive
Opposition sein
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unsere Rolle als
CDU-Fraktion in den nächsten fünf Jahren ist in der
Opposition eindeutig definiert. So ist die Stimmung
ausgesprochen gut, von Enttäuschung keine Spur. Wir
werden großen Wert auf eine konstruktive
Parlamentsarbeit legen und dabei konsequent die
Schwächen der Koalition aufzeigen. Es muß in Ober-Mörlen
voran gehen. Die Koalition wird am meisten mit sich
selbst beschäftigt sein. Wir werden kontinuierlich
konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung der
Gemeinde im Parlament einbringen. Sie können sich
weiterhin auf uns verlassen! |

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27.
April
2006
Postenschacherei und schlechter politischer Stil
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit der konstituierenden Sitzung
der Gemeindevertretung am vergangenen Dienstag ist klar:
In Ober-Mörlen werden politische Entscheidungen ab
sofort von einem linken Bündnis aus SPD und Grünen in
Koalition mit den ehemals freien Wählern getroffen. Die
politische Halbwertszeit dieser Konfettikoalition aus
rot, grün und blau-orange wird in etwas so ablaufen wie
die Fastnacht: Drei tolle Tage, dann kommt der
Aschermittwoch, alles liegt am Boden, und man kann die
Scherben zusammenkehren.
Dabei ist weniger die Tatsache
befremdlich, daß eine Koalition gegen die CDU gebildet
wurde –als gute Demokraten sind wir bereit, dies zu
akzeptieren und nehmen die Oppositionsrolle an. Vielmehr
ist die Art und Weise, wie in der Sitzung Posten
verschachert wurden, ein Zeichen äußerster politischer
Unkultur. Erstmals in der sechzigjährigen
Nachkriegsgeschichte der Ober-Mörler Kommunalpolitik
stellt nicht die stärkste Fraktion den Vorsitzenden der
Gemeindevertretung. Unter Führung der SPD als einer
Partei mit langer eigener politischer Tradition wurde
somit erstmals in Ober-Mörlen ein politisches Tabu aus
reiner Machtbesessenheit der Konfettikoalitionäre
gebrochen. Um so erstaunlicher ist, daß die
Personaldecke der SPD offensichtlich so dünn zu sein
scheint, daß ein politischer Neuling zum Vorsitzenden
Mitglied der Gemeindevertretung gewählt werden mußte.
Wie im Verlauf der Sitzung den zahlreich anwesenden
Bürgerinnen und Bürgern deutlich wurde, war der
neugewählte Vorsitzende denn auch zu keiner Zeit Herr
der Lage. Die CDU-Fraktion stellt fest, daß exakt
solches Agieren den Nährboden für wachsende
Politikverdrossenheit bietet, die Bürgermeister Steffens
in seiner Eröffnungsrede anprangerte. Deshalb brachten
wir als stärkste Fraktion unseren Protest gegen dieses
Verhalten des Linksbündnisses zum Ausdruck, indem wir
auf den Vorschlag eines eigenen Stellvertreters
verzichteten.
Auch der Gemeindevorstand wurde
nach Gutdünken der Konfettikoalition besetzt. Daß unser
seitheriger 1.Beigeordnete Jörg Wetzstein in den
vergangenen Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet
hat, wie Bürgermeister Steffens feststellte, war keine
Honorierung wert. Hier steht Qualifikation gegen
Postenbeschafferei und Einflußnahme im Gemeindevorstand.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
offensichtlich haben fast alle in der SPD, FWG und bei
den Grünen vergessen, daß wir in der Gemeindevertretung
Politik zum Wohle der Gemeinde machen. Nach Vorbild von
auf Bundes- und Landesebene glücklicherweise abgewählten
rot-grünen Koalitionen, die nicht nur am Ende auch alle
politischen Ideale verraten hatten und lediglich auf
Erhaltung der eigenen Macht aus waren, wird in
Ober-Mörlen mit Unterstützung sogenannter freier Wähler
ein gescheitertes Konstrukt wiederbelebt. Die Betonung
lag auf „fast alle“, da das linke Lager offensichtlich
schon bereits bei der ersten Sitzung
Erosionserscheinungen aufwies, wie das
Abstimmungsverhalten jeweils zeigte.
Das, was im Wahlkampf mit völlig
unqualifizierten Angriffen von SPD und FWG auf die CDU
begonnen hat, wurde in der konstituierenden Sitzung am
Dienstag fortgesetzt.
Es wird in den nächsten Jahren auf
eine engagierte Opposition ankommen, die wachsam alle
sich abzeichnenden Fehlentwicklungen offenlegt, um
Schaden von der Gemeinde abzuhalten. Wir von der
CDU-Fraktion nehmen diese Herausforderung an. Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie können sich in den
nächsten fünf Jahren auf uns verlassen.
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Aktuelle Infos auf die Berichte der SPD und der FWG
In den Ober-Mörler Nachrichten
vom 3.3.2006 behaupten die Verfasser der Artikel von SPD und
FWG Unwahrheiten über die CDU Fraktion bzw. über deren
Kommunalwahlprogramm.
So
läßt die SPD über Ihren 1.Vorsitzenden verbreiten, die
Gemeindevertreter der CDU würden häufig in den
Gemeindevertretersitzungen fehlen und die Ausschüsse könnten
nicht besetzt werden.
Eine Auswertung über alle öffentlichen Protokolle der
Gemeindevertretersitzungen ergab eine durchschnittliche
Anwesenheit der einzelnen Vertreter der Parteien von 77.9%
bis 90.7%, wobei CDU (80,6%) und SPD (85,1%) nur geringfügig
auseinander liegen. Auch können alle Plätze in den
Ausschüssen belegt werde.
Von
einer solchen Polemik im Wahlkampf, wie es die SPD betreibt,
distanzieren wir uns. Wir werden uns sachlichen Themen
widmen, um Ober-Mörlen weiterzubringen.
Dem
1.Vorsitzenden der SPD raten wir, sich vor Ort bei den
Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse als Gast
sehen zu lassen, damit er in Zukunft glaubwürdige
Presseartikel verfassen und die Lage im Ort überblicken
kann.
Die CDU steht auch weiterhin für einen Neubau einer
Sport- und Kulturhalle unter einem Dach, allerdings mit
einer getrennten Nutzung des Sport und Kulturbereiches.
Dies können Sie so auch in unserem Wahlprogramm
nachlesen. Weitere Geldmittel in eine desolate
Usatalhalle wollen wir nicht mehr stecken.
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Ausgeglichener Haushalt 2006 verabschiedet Bericht zur
Gemeindevertretersitzung vom 7.2.2006
„Inmitten
der allgemeinen Finanznot der Kommunen haben wir in
Ober-Mörlen einen Haushalt vorliegen, der im Gegensatz zu
anderen Gemeinden noch vorzeigbar ist. Obwohl, wie in den
letzten Jahren auch, die Pflichtzuführung zum
Vermögenshaushalt nicht erreicht werden kann, ist der
Verwaltungshaushalt ausgeglichen.
Der
Vermögenshaushalt finanziert sich hauptsächlich aus
Grundstücksverkäufen und der allgemeinen Rücklage. Positiv
anzumerken ist, daß keine neuen Kredite aufgenommen werden
müssen, sondern im Gegenteil die Schulden noch gesenkt
werden können.“
So der
Anfang unserer Haushaltsrede von vor 2 Jahren. Wie man
merkt, hat sich seitdem die finanzielle Situation der
Gemeinde Ober-Mörlen weder zum Guten noch zum Schlechten
verändert.
Trotzdem
besteht kein Grund für Optimismus. In drei, vier Jahren
werden wir keine Grundstücke mehr zu verkaufen haben und
dann möglicherweise den Haushalt nicht mehr ausgleichen
können. Daher ist es weiterhin unsere Aufgabe, die Ausgaben
zu kontrollieren. Dieses hat die CDU-Fraktion durch Ihre
Anträge zum diesjährigen Haushalt bezweckt. Insbesondere
stehen unsere freiwilligen Ausgaben auf dem Prüfstand, wie
z.B. die Arbeit des Jugendpflegers. Die Beschäftigung eines
Jugendpflegers ist eine freiwillige Leistung und ist daher
auch anders zu bewerten als die übrigen
Verwaltungsbediensteten der Gemeinde. Es geht hier nicht
darum die Tätigkeit des Jugendpflegers zu beschneiden,
sondern darum die Pflichten der Gemeindevertretung als
Kontrollorgan der Gemeinde wahrzunehmen. Deshalb wünschen
wir als CDU-Fraktion, daß uns bereits zur Haushaltsberatung
ein Rechenschaftsbericht des Jugendpflegers vorliegt.
Ein
weiterer Punkt ist der Bauhof. Bereits seit Mitte des
letzten Jahres lag das Ergebnis der
Organisationsuntersuchung des Bauhofes dem Gemeindevorstand
vor. Immer wieder wurde der Bericht von uns angefordert,
aber wir wurden vertröstet. Im Haushalt waren nun neue
Ausgaben im Bereich des Bauhofes veranschlagt. Ohne
dementsprechenden Bericht, der auch noch in den
verschiedenen Gremien diskutiert werden muß, können wir
diesen Ausgaben ohne Sperrvermerk nicht zustimmen. Wenn der
Bericht uns zeitnah überlassen worden wäre, hätten wir dies
nicht für notwendig befunden.
Überrascht hat uns der Artikel der FWG vom 27.01.2006 in den
Ober-Mörler Nachrichten indem beschrieben wurde, daß das
Abkehren vom Sparen der Erfolg der FWG-Fraktion ist. Dies
waren allerdings auch in den letzten Jahren genau die Worte
der CDU-Fraktion. Außerdem haben wir uns auch immer wieder
für notwendige Investitionen in der Gemeinde Ober-Mörlen
eingesetzt, wie z.B. dem Schloßhofumbau, einer neuen Sport-
und Kulturhalle anstelle eines Umbaues der alten
Usatalhalle oder für eine geeignete Ortsumgehung für
Ober-Mörlen. Aber wie schon Ihre Überschrift vermuten ließ:
Der Wahlkampf geht los und hier erscheint ja alles erlaubt.
Wir
lassen uns davon nicht von unserem Weg abbringen. Im
Gegenteil, die CDU-Fraktion ist immer wieder froh, wenn
andere Fraktionen sich mit unseren Ideen befassen und diese
dann auch noch so gut finden, sie als Neuerungen für sich zu
verkaufen.
Wie man
an dem Beispiel der Ortstraßen sieht, liegen die
verschiedenen Fraktionen in der Gemeindevertretung mit Ihren
Forderungen ja auch gar nicht so weit auseinander. Wir alle
sind der Meinung, daß die Infrastruktur der Gemeinde
Ober-Mörlen verbessert werden muß. Daher auch der Antrag der
CDU-Fraktion zum Ausbau der Ortstraßen. Unser Wunsch ist es,
daß der Ausschuß Bau und Verkehr zusammen mit dem Bauamt der
Gemeinde eine Liste der sanierungsbedürftigen Straßen in
Ober- Mörlen und Langenhain/Ziegenberg erstellt und
zeitgleich auch einen Zeitplan, wann die Sanierungen
durchgeführt werden sollten. Somit hätten wir für die
nächsten Jahre eine Grundlage zur Verbesserung der
Infrastruktur in Ober- Mörlen.
Die
CDU-Fraktion hat daher in der letzten Sitzung der
Gemeindevertretung dem Haushaltsplan 2006 sowie dem
Waldwirtschaftsplan zugestimmt.
In
derselben Sitzung haben wir zusammen mit den anderen
Fraktionen eine Resolution zur erstmaligen Kandidatur der
NPD bei einer Kommunalwahl in Ober-Mörlen verabschiedet. Die
Resolution wurde bereits in den „Ober-Mörler Nachrichten“
veröffentlicht. Mehrheitlich wurde auch der Ankauf eines
Ersatzgrundstückes für einen Bolzplatz in
Langenhain-Ziegenberg beschlossen, damit der alte Bolzplatz
auf dem Heiligenberg in Bauplätze umgewidmet werden kann.
Nachdem
die Anträge zum Bebauungsplan „Am Pfahlgraben“ und der
SPD-Antrag zur Erneuerung der Randbefestigung der
Wintersteinstraße, oberen Hasselhecker Straße und der
Nauheimer Straße im Ausschuss Bau und Verkehr behandelt
wurden, konnten diese Anträge einstimmig beschlossen
werden.
CDU-Fraktion |

Bericht zur
Gemeindevertretersitzung vom 24.11.2005
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
auf der Tagesordnung zur letzten
Gemeindevertreter-Sitzung stand wieder das Thema
Änderung der Kindergartensatzung. Nach den intensiven
Beratungen in den Ausschüssen und der vom
Gemeindevorstand vorgelegten geänderten Satzungen für
die Benutzung und die Gebühren beschloss die
Gemeindevertretung einstimmig, Kinder ab vollendeten 2.
Lebensjahr in den Kindergarten Sternschnuppe
aufzunehmen. Die Betreuung für die
Zweijährigen sollte möglichst von 8:00 bis 13:00 Uhr
möglich sein. Es bleibt weiterhin in der Kompetenz des
Gemeindevorstandes, die Öffnungszeiten bedarfsgerecht
festzusetzen. Auch die Festsetzung der Gebühren wurde
einvernehmlich von der Gemeindevertretung beschlossen.
Der Antrag der SPD-Fraktion auf
Ankauf von Häusern mit schlechter Bausubstanz, sofern
die Eigentümer eine Sanierung nicht durchführen können,
konnte nach Vertagung aus der Sitzung vom 2.11.2005 nun
endgültig behandelt werden, nachdem die Auslegung der
Geschäftsordnung rechtlich überprüft wurde. Der Antrag
der SPD-Fraktion auf Verweis in den Ausschuss Bau und
Verkehr fand keine Mehrheit und so wurde dieser Antrag
mehrheitlich abgelehnt. Auch die CDU-Fraktion sah z. Zt.
schon aus finanziellen Überlegungen keine Möglichkeit,
dass die Gemeinde notfalls Objekte von Privat übernimmt,
um sie zu sanieren oder die Grundstücke anderweitig zu
nutzen. Die Gemeinde hat momentan genau zu tun mit ihren
eigenen Immobilien wie Schloss etc.
Ein weiterer wichtiger Punkt war
die Vorlage des Haushalts 2006 durch den Bürgermeister,
der in alle Ausschüsse zur Beratung verwiesen wurde.
Ohne Diskussion wurde von der Gemeindevertretung
beschlossen, am 26. März 2006 zusammen mit der
Kommunalwahl die Wahl eines Bürgermeisters oder
Bürgermeisterin durchzuführen.
Die beantragte Aufstellung des
Bebauungsplanes "Am Pfahlgraben" wurde in den Ausschuss
Bau und Verkehr zur Beratung verwiesen. |

Bericht zur
Gemeindevertretersitzung vom 2.11.2005
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Auf
der Tagesordnung zur letzten Gemeindevertreter-Sitzung
standen wichtige Themen für die Bürgerinnen und Bürger zur
Diskussion. Neben der Verabschiedung einer neuen
Benutzungsordnung für die Gemeindebüchereien und der
Einführung der doppelten Buchführung in der Verwaltung ab
dem Jahr 2009 stand die Entscheidung über die Änderung des
Flächennutzungsplanes für das Gebiet zwischen Usa und B 275
an der Autobahn zur Abstimmung an. Im Ausschuss Bau und
Verkehr wurde bereits ausführlich über das Thema diskutiert.
Die CDU-Fraktion steht mehrheitlich hinter dieser
Entscheidung, weil damit die Weichen für die künftige
Entwicklung Ober-Mörlens gestellt werden. Wenn ein Standort
ideale Voraussetzungen für weitere Gewerbeansiedlung bietet,
dann ist es diese Fläche unmittelbar an dem
Autobahnanschluss. Deshalb sind wir auch dafür, dass jetzt
Nägel mit Köpfen gemacht werden. Leider gehen einige
Mitglieder der Gemeindevertretung unverständlicherweise nur
sehr zögerlich und mit Bauchschmerzen an die Sache heran.
Die Neugestaltung des Platzes des
alten Feuerwehrgerätehauses ist endlich auf den Weg gebracht
worden. Damit wird hoffentlich im Frühjahr ein Schandfleck
weniger in Ober-Mörlen zu sehen sein.
Durch die Vergabe der Abfallentsorgung
ab Januar 2006 an ein anderes Unternehmen konnten die
Gebühren für die Entsorgung ab nächstem Jahr für die
Bürgerinnen und Bürger erheblich gesenkt werden. Die
Änderung der Abfallsatzung konnte einstimmig verabschiedet
werden.
SPD- und FWG-Fraktion stellten Anträge
zu den Öffnungszeiten und zum Aufnahmealter in der
kommunalen Kindertagesstätte Sternschnuppe. Grundsätzlich
unterstützen wir jede Verbesserung der Kinderbetreuung in
Ober-Mörlen. Zumal es hier auch um die Angleichung der
Bedingungen an die der katholischen Kindertagestätte ging.
Nicht umsonst ist die Hessische Landesregierung hier auf
vorbildliche Weise tätig, beteiligt sie sich doch mit der
Aktion "Offensive für Kinderbetreuung" auch auf Antrag an
den Kosten von umfangreicheren Öffnungszeiten und der
Aufnahme von Kindern unter drei Jahren /in
Kindertagesstätten.
Was allerdings die SPD Fraktion in
ihrem Antrag verlangt, birgt ohne vorherige Rechtsprüfung
über den Gemeindevorstand, Unsicherheiten. Sie will unter
anderem einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in die kommunale
Kindertagesstätte festgeschrieben haben, der über den
Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz hinausgeht, der
heute schon bundesweit besteht.
Der Rechtsanspruch auf einen
Kindergartenplatz sichert eine Aufnahme in zumutbarer
Entfernung zu (z.B. auch einen Platz in der katholischen
Kindertagestätte), wobei der Antrag der SPD einen
Rechtsanspruch auf Aufnahme explizit in der
Kindertagesstätte Sternschnuppe garantieren müsste. Nicht
auszudenken, wenn dann in dieser kein Platz mehr frei wäre.
Diesen Unsicherheiten konnten wir
nicht unsere Zustimmung geben. Die Anträge wurden auch mit
unserer Zustimmung in den Haupt- und Finanzausschuss und
Ausschuss Jugend-Sport-Kultur zur weiteren Beratung
verwiesen. Dort wird dann auch der mittlerweile fertige
Vorschlag für eine Satzungsänderung des Gemeindevorstandes
beraten werden können.
Die SPD-Fraktion beantragte, die
Bürgerinnen und Bürger mit Häusern mit sehr schlechter
Bausubstanz aufzufordern, das Haus im Rahmen der
Ortskernsanierung zu sanieren oder an die Gemeinde zu
verkaufen. Es war abzusehen, dass die Mehrheit der
Gemeindevertretung dies ablehnen wird, weil die Gemeinde
schon aus finanziellen Überlegungen für einen Ankauf in
absehbarer Zeit dazu nicht in der Lage sein wird. Die
Erzwingung eines Verweises in den Ausschuss Bau und Verkehr
durch Frau Paulenz von der SPD traf auf keine Gegenliebe bei
den Mitgliedern der Gemeindevertretung. Bis zur Klärung der
Auslegung der Geschäftsordnung wurde daher der Antrag
vertagt. |

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Unser Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2012


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